News La Grande Linux Nation: Frankreich setzt auf das freie Betriebssystem

Das mag sein dass du das hattest - vielleicht was das halt unverschlüsselter Digifunk?

Aber der Zustand von D-LBO also der Digitalisierung der Bodentruppen ist der hier:

https://www.focus.de/politik/bundes...ert_c595889f-8872-4aa8-baa7-498f2a31ac14.html

Beim kleinen Feldversuch nach 5 Jahren Entwicklung im Nov 2025 hat die Bundeswehr das abgebochen weil das Leben der Soldaten in Gefahr war :D und kurz davor kam die Erfolgsmneldung ja wir können - wenn da tut - grob 1 SMS in einer Stunde manchmal übertragen.

Die vermutlich mit Abstand grösste Gefahr für Gesundheit und das Leben eines Bundeswehrsoldaten dürfte wohl 2025 gewesen sein,. dass man die digitalen Funksysteme ausprobieren wollte - und sorry aber das muss man doch komisch finden? oder nicht?

Wie gesagt nicht nur die CDU ist wohl Digital "Neuland" auch unter einem SPD Ministerium mit unbegrenzt Mitteln ist das nun nicht so erfolgreich.
 
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chillipepper schrieb:
Wenn Linux nicht bald deutlich mehr kommerzielle Anwendungen bietet wie Windows und macOS,
dann ist es für viele Dinge einfach nicht zu gebrauchen.
Je mehr Nutzer Linux bekommt, desto interessanter wird es auch für andere Unternehmen ihre Software für dieses Betriebssystem bereitzustellen. Hätte Linux 20% Marktanteil würde auch Adobe es sich überlegen, ob man den Markt einfach ignorieren kann.
Die Frage ist einfach, möchte ich mich weiterhin von US Diensten abhängig und somit erpressbar machen?
Ein mahnendes Beispiel: https://taz.de/US-Sanktionen-gegen-...Kreditkarte-kein-Amazon-kein-PayPal/!6156777/
 
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Das ist sicher eine prinzippiell gute Initiative und auch gut gemacht - aber ich sage mal > 80% oder 90% der Nutzer werden alles was über Powerbutton drücken und Programme nutzen nicht hinausgehen, weil das nicht deren Hobby ist - das was tut wird genutzt.

Goolge drive und Co werden genutzt um mit allen "Non Nerd" Freunden Sachen zu tauschen - niemand wird da auf eine Nexcloud Insel gehen - das ist einfach in der Praxis nicht machbar weil es immer welche gibt die das nicht nutzen mit denen man trotzdem Sachen tauschen will.

Navigieren mit Openstreetmap ist halt ein grosser Aufwand im Vergleich zu Google das wird vielleicht installiert aber dann nie genutzt.

So umsteigen und am System rummachen ist halt ein super kleines "Nerdsegment"

Nerd = als "Spass an Computer und IT-Technologie" über einfache Nutzung hinaus.
 
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Uzer1510 schrieb:
Naja die Frage ist aber auch will man minderwertige eigene Dienste einsetzen nur damit man "unabhängig" ist - und das ganze läuft trotzdem auf AMD, Intel und Co mit meist in China gefertigten Bauteilen und Firmware etc.

Unabhängig bei gleicher Qualität ist halt im IT Bereich einfach unwahrscheinlich erreichbar - so ehrlich muss man denke ich schon sein. Die USA und zunehmend China (wie Alibaba) sind halt Topp und Europa und D sind halt eher Hobbyliga.
Wie kommt man auf diese These? Wir sind eher Top aber das Kapital fehlt. Wenn du mal genauer schaust, wirst du sehen wie viel Europa weltweit drin steckt. Die meisten Anti Open Source (Wieso? Unverständlich) Leute haben auch keine Ahnung wie viel OpenSource die Welt am laufen hält…
 
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Kadett_Pirx schrieb:
nicht mehr? NSA, Snowden vergessen?
Bis dato hat man uns zumindest getätschelt und gesagt: Wir machen das nur, um aufzupassen, das euch nichts passiert. Diese Tonart gibt es seit der Orange nicht mehr.
 
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Die meisten Politiker haben keine Ahnung von der technischen Komplexität, die eine ganze Infrastruktur aufweist und meist wird sich immer nur auf den "User" bezogen alles auf Open Source umzustellen. Was bringt es dem Staat den User auf Linux umzustellen, wenn alles im Hintergrund weiterhin auf "eine beliebige amerikanische Softwarefirma hier einfügen" Produkte setzen muss.

Es scheint einfach wieder nur ein Wettlauf zwischen den Staaten zu sein, um sagen zu können "Wir waren die ersten". Backend wird wieder schick für politische Zwecke gemacht und im Backend wird alles nur schlimmer. So gut wie jeder öffentliche Dienst in Deutschland besitzt diverse Schnittstellen, welche nur auf Windows funktionieren und ggf. sogar so alt sind, dass eine Umstellung sich schlicht als unmöglich aufweist.

In unserem Landkreis nutzt der Sozialdienst eine selbst geschrieben Software aus den 90ern, wo der Entwickler schon gestorben ist. Software Updates gibt es keine und eine Alternative müsste erst in Auftrag gegeben werden. Wie soll dort umgestellt werden, wenn es noch nicht mal genug Geld gibt alles zu modernisieren. Am Ende gewinnt der billigste Anbieter und die Software ist weiterhin nicht sicher.

Dieses ganze Open Source Thema ist eine Farce und die meisten Produkte haben nicht mal Open Source Alternativen. Ist es überhaupt möglich die Verzahnung die Microsoft aufweist, überhaupt mit Open Source abzubilden? Werden alle User auch geschult, oder wird wieder angenommen das der alleine klar kommt? Administratoren werden auch geschult? Wird dann endlich Software auf Bundesebene entschieden, oder entscheidet wieder jeder Landkreis für sich selber was das beste ist?

Ich sehe keine Chance das Europa sich komplett von Microsoft lösen kann, ohne Milliarden in eine eigene Firma zu investieren, die ohne föderalistischen Stolpersteine ,ein Produkt entwickeln kann.
 
chillipepper schrieb:
Das hat mit Linux in den vergangenen 25+ Jahren nicht funktioniert und diese Lage wird sich leider auch nicht grundlegend ändern. 800+ Distributionen sind kein gutes Aushängeschild für Qualität.
Die 800+ Distributionen sind aber auch zum Großteil nicht für den professionellen Einsatz gedacht. Es gibt aber Distributionen, die extra dafür da sind, auch mit entsprechenden Supportverträgen und LT Releases. Red Hat und SLES, um mal zwei zu nennen. Die Virtualisierung in großen Rechenzentren läuft zBsp immer öfter unter Red Hat Open Shift.

shoKuu schrieb:
Die meisten Politiker haben keine Ahnung von der technischen Komplexität, die eine ganze Infrastruktur aufweist und meist wird sich immer nur auf den "User" bezogen alles auf Open Source umzustellen.
Müssen sie auch nicht, hat der CEO eines Großkonzerns in der Regel auch nicht, aber sie sollten Expertengruppen haben, die sie dabei beraten. Leider bestehen diese dann oft aus Lobbygruppen, die ihnen die falschen Ideen "einflüstern". Bei uns im Konzern wird auch die komplette IT am 0815 Büromitarbeiter (nicht wertend gemeint) ausgerichtet. Dass eine Entwicklungsabteilung ganz andere Anforderungen hat, wird da auch gerne vergessen. "Wie? Serverräume? Testflächen? Workstation? Virtualisierung? Warum reicht das 14" Laptop nicht aus, das nehmen doch alle Anderen auch?!"
 
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shoKuu schrieb:
Ist es überhaupt möglich die Verzahnung die Microsoft aufweist, überhaupt mit Open Source abzubilden?
Wird diese Verzahnung in ihrem Umfang und in ihrer Tiefe überhaupt benötigt und spielt sie bei Fachanwendungen überhaupt eine Rolle?
shoKuu schrieb:
Werden alle User auch geschult, oder wird wieder angenommen das der alleine klar kommt? Administratoren werden auch geschult?
Das sollte generell so sein, auch wenn neue Software auf Windowsbasis eingeführt wird. Wenn die Qualifizierung der Mitarbeiter nicht ausreichend berücksichtigt wird, dann taugt die Projektleitung des Einführungs-/Migrationsprojektes oder deren Auftraggeber nichts.
 
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Besser spät als nie, oder zu spät aufwachen. Frankreich macht wieder einmal, schieben Open source damit massiv an, haben die letzten Wochen und Monate auch alle ihre staatlichen Goldreserven aus den USA zurück geholt u.v.m.
Wir schauen noch von der Seitenlinie zu, wobei einige Initiativen, Bundesländer und Landkreise Hoffnung machen, dass das Thema angekommen ist. Übers Gold wird noch rum diskutiert ob und wie viel wir zurückholen.
Da bei uns vor kurzem Kommunalwahlen waren, hatte ich das Thema, bedingt durch die weltpolitische Lage massiv auf der Agenda und kontaktierte hier alle Lokalparteien und sprach sie auf das Thema an.
Bemerkenswerterweise gab es da viel Feedback, eigentlich alle hatten das Bewusstsein, dass dringend etwas passieren muss und als Gründe wurde entweder genannt, dass Mircrosofts immer stärker steigende Lizenzgebühren, die Haushalte der klammen Kommunen auffressen, das wirtschaftlich nicht mehr tragbar sei, und/oder die genannten Sicherheitsaspekte (missachtung EU-Datenschutzgesetze, DSGVO, bis hin zu der Angst, dass bei weltpolitischen Eskalationen eben Software oder digitale Infrastruktur lahmgelegt werden könne). Aktuell sind die geopolitischen Druckmittel noch Zölle, Einreiseverbote, übermorgen per Präsidialdekret vielleicht US-Cloudanbieter, die einzelne Staaten, oder Staatengruppen erpressen (müssen).
 
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Am Besten soweit wie möglich alles als Webanwendung aufbauen. Auf welchem OS der Browser läuft, den die User dann benutzen, sollte fast egal sein. Und auf welchem Server OS die Anwendung selber läuft genauso.
 
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Ich frage mich, ob man in Frankreich auf die selben Probleme stoßen wird, wie es sie bei allen bisherigen Linux-Versuchen in deutschen Behörden gab: Die so genannten "Fachverfahren" sind tlw. nicht lauffähig.

Gemeint sind damit Spezialanwendungen, die für bestimmte Verwaltungsvorgänge von Nöten sind. Es ist nämlich bei weitem nicht damit getan, lediglich das OS umzustellen. Wenn z.B. der Fingerabdruckscanner im Bürgerbüro bei der Beantragung eines neuen Reisepasses nicht funktioniert, weil die zugehörige Software nur für Windows existiert, dann hat man ein Problem. Hier müssten also alle abhängigen Komponenten und Vorgänge betrachtet werden. Nun ist Frankreich zentralistischer aufgebaut als Deutschland (Stichwort Föderalismus), so dass die Anzahl der verschiedenen Verfahren vermutlich geringen ausfallen wird, dennoch bleibt es spannend.
 
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Fluppi schrieb:
Die so genannten "Fachverfahren" sind tlw. nicht lauffähig.
Genau sowas ist, das dann umgestellt werden muss auf das neue System, selbstverständlich geht sowas nicht von heute auf morgen, deswegen zu sagen oh mein gott, wir haben dann ja arbeit davon hilfe nein, wir lassen das doch direkt wieder sein wäre absoluter Blödsinn.

ALLES was unter Windows und mit Microsoft läuft kann man auch mit Linux umsetzen. Spätestens nach etwas entwicklungsarbeit.

Denn die Maschienen sind die selben...
 
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Loopman schrieb:
Man (die EU) müsste hier gemeinsam viele Dinge angehen. Angefangen bei einer eigenen Distri, mit guter und durchdachter Updatepolitik und ohne großem KlimBim. Und auch nicht mit unzähligen Alternativen von Oberflächen und Programmen. Eins Programm für eine Aufgabe festlegen und gut ist.

Und dabei darf man, meiner Meinung nach, zB nicht auf x-beliebige bereits existierende Programme setzen, da auch hier die Maintainer oder die Hintergründe der Programmierer unklar sein können.

Du willst also eine staatliche EU Lösung? 🤨
Das ist so mal das absolute Gegenteil von freier Software.
Das einzige was noch schlimmer ist als eine Abhängigkeit von privaten Unternehmen, ist eine staatliche Abhängigkeit. Freiheit heißt eben, dass es KEINE zentrale Stelle gibt die koordiniert und finanziert.
Ergänzung ()

Himbeerdone schrieb:
Der Wille sich zu lösen, scheitert eher an Politikern die kurzfristig denken und gerne spenden annehmen, sowie an ewigen Nörglern.
Mit LiMux war man ja schon vor einen Vierteljahrhundert so weit.

Exakt dein genanntes Beispiel widerlegt dein Argument vollkommen.
Bei LiMux war der politische Wille eben gegeben, das Projekt scheiterte jedoch an mangelnder Akzeptanz der Nutzer.
 
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LiMux scheiterte an ewig gestrigen… Wie so oft. Es sind Angestellte und die müssen damit leben.
 
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Hauptsächlich dürfte das Schmieren Seitens Microsoft der entscheidende Punkt sein wo es dann eingestellt wurde, wer glaubt das der wechsel Des Deutschen Microsoft Hauptquartier nach München ein Zufall war, der nichts damit zu tun hatte dem ist dann nicht mehr zu helfen.
 
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DocAimless schrieb:
Ist ja auch normal, wenn man keine Standards einhält bzw. eine Extrawurst nimmt.
Der Weltweite Standard ist nun mal MS Office. Ob es dir gefällt oder nicht.
 
Der Weltweite Quasi Standard ist an der stelle komplett egal, ob es dir gefällt oder nicht.

Wenn die Unternehmen eben Dokumente an die Behörden weitergeben müssen sie ihre Formulare in einem kompatiblen Format abspeichern. Zum Offenen Standard kompatibel. Und wenn die hier von einigen hier so gefeierte Weltfirma Microsoft Windows mit ihrem Premium Produkt es nicht schafft im Offiziellen Open Source Weltstandard Dokumente abzuspeichern.... ist das ein absolutes totalversagen und wie lächerlich ist das?

Bleibt nur, das die Unternehmen oder wer auch immer sich Kompatible Office Software besorgen, die ja sogar frei verfügbar ist. Und da kann es dann auch gut passieren das einige Firmen es sich auch überlegen werden woran nicht komplett damit arbeiten...

Könnte gut sein das die da noch ein paar Kriesensitzungen bei MS halten.
 
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Faszinierend ist wie oft die Leute Professionelle Photobearbeitung und SoundProduktion als Gegenargument liefern oder ihr Lieblings Multiplayer PVP Shooter Spiel.
Die Tausenden Anwender die diese Blocker nicht haben, fallen durchs Raster weil sie nicht so laut sich melden sondern entweder nie es versuchen weil sie abgeschreckt sind oder es einfach machen.
Lasst Frankreich mal machen. Es wird ja auch mit längerfristigen Plänen gearbeitet und die Behörden nutzen einen Matrix Basierten Chat schon mit mehreren Tausend Mitarbeitern ohne größere Schmerzen.
 
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