Kredit 40.000€ Meinungen

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saemo schrieb:
Es sind viele dagegen, auch meine Eltern, und es fällt mir dadurch wirklich nicht leicht, aber Leute, die sich mit der Materie auskennen, bestätigen mir alles, was ich bereits weiß.
Was du die ganze Zeit scheinbar nicht verstehst, ist das hier eigentlich niemand was gegen das Auto an sich hat und den Meisten geht es nicht darum was für ein Wertverlust es hat..
Es geht schlicht weg einfach darum, dass du wenig verdienst und für ein Auto viel bezahlen willst.

Du bist fast 24... du hast noch so viel Zeit deine Träume zu erfüllen. Klar muss man auch mal ein Risiko eingehen. Aber sein Finanzielles Wohl sollte man immer gut bedenken.

Du wolltest unsere Meinung und die ist nun mal wie sie ist..
40.000€ Kredit für ein Auto, ob Traum oder Spaß oder sonst was, ist für einen fast 24 Jährigen mit deinem Geld eine eigentlich zu große Belastung.

Und wenn du von 1850€, 1500€ sparst dann Respekt.
Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten und es ist definitiv nicht meine Angelegenheit, aber wenn du z.b in den 4 Jahren eine Freundin findest mit der du dann vielleicht nicht in den Urlaub kannst, oder deine Freund zum Beispiel mal mit dir was Geiles machen wollen und du nein sagen musst. Ab da wird dir glaube ich klar, das du vielleicht einen Fehler gemacht hast.
 
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Wenn du meine ehrliche Meinung hören willst: Jemand mit 1850€ Netto sollte sich ausschließlich aufgrund der familiären Situation ein Auto kaufen (wird sprechen nun von der Finanzierung) für das er, mal grob überschlagen, mindestens 20 Monate sein volles Nettoeinkommen sparen muss.

Anders geschrieben, welchen Mehrnutzen hätte ein 60.000€~ Wagen gegenüber einem 15.000€ Wagen für dich persönlich, bzw. wie würdest du den Trade-off von Mehrnutzen und finanzieller Abgesichertheit beurteilen?

Kannst dir selbst n Block und nen Stift schnappen und ne Nutzwertanalyse erstellen ;-) Die Gewichtungen im Voraus festlegen und dabei belassen...
 
Habe mir alles durch gelesen und wenn du meinst du brauchst es, dann tu es.
Warum du dir hier dann generell noch Meinungen einholst, verstehe ich nicht.
Es wirkt von Anfang an so das deine Entscheidung schon lange gefallen ist.

Ich persönlich bin der Meinung "Was ich nicht sofort zahlen kann - das kaufe ich nicht."
Das es außergewöhnliche Situationen gibt muss ich nicht erwähnen, und das ein Hausbau etc nicht in dieses Schema fällt sollte auch klar sein.

Das Problem sehe ich darin das du (leider) nicht alle Eventualitäten planen kannst.
Was ist wenn was mit deinen Eltern (Vater) ist? Sprich das gesicherte Elternhaus ist auf einmal nicht mehr so sicher... Das Leben geht leider nie gerade aus.
 
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Hauslude schrieb:
Habe mir alles durch gelesen und wenn du meinst du brauchst es, dann tu es.
Warum du dir hier dann generell noch Meinungen einholst, verstehe ich nicht.

Ziemlich offensichtlich, die Suche nach Bestätigung in seinem Vorhaben.
 
Nur wird hier keiner das Vorhaben gut heißen. Es ist mit offen Auges in eine finanzielle Unsicherheit zu rennen.
Klar ist es ein tolle Auto. Klar fährt man das gerne. Klar hätte man es gerne. Hätte ich mir all das gholt was ich gerne mit mitte 20 gehabt hätte, wäre ich heute wohl komplett pleite ;)

Aber denk doch mal anders. Bau dir jetzt finanzielle Sicherheit auf und versuche einfach zu sparen und im Job weiter zu kommen. Dann kommen auch irgendwann die tollen Autos.
 
Ich bin ebenfalls 24 und habe ein ähnliches Gehalt und ich spielte mit dem Gedanken mir ein neues Auto für ~50.000 zu kaufen.
Allerdings bin ich schnell wieder weg von dem Gedanken, weil ich

1. Nur maximal 500€ im Monat hätte zahlen wollen
2. Man mindestens die Hälfte anzahlen sollte um nicht in Geldnot zu geraten
3. ich auch mal etwas mit freunden mache und aus diesem Grund keine 900€ im Monat weg geben könnte. Schon allein das feiern klaut monatlich mindestens 300€

Muss letzendlich jeder selbst entscheiden, aber jahrelang auf alles zu verzichten.. kommt zumindest für mich nicht in Frage.
Dann ist nichts mehr mit einfach mal shoppen gehen und wenn du deine evtl vorhandene Freundin zum essen einladen möchtest, musst du leider übers Geld nachdenken.
 
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Sich bei Mama und Papa lebendig zu begraben, un ne dicke Karre zu haben, hört sich doch nach einem soliden 5-Jahresplan an. Keine Ahnung warum da jeder von abrät.
 
Unabhängig vom Alter & Einkommen kann ich nicht wirklich nachvollziehen, warum sich jemand der kaum rausgeht überhaupt ein 1er M Coupe zulegen will, aber jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Dummerweise passt der Wagen halt nicht zum Rest, wird sicherlich spannend die Reaktionen der Mädels zu beobachten, wenn sie merken das sich der schmucke Coupe Fahrer nicht mal mehr den Eintritt in die Disko leisten kann. Kann er ja davor Kreise drehen...


@TE, bei dem Einkommen dümmste Idee ever aber mach ruhig, man ist nur einmal jung und jeder muss selber auf die heisse Herdplatte gegriffen haben und wirklich zu glauben das sie heiss ist. ;)
 
Ohne scheiß, du erinnerst mich an meinen damals besten Kumpel der UNBEDNGT einen BMW haben wollte. Es sollte ein Z3 damals sein...er hat ALLES zu Geld gemacht um den gebraucht kaufen zu können, wirklich ALLES. Er hatte danach nix mehr. Aber zumindest war er nicht so...unklug einen Kredit dafür aufzunehmen. Jedenfalls war der auch ähnlich drauf...immer wenn man ihn gefragt hat warum antwortete er (kein Witz): "BMW, Freude am fahren!"

Und um es mal deutlich zu sagen: Es gibt viel zu viele von deiner Sorte in Deutschland. ABER: Ich bin ein Fan natürlicher Auslese und Deshalb: Tu es auf jeden Fall!!!
 
Ich bereue es heute mit Mitte 30, dass ich mit Anfang 20 so ähnlich getickt habe wie du. Man lebt nur ein Mal, träume muss man sich erfüllen, wofür soll ich denn schon groß Geld sparen? Heute weiß ich, dass das ein ganz großer Fehler war. Klar lohnt sich auch sparen momentan nicht so wie früher, aber fast alles an verfügbarem Einkommen für ein Auto auszugeben ist keine wirklich kluge Entscheidung.

Im übrigen würde ich meinem Sohn einen Vogel zeigen wenn er noch zu Hause wohnt und sich so ein Auto kauft. Mich würde auch interessieren, was evtl. Frauenbekanntschaften dazu sagen, wenn du mit dem Auto nach Hause fährst und sich herausstellt, dass du noch bei denen Eltern wohnst. Also irgendwie scheint mir das nicht richtig zu sein und bei allem Verständnis für deinen Traum: man kann sich auch später noch die ganz großen Träume erfüllen.

Aber so wie ich deine Beiträge lese, hast du dich sowieso schon entschieden. Den Kredit bekommst du sicherlich auch. Heutzutage freut sich jede Bank wenn sie einen Kredit vergeben kann.
 
Es heißt ja, man soll seinen Traum leben... wenn jemandes Traum aus 1,5 Tonnen Blech besteht, bitte... ich finde, du hast ein ziemlich schwaches Ego. Ansonsten spricht ja nichts gegen das Auto ansich, bloß ist das ein Auto für Leute, die das Geld eben haben. Du hast das Geld nicht. Du hast ein relativ durchschnittliches Gehalt und kommst - solange du bei Mama wohnst und alleinstehend bist - damit halbwegs gut rum. Hast du eigentlich schon mal an die Altersvorsorge oder Bausparen gedacht? Irgendwelche Rücklagen bilden? Nein? Aber einen 60k-€-Sportwagen willst du dir kaufen...
 
saemo schrieb:
Im Sommer, wenn es richtig warm ist, schaue ich immer aus dem Fenster auf die Hauptstraße und sehe Porsche, BMW M4, BMW M3 etc. und dieses Gefühl möchte ich auch erleben.
Ich habe mal nach durchschnittlichen Einkommen (Netto) in München gesucht. Mit deinen 1850 Netto bist du für Münchner Verhältnisse alles andere als Gutverdiener. Bist du nicht mal auf die Idee gekommen, dass diese Autos von leuten gefahren werden die sich das auch leisten können?
Meine Eltern werden mich nicht unterstützen, ich will sowieso keine...
Moment, ich verstehe das so, du lebst Mietfrei bei deinen Eltern. Rechne mal was eine Wohnung in München kostet. Dann merkst du vielleicht, dass deine Eltern dich sehr wohl unterstützen.
Zweifel habe ich keine, wollte mir nur weitere Meinungen einholen...
Du wolltest Bestätigung, keine weiteren Meinungen. Das ist ein Unterschied.
 
Klingt nach einem vernünftigen Plan. Solide durchgerechnet.

WTF?!

Ich kann dir wirklich nur davon abraten, dich für ein Hobby dermaßen zu verschulden. Wie schon von anderen geschrieben, du suchst dir hier nur Bestätigung für eine Entscheidung, die du längst getroffen hast. Von demher -> mach es und lebe mit den Konsequenzen. Und bedanke dich nebenbei bei deinen Eltern, dass sie dich mit Mitte 20 immer noch kostenfrei daheim wohnen lassen.
 
Haunter1982 schrieb:
Oh man...
lauter Experten hier.


Das war kein schlauer Mann sonder ein knauserer, sollte jeder Normale Arbeiter mit 3000€ Brutto in Zukunft nur noch Dacia Logan oder Fiat Punto fahren? Da wäre die Autoindustrie recht schnell am Boden.

Ok, du bist der Experte. Schonmal was von Gebrauchtwagen gehört? Jeder, der einen Neuwagen kauft, hat soviel Geld, dass es ihn nicht interessiert oder er hat in BWL nicht aufgepasst.

Meistens trifft Punkt 2 zu.

Ich habe damals mit 22 meinen ersten BMW gekauft. Ich war mit der Ausbildung fertig und hatte einen gut bezahlten Job, mein monatliches Einkommen lag bei mehr als dem doppelten des TE. Gekauft habe ich einen gebrauchten 328i. Coole Karre, aber Werkstattaufenthalte bei BMW waren schon nervig in den ersten Jahren. Unter 1000 Euro bin ich nie rausgekommen. Selbst ein simpler Ölwechsel summierte sich exorbitant, weil immer noch irgendwas anderes war.

Gekauft als 1 jährigen mit 11.000 km für knapp EUR 26.000. Finanziert habe ich mit Zinsen gute 12.000 Euro. Den Rest habe ich angezahlt. Hab ihn dann nach 7 Jahren und 175.000 gefahrenen km für EUR 7.000 wieder verkauft und mir einen 1er geholt, weil ich wieder in Berlin war und keine Autobahn mehr langdonnern musste.

Im Endeffekt war es eine nette Art Geld zu verbrennen. Ich hatte genug davon, also war es mir schlichtweg egal. Beim TE liegt die Sache ein wenig anders.

Mein letzter BMW, ein 1er hat mit kapitalem Motorschaden die Hufe hochgemacht und das mit 90.000 km. Ein Austauschmotor hätte nahezu den Restwert des Fahrzeugs ausgemacht. Da habe ich den Schrotthaufen abgestoßen und von dem Geld ein Cabrio eines japanischen Herstellers gekauft. Ich bin zufrieden. Letztendlich ist so ein Auto nur ein Gebrauchsgegenstand. So richtig begreifen tut man das erst, wenn man älter geworden ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist echt unglaublich wie hier gleich vermutungen aufgestellt werden.

Er hat nirgends geschrieben das er noch zuhause in seinem Kinderzimmer wohnt. Vielleicht wohnt er einfach nur Kostenlos in einer Einliegerwohnung im Elternhaus? Warum sollte er dann irgendwie vorhaben auszuziehen?

Rücklagen wofür? Wofür sollte man sich heutzutage Rücklagen bilden? Sollte man doch unverhofft Arbeitslos und womöglich Hartz4 Bezieher werden, muss man das teuer ersparte erst aufbrauchen um hilfe vom Staat zu bekommen.
Genau wegen dem Sicherheitsdenken und "Ich kaufe nur was ich bezahlen kann" haben wir jetzt solche Zinssätze und sparen lohnt sich nicht mehr.
Was ist denn heute kein Finanzelles Risiko mehr? Wer sagt denn das er wenn er sich ein 15.000€ Auto kauft, nicht auch total ins Klo greift und die Kiste nach nem halben jahr total Schrott ist ( Motorschaden durch Steuerkette usw.)
Die ach so teuren Sportwagen zu reparieren ist genauso teuer wie einen normalen zu reparieren.
Weil heutzutage meist nicht die Teilepreise das Groß ausmachen sondern die Arbeitszeit und die is bei nem Sportwagen nicht länger oder kürzer als bei einem anderen.

Es ist sein Traum, es ist kein Alltagsfahrzeug, er ist Jung, ungebunden und kann sich die Raten wohl leisten. Also warum nicht. Wer weiß ob er überhaupt 30 wird. Genügend Leute in meinem Umfeld sind inzwischen relativ Jung gestorben und schoben auch immer alles vor sich her.
Weltreise, Auto usw. kauf ich mir wenn ich Geld gesparrt habe oder mache ich wenn ich in der Rente bin.
Und nochmal solange der Verkauf des Wagens vom Wert her den Kredit jederzeit tilgen kann, sehe ich kein Problem darin.
Das er sich Psychisch darauf einstellen muss, eventuell den Wagen vorher zu verkaufen und einiges an Wert/Geld zu verlieren ist klar.
Das Problem hat man aber mit ALLEM was man sich kauft, auch mit einem 20.000€ Wagen.
Das mit der längern Laufzeit als Tipp hab ich ja inzwischen oft genug gegeben. Sollte er wirklich trotzdem eisern sparen können -> Sondertilgung.

Was nicht alles passieren könnte. Er könnte auch ohne Kredit morgen beim Treppensteigen sich das Genick brechen. Oder von einem Auto erfasst werden.
Könnte auch sein, das er sich mit der Rennmaschine dann am Baum verabschiedet. Leute das ist das was sich Leben nennt, man kann nicht planen. Irgendwas kommt sowieso ganz anders als man denkt.

Ob er jetzt 1800 oder nur 900 verdient, wen ER damit leben kann auf soviel anderes schönes zu Verzichten, dann soll ER doch das machen.
Das er das vermutlich mit 35 bereut und sagt, hätte ich nur nicht... naja.
Wieviele von euch aber träumen von irgendwas was teuer ist und das Sicherheitsdenken hält euch davon ab? Ganz genau, wenn ihr dann alt und krank seit, sagt ihr dann auch, "hätte ich doch..."

Wenn jetzt dann noch das alles schlagende Argument kommt... ja aber wenn er mal in Rente... wenn man mal ganz ehrlich ist. Was muss ich JETZT zahlen, damit ich später monatlich mal 300€ mehr Rente aus einer Versicherung bekomme? Rechnet das mal hoch und dann schaut euch an was 300€ vor 30 Jahren wert waren und was das jetzt wert ist und dann könnt ihr abschätzen was das in 40 Jahren wenn er in Rente geht wert ist! Das könnt ihr doch alles total vergessen!

totoro schrieb:
Ok, du bist der Experte. Schonmal was von Gebrauchtwagen gehört? Jeder, der einen Neuwagen kauft, hat soviel Geld, dass es ihn nicht interessiert oder er hat in BWL nicht aufgepasst.

Meistens trifft Punkt 2 zu.

Ich habe damals mit 22 meinen ersten BMW gekauft. Ich war mit der Ausbildung fertig und hatte einen gut bezahlten Job, mein monatliches Einkommen lag bei mehr als dem doppelten des TE. Gekauft habe ich einen gebrauchten 328i. Coole Karre, aber Werkstattaufenthalte bei BMW waren schon nervig in den ersten Jahren. Unter 1000 Euro bin ich nie rausgekommen. Selbst ein simpler Ölwechsel summierte sich exorbitant, weil immer noch irgendwas anderes war.

Gekauft als 1 jährigen mit 11.000 km für knapp EUR 26.000. Finanziert habe ich mit Zinsen gute 12.000 Euro. Den Rest habe ich angezahlt. Hab ihn dann nach 7 Jahren und 175.000 gefahrenen km für EUR 7.000 wieder verkauft.

Im Endeffekt war es eine nette Art Geld zu verbrennen. Ich hatte genug davon, also war es mir schlichtweg egal. Beim TE liegt die Sache ein wenig anders.

Mein letzter BMW, ein 1er hat mit kapitalem Motorschaden die Hufe hochgemacht und das mit 90.000 km. Ein Austauschmotor hätte nahezu den Restwert des Fahrzeugs ausgemacht. Da habe ich den Schrotthaufen abgestoßen und von dem Geld ein Cabrio eines japanischen Herstellers gekauft. Ich bin zufrieden. Letztendlich ist so ein Auto nur ein Gebrauchsgegenstand. So richtig begreifen tut man das erst, wenn man älter geworden ist.

Nur gut das du der Kenner bist. Wie du selbst schon festgestellt hast, um so älter/gebrauchter das Auto um so mehr ausgaben für Reperatur und Wartung. Zudem sind Wartung und Verschleiß bei 25.000km/Jahr etwas anderes als bei 5000 km/Jahr.
Die Kosten für Verschleiß und Wartung die du auf ein Jahr hattest, hat er auf 5 Jahre.

Es ist nicht sein Alltagsauto und er ist nicht darauf angewiesen, es ist ein Spielzeug.

Würde er es für den Alltagseinsatz kaufen und damit 15.000km im Jahr bei Wind und Wetter zurücklegen würde ich auch davon abraten!

Stell dir vor, ich muss selbst 2 Autos erhalten einen Neuwagen und einen 10 Jahre alten gebrauchten SLK. Und wir fahren auf beide 15.000km im Jahr, also ja ich weiß wovon ich rede.


Der von einem Vorredner im Link gezeigte mit 60.000km hat von 2011 bis jetzt, also 5,5 Jahre glatte 5000€ zum Neuen Kaufpreis (50.500) verloren. selbst wenn der Threadersteller jetzt auf die nächsten 4 Jahre 15.000€ an Wert verliert, hat er immer noch keine Probleme und liegt vom Wertverlust her nicht stark über einem anderen jetzt 20-25.000€ gebrauchten. Sollte die Prognose aber wirklich dahin gehen das der Wert steigt, hat er vielleicht sogar Glück.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und genau das ist der Punkt: Er kann sich die Raten eben NICHT leisten. Bei sowas muss man immer mit un kalkulierten Ausgaben / Vorfällen rechnen und somit ist das Auto einfach nicht bezahlbar. Punkt.
 
Haunter1982 schrieb:
Wenn jetzt dann noch das alles schlagende Argument kommt... ja aber wenn er mal in Rente... wenn man mal ganz ehrlich ist. Was muss ich JETZT zahlen, damit ich später monatlich mal 300€ mehr Rente aus einer Versicherung bekomme? Rechnet das mal hoch und dann schaut euch an was 300€ vor 30 Jahren wert waren und was das jetzt wert ist und dann könnt ihr abschätzen was das in 40 Jahren wenn er in Rente geht wert ist! Das könnt ihr doch alles total vergessen!

Deswegen investiert man ja auch in Unternehmensbeteiligung (Aktien), z.B. in den Weltmarkt. Jedes Jahr, mit dem man früh anfängt, ist später Gold wert. Ich sage nicht das man jeden Monat 1000€ zur Seite legen soll, aber allein bei 100€ monatlich macht es nen riesen Unterschied ob du mit 24 oder erst mit 32 anfängst zu sparen.

Türlich will man heute leben und Spaß haben. Aber eine Weltreise für 5000€ ist nunmal realistischer als nen Auto für 60K. Und auch mit nem 25k Auto kann man leben und spaß haben...
 
Haunter1982 schrieb:
Das ist echt unglaublich wie hier gleich vermutungen aufgestellt werden.

Er hat nirgends geschrieben das er noch zuhause in seinem Kinderzimmer wohnt. Vielleicht wohnt er einfach nur Kostenlos in einer Einliegerwohnung im Elternhaus? Warum sollte er dann irgendwie vorhaben auszuziehen?

...viel Geblubber....


Du verstehst nicht, worum es geht. Der TE hat das Geld nicht, er möchte einen Kredit für 40.000 aufnehmen, was das 20fache seines Nettos ausmacht. Er kauft keine Wohnung, sondern ein Auto.
 
Dann kalkulier mal ungeplante Ausgaben. Und Nochmal. Längere Laufzeit, niedrigere Rate, 300€ monatlich zur seite legen, keine ungeplanten Kosten -> Sondertilgung, bei ungeplanten kosten, wunderbar doch Geld da :).

Und wo verdammt ist das Problem, bei Änderung der Lebensumstände das Fahrzeug zu verkaufen und was günstigeres oder anderes zu kaufen?
Das einzige was er wirklich tun muss, das Fahrzeug pflegen und nicht runter rocken. Sonst ist der Wert gleich im Keller.

Dir ist schon klar, das der kauf einer Wohnung eines Hauses usw. meist ein größeres Risiko darstellt?
 
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