Test Klassiker neu entdeckt: Bei Freelancer (2003) machen die Mods den Klassiker

douron

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woahh.. da erinnere ich mich sehr gerne zurück, obwohl ich kein großer fan von weltraumsimulationen bin..
 

.fF

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Schöner Artikel!

Wir haben das auf LANs immer in größerer Gruppe gezockt, insbesondere die Sternensysteme zu erkunden, die nicht im Rahmen der Kampagne abgeklappert wurden, hat viel Spass gemacht. Dafür, dass das Spiel immer als unfertig verschrien war, war es damals trotzdem ein extrem gutes Spiel.
 

Keloth

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Als ich die Bildunterschrift, "this is planet Pittsburgh" gelesen habe, kam instant dieses Feeling von früher. Großartiges Spiel, ich habe es geliebt, aber auch beim ausprobieren vor einem Jahr bin ich auf die Probleme gestoßen, die im Artikel stehen. Vielleicht probiere ich ja Crossfire aus.
 

Thion

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Pittsburgh... what it lacks in class it makes up for in cheap drinks :D


Uh, das laesst Erinnerungen wach werden... das Voice Acting war auch abartig gut, unter anderem mit FemShep (Jennifer Hale) Sulu (George Takei) und Gimli (Rhys-Davies)...

Schade was Microsoft da verbockt hat, insbesondere wenn man sich die Techdemo des Nachfolgers anschaut, wobei der wohl mehr Arcade gewesen waer... aber die Rolle erfuellt ja jetzt SC.

https://www.youtube.com/watch?v=4Ik9liH8OUw
 
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Palmdale

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Ich habe Freelancer geliebt. Leider entwickelt sich Star Citizen (wo ich seit 2013 an Board bin) immer weiter davon weg. Mal sehen, ob das spätere Spiel dann mir Spass macht oder in Perfektion und Schönheit stirbt
 

ExigeS2

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Ich habe so unendlich viele Stunden in dieses Spiel versenkt, erst classic, später mit Mods. vor allem mit Kumpels im lokalen Multiplayer die Galaxie erforschen und immer bessere Schiffe und Waffen finden.

Für die Zeit damals war dieses Spiel einfach eine Perle. Rückblick: Sommer... mit PC unterm Arm zum Kumpel... PC's in Gartenlaube aufgestellt.. tagelang gezockt :D

Ich habe für Star Citizen ähnliche Hoffnungen, aber ich glaube das SC ein wenig zu komplex für einfachen Spielspass wird auch wenn es sehr hübsch aussieht.
 

Myon

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Als einer der genannten, "härtesten Genrefans" habe ich noch einige persönliche Gedanken zu diesem Artikel.

Vor ein paar Wochen habe ich die Freelancer 1.0 Vanilla SP Kampagne im Twitch Livestream durchgespielt, nach etwa 6 Jahren. Ich wurde ein weiteres Mal gar köstlich unterhalten, weder fehlender Reiz noch der Gedanke an ein zurechtgestutztes Wannabee-Star Citizen beeinträchtigten meine Reise durch das All. Seit Anbeginn der Freelancer-Ära verfolge ich eine Flugmethode, die das Ganze etwas spannender macht: "Luke, du hast deinen Zielcomputer ausgeschaltet" lautet das Motto - manuell fliegen - möglichst ohne Einsatz von F2 bzw. Autopilot. und dergleichen.

Ich musste zunächst recherchieren, was "dröge" bedeutet. Sie zeichnen hier ja wirklich ein düsteres Bild für die Vanilla, was ich nicht nachvollziehen kann. Ich jedenfalls war froh, in einem Weltraumspiel einmal wirklich - na was wohl - viel Weltraum zu haben. Längere Reisen ermöglichten ein auf gut-neu-hochdeutsch "gechilltes" und beinahe trance-atiges Erlebnis, auf welchem man den letzten Storyabschnitt noch einmal Revue passieren lassen konnte, die toll modellierten Sternensysteme bestaunen und die NPCs vorbeifliegen und reden hören konnte. Tiefe, Weite. Ich hätte noch den kürzlich verstorbenen John Glenn fragen sollen, ob er damals während der Mercury-Mission lieber ein Buch gelesen hätte, statt sich dem All hinzugeben. Ich bezweifle es jedenfalls an der Stelle.

Sie kritisieren unterschwellig, dass man für Storyfreischaltungen zum "freelancen" gezwungen wird. Wo ist das Problem an einer quantifizierten Abhandlung für Storyfortschritte? Ob ich in Zelda: A Link to the Past auf dem Super Nintendo zunächst drei Amulette suchen muss, bevor das Masterschwert sich lockert - oder in FL einen bestimmten Betrag Credits für selbige Lockerung erwirtschaften muss, spielt für mich keine Rolle. Das Gameplay-Element an sich ist doch das gleiche. Und wer würde das Amulette-Sammeln bei Zelda kritisieren? Sollen sämtliche Sidequests in allen RPGs Zugrunde gehen? Die leben von dieser Mechanik und machen - zumindest mir - ziemlich Spaß.

Es wurde fehlender Endgame-Content erwähnt: Während der SP Kampagne sind viele Systeme nicht anfliegbar. Das ändert sich nach Ende der Story und sämtliche Systeme werden freigegeben. Nun hat man einen großen Pool an Möglichkeiten und viele neue Systeme zu entdecken. Ein ums andere Mal verlor ich mich in den Hispana-Randsystemen, denn selbst das beste Kampagnen-Raumschiff war viel zu schwach für die lauernden Korsaren und Ausgestoßenen. Ich fand mich in den Omega-Systemen wieder, allein auf weiter Flur, ohne Handelsrouten. Bis ich das einzig kompetitive Schiff, den Hammerhead, und einen Ort für Reputationsbestechungsgelder fand, vergingen einige Tage intensivster und hochmotivierter Suche. Mein Wunsch nach Immersion wurde hier schon vollständig bedient. Genügend Endgame-Content für mich, nur vielleicht nicht konventionell genug für einige Spieler... Zugegeben: Das alles wirkt nur für Freelancer-Neulinge, denn wer einmal die Orte und Tricks kennt, kommt viel früher an die besten Schiffe und alle Systeme, und dann ist tatsächlich kaum mehr Endgame Content da. Außer PvP-Kämpfe um Freihafen 9 herum im Multiplayer.

Der Artikel ist wie eine polarisierende Reklame für die Modding-Welt von Freelancer. Jawohl, die Mods machen Freelancer noch besser. Meine Abstufung erfolgt aber von Sehr gut (Vanilla) nach exzellent (mit dev. Mods). Und nicht von "dröge" (ein saudummes Wort) nach sehr gut. Uneingeschränkt zustimmen kann ich bei den genannten Mods. Ausprobieren und hinein tauchen, Freelancer lebt und ist auch heute noch ein sehr spielenswertes Stück Gaming-Geschichte. Und wie es derzeit mit Chris Roberts und meiner Space Games Geschichte weitergeht, dürfte hier klarer werden.

Danke für den Artikel, auch wenn ich einiges anders sehe. Doch allein schon die erneute Vorstellung von Freelancer ist eine Wohltat ^^
 
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Kdax

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Ich hatte vor geraumer Zeit mal geguckt ob es das Spiel irgendwo günstig zu kaufen gibt, Fehlanzeige. Hat sich das bis heute geändert? Würde es gerne kaufen, aber natürlich nicht zum Neupreis.
 

Time_Me

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Ich finde die Kritik im Artikel zu harsch. Bei mir waren es damals gerade die Story und die Atmosphäre des Spieles selbst, die mich richtig reingezogen haben. Die Story alleine als "dröge" und "vorhersehbar" zu bezeichnen wird ihr meiner Meinung nach nicht gerecht. Den Anfang und auch die Zwischensequenzen finde ich, vor allem für die Zeit, gut inszeniert. Auch die Kritik an den Sprecherinnen und Sprechern ist verfehlt, in Kombination mit der musikalischen Untermalung war sie durchaus in Ordnung.

Auf die großen Stärken, wie die atmosphärische Darstellung des Weltraumes, quasi überall hinfliegen zu können die Grafik allgemein, wird kaum bis gar nicht eingegangen, um dann die Mods in den Himmel zu loben. Für mich ist der Artikel zu kurz, zu einseitig und zu subjektiv geschrieben.
 

Stratotanker

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Freelancer war super. Lag glaube ich mal der PC Games oder Gamestar bei samt Komplettlösung. Spiele dennoch lieber Starlancer oder einen der vielen X-Wing Ableger.
 

borizb

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Da fällts wieder auf: Mass Effect hat brutal viel bei Freelancer "geliehen".

Allerdings hat Free Lancer zu viel "flieg mit random Waren von A nach B
und schieß dabei die dich dauernd angreifenden Raider ab" Missionen.

Ist ja ganz nett für ein paar Stunden und die ersten paar Schiffe und neue
Waffen darauf, aber danach lässt der Reiz rapide nach (bei mir jedenfalls).

Ich fand aber die Maussteuerung im Weltraum sehr gut, das war schon
extrem präzise und komfortabel im Gegensatz zu den Joystick-Spielen.
 

edenjung

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Danke CB.
Auch ich finde, dass das game vanillia auch total super ist. Oberhaupt nicht dröge. Alleine die infos zu den Systemen, wenn man das Spiel installiert. Oder wusstet ihr, dass auf Stuttgart Gemüse angebaut wird?
Allein schon die story... Zucker.
Super motivierend und spannend. Und schwer zum Ende hin.
Dieses Spiel ist mein Lieblingsspiel. bis heute spiele ich es mit freunden auf dem Hamburg City Server. Es macht Spaß und sieht noch super aus.
Danke das ihr es präsentiert.
Über Neulinge freuen wir uns immer ;D
 
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AbstaubBaer

Redakteur
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@Kdax
Um zehn Euro gebraucht in einschlägigen Gebrauchtbörsen. Wie alle Spiele (z.B. NOLF), die es nicht auf Vertriebsplattformen wie Steam geschafft haben, muss man ein bisschen Geduld haben.

Ich finde die Kritik im Artikel zu harsch. Bei mir waren es damals gerade die Story und die Atmosphäre des Spieles selbst, die mich richtig reingezogen haben. Die Story alleine als "dröge" und "vorhersehbar" zu bezeichnen wird ihr meiner Meinung nach nicht gerecht. Den Anfang und auch die Zwischensequenzen finde ich, vor allem für die Zeit, gut inszeniert. Auch die Kritik an den Sprecherinnen und Sprechern ist verfehlt, in Kombination mit der musikalischen Untermalung war sie durchaus in Ordnung.

Auf die großen Stärken, wie die atmosphärische Darstellung des Weltraumes, quasi überall hinfliegen zu können die Grafik allgemein, wird kaum bis gar nicht eingegangen, um dann die Mods in den Himmel zu loben. Für mich ist der Artikel zu kurz, zu einseitig und zu subjektiv geschrieben.
Es geht nicht um das damals (das wäre trivial, eine Zusammenfassung alter Testberichte), sondern um die Frage, ob Freelancer heute noch Spaß macht, möglichst ohne rosarote Nostalgiebrille. Dass die Meinungen zum Spiel auseinandergehen, ist in gewissem Rahmen normal. ;) Der Artikel spiegelt einfach meine Erfahrungen beim erneuten Spielen wieder. Die Vanilla hatte ich damals auch gerne gespielt, die war lange Zeit ein Begleiter auf LANs. Aber das liegt 15 Jahre zurück.

Als einer der genannten, "härtesten Genrefans" habe ich noch einige persönliche Gedanken zu diesem Artikel.
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Ich musste zunächst recherchieren, was "dröge" bedeutet. Sie zeichnen hier ja wirklich ein düsteres Bild für die Vanilla, was ich nicht nachvollziehen kann. Ich jedenfalls war froh, in einem Weltraumspiel einmal wirklich - na was wohl - viel Weltraum zu haben. Längere Reisen ermöglichten ein auf gut-neu-hochdeutsch "gechilltes" und beinahe trance-atiges Erlebnis, auf welchem man den letzten Storyabschnitt noch einmal Revue passieren lassen konnte, die toll modellierten Sternensysteme bestaunen und die NPCs vorbeifliegen und reden hören konnte. Tiefe, Weite. Ich hätte noch den kürzlich verstorbenen John Glenn fragen sollen, ob er damals während der Mercury-Mission lieber ein Buch gelesen hätte, statt sich dem All hinzugeben. Ich bezweifle es jedenfalls an der Stelle.

Sie kritisieren unterschwellig, dass man für Storyfreischaltungen zum "freelancen" gezwungen wird. Wo ist das Problem an einer quantifizierten Abhandlung für Storyfortschritte? Ob ich in Zelda: A Link to the Past auf dem Super Nintendo zunächst drei Amulette suchen muss, bevor das Masterschwert sich lockert - oder in FL einen bestimmten Betrag Credits für selbige Lockerung erwirtschaften muss, spielt für mich keine Rolle. Das Gameplay-Element an sich ist doch das gleiche. Und wer würde das Amulette-Sammeln bei Zelda kritisieren? Sollen sämtliche Sidequests in allen RPGs Zugrunde gehen? Die leben von dieser Mechanik und machen - zumindest mir - ziemlich Spaß.
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Danke für den Artikel, auch wenn ich einiges anders sehe. Doch allein schon die erneute Vorstellung von Freelancer ist eine Wohltat ^^
Der Zwang zum Freelancing wäre okay, wenn es ein wenig mehr Vielfalt geben würde. Copy-Paste-Grind ist einfach unheimlich öde. Das ist in anderen Spielen anders, d.h. es kommt auf die Verpackung an. Die Kritik richtet sich nicht auf die Existenz von "Sidequests", sondern ihre Umsetzung. Ein paar mehr Kopfgeldmissionen z.B. mit unterschiedlichen Verläufen hätten dem Spiel keineswegs geschadet. Auch das Reisen empfand ich als unspekakulär, sobald man die Systeme oder Routen einmal gesehen hat. Das wurde zu stupidem Abklappern, daher das Buch - das hat sich schon zu Beginn des Jahrtausends bewährt, zumal das All Alterungserscheinungen zeigt und der Anblick zur Gewohnheit wird. Allein schon, weil das Freelancing dauert und dauert und dauert. Man muss schon in das Genre verliebt sein, um darüber hinwegzusehen. An der Stelle von John Glenn hätte ich natürlich kein Buch gelesen. Aber der war auch im echten All und nicht in einem Produkt der Unterhaltungsindustrie ;)

Die fehlende Faszination im Vanilla-Freelancer haben dann Mods zurückgebracht. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt - und das spiegelt der Artikel hoffentlich wieder.
 

DisOrcus

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Hach Gott Freelancer. - Gott wie ich dieses Spiel geliebt habe und liebe.

Muss vielen hier aber recht geben. Ich finde auch die Vanilla Version sehr, sehr gut. Klar sie ist nicht Todes-Komplex und die Menüführung ist etwas kuddelig. Aber für ein Spiel aus 2002 soll das mehr als verziehen sein.

Die Story, die Ideen, die ganzen Möglichkeiten. - Der WAHNSINN! - Alleine wie lange ich damals nach den legendären Waffen gesucht habe. Und dann das Gefühl, wenn man das Wrack findet und die Diamondback ausrüsten kann. Zucker!

Ein wahrhaft tolles Spiel und ich habe vor einiger Zeit mal bei Discovery Freelancer versucht (auch eine unglaublich komplexe Mod) - Leider ist mein Englisch ein wenig Hakelig und da dass ein richtiger RP Server ist tut man sich gerade in den Anfängen recht schwer.
 

Halema

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Ich kann dem Artikel nur teilweise zustimmen. Wäre Freelancer umfangreicher und damit komplizierter geworden, hätte es mir kaum noch Spaß gemacht. Wann macht ein Spiel schon Spaß, wenn man sich mit so unsinnigen Sachen beschäftigen muss. Ich konnte mich noch nie für Spiele wir Warcraft oder Star Trek Online begeistern. Wenn mich das Spiel nach spätestens 2-3 Stunden nicht packt, wird es nicht mehr gestartet.

Mir ist aber bis heute nicht klar, warum Microsoft keinen Nachfolger bringt.
 

Gandalf2210

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Redet mir nicht die Story madig!
Ich war 12 und sie war genial, genau wie das ganze Spiel!
 

D708

Lt. Commander
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@Myon
Genau meine Meinung getroffen.

Also genauer gesagt, für mich Storytechnisch das stärkste Spiel, was ich jemals gespielt habe. Bis heute für mich ein Meilenstein. Was ich auch toll fand, es gab nie "leere" Ecken. Immer war was los. Wenn ich mir vergleichbare Spiele aus der Zeit anschaue, lag Freelancer ganz weit vorne.
Jedes Genre hat sein Vorbild und ich glaube Freelancer ist es für nachfolgende Spiele die Messlatte gewesen. Alle mussten sich daran messen.

Was aber stimmt ist, durch die Mods kann es locker zu einem Elite Dangerous aufschließen. Für ein Grundgerüst aus dem Jahre 2002 erstaunlich.
Ergänzung ()

Redet mir nicht die Story madig!
Ich war 12 und sie war genial, genau wie das ganze Spiel!
N1
 
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TenDance

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Bei all der Kritik in an dem Spiel, welche z.T. auch berechtigt ist - man sieht förmlich welche Teile des Weltraums am Ende zusammengeschustert worden sind und welche noch liebevoll und detailliert erstellt wurden, das angedachte Fraktionssystem, das RPG-ähnliche Sammel-und-Zusammenbau-System der Schiffe welches nur rudimentär vorhanden ist (hat jemand einen Einsatzzweck des Sunslayers im Vanillagame gefunden?), die mäßigen prozeduralen Aufträge (hey, prozedural, buzzword aktueller SciFi-Spiele!) etc etc - muss man eines festhalten:

seit Freelancer gibt es keinen Weltraumshooter der wieder so viel Spaß gemacht hat.

Und ich hab Elite:Dangerous auf dem Account. Ich spiel dennoch lieber Freelancer. Weil Elite NOCH unfertiger und weniger Spiel ist...

und Star Citizen? Mal schauen ob das Spiel erscheint und was es dann für ein Spiel ist. Derzeit sieht es eher so aus als würde es am Größenwahn von Chris Roberts scheitern, wie auch fast Freelancer.
 

Voodoo_Freak

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...ich verlasse das Sprungtor und mein Hammerhead taucht in einen gelb/orange/rot getauchten Raum ein..."Warning radiation damage detected"...Weit entfernt blinken die Positionsleuchter eines sich nähernden Jägers...anfunken offenbart wer da gerade auf dem weg zum Sprungtor ist: "This is Corsairs Lambda Dash 4 I am on a cargo mission to..." Das Signal verliert sich in den weiten des Raumes...erkennbar ist allerdings noch die Ladung und der Typ des Jägers...ein Titan...Wahnsinn! Die Corsairs transportieren selbst ihre Waren mit diesem Stufe 10 Jäger...!!! Ich bin wieder allein...auf dem Weg nach Freeport 9.

Freelancer ist bis heute eines der genialsten Spiele die es je auf meine Festplatte geschafft haben. Die Steuerung, die Story, die Grafik das Gefühl der Einsamkeit (vor allem in den Randwelten) machen dieses Spiel absolut einzigartig.
Könnte man mal wieder nen Paar Stunden drin versenken! Und ja, es macht heute auch noch in der Vanilla spaß!
 
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