News Kopierschutztechnik künftig im Backbone?

Habe ich mit Interesse gelesen.

Das Problem ist, dass heute keine Sau mehr "die Schwerter kreuzen" will. Die sind sich alle zu bequem und die "betrifft mich nicht"-Mentalität spielt auch noch mit, weil es den Leute noch sehr gut geht.
Wie sagt man so schön, man vermisst erst etwas, wenn man es nicht mehr hat. Bin gespannt, ob sich die ehem. DDR-Bürger erinnern werden, wenn die Freiheit wieder weg ist durch nette Überwachunssoftware. Leider fehlt allen (EBEN nicht nur Ost-Bürgern!!!) an dem Wissen, dass ihnen die Freiheit genommen wird :(

Ein dummes Volk war schon immer einfacher zu regieren. So war es in jeder Diktatur und jedem absolutistischen System. Endmündigung ist das Stichwort. In den USA sehe ich eine beängstigende Tendenz und Aktionen wie Shilys Datenbanken und Flughafenkontrollen machen mir auch nicht gerade Mut für Deutschland.

Ich will nicht in zehn Jahren aufwachen und plötzlich kommt Werbung aus meinem Fernseher, die mich zum kaufen von irgendeinem Scheiß 'zwingt' (durch jahrelange psychologische Manipulation), weil ich der gläserne Kunde geworden bin :(
 
Und zwischen 48 kHz mit 192 kbps und 44 kHz mit 128 kbps (beides mp3) ist es auch schwer noch Unterschiede festzustellen

Ouch...128kbps tu ich meinen Ohren nicht an! Hast du das mal mit guten Kopfhörern gehört? Da klingen selbst 192kbps oder 256kbps noch ziemlich wie wmv-Dateien :D
 
Glaub nicht das so ein Filter irgendjemanden aufhalten wird. Dann packt man den Kram eben vor dem verschicken in ne rar Datei mit Passwort und schon sehen die Pakete nicht mehr nach Musik oder was auch immer aus. Und der ganze schöne Aufwand ist für die Katz. :-)
 
Das ganze ist doch lächerlich. Seit rund 20 Jahren wird jetzt am perfekten Kopierschutz geforscht, von zig Firmen auf der ganzen Welt. Keiner hat auch nur ein paar Monate gehalten.

Das Lauschen auf Daten ist zwar sicher ein Problem, die Frage ist nur: Wer wertet die Daten aus??? Schon heute laufen allein in Deutschland zig Terrabyte an Daten pro STUNDE durch die Leitungen. Wie will jemand da alles kontrollieren?

Und wenn im Backbone ein Filter ist, dauert es nur wenige Tage, bis findige Programmierer ein entsprechendes Modul für Tauschbörsen haben, daß den Filter ausspielt (im Prinzip würd ja schon eine einfache Verschlüsselung reichen).

Also, wer sich auch nur ein wenig mit dem Thema beschäftigt, kann sich ziemlich anonym halten. Der Rest ist auch jetzt schon geliefert.
 
powerhawk schrieb:
Das Lauschen auf Daten ist zwar sicher ein Problem, die Frage ist nur: Wer wertet die Daten aus??? Schon heute laufen allein in Deutschland zig Terrabyte an Daten pro STUNDE durch die Leitungen. Wie will jemand da alles kontrollieren?

Sagt der Name Avalon dir etwas?

Es gibt weltweit, 40 Avalon stationen, deren Rechenleistung ausreicht, um einen 1024bit (wenn ich nicht irre) realtime zu encrypten. Das heißt, es handelt sich dabei um eine Rechenleistung, die jenseits von dem liegt, was man sich vorstellen kann.

-> Nur so, zu der Frage wer das überhaupt kontrolliert!
 
@Guardian

Das is schon richtig. Aber wenn Millionen Menschen permanent auch nur 128bit verschlüsselt Daten durch die Gegend schicken, kommt NIX mehr mit.

Und wegen der Inhalte: Da war auch schon die Rede von Überwachung nach Wörtern wie Bombe, Anschlag, etc. Wie wollen die Server aber alle Sprachen und vielleicht auch noch Dialekte geschweige denn Umschreibungen erkennen!?

Wenn du eine bestimmte Person kontrollieren willst, kannst du das heute schon problemlos. Aber permanent alle überwachen schaffst du einfach nicht. Das is der Punkt.
 
powerhawk schrieb:
@Guardian

Das is schon richtig. Aber wenn Millionen Menschen permanent auch nur 128bit verschlüsselt Daten durch die Gegend schicken, kommt NIX mehr mit.

Und wegen der Inhalte: Da war auch schon die Rede von Überwachung nach Wörtern wie Bombe, Anschlag, etc. Wie wollen die Server aber alle Sprachen und vielleicht auch noch Dialekte geschweige denn Umschreibungen erkennen!?

Wenn du eine bestimmte Person kontrollieren willst, kannst du das heute schon problemlos. Aber permanent alle überwachen schaffst du einfach nicht. Das is der Punkt.

Ich weiß, was du meinst, dachte ich aber auch nicht, diese 40 Server, wenn ich nicht irre von der CIA, überwachen sämtlichen Traffic rund um die Uhr. Und das beinhaltet auch auch die Keys. Wenn ein Rechner für einen 1024 bit Schlüssel ca. 1µs braucht, also ein tausendstel einer Sekunde, dann werden die 40 st. wohl mit 1 mio 128bit keys in der sekunde fertig werden! ;) Ich denke, diese Cluster werden jeden Supercomputer in den Schatten stellen. Auch wenn sie sich nich in den offiziellen Rankings befinden.

Wie dem auch sei, Sicherheit ADIOS! ;)

MfG GuaRdiaN
 
1024Bit in Realtime brute-forcen ?
Glaub ich nicht dran.
Solche Rechenleistung ist imo physikalisch nicht möglich.
 
Blutschlumpf schrieb:
1024Bit in Realtime brute-forcen ?
Glaub ich nicht dran.
Solche Rechenleistung ist imo physikalisch nicht möglich.

Ähm ich denke mal, da spielt Geld einfach keine Rolle. Und auch wenn dir solche Rechenleistungen als nicht realisierbar erscheinen, heißt das bei weitem nicht, dass sie nicht realisierbar sind. Ich kann leider weder Beweise noch Belege hier anführen, tut mir Leid, wers nicht glaubt, lässt es, aber diesen Rechern ist es möglich solche Schlüssel zu encrypten.

MfG GuaRdiaN
 
Mit physikalish nicht möglich meine ich, dass du CPUs nicht undendlich klein und schnell machen kannst, ein paar Atomschichten braucht der Leister halt.
Und da kannste noch soviel Geld haben.

Und um nen 1024bit key zu knacken brauchste halt ne gewisse Menge Rechenoperationen.

Zumal so ein Key auch evtl. eine gewisse Masse an Daten braucht um überhaupt geknackt werden zu können. Wenn du also regelmäßig den Key wechselst, dann bringt denen die ganze rechenleistung auch nix.
 
Blutschlumpf schrieb:
Mit physikalish nicht möglich meine ich, dass du CPUs nicht undendlich klein und schnell machen kannst, ein paar Atomschichten braucht der Leister halt.
Und da kannste noch soviel Geld haben.

Mir sind die physikalischen Grundsätze für CPU's und Halbleitertechnologie wohl bekannt. Also mir ist, klar das irgendwann die physikalische Grenze der Taktrate erreicht ist. Aber ich denke mal, um einfach einen Wert zu nennen, dass 40 x 50GFlops in der Lage sein werden sowas zu "crunchen". Denn auch ein 1024 Bit Key ist ein Alphanummerischer Key, der durch bestimmte Algiorithmen encoded werden können.

Nunja, streiten bringt hier nichts, weil ich nichts beweisen kann. Nur muss man leider davon ausgehen, dass es solche Art Kontrollen gibt.

MfG GuaRdiaN
 
@Guardian

Ich will gar nicht bestreiten, daß derart leistungsfähige Cluster existieren. Ich bezweifle nur, daß sie in Echtzeit permanent den GESAMTEN Internettraffic WELTWEIT kontrollieren können.

Und sobald ich einen Schlüssel separat zu den Daten verschicke, müssen die Rechner dann erst mal aus Millionen von Daten und Millionen von Schlüsseln das richtige Paar finden...und das halt ich für äußerst schwer...
 
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