Oh man...
lauter Experten hier.
Wir reden hier von einem 1er M Coupe, es wurden weltweit nur 6000 Stück gefertigt und verkauft, entsprechend den Unfällen usw. reduziert sich die Anzahl und das Ding wird mehr wert!
sbj schrieb:
E"Leidenschaft Auto kann man nicht erklären" sollte bei dir die Alarmglocken lauten lassen. ...
Und welche Leidenschaft? Kennst du dich aus? Hast du eine Reperaturwerktstatt? Wie hoch ist dein Fachwissen? Tut mir Leid, aber mir scheint so, als hättest du nichts davon. Das ist keine Leidenschaft. Das ist nur ein Statussysmbol für dich, was dir vielleicht nicht bewusst ist.
...
Für 20-35k gibt es sehr gute Limousinen oder auch andere Autos aus anderen Kategorien. Das sollte eher deine Liga sein.
Nur so zur Info. Für solche M-Modelle brauchst für jeden Furz ein Spezial-Werkzeug und die Teile bekommst du am Freien Markt auch nicht von anderen Herstellern.
D.h. wenn was ist, BMW Werkstatt, da kannst du der Ober-Schrauber-Meister (Mechatroniker) sein und kannst nix machen.
Du gibst ihm also den Tipp lieber 20.000€ für ein Auto aufzunehmen das anschließend einen höheren Wertverlust hat als ein "Sammler/Liebhaber Fahrzeug" und so vermutlich mehr Geld zu verbrennen... Toller Tipp, auf dich würde ich jederzeit hören.
Wenn er sich um 35.000 nen gebrauchtes 1er Coupe kauft ist das in 4 Jahren nur noch 15.000€ Wert, d.h. die komplette Kreditsumme ist weg.
Fast jedes Fahrzeug hat Wertverlust, ausser solche Sammlerstücke.
totoro schrieb:
Ein schlauer Mann hat mal gesagt, das Auto darf max. das dreifache deines monatlichen Bruttos kosten.
Das war kein schlauer Mann sonder ein knauserer, sollte jeder Normale Arbeiter mit 3000€ Brutto in Zukunft nur noch Dacia Logan oder Fiat Punto fahren? Da wäre die Autoindustrie recht schnell am Boden.
Thorle schrieb:
Nächster Punkt ist die fehlende Vollkasko. Ohne die wird die Bank bestimmt nicht zustimmen und schon steigen die Ausgaben.
Es stand doch nirgends das er das nicht Vollkasko Versichert, bei den angegeben 1500€ Versicherung im Jahr sollte eine Vollkasko drin stehen.
Hanni2k schrieb:
Jetzt mal im ernst. Willst du 6 Jahre!! jeden Monat 600€ für ein Auto bezahlen, welches im Unterhalt nicht gerade günstiger wird (Verschleiß, Reparaturen etc.)? Man schränkt sich dann 6 Jahre ein, hat am ende ein 7 (?) Jahre altes Auto in der Garage stehen, was einem dann erst gehört.
Der Kollege ist dann 30/31 und fängt dann an zu leben, hat dann ggf. keine bis wenig Rücklagen um mal zu legen
Du willst es scheinbar nicht verstehen.
6 Jahre dafür kann er mit Sondertilgungen eben auch schneller fertig werden (Urlaubsgeld, Geschenke, Steuerrückzahlung usw.) und hat monatlich eben weniger Druck (300€ weniger im Gegensatz zu seiner 4 Jahre Abzahlung)
Die Reparaturen halten sich in Grenzen, was hat er denn Verschleiß, wenn nach 4 Jahren das Auto erst 50.000km gelaufen ist??? Da kommen dann vielleicht mal Bremsbeläge und Reifen.
Das Auto stellt ja einen Gegenwert und somit auch eine gewisse Rücklage dar. Zur Not kann er das Auto ja jederzeit verkaufen, da der Finanzierungswert geringer ist als der Wert des Fahrzeugs.
Stevo86 schrieb:
Ich würde das Risiko eines Totalschadens nicht unterschätzen. Du mußt ja nicht mal Schuld sein. Und auch sonst hast du die Rennerei und den Streß (gut den hat man immer)
So viel Geld würde ich nicht finanzieren, bei einem Totalschaden wirst du mit Pech auch nur den Zeitwert bekommen.
Deswegen Wertgutachten und das bei der Versicherung vorlegen! Dann bleibt er auf nichts sitzen.
Er schreibt doch das er auf das Fahrzeug nicht täglich angewiesen ist, das heißt, es ist nur ein "Spielzeug" für Ihn,
Ich gehe davon aus der er einen anderen Wagen hat oder einen nutzen kann.
Ob er Monatlich soviel über hat, muss auch er selbst wissen.
Da er keine Wohnung usw. hat, und damit die Bank schwer abschätzen kann wie die Zahlungsmoral ist (keine Schufa ist auch eine Schlechte Schufa), wird die Ihm den Kredit sowieso nicht so einfach geben, die gehen sicher auch auf einen längere Laufzeit und zudem noch eine Restschuldversicherungs usw.
Solange er rein rechnerisch über die Laufzeit die Raten bedienen kann und der Gegenwert des Autos da ist UND es Vollkasko über ein Wertgutachten versichert ist, ist die Gefahr auf die Schnauze zu fallen recht begrenzt, da ein Verkauf ja jederzeit möglich ist.
Wenn es dem Threadersteller allerdings nur darum geht ein paar jahre nen heißen ofen zu fahren, sollte er vielleicht mal bei nem BMW Händler nach nem aktuellen M240/M235er als Leasing fragen, damit hat man meist weniger Probleme und die Raten dürften sich in grenzen halten, vergessen werden darf aber nicht, das die Leasingraten im Anschluss auch weg sind.
Beim 1er M Coupe stehen die Chancen gut, das der Wert stabil bleibt oder gar steigt.
Sein Vorhaben ist auf jedenfall SInnvoller als manche die kein Geld haben dann aber um 15-20.000 ne S-Klasse, 7er BMW oder Phaeton finanzieren. Die dann schon 150-200.000km auf der Uhr haben und Steinalt sind. DA sind dann die Reperaturkosten hoch!!!