News Kündigung von Powerusern ist illegal

Achso.... man weiß auch vorher schon, dass der Sche**-Verein NIEMALS und unter KEINEN UMSTÄNDEN auf Support-Emails antwortet? Man weiß auch vorher, dass wenn man VoiceOverIP nutzt, jeden Tag für mind. 1-2 Stunden die Telefonnummern nicht erreichbar sind und man weder angerufen werden kann, noch selber telefonieren kann? Man weiß auch vorher, dass eine Festnetz-Nummer, die für VoIP freigeschaltet wurde, nicht mehr fürs Festnetz taugt, weil die Qualität so miserabel ist, dass man kein Wort versteht! Man weiß auch vorher, dass das alles 1und1 nen schei**-dreck interessiert und die dagegen nichts machen, obwohl man mitlerweile schon mit einem Anwalt gedroht hat?!

Ich hatte auch gehofft, als "PowerUser" von diesen Betrügern loszukommen!
 
@ 20:

Einfach die Kündigung per Einschreiben versenden, kostet zwar viel aber da kann sich keiner rauswinden ;-)

@ 22:

Jep der Terror ist unter uns, logn wir lieber schnell alles mit *seufz*..........
 
@23: Was denkst Du denn, was ich gemacht hab ;). Ich hab einen Einlieferungsbeleg und einen Rückschein mit einer unleserlichen Unterschrift, der angeblich keinem Mitarbeiter zuzuordnen wäre. Meine Kündigung wird dennoch nicht bzw. nur zum Teil akzeptiert (ich zahle für einen 1+1 20GB nach wie vor 16,90, obwohl ich ihn nicht nutzen kann. Wenigstens die DSL-Anschlussgebühr wurde mir erlassen, da der Anschluss nachweislich nicht mehr existiert).
 
@23

Leider ist es so dass das Agument "terror abwehr" nur werbewirksam in den vordergrund geschoben wird , die wirklichen Gewinner sind Unternehmen die so noch leichter an Logdaten kommen und das bis zu 24 Monate lang wenn es nach der EU geht.
 
Also ich kenne keinen der von 1&1 gekündigt wurde. Sie bekamen lediglich ein Schrieb mit einem Angebot von bis 100€ wenn sie selber kündigen.
 
Hier stand ein überflüssiges Zitat. :mad:

Jap, das stimmt. Gekündigt wurde keiner, hätten sie ja auch nicht machen dürfen. Sie haben nur versucht diese Kunden loszuwerden und dafür sogar 100 € geboten :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
War doch klar. Jetzt werden diese Provider ihre Preise korrigieren müssen, in der Hoffnung, dass die Poweruser dann von alleine kündigen, lol. Selber Schuld.
 
Hätte da eine Frage: Gilt das nur für Deutschland, oder für die ganze EU? Oder nur bestimmte Länder?
 
So gut finde ich das Urteil garnicht.
Jetzt werden solche Provider wie 1&1 natürlich reagieren und langfristig die Preise für alle erhöhen.
Wenignutzer werden dann also auch die Bandbreite von Powerusern mitfinanzieren müssen :D
 
@zivilist

leider habe ich keinen Link. Guck mal über Heise, ich glaub da stand es mal. Subventionierte Handys sind natürlich nicht verboten. Aber wenn durch ein Branding eigentlich vorgesehene Gerätefunktionen eingeschränkt werden, hat der Kunde das Recht auf kostenlosen Austausch gegen ein "vollwertiges" Gerät (speziell ging es in diesem Urteil um die Umbelegung von Tasten -> kostenpflichtige Internettaste).
 
Soul_Ripper schrieb:
na toll! und ich sauge fast 400GB an totalem Müll um bei 1und1 raus zu kommen und jetzt sowas!

Seitdem 1&1 die Billig-Flat (4,99 bzw. 6,99 €/Monat) anbietet wurde m.W. keinem dieser Kunden ein 100 € Angebot unterbreitet.
Das wurde und wird nur bei den Alttarifen gemacht.

knortzsch schrieb:
Jetzt werden solche Provider wie 1&1 natürlich reagieren und langfristig die Preise für alle erhöhen.

Nie und nimmer, denn zum einen rechnen sich die Billig-Flats allemal, zum anderen erhielte hierdurch jeder Kunde ein Sonderkündigungsrecht (und das bei hoch subventionierter Hardware).

Sascha
 
Ganz klar ist mir das nicht. Die Leute haben die Abfindung akzeptiert und das auf freiwilliger Basis. Ein Vertragsbruch oder sogar ein Zwingen zu dieser war nie der Fall.
 
jawohl...
wer werbung mit unbegrenzt traffic macht, kann nicht gehen power user vorgehen ! :daumen:
 
@33
Wenn ich Dir (rein hypothetisch) Drogen verkaufen würde und Du sie freiwillig kaufst, ist das immer noch illegal.
Wenn ein Provider das Angebot aufgrund illegal gesammelter Daten macht, ist das Angebot auch dann illegal, wenn der Kunde es freiwillig annimmt.
Im Extremfall können sich sogar solche Kunden strafbar machen!

Der Zusammenhang zwischen Überschrift und News, den viele suchen, besteht indirekt. Es geht hier nicht grundsätzlich um das Angebot zum Wechseln oder das Sperren von Ports etc.
Es geht um das illegale Speichern sensibler Daten. Nur wenn die Mengenerfassung darüber erfolgt, ist das Angebot illegal.
 
@35: Es wird trotzdem nicht "illegal", denn zum Zeitpunkt der Angebotswelle von 1+1 war dieses Urteil noch nicht gefällt und 1+1 musste davon ausgehen, dass das korrekt war/ist, die Daten zu speichern. Der Onlinekosten-Artikel ist pure Meinungsmache in meinen Augen...
 
@Thalurial

Du vergleichst Äpfel mit Birnen und neigst zu Übertreibungen.

Drogen mit Flatrates zu vergleichen ... :rolleyes:

Wenn ein Arbeitgeber dir anbietet zu gehen und das freiwillig machst, später sich rausstellt, dass die Abfindungsregelung illegal war, dann ist das etwas dasselbe.

Ich frage mich echt, wer da geklagt hat, denn die Poweruser hatten doch 100 EUR von diesem Angebot und konnten sogar vereinbaren, wie lange sie Zeit brauchen zum Wechseln.

Mir ist das ganze hier sehr lückenhaft. Etwas mehr Background zum Thema wäre von CB nicht schlecht gewesen. Ihr CB macht die Presse. Wenn ihr uns nicht hinreichend informiert, bleiben wir dumm. Kaum jemand kann Gerichtsurteile auswerten von uns Privatleuten. Dafür sollten wir eine gute Presse haben. Das ist eure Verantwortung als News-Site CB. Dessen solltet ihr euch bewusst sein.
 
The_Jackal schrieb:
Ich frage mich echt, wer da geklagt hat, denn die Poweruser hatten doch 100 EUR von diesem Angebot und konnten sogar vereinbaren, wie lange sie Zeit brauchen zum Wechseln.

Lies die News doch bitte nochmal durch.
Es hat ein T-Online User gegen die Speicherung seiner Verbindungsdaten geklagt.
Aus dem Urteil wurde dann abgewandelt, dass wenn die Speicherung der Daten nicht legal sei, eine Aufforderung zum Tarifwechsel eigentlich gar nicht erfolgen kann, denn woher hätte der Provider dann die Daten.

Sascha
 
Wenn ich net die eigene, leidliche Erfahrung gemacht hätte, das 1&1 sich um Gesetze, als auch deren eigene AGB net kümmert und diese nach eigenen Gutdücken für sich auslegt, würde ich das Urteil begrüßen. Allein die Erfahrung zeigt das ein (Power-) User kaum in der Lage sein wird, sein Recht durchzusetzen. Wer klagt schon gegen einen Rauswurf? So bleibt einem meist nur die Flucht. Die schmalen Renditen der ISP werden sicher noch Andere in diese Praktien zwingen, oder letztlich die Preise für Flatrates wieder steigen lassen.
 
@Spielkind

Ich hab es eh nicht verstanden, warum die Preis so extrem sinken musste. Lieber hätte ich mir ordentliche Flatrates gewünscht, aber ich habe schon länger einen Provider, der überhaupt nicht rumzickt und bin sogar jetzt zu denen per Resale gewechselt mit DSL6000.
 
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