News KI als Jobkiller: Ausgerechnet betroffene Berufe legen zu

Vorteil von ki ist halt, das es den Einstieg erleichtert. Kollege aus meinem ck3 mod Team nutzt ki und arbeitet im Sektor. Er hat seinen job behalten Kollegen nicht.

Das Problem war aber nicht das die ki die jobs ersetzt hat, seine Kollegen haben den Umgang mit ki einfach nicht gelernt und waren dadurch halt erheblich innefizienter.
 
Eine Studie hat ergeben, dass in Amerika Neueinsteiger in einem gewissen Bereich nun 13% weniger Gehalt bekommen, auch "weil sie ja nicht wirklich benötigt werden" und man mit KI gut erpressen kann.
Zudem ist bekannt, dass Firmen wegen KI weniger neues Personal einstellen, quasi ein verschleppter Stellenabbau durch Verrentnung (gibts das Wort? gleich mal die KI fragen^^).
Also falls eine Statistik ergibt, dass mehr Menschen eine Neuanstellung finden, dann sollte man es eher so sehen, dass ohne KI, oder weniger harte Methoden, die fast ganze Abteilungen ersetzen (Support etc.), eine noch viel bessere positive Entwicklung gewesen wäre.
Ich musste kürzlich erst 2 KI-Agenten volltexten und auf deren Gelaber warten, ehe dann wegen Internetprobleme ein echter Sachbearbeiter zugeschaltet wurde, der dann einen Reset durchgeführt hat.
Noch vor 2 Jahren hatte ich im quasi gleichen Fall sofort eine freundliche Stimme am Hörer, die das erledigt hat.
Man muss hier einfach unterscheiden, wie man Arbeitsbereiche mit KI definiert.
Ich kann KI einsetzen, um meine Arbeit zu verbessern, wobei die Arbeitszeit im eigentlichen Rahmen aber größtenteils bleibt (quasi "aufhübschen").
Aber setze ich zu viel KI ein, die dann Zeiten einspart, die durch zusätzliche Arbeitskräfte hätte getätigt werden müssen, so gibt es nur eine Richtung: Arbeitsplatzabbau, oder keine weitere Expansion.
So können Firmen bei 100 Mannstärke bleiben, aber durch sehr viel KI dann quasi für 150 Mann im Telefonsupport managen.
Es erfolgt kein Abbau, die Firma arbeitet trotzdem mehr Aufträge ab.
Aber so sitzen 50 Mann im Jobcenter und beziehen Bürgergeld, und werden vielleicht nie in dem Bereich eine ausreichend gute Chance erhalten.
Diese Zahlen werden natürlich nicht in gewissen Statistiken berücksichtigt, weil es keine Kündigungen und so sind.
Und wenn diese Menschen verglichen mit ihrem erlernten Job dann verglichen Niedriglohnjobs in anderen Bereichen annehmen müssen, obwohl sie sogar studiert haben (mein Kumpel steht seit Ewigkeiten an der Tanke, weil man ihn nicht mehr in der Wirtschaft gebrauchte), dann wird sogar die Arbeitslosenquote frisiert.
Das zeigt aber alles nicht, wie schlecht es den Menschen eigentlich geht.
Der Mittelstand rutscht immer weiter nach unten, Firmen zahlen wieder schlechter, oder bauen (versteckt) Jobs ab, fast überall.
Paketzusteller oder Pflegekraft will auch nicht jeder werden, oder nach Corona in Gaststätten arbeiten.
 
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Dr. MaRV schrieb:
@Slowz
Führt dann aber dazu, dass ausgerechnet die größten Nieten was zu sagen haben. Mein Bruder kann ein Lied davon singen.
Eine Führungskraft muss auch den Job nicht besser können als sein Personal. Seine Aufgabe ist es ein schlagfertiges Team aufzubauen, die Leute bzw. den Job auf Kurs zu halten und das Bindeglied/Sprachrohr in aller Richtungen zu sein. Dazu reicht ein rudimentäres Verständnis von dem was seine Leute tun.

Oft scheiterts wenn überhaupt an Social/Führungs Skillz und dem eigenen Ego und da hilft auch ein tiefes breites Fachwissen nicht bzw. top Abschlüsse


On topic, bin auch als IT-Systemingenieur tätig. KI ist brutal hilfreich, aber ersetzen kann sie momentan nichts. Es ist eher so, dass sie uns mehr Ressourcen frei schaufelt um noch mehr erledigen zu können.
 
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Die Lage hier wird noch relativ entspannt geschildert. Das liegt wohl darin, dass die meisten in Lohn und Brot sind und als Erfahrene in ihren Berufen den Umwälzungen des Marktes nicht so stark ausgesetzt sind.

Die offenen Stellen für (junge) Informatiker sind seit 2022 um teilweise bis zu 3/4 eingebrochen. Entsprechend bewerben sich mitunter schon Erfahrene auf Juniorstellen, weshalb Berufseinsteiger noch weniger Chancen haben. Ich habe Bachelor-Absolventen gesehen, die nach erfolglosen Bewerbungen eine Ausbildung als Elektriker angefangen haben, weil sie kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehen.

Man kann natürlich hergehen und sagen, dass Unternehmen derzeit austesten, wie viele Mitarbeiter sie sich durch die Nutzung von KI sparen können.
Gleichzeitig investieren Unternehmen immer weniger in den Standort Deutschland und das hat zur Folge, dass Stellen hierzulande abgebaut und woanders wieder aufgebaut werden und entsprechend verloren gehen.

Es ist schwer zu sagen, wie die Entwicklung weitergeht. Ich gehe davon aus, dass KI nach der Informatik auch weitere Bereiche tiefgehend verändern wird.

Arboster schrieb:
Das ist jetzt einfach noch zu früh um zu sagen "seht her, KI hat keine negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt".
Man muss zwischen der schlechten wirtschaftlichen Lage und der KI als Produktivitätsmultiplikator unterscheiden. In der IT ist er schon ziemlich eingeschlagen. Das merken sowohl Bewerber als auch Recruiter. Die Bewerberzahlen sind explodiert, weil immer weniger gesucht werden, also bewerben sich viel mehr Leute auf eine Stelle.
MilchKuh Trude schrieb:
Jungen Leuten empfehle ich dringend entweder was mit Menschen wie Pflege oder was mit den Händen wie Handwerker oder was für den Staat wie Polizei oder Feuerwehr zu lernen.
BWL zu studieren hat keine Zukunft...
Ich denke hier geht es nicht nur um BWL. Es gibt einen Haufen Studiengänge, die so schon kaum eine Daseinsberechtigung haben.
Ich kenne einen Dr. in der Chemie, der seit 2 Jahren sucht. Bei Ingenieuren sieht's auch nicht gut aus bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Und die Rüstungsindustrie stellt nur ein paar Leute ein.
 
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Denkbar wäre allerdings, dass sich die Beschäftigtenzahlen ohne KI noch besser entwickelt hätten. Ob das tatsächlich der Fall ist, lässt sich aus der Untersuchung nicht ableiten.
Zitat aus dem Artikel

Aber genau das wäre der relevante Punkt, um die Auswirkung von KI-Einsatz valide bewerten zu können.
 
Für mich hab ich folgendes festgestellt: Je mehr KI ich nutze, desto weniger Freude hab ich am Beruf.

Bin Senior und hab die bequeme Situation Guru für ein zentrales Projekt zu sein. Würde also einer der letzten sein, die aussortiert werden.
"Angst" hab ich vor KI nicht, aber Kindermädchen für KI Agenten zu sein ist was anderes als Software zu planen und zu implementieren.
Das einzige, was mich noch hält: Wo soll ich denn hingehen? Mit irgendwas muss man am Ende doch die Rechnungen bezahlen.
 
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ZeroCoolRiddler schrieb:
Ungefähr so wie nem 1. Klässler (und auch später noch) keinen Taschenrechner zu erlauben und auch Lösungs-/Rechenwege aufschreiben zu lassen?
Wir durften damals bis Klasse 9 o. 10 keinen verwenden, und es hat nicht geschadet, eher das Gegenteil. Nachdem man den Taschenrechner nutzen durfte, wurde alles schneller fertig, das Kopfrechnen wurde aber schlechter. Wenigstens hatten wir bis dahin gelernt wie der Lösungsweg aussieht, sonst hilft dir dein Rechner auch nix. :D
Interessanter Vergleich. Klingt vielleicht lächerlich, aber ja, ein bißchen läuft es darauf hinaus. Hier brachte jemand den wie ich finde guten Einwand, dass man das agentische Entwickeln einschränken könnte. AI als chatbot ja, um sich zu informieren. "Uns" wurde früher ja auch nicht verboten, sich auf stackoverflow schlau zu machen, dort Fragen zu stellen. Das war für viele die Startseite im Browser. Nun ist es der KI chatbot, ist ja auch ok, wenn es der eigenständigen (!) Erarbeitung der Lösung in der Ausbildung dient.

Das Problem seh ich tatsächlich eher in der agentischen Entwicklung. Wenn nach dem prompt alles fertig steht- aber der Junior Dev auf Anfrage nicht erklären kann, was eigentlich im Detail passiert. Und damit auch nie lernen wird, die Lösung der KI angemessen zu bewerten und sie zu steuern.
 
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Simonsworld schrieb:
Ich kenne einen Dr. in der Chemie
Damit wolltest du jetzt aber nicht deinen Satz zuvor in Bezug auf Studiengänge mit kaum Daseinsberechtigung belegen oder? Also wenn ein Studiengang der Chemie keine Daseinsberechtigung mehr haben soll, also ich weiß ja nicht....
 
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R4nd0 schrieb:
Du kannst mit 500 Stellenprozenten plus KI viel mehr erwirtschaften als 100 Stellenprozente plus KI.
Das denken alle Firmen, aber die Aufträge/Arbeit ist endlich und nicht unbegrenzt. Die Firmen werden immer stärker untereinander unter Druck geraden und sich die Aufträge gegenseitig wegnehmen. Das geht nur durch unterbieten der Kosten was dann wieder zum verstärkten Abbau von Mitarbeiter führt. Letztendlich werden nur wenige große Firmen mit geringer Anzahl von Mitarbeiter und umfangreichen Einsatz von KI überleben.
 
Analog dazu das Beispiel der Druckindustrie:
In den 80 und 90 hieß es das Papier bald tot ist und das Gegenteil trat ein… bis 2005 ging es nu nach oben.
So ab 2010 zeichnete sich dann der Zusammenbruch ab.
Ich denke so wird es auch mit KI sein… es ist noch so frisch das Thema, da sollte man nicht nur mit Superlativen um sich werfen und noch ein paar Jahre warten.
Aber so 2035-2040 könnten dann die Entwicklungen so weit sein das es sich erstmals spürbar für jeden bemerkbar macht.

P.S. ich vergaß es heißt ja SI jetzt
 
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cbmik schrieb:
Robotik ist der nächste heiße Scheiß, dann trifft es die Handwerker auch
Wo du es grade erwähnst:

jain. Vor allem wird das dann passieren, wenn zu viele Handwerker SmartGlases verwenden. Die Dinger werden von Meta dazu genutzt, Robotern natürliche Bewegungsabläufe beizubringen, z.B. Hemden zusammenzulegen. Das ist aber eher etwas grobmotorisches.

Ich hege erhebliche Zweifel daran, dass es solche Roboter in den nächsten ein bis zwei Dekaden geben wird, die tatsächlich feinmotorische Bewegungsabläufe wie im Handwerk nötig, ausführen können. Dazu fehlen zu viele Techniken, um echte Muskeln (Stichwort Pinzettengrifg) zu ersetzen.

Ich vermute eher, es wird absehbar auf humanoidenähnliche Hilfsroboter hinauslaufen, z.B um sehr schwere Lasten (Heizkörper, WCs, Badewannen usw.) auch durch enge Treppenhäuser zuverlässig zu tragen.

Ja, die Roboter können inzwischen viel besser laufen / Rennen als noch vor 5 Jahren. Und ja, hier helfen KIs tatsächlich dabei, Bewegungsabläufe schneller in Algorithmen umzusetzen. Die Prototypen nutzen aber Techniken, die in Serie viel zu teuer wären und auch die Bewegungsabläufe sind längst nicht so flexibel wie bei uns Menschen.
 
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Finde ich nicht aussagekräftig Daten von 2022 bis 2025 zu nehmen.
KI ist erst in den letzten zwei Jahren so richtig vorangeschritten.
Leute mit Bachelor Informatik können sich in ein paar Jahren nach Abschluss direkt beim Arbeitsamt in die Schlange stellen. Schon jetzt dauert es im Schnitt 9 Monate bis Menschen mit Abschlüssen in MINT Fächern einen Job gefunden haben.
 
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Helge01 schrieb:
Das denken alle Firmen, aber die Aufträge/Arbeit ist endlich und nicht unbegrenzt. Die Firmen werden immer stärker untereinander unter Druck geraden und sich die Aufträge gegenseitig wegnehmen. Das geht nur durch unterbieten der Kosten was dann wieder zum verstärkten Abbau von Mitarbeiter führt. Letztendlich werden nur wenige große Firmen mit geringer Anzahl von Mitarbeiter und umfangreichen Einsatz von KI überleben.
Auch die Auftraggeber stehen in Konkurrenz und wenn man zur gleichen Kosten mehr bieten kann ... steht man besser als die Konkurrenz da... also mal schauen ob die Arbeit wirklich nicht unendlich ist. Klar, kann sein das es irgendwann gut genug ist und wirklich die Arbeit ausgeht. Bisher ist das aber tatsächlich noch nie passiert, mehr Arbeit wurde immer gefunden.

Aber klar, auf jeden Fall entsteht ein Kostendruck, wenn alle produktiver werden, muss man fürs gleiche Geld mehr Arbeit anbieten, aber das kann man ja schon durch AI erziehlen, dafür braucht es dann keine Entlassungen.
 
Erkekjetter schrieb:
Na ja, wenn das alles so kommt, werden einige Firmen über die Wupper gehen aufgrund der massiven Bindung an einen Anbieter, der bereits heute absehbar definitiv die Kosten für sein Produkt erhöhen muss.
Ich sehe das nicht kommen, dass ein Anbieter ein Monopol aufbauen kann. Auch die Token-Preise können mMn. nicht massiv nach oben gehen. Die Konkurrenz ist einfach zu gross und die Openweight-Modelle können relativ kostengünstig gehostet werden. Anbieter wie z.B. Neuralwatt beweisen das. Ein Crash wird es aus meiner Sicht deshalb geben. Meine Vermutung: OpenAI stirbt als erstes und nimmt Möglicherweise Firmen wie Oracle mit in den Abgrund.
 
Erkekjetter schrieb:
Damit wolltest du jetzt aber nicht deinen Satz zuvor in Bezug auf Studiengänge mit kaum Daseinsberechtigung belegen oder?
Das kann man so und so sehen. MINT-Berufe waren mal eine sichere Bank. Letztendlich entscheidet über den Wert einer Arbeit der Markt. Und wenn in Deutschland Industrie abgebaut wird, leiden diese Bereiche.
Es gibt einige die sagen, dass der Return of Investment (ROI) eines Informatik Studiums inzwischen nicht mehr so gut ist.

Brrr schrieb:
OpenAI stirbt als erstes und nimmt Möglicherweise Firmen wie Oracle mit in den Abgrund.
Ich frage mich, ob wir in den nächsten Jahren etablierte Größen am Markt bröckeln sehen. Zuletzt gab es die ersten Versuche, Sachen wie die Adobe Suite in Rust nachzubauen. Klar die Software ist noch sehr fehlerhaft, aber ich könnte mir vorstellen, dass auf absehbare Zeit Dinge nachgebaut werden, die in anderen Ländern entwickelt werden, wo die Personalkosten nur einen Bruchteil betragen. Dann ist die Frage, wie lange gutbezahlte Stellen in großen IT-Unternehmen noch eine Jobgarantie haben werden.
 
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Bunhy schrieb:
Und hier liegt das Problem und Paradoxon imho - wer und wie bildet man dann noch aus? Die meisten erfahrenen Entwickeler werden bestätigen: Man sammelt sein Wissen aus Projekten mit pain points, man lernt aus jahrelangen Fehlern. Die jungen Devs werden faul, wollen alles mit KI abliefern und lernen kaum noch was dabei.
Ist im Handwerk schon passiert. Der heute beschworene "Fachkräftemangel" ist komplett hausgemacht, da keiner mehr Lust hatte auszubilden, und schon gar nicht hochwertig auszubilden. Die selben Unternehmen heulen heute, dass sie kein qualifiziertes Personal finden. Die Faulheit, die Du beschreibst, setzt in allen Bereichen ein. Ich bereite mich innerlich schon sehr lange auf die kommende Idiocracy vor...
PhiE schrieb:
Die 1% sagt nur aus, dass in den Bereichen in denen man es hätte erwarten können, kein drastischer Rückrang der Beschäftigtenzahlen zu sehen ist - das steht aber auch genau so im Artikel.
Der Artikel ist aber auch eindeutig mit politischen Scheuklappen geschrieben. In Deutschland ist der "öffentliche Dienst" derart aufgeblasen, so viele Strukturen und Prozesse dienen ausschließlich ala Beschäftigungsmaßnahme, und nicht im entferntesten irgendeiner Effizienz oder Wertschöpfung, dass das als Erklärung schon reicht. Egal wie inkompetent, im öD wird man nicht gekündigt. Egal wie obsolet eine Stelle wird, in öD besteht sie weiter. Das passt auch perfekt ins Bild, dass Jüngere größere Auswirkungen spüren. Wer seit 10 Jahren sich gemütlich auf seinem Pöstli im Amt eingerichtet hat, sitzt es einfach aus bis gar nichts mehr geht.
 
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@Simonsworld Es ging in deiner Aussage aber um Chemie. Und Chemie ist eines der Gebiete, die in Relation wenig erforscht sind, gleichzeitig in unserer Welt ein absoluter Grundbaustein darstellt. Selbst die Agrarwirtschaft wäre ohne Chemie so in keiner Weise möglich. Geschweige denn Medizin, Industrie und alles darüber. Ich würde behaupten, Chemie ist der Grundbaustein unserer Zivilisation und Wirtschaft.

Aber gut, so eine Aussage an einem einzigen Negativbeispiel aus dem privatumfeld festzumachen, ist ohnehin eher so mehh. Und MINT Studiengängen sind nachwievor einer der besten Wege zu persönlichem finanziellem Erfolg.
 
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Weedlord schrieb:
Vorteil von ki ist halt, das es den Einstieg erleichtert. Kollege aus meinem ck3 mod Team nutzt ki und arbeitet im Sektor. Er hat seinen job behalten Kollegen nicht.

Das Problem war aber nicht das die ki die jobs ersetzt hat, seine Kollegen haben den Umgang mit ki einfach nicht gelernt und waren dadurch halt erheblich innefizienter.
haben die Kollegen auf die "Schulung" gewartet weil arbeitgeber muss ja alles vorkauen? :D:D
 
Minthera schrieb:
Ich hege erhebliche Zweifel daran, dass es solche Roboter in den nächsten ein bis zwei Dekaden geben wird, die tatsächlich feinmotorische Bewegungsabläufe wie im Handwerk nötig, ausführen können. Dazu fehlen zu viele Techniken, um echte Muskeln (Stichwort Pinzettengrifg) zu ersetzen.
Die Technik ist da weiter als du denkst z.b. bei der Medizin hier :
https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/roboter-medizin-op-ki-100.html

Selbstständige Roboter-OPs sind Meilenstein​

Die Feinmotorik ist also schon da und wird fleißig weiterentwickelt .
Bin selber Elektriker und was ich so schraube und prüfe könnt schon soon Roboter erledigen. Wenn er eingelernt wird.
 
Ruff_Ryders88 schrieb:
Ich würde bewusst nur noch Juristen einstellen, die vor der KI-Ära ihre Anwaltsprüfung gemacht haben.

Das ist in meinem Fachbereich (physikalischer Teil der Radioonkologie) nicht unähnlich und ich würde es wohl genauso handeln wie du. Da trifft man aktuell auf Leute die ihre Abschlussarbeit schreiben und offensichtlich KI zu Hilfe nehmen und das eigtl. Kernthema der Arbeit absolut nicht verstanden haben und nur stumpf die Aufgaben abarbeiten, welche man ihnen gibt. Da frage ich mich tatsächlich, wie sie es überhaupt soweit (Abschlussprüfung) geschafft haben?!
Da kann man den betreuenden Prof. auch anschreiben und schildern, dass die Aufgabe nicht verstanden wurde. Wird aber ignoriert.
Dank KI ist der schriftliche Teil dennoch sehr gut und die mündliche Prüfung nur ein Auswendiglernen des Schriftlichen.

@T
Ich sehe KI erstmal positiv. Privat nutze ich es gerne, aber aktuell können wir es noch nicht wirklich im Arbeitsalltag integrieren. Sollte es soweit kommen, sehe ich Potential endlich mal Aufgaben erledigen zu können, für die vorher keine Zeit war.
 
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