News Kinvolk: Microsoft kauft Berliner Unternehmen für Kubernetes

SVΞN

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Betrachte ich eher skeptisch.
Ich halte nichts davon wenn sich Größen wie Microsoft kleinere Unternehmen wie eben Kubernetes einverleiben. Sinn und Hintersinn sollte klar sein. Insofern...
 
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grincat64 schrieb:
Ich halte nichts davon wenn sich Größen wie Microsoft kleinere Unternehmen wie eben Kubernetes einverleiben.
What?
Kinvolk wird gekauft, nicht Kubernetes 😅
 
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Kubernetes kann man nicht kaufen ;-)
Ich meine das nicht Böse, aber das skeptische betrachten ist häufig ein großes Problem bei Menschen, die mit der Materie offensichtlich gar nichts zu tun haben.
 
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Ich bringe Kinvolk schon seit geraumer Zeit nur mit Kubernetes - Linux - Open Source in Verbindung und ggf noch mit LinkedIn.
Ob die unter Microsofts Dach weiterhin das leisten was sie leisten sei mal in Frage gestellt.
Nitschi66 schrieb:
Ich meine das nicht Böse, aber das skeptische betrachten ist häufig ein großes Problem bei Menschen, die mit der Materie offensichtlich gar nichts zu tun haben.
Oh und woraus schließt du das oder bist du grundsätzlich so überheblich?
 
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grincat64 schrieb:
Ich bringe Kinvolk schon seit geraumer Zeit nur mit Kubernetes - Linux - Open Source in Verbindung und ggf noch mit LinkedIn.
Ob die unter Microsofts Dach weiterhin das leisten was sie leisten sei mal in Frage gestellt.

Oh und woraus schließt du das oder bist du grundsätzlich so überheblich?

Dies Ausage ist doch korrekt, Kinvolk nutzt Kubernetes bzw bieten Dienstleistungen dazu an. Sie sind aber nicht Kubernetes. Von daher ist deine Aussage falsch und wirklich korrigiert hast du dich auch nicht.

@Topic: Microsoft möchte seit Jahre sein Engement im Open Source Bereich ausbauen. Hier gehts vor allem um Azure aber auch um die Integration der verschiedenen Lösungen.
Ich begrüße diese Vorgehen sehr, denn so können beide Welten deutlich besser mit einander interagieren.
Abgeshen davon ist Microsoft ohnehin schon der größte Open Sourcen Entwickler (soweit mir bekannt)
 
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grincat64 schrieb:
Ich bringe Kinvolk schon seit geraumer Zeit nur mit Kubernetes - Linux - Open Source in Verbindung und ggf noch mit LinkedIn.
Ob die unter Microsofts Dach weiterhin das leisten was sie leisten sei mal in Frage gestellt.
Ich frage mich, ob du wohl Brendan Burns auch mit Kubernetes in Verbindung bringst. Und wenn ja, stellst du dann auch in Frage, was er mittlerweile bei MS leistet? Und hast du schonmal AKS benutzt?
 
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projectneo schrieb:
Abgeshen davon ist Microsoft ohnehin schon der größte Open Sourcen Entwickler (soweit mir bekannt)
Es hat schon Monate gegeben in denen ms die meisten commits im Linux kernel repo hatte. Nicht sicher es sinnvoll ist das zu pauschalisieren oder als Metrik für größe heranzuziehen.

Was Ms zu open source Projekten beiträgt ist momentan irgendwie schon noch weniger als was Amazon, redhat, Google, und Co leisten, bzw was sun geleistet hat.

Für jede der Firmen findet man eine Metrik, laut der sie die größten sind
 
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Naja, wer weiß ob das nicht wieder eine Taktik nach dem EEE-Prinzip wird ("Embrace, Extend and Extinguish"). Bin gar kein Fan davon, wenn riesige Konzerne ständig die kleinen Fische aufkaufen. Microsoft hat doch nur eins im Sinn, ihre Marktposition und -macht um jeden Preis zu halten bzw. auszubauen.
Open Source sollte auch "open" bleiben, imho.
 
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Joe Shmoe schrieb:
Open Source sollte auch "open" bleiben, imho.
Es geht nicht um k8s als "Produkt". Es wurde eine Bude gekauft, die Dienstleistungen anbietet (Lokomotive war hier Mittel zum Zweck). Ich frage mich ernsthaft, warum man hier kommentiert, wenn man anscheinend zum einen das k8s Ökosystem nicht kennt und zum anderen auch nicht weiß, worum es hier eigentlich geht.
 
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Abgesehen davon wurde kubernetes von Google initiiert und ist wie sehr viele andere Projekte auch an die cncf gespended worden
Ergänzung ()

https://www.cncf.io/projects/
 
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Vor 5-6Jahren gegründet und nun aufgekauft. Ich frage mich da als AN immer wie klug ist es wirklich in so einer Firma anfangen zu arbeiten, aufgrund der kleinen Firmagröße und grade am Anfang heißt es oft dieses und jenes sitzt nicht drin, wir können ihnen auch nicht soviel zahlen, ja und am Ende stehen eh nur die Dollarzeichen bei den Gründern in den Augen... Ist ja eigentlich nen offenes Geheimnis dass der Plan der meisten Startups doch eher der ist sich nach paar Jahren aufkaufen lassen zu wollen weil man nur an der Kohle interesiert ist und die Firma abgesehen vom monitären Wert keinen oder kaum emotionalen Wert für die Gründer hat. Natürlich wird einem potentiellen AN sowas meist nicht erzählt oder gar abgestritten alles...
 
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Rach78 schrieb:
Ich frage mich da als AN immer wie klug ist es wirklich in so einer Firma anfangen zu arbeiten, aufgrund der kleinen Firmagröße
Wenn du Spaß an deinem Job hast und Freiheiten schätzt, ist ein Startup ideal. Wer hauptsächlich des Geldes wegen arbeiten geht, ist hier natürlich falsch. Und der erste Satz hier trifft natürlich nicht auf jedes Startup zu, jedoch auf viele Tech Startups. Und die angeblich schlechte Bezahlung ist ein Märchen. Aber klar, wer auf oldschool Dinge wie Weihnachtsgeld oder vwl steht, hat hier ein Problem.
 
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foo_1337 schrieb:
Es geht nicht um k8s als "Produkt". Es wurde eine Bude gekauft, die Dienstleistungen anbietet. Ich frage mich ernsthaft, warum man hier kommentiert, wenn man anscheinend zum einen das k8s Ökosystem nicht kennt und zum anderen auch nicht weiß, worum es hier eigentlich geht.
Wer redet denn davon, das Kubernetes aufgekauft wurde? Ich nicht.
Mir gefällt allgemein einfach nicht die Tendenz jegliche Konkurrenz durch Assimilation im Keim zu ersticken, Punkt.
Ist mir ehrlich gesaugt auch egal, ob ich mich damit auskenne oder nicht.
Es geht mir ums Prinzip. Hier trifft es halt mal diesen Beitrag um meinen Unmut kundzutun.

Aber ja klar, lassen wir die Globalplayer ruhig alles aufkaufen, was soll schon schief gehen...
 
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@Joe Shmoe zu wahr. MS, Amazon und Palantir sind ja jetzt auch federführend bei GAIA-X, wenn ich das richtig im Kopf habe. So viel zum thema unabhängige Cloud. Wenn Tata und Alibaba noch dabei wäre, wäre es wenigstens eine globale Plattform.

@Rach78 aus Ergänzung zu den was @foo_1337 sagte: Startups zahlen fast immer Marktübliche Gehälter. Wenn du in der IT bist, kannst du in konzernen mal 20-30k mehr verdienen, dafür ist der job deutlich weniger fordernd und du verbrennst 50% deiner Zeit in Compliance schmu.

Kinvolk wirkt wie ein klassischer Dienstleister, mit 3x Gefü und 6 angestellten. Wenn alles was nicht billable ist scheinen sie in ihre eigenentwicklungen zu stecken und ihre Zahlen beim Bundesanzeiger schauen auch super aus. Die werden fair gezahlt haben
 
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madmax2010 schrieb:
Es hat schon Monate gegeben in denen ms die meisten commits im Linux kernel repo hatte. Nicht sicher es sinnvoll ist das zu pauschalisieren oder als Metrik für größe heranzuziehen.
MSFT ist der größte Open Source Contributor auf GitHub. Siehe auch z.B. hier: https://www.whitesourcesoftware.com/resources/blog/the-top-10-companies-contributing-to-open-source

Joe Shmoe schrieb:
Mir gefällt allgemein einfach nicht die Tendenz jegliche Konkurrenz durch Assimilation im Keim zu ersticken, Punkt.
Das ist hier überhaupt nicht der Fall. Offenbar versucht MSFT Kompetenz im Bereich K8s einzukaufen.

madmax2010 schrieb:
Wenn du in der IT bist, kannst du in konzernen mal 20-30k mehr verdienen
Das stimmt so pauschal nicht. Tatsächlich zahlen viele Start-ups weit mehr als große Konzerne, die sich oft auf das Radford Modell berufen und je nach Position und geographischer Lage industrieweite Gehaltsbänder berücksichtigen.
 
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Das Engagement für Linux mit Container wird sich damit auf ein Engagement für Microsoft mit Container ausrichten. Microsoft gehört nicht zu den gemeinnützigen oder gutwilligen Firmen. Microsoft stellt Code bereit, wenn es die eigene Marktposition verbessert und stellt Code nicht bereit, wenn es die Marktposition verbessert.

Quelloffene Code bedeutet nicht, dass man sein Geschäftsgebaren geändert hat. Die NSA gibt auch Quellcode frei. Wenn Microsoft eine Möglichkeit zum Lock-in der Kunden sieht, werden sie das auch ausführen. Weil die dann nicht mehr weg können und viel mehr zahlen müssen.

Früher waren es APIs, dann Stores und vielleicht bald nicht so ganz kompatible Clouds oder ein AR-Headset das aber nur mit Windows funktioniert. Das Spiel hat sich nicht geändert.

Wenn Microsoft Linux lieben würde, würden sie Portierungsanweisung für native Anwendung erstellen. Und Kompatitlibtätsbibliotheken. Tun sie das? Tun sie nicht. Was tun sie? Mit WSL die Linuxanwendung auf Windows ziehen, damit die Entwickler nicht auf die Idee kommen ihre Festplatte mit EXT4, XFS oder BTRFS zu beglücken.

Trotzdem. VSCode, Skype und Teams laufen unter Linux. Danke dafür! Allerdings alle mit Electron und somit technisch "nativ", aber nicht wirklich "praktisch". Die Plugins zu VSCode sind ein Haufen quellgeschlossener Code, Skype und Teams sowieso. Und zuletzt durfte man Webskype mit Firefox nicht mehr aufrufen - gesperrt:
Man soll gefälligst Microsoft Edge installieren

https://web.skype.com

Das Jahr 2001 möchte seine schlechten Angewohnheiten wieder haben?
 
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SV3N schrieb:
Microsoft stärkt sein Geschäft mit der Cloud durch den Zukauf des Berliner Unternehmens Kinvolk, welches vor allem in den Bereichen Container-Umgebungen und Kubernetes tätig ist. Die Akquisition soll sich für das Unternehmen aus Redmond vor allem im Hinblick auf den Ausbau der eigenen Cloud Microsoft Azure lohnen.

Zur News: Kinvolk: Microsoft kauft Berliner Unternehmen für Kubernetes

Ein Update bezüglich des Kaufpreises wäre sehr interessant, gerade in Hinblick auf den deutschen Techmarkt?
Besten Dank :D


Ich denke, der Gründer der Firma ist d`accord mit dem Abschluss. Ist doch gut, wenn MS Million auch hierzulande ankommen, oder? :daumen:
 
@nn|none Siehst? Das ist doch was ich sagte. Hier zählen sie die Anzahl der Mitarbeiter, die einen Account auf github haben.
Weitere mögliche Metriken: Anzahl der initiierten OS Projekte, LOC, Höhe der Ausgaben für OS (Wie berechnet man das? PT / Spenden / andere metrik), Anzahl der Angestelten die an OS Projekten arbeiten, MarketCap, Anzahl an Repos auf github (ja, die sagen echt es wäre adobe o.O),.....

Solche News / Artikel sind irgendwo zwischen Klickbait und marketing. Alle großen finden es ganz toll sich das so zu drehen das sie am besten aussehen.



Die gehaltsaussage liest sich tatsächlich pauschaler als sie gemeint war. War nur als: kann so passieren, muss aber nicht unbeding besser / schlechter sein gemeint.
Kannst du mir was zum radford modell verlinken?
 
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