Kredit 40.000€ Meinungen

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areiland schrieb:
@Haunter1982
Spätstens, wenn er aus irgend einem Grund gekündigt wurde und keine 1850 Euro mehr verdient, wird er darum kämpfen dürfen, auch nur die Versicherung aufrecht zu erhalten.
Und wo ist das Problem? Dann verkauft er den Wagen halt... Problem gelöst.
Vorallem wenn er die Versicherung immer ein ganzes Jahr im Voraus zahlt, hat er genug Zeit das Fahrzeug zu einem guten Preis zu verkaufen.
Zudem verkauft ihm die Bank sowieso eine Kreditversicherung hinzu, wenn er noch keine Kredite bisher hatte, bekommt er sonst normal gar keinen so hohen Kredit.

Eine andere Möglichkeit wäre auch eine Ballonfinanzierung. Da wird von einem gewissen Restwert ausgegangen und mindestens diesen Unterschied muss man abbezahlen. Der Rest wäre am Ende der Laufzeit zu tilgen. Wäre evtl auch eine Möglichkeit. Vorallem wenn er vorhat nach den Vier Jahren das Fahrzeug sowieso abzustoßen.
Je nachdem was man da Restwert erwarten kann, könnte er vielleicht sein Geldpolster behalten. Dann hat er zumindest eine Sicherheit.
Im Endeffekt kann man die Möglichkeiten gar nicht alle aufführen die es gibt. Ich sehe allerdings kein großes Risiko, der Gegenwert zum Kredit ist da und kann im Endeffekt so jederzeit zur Deckung herangezogen werden.
 
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Haunter1982 schrieb:
Und wo ist das Problem? Dann verkauft er den Wagen halt... Problem gelöst.
Weil das auch immmer so einfach ist und das Problem mit dem Kredit löst. Den Wagen hat er vielleicht schnell los, aber hat er damit dann auch das Problem mit dem Kredit gelöst? Eher nicht, denn der Kredit wird ganz sicher nicht durch den Verkauf abgedeckt sein. Erst recht dann nicht - wenn der Wagen schnell weg muss. Dann zahlt man nämlich garantiert drauf!
 
Du willst es nicht verstehen. Mit den 15.000 gleicht er doch einen eventuellen Wertverlust schon aus. Warum sollte der Kredit dadurch nicht gedeckt werden können? Selbst wenn die Karre nach 2 Jahren 20.000 weniger Wert ist, hat er kein Problem,klar, daß ersparte ist evtl weg, aber der Kredit ist kein Problem.
Wir reden hier nicht von einem Neuwagen, bei dem sobald man vom Hof des Händlers fährt, der Wert nur noch 3/4 beträgt.
Der 1er M ist wie er schon schrieb, aktuell teurer als Neupreis.
Was allerdings gemacht werden sollte, ein Wertgutachten für die Versicherung. So ist Falle des Falles die Summe die die Versicherung zahlt meist höher!

PS, selbst bei wirkaufendeinauto würde er aktuell bei bis 40.000km noch 47.000€ bekommen. (die rechnen rein nach Schwacke / DAT)
 
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@Haunter1982 Du kannst es drehen, wie du möchtest. Aber keiner, wirklich niemand, würde einem 24 Jährigem empfehlen einen Kredit von 40.000€ (bei einem Einkommen von 1800€ netto) nur für ein Auto aufzunehmen, um dann in anderen Bereichen am Minimum zu leben.

Für mich erweckt das den typischen Südländer Typen im Kopf. Kein Geld, aber hauptsache dicke Karre. Und 1800€ netto im Monat sind viel zu wenig um so einen Wagen nachhaltig zu erhalten. Da wird mir jeder zustimmen.

Frag doch mal hier nach https://www.1erforum.de/, mit wie viel monatlichem Unterhalt zu rechnen ist. Du kannst ja deinen Post 1:1 kopieren ;)
 
Wenn ihm das so wichtig ist, ist das doch sein Problem. Ich sage nur, dass eine Überschuldung eher nicht passiert. Zudem habe ich geraten, lieber die Laufzeit zu verlängern um monatlich für Unwägbarkeiten vorbereitet zu sein und ihn darauf hingewiesen das es mit Sondertilgung trotzdem möglich ist die Laufzeit zu verkürzen.
Die 40.000 hier sind sicherer als 10.000 für eine Wohnungseinrichtung. Da wäre das Geld nämlich weg und für die Bank und ihn nicht mehr Greifbar. Solange der Gegenwert in Form des Autos da ist und Ihm die Karree das Wert ist, sehe ich kein Problem.

Ich bin 35, habe selbst schon Autos geleast und finanziert und bin mir schon bewusst was Autos im Unterhalt kosten dazu muss ich nicht ins BMW Forum gehen.

Auch ein Normales Fahrzeug kostet heutzutage schon ein Vermögen im Unterhalt...
Bei 5000km im Jahr ist der Wartungsaufwand und damit die Kosten auch relativ gering... Bis die ersten Bremsen fällig werden hat er den Kredit abbezahlt wenn er einigermaßen normal fährt. 4x5000km+30000=50.000km das sollten die Bremsen leicht vertragen...
Natürlich kommt es hier eben auch auf die Behandlung des Fahrzeugs an.
 
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Wir würden uns teilweise eben nicht wegen eines banalen Fahrzeuges verschulden. Egal wie die Konditonen dafür aussehen. Es ist immer entscheident, was man dafür effektiv bezahlen und ob man das auch zukünftig bedienen kann. Jede andere Sicht der Dinge wäre unehrlich.
 
Richtig, seinem Lebensplan nach, kann er es bedienen. Es ist sein Traum und dafür ist er gewillt diese Entbehrungen einzugehen.
Mir wäre das auch kein Auto wert. Ich würde aber auch kein Haus und keine Wohnung kaufen...
Auch hier bestehen mehr als genug Risiken und viele können wegen Unwägbarkeiten die Kredite nicht bedienen... Meist ist das Haus dann auch nicht die benötigte Summe wert...
Deswegen der Tipp mit der Laufzeit, 300€ mehr im Monat für bestimmte Dinge zu haben ist da besser, wenn man es dann nicht braucht macht man eine Sondertilgung und reduziert so die Laufzeit und auch die zu zahlenden Zinsen.
Die Frage ist auch, kauft er das Fahrzeug Privat oder vom Händler, von einem Marken Händler gibt es bei den Banken meist besser Konditionen als bei der Hausbank. Zudem eben meist auch noch die Ballonfinanzierung als Alternative. Zudem wäre beim Kauf vom Händler auch noch eine Garantie dabei, die das Risiko auch verringert.
 
Wow, ziemlich ambitioniertes Vorgehen deinerseits. Ein schlauer Mann hat mal gesagt, das Auto darf max. das dreifache deines monatlichen Bruttos kosten. Habe damals als ich mit der Ausbildung fertig war einen BMW gekauft - da war ich bei 5000 DM netto und die Raten für das Fahrzeug bei 600 DM relativ gering.

Ganz ehrlich, dein Vorhaben solltest du gründlich überdenken. Ich rate dir davon ab, da die Zahlen, die du da angibst nicht danach aussehen, als könntest du das stemmen. Etwas anderes ist, wenn deine Eltern im Fall der Fälle hinter dir stehen. Da du aber vermutlich irgendwann mal anfangen möchtest, auf eignen Beinen zu stehen, solltest du davon ablassen.
 
Ich habe auch mit 24 etwas ähnliches mit einem Diesel Fahrzeug durchgezogen. Nur war der Betrag geringer aber ich hatte auch ein deutlich geringers Einkommen.

Ich kann dem Threadersteller nur empfehlen das durchzuziehen und sich den Wagen zu kaufen
Die anderen können viel erzählen, nur du weisst was du brauchst. Wenn es dein Traum ist, los, her mit dem Kredit und die Kohl'n auf den Tisch!

Aber nur eine kleine Info zum Ende meiner eigenen Story.
Der Wagen entpuppte sich als Montagswagen, während und nach der Garantie gabs immer mehr Probleme. Sämtliche schöngerechneten Spriteinsparungen war ganz schnell weg als zwei Injektoren nicht mehr wollten.
Ich versuchte mit dem letzten Ersparten gerichtlich gegen den Händler vorzugehen und verlor. Zwischendrin war ich in ALG2 gerutscht. Wer das schonmal hatte weiss wie die reagieren, wenn man einen Wagen hat, der überm "Besitzlimit" liegt. Mit mehr als zwei zugedrückten Augen bekam ich ALG2 als Darlehen!
Ich stieß den Wagen irgendwann an einen Autohändler ab und bekam gerade noch 5000€ dafür.

Und jetzt besorg dir den Kredit und realisier die ganzen Nullen hinter der 4! Dann realisierst du, dass auch was kaputt gehen kann. Dann realisierst du, dass auch ein M Coupe irgendwann zur Normalität wird. Und dann realisierst du irgendwann, es gibt mehr als Autos und zum Schluss, in ein paar Jahren und ein paar Reparaturen später realisierst du, wieviel Geld du verbraten und dich aufgerieben hast. Zu dieser Zeit zahlst du noch immer deinen Kredit, falls die Arbeitslosigkeit nicht doch über dich hereingebrochen ist.

So wie du schreibst bist du verblendet und wirst auf niemanden hier hören. Ich kann mir gut vorstellen, wie deine Augen glitzern wenn du an den Wagen denkst oder ihn siehst.
Du leckst dir die Finger nach diesem Spielzeug, dass du gegenwärtig als Mittelpunkt deines Lebens siehst.

Also mach deinen Erfahrungen damit, nur so lernst du dazu. Nur, die Chancen für äusserst schmerzliche Erfahrungen stehen mehr als günstig und irgendwann wirst du feststellen: ist nur Blech, nur teures Blech mit viel PS, nichts weiter.

Viel Glück.
 
Es scheint so, als hättest du schon eine Entscheidung getroffen. Soweit ich nichts übersehen habe, raten dir alle davon ab, aber du versuchst schon fast zwanghaft alles zu rechtfertigen.
Und wenn ich den Hobbypsychologen spielen darf, es scheint mir so, dass du eine Lücke in deinem Leben versuchst zu füllen.

Autos haben einen enormen Wertverlust und verschlucken viel Geld, vor allem die mit viel PS. Wenn mal was kaputt geht, und das ist immer der Fall, sitzt du nun da und musst weitere zig Tausend blechen.
Aus rein rationalen und praktischen Gründen macht es überhaupt keinen Sinn sich ein Auto für 60k zu leisten, wenn man nur 1/3 davon selbst stemmen kann.

Glaube mir, kein Auto der Welt wird dich glücklich machen, Traumauto hin oder her. Es ist ein Gegenstand. Es ist da um benutzt zu werden. Verstehe mich nicht falsch, ich liebe auch Autos, nur schon allein die Aussage: "Leidenschaft Auto kann man nicht erklären" sollte bei dir die Alarmglocken lauten lassen. Denn du selbst gibst zu keine Erklärung zu haben, und möchtest dafür 60k rauspacken.
Und welche Leidenschaft? Kennst du dich aus? Hast du eine Reperaturwerktstatt? Wie hoch ist dein Fachwissen? Tut mir Leid, aber mir scheint so, als hättest du nichts davon. Das ist keine Leidenschaft. Das ist nur ein Statussysmbol für dich, was dir vielleicht nicht bewusst ist.

Viele junge Leute haben einen "Traum". Und sie denken, wenn sie es einmal erfüllt haben, dass sie etwas vollbracht hätten und nun in Frieden leben können. Nur das blöde ist, dass diese Erfüllung niemals kommen wird.
Ich möchte nicht zu sehr den Hobbypsychologen spielen und Spekulationen machen, aber ich versuche dir nur zu sagen, dass du einen großen Fehler begehst und du das alles noch einmal überdenken solltest.

Für 20-35k gibt es sehr gute Limousinen oder auch andere Autos aus anderen Kategorien. Das sollte eher deine Liga sein. Wenn ich an deiner Stelle wäre, also exakt deine Lebensumstände hätte, würde ich mir für 25k ein gutes Auto kaufen, was mir gefällt. Und dann mir ernsthaft überlegen, also Pläne machen, was ich in Zukunft mit dem weiteren Geld machen will. Eine Wohnung willst du ja nicht, also hast du viel Spielraum für echte Hobbies oder "Träume". Aber eben ohne Risiken einzugehen und trotzdem das Leben zu genießen, anstatt sich für 3-5 Jahre aus Jux komplett abhängig zu machen und alles auf das minimalste zu reduzieren.

Es ist dein Leben und dein Geld, mache was du willst. Ratschläge hast du genug bekommen, und alle sind sich einig. Wenn das als Warnung nicht ausreicht, musst du eben die schmerzliche Erfahrung selbst machen. Viel Glück.
 
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FLCL hat es ja treffend formuliert. Träume soll man leben und erreichen sonst hätte man keine Ziele. Wenn alles gut geht, perfekt. Wenn nicht bestimmt 5-10 Jahre seines finanziellen Lebens weg geworfen.

Eine Bank rechnet übrigens ein bisschen anders. Da kann man zwar angeben, dass man nur so wenig ausgibt aber die setzen meist Pauschalen für den Lebensunterhalt an. Und der liegt deutlich höher. Die Frage ist dann auch ob die Bank mitgeht, dass keine Miete etc. gezahlt wird.

Nächster Punkt ist die fehlende Vollkasko. Ohne die wird die Bank bestimmt nicht zustimmen und schon steigen die Ausgaben.

Egal wie, der TE ist ja volljährig und muss dann dafür einstehen. Wäre aber schön wenn er am Dienstag schreibt wie es ausgegangen ist.
 
Haunter1982 schrieb:
Wenn ich kurz check24 anwerfe sagt es mir für 40.000€:

48Monate: 870€
60Monate: 700€
72Monate: 580€

D.h. Unter Umständen 300€ im Monat weniger, die 3600€ kannst du dann, wenn du sie wirklich nicht benötigt hast eben am Jahresende als Sondertilgung einzahlen.


.

Jetzt mal im ernst. Willst du 6 Jahre!! jeden Monat 600€ für ein Auto bezahlen, welches im Unterhalt nicht gerade günstiger wird (Verschleiß, Reparaturen etc.)? Man schränkt sich dann 6 Jahre ein, hat am ende ein 7 (?) Jahre altes Auto in der Garage stehen, was einem dann erst gehört.

Der Kollege ist dann 30/31 und fängt dann an zu leben, hat dann ggf. keine bis wenig Rücklagen um mal zu legen
 
Naja, eigentlich kann das nicht passieren, ich verlasse kaum die Wohnung (außer wenn ich zur Arbeit muss)

Ich würde das Risiko eines Totalschadens nicht unterschätzen. Du mußt ja nicht mal Schuld sein. Und auch sonst hast du die Rennerei und den Streß (gut den hat man immer)

So viel Geld würde ich nicht finanzieren, bei einem Totalschaden wirst du mit Pech auch nur den Zeitwert bekommen.

Ich kann es schon verstehen so ein Auto besitzen zu wollen, eim Traum wäre es eines Tags eines Octavia RS zu fahren. Aber das wird auch nur mit einem hohen Kredit oder Lesaing möglich sein. Kann ich mir einfach nicht leisten.

Aber jeder muss selbst wissen wa ser tut.
 
Oh man...
lauter Experten hier.

Wir reden hier von einem 1er M Coupe, es wurden weltweit nur 6000 Stück gefertigt und verkauft, entsprechend den Unfällen usw. reduziert sich die Anzahl und das Ding wird mehr wert!

sbj schrieb:
E"Leidenschaft Auto kann man nicht erklären" sollte bei dir die Alarmglocken lauten lassen. ...
Und welche Leidenschaft? Kennst du dich aus? Hast du eine Reperaturwerktstatt? Wie hoch ist dein Fachwissen? Tut mir Leid, aber mir scheint so, als hättest du nichts davon. Das ist keine Leidenschaft. Das ist nur ein Statussysmbol für dich, was dir vielleicht nicht bewusst ist.

...

Für 20-35k gibt es sehr gute Limousinen oder auch andere Autos aus anderen Kategorien. Das sollte eher deine Liga sein.

Nur so zur Info. Für solche M-Modelle brauchst für jeden Furz ein Spezial-Werkzeug und die Teile bekommst du am Freien Markt auch nicht von anderen Herstellern.
D.h. wenn was ist, BMW Werkstatt, da kannst du der Ober-Schrauber-Meister (Mechatroniker) sein und kannst nix machen.

Du gibst ihm also den Tipp lieber 20.000€ für ein Auto aufzunehmen das anschließend einen höheren Wertverlust hat als ein "Sammler/Liebhaber Fahrzeug" und so vermutlich mehr Geld zu verbrennen... Toller Tipp, auf dich würde ich jederzeit hören.

Wenn er sich um 35.000 nen gebrauchtes 1er Coupe kauft ist das in 4 Jahren nur noch 15.000€ Wert, d.h. die komplette Kreditsumme ist weg.

Fast jedes Fahrzeug hat Wertverlust, ausser solche Sammlerstücke.

totoro schrieb:
Ein schlauer Mann hat mal gesagt, das Auto darf max. das dreifache deines monatlichen Bruttos kosten.
Das war kein schlauer Mann sonder ein knauserer, sollte jeder Normale Arbeiter mit 3000€ Brutto in Zukunft nur noch Dacia Logan oder Fiat Punto fahren? Da wäre die Autoindustrie recht schnell am Boden.

Thorle schrieb:
Nächster Punkt ist die fehlende Vollkasko. Ohne die wird die Bank bestimmt nicht zustimmen und schon steigen die Ausgaben.

Es stand doch nirgends das er das nicht Vollkasko Versichert, bei den angegeben 1500€ Versicherung im Jahr sollte eine Vollkasko drin stehen.

Hanni2k schrieb:
Jetzt mal im ernst. Willst du 6 Jahre!! jeden Monat 600€ für ein Auto bezahlen, welches im Unterhalt nicht gerade günstiger wird (Verschleiß, Reparaturen etc.)? Man schränkt sich dann 6 Jahre ein, hat am ende ein 7 (?) Jahre altes Auto in der Garage stehen, was einem dann erst gehört.

Der Kollege ist dann 30/31 und fängt dann an zu leben, hat dann ggf. keine bis wenig Rücklagen um mal zu legen

Du willst es scheinbar nicht verstehen.
6 Jahre dafür kann er mit Sondertilgungen eben auch schneller fertig werden (Urlaubsgeld, Geschenke, Steuerrückzahlung usw.) und hat monatlich eben weniger Druck (300€ weniger im Gegensatz zu seiner 4 Jahre Abzahlung)

Die Reparaturen halten sich in Grenzen, was hat er denn Verschleiß, wenn nach 4 Jahren das Auto erst 50.000km gelaufen ist??? Da kommen dann vielleicht mal Bremsbeläge und Reifen.

Das Auto stellt ja einen Gegenwert und somit auch eine gewisse Rücklage dar. Zur Not kann er das Auto ja jederzeit verkaufen, da der Finanzierungswert geringer ist als der Wert des Fahrzeugs.

Stevo86 schrieb:
Ich würde das Risiko eines Totalschadens nicht unterschätzen. Du mußt ja nicht mal Schuld sein. Und auch sonst hast du die Rennerei und den Streß (gut den hat man immer)

So viel Geld würde ich nicht finanzieren, bei einem Totalschaden wirst du mit Pech auch nur den Zeitwert bekommen.

Deswegen Wertgutachten und das bei der Versicherung vorlegen! Dann bleibt er auf nichts sitzen.


Er schreibt doch das er auf das Fahrzeug nicht täglich angewiesen ist, das heißt, es ist nur ein "Spielzeug" für Ihn,
Ich gehe davon aus der er einen anderen Wagen hat oder einen nutzen kann.

Ob er Monatlich soviel über hat, muss auch er selbst wissen.
Da er keine Wohnung usw. hat, und damit die Bank schwer abschätzen kann wie die Zahlungsmoral ist (keine Schufa ist auch eine Schlechte Schufa), wird die Ihm den Kredit sowieso nicht so einfach geben, die gehen sicher auch auf einen längere Laufzeit und zudem noch eine Restschuldversicherungs usw.

Solange er rein rechnerisch über die Laufzeit die Raten bedienen kann und der Gegenwert des Autos da ist UND es Vollkasko über ein Wertgutachten versichert ist, ist die Gefahr auf die Schnauze zu fallen recht begrenzt, da ein Verkauf ja jederzeit möglich ist.

Wenn es dem Threadersteller allerdings nur darum geht ein paar jahre nen heißen ofen zu fahren, sollte er vielleicht mal bei nem BMW Händler nach nem aktuellen M240/M235er als Leasing fragen, damit hat man meist weniger Probleme und die Raten dürften sich in grenzen halten, vergessen werden darf aber nicht, das die Leasingraten im Anschluss auch weg sind.
Beim 1er M Coupe stehen die Chancen gut, das der Wert stabil bleibt oder gar steigt.
Sein Vorhaben ist auf jedenfall SInnvoller als manche die kein Geld haben dann aber um 15-20.000 ne S-Klasse, 7er BMW oder Phaeton finanzieren. Die dann schon 150-200.000km auf der Uhr haben und Steinalt sind. DA sind dann die Reperaturkosten hoch!!!
 
@Haunter1982: Wenn du schon meinst alle hier Belehren zu müssen, solltest du aber bei den Fakten bleiben.

Nirgends hat er geschrieben, dass er Vollkasko kalkuliert hat. Seine Aussagen lassen den Schluss zu, dass er nur mit TK gerechnet hat.

Letztlich schießen hier nur Spekulationen ins Kraut und nur der TE kann sich dazu äußern. Ich hoffe er macht es auch, egal wie es für ihn ausgeht.
 
Alles, was mein Vorredner (haunter1982) geschrieben hat kann ich bestätigen, ich meine, ich setze mich mit diesem Auto schon seit Oktober 2015 auseinander und bin in dem 1er Forum registriert und habe alle Kosten etc. bereits abgefragt.

Über dieses Thema kann man nur mit Leuten wie meinen Vorredner diskutieren, weil er weiß wovon er spricht und mir alles bestätigt, was ich bereits weiß.

Nur mal so nebenbei: Ich habe nicht immer 1850€ Netto verdient, davor waren es 1.550€, von denen ich 1.200€ jeden Monat zur Seite gelegt habe.

Von den 1850€ lege ich bereits 1.500€ zur Seite, mir kann niemand sagen ich müsse am Limit leben, das tue ich bereits seit Oktober 2015!

Das Auto ist extrem Wertstabil, es gibt Menschen da draußen, die sagen, es würde Sie nicht wundern, wenn das Auto in 5 Jahren mehr als 100.000€ kosten würde (bezweifle ich, aber er wird definitiv nicht im Wert fallen!)

Das Auto hat gerade mal 30.000km gelaufen, ich habe bereits einen Kontakt hier bei BMW (welcher ca. 5 Minuten von meiner Arbeit entfernt ist), der Kontakt fährt das selbe Auto privat, bei dem sind Sachen wie Kupplung, Turbos etc. bei fast 90.000km angefallen, und wenn man das Auto warm und kaltfährt, leben die Turbos auch länger...

Wenn ich das Auto zu Schrott fahre / es zu Schrott gefahren wird, dann kann mir keiner mehr helfen und dessen bin ich mir bewusst, aber so kann man nicht argumentieren, jeder Autofahrer fährt mit einem gewissen Risiko!

Es sind viele dagegen, auch meine Eltern, und es fällt mir dadurch wirklich nicht leicht, aber Leute, die sich mit der Materie auskennen, bestätigen mir alles, was ich bereits weiß.

Vernunft oder Wahnsinn? Ganz ehrlich, ich war mein ganzes Leben vernünftig genug, wird irgendwann mal Zeit, ein bisschen ins Risiko zu gehen.

Ich warte den Banktermin ab und melde mich dann wieder, aber ich werde sicher nicht einfach irgendwas unterschreiben, ich denke da ausgiebig darüber nach!

Ja, das Auto wird Vollkasko versichert sein, alles andere macht keinen Sinn...

Zugriff auf ein zweites Auto habe ich auch, zudem kann ich mit dem Zug zur Arbeit.

Zum Thema gekündigt werden: Ich arbeite in einem Familienbetrieb, wo Chef, Frau vom Chef und Bruder arbeiten, bei uns wird man nicht einfach gekündigt (sogar bei Beleidigungen nicht, ohne Witz!)

Wenn ich von mir aus gehen würde, würde ich natürlich nach einer anderen Stelle suchen und dann kündigen, gekündigt wird man bei uns nicht, einer hat in 10 Jahren 3 mal gekündigt und arbeitet noch immer hier...
 
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Selbst solche Sammlerstücke unterliegen einem gewissen Wertverlust. Ich selbst hab ein Fahrzeug das nur 500 mal in Deutschland gebaut wurde, in der Garage stehen und die Preise schwanken hin und her. Gut der Wagen ist auch schon 12 Jahre alt, aber das geht von mal 5.000 € bis hin zu 8.000-10.000 € und auch die M Modelle unterliegen diesen Schwankungen. Natürlich weiss man nicht wie sich der Markt entwickelt, da muss nur ein Nachfolger kommen, der deutlich mehr gebaut wird und schon ist die Wertanlage keine mehr, weil das Fahrzeug plötzlich nicht mehr solch einen hohen Wert hat. Besonders wird das Fahrzeug ja auch gefahren und mit mehr km auf der Uhr, sinkt der Wert einfach, siehe Link unten und das ist nur ein Beispiel, gab noch zig vergleichbare in der Region.

Er wird dann zwar immer noch bei Verkauf vielleicht die Kreditsumme komplett heraus kriegen, trotzdem ist und bleibt es einfach ein großes Risiko. Da kann ich auch Roulette spielen gehen. Wenn man das Fahrzeug wirklich will und lange behalten möchte, dann würde ich einfach die Laufzeit des Kredits erhöhen, so dass du vielleicht 500 € im Monat Tilgung hast.

Ich hab selbst in der Kundschaft einen 335i Kunden und Kumpel, sprich das ist im Prinzip der gleiche Motor. Der hat schon so einige Defekte an dem Fahrzeug gehabt, speziell mit der Hochdruckpumpe etc. Dann ist es ein aufgeladenes Fahrzeug, da kann ich dir auch aus Erfahrung sagen, wenn da was kaputt geht, wirds immer direkt teuer. Turbolader, Zulauf und Ablauflleitungen etc. Deswegen würde ich sowas einfach nicht ohne Reserven kaufen. Auch Reifen sind bei solch einem Fahrzeug ein Thema, je nach Fahrweise brauch man da pro Saison einen Satz Reifen. Wartung und Inspektion sowieso, sprich so ein Fahrzeug kostet im Unterhalt einfach Geld und besonders wenn man den guten ordentlich erhalten möchte.

Hier z.B. mit 60tkm auf der Uhr ist das Fahrzeug direkt mal 10.000 € weniger Wert:

http://suchen.mobile.de/auto-inserat/bmw-1er-m-coupe-tacherting/221418321.html?enforceChannel=Mobail

Du wirst jetzt mit dem Argument kommen, ja ich fahre doch nur 5tkm im Jahr... kann dir auch aus Erfahrung sagen das du damit nicht hin kommen wirst, wenn du das Ding wirklich liebst und gern fährst, wirst auch automatisch mehr fahren, besonders in der Anfangszeiten. Ich bin selbst Autoliebhaber, bin sogar Selbständig mit sowas, aber dein Vorhaben finde ich trotzdem fragwürdig, weil ich weiss wie es ist Jahrelang nur für das Auto arbeiten zu gehen, weil ich weiss wie man sich fühlt wenn dann doch wieder eine Reperatur kommt und das Auto dann mal 4-6 Wochen in der Ecke steht.
 
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