Naja so mehr oder weniger gut wenn ich schaue wie total lahmarschig mein toller Domänen-Dienstrecher so bootet ist für mich ein Linux bisher immer ein Grund zur Freude auf MS-Office könnte ich verzichten und für Teams gibt es auch andere Lösungen.Stanzlinger schrieb:MS ist faktisch ein Standard der funktioniert.
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News La Grande Linux Nation: Frankreich setzt auf das freie Betriebssystem
Der Puritaner
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Da wird es sicher bald statt Gelbwesen in Frankreich M$ Westen geben.
the_IT_Guy
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Guter Schritt, aber eh in Deutschland überhaupt mal drüber nachgedacht wird, können wir noch 20 Jahre warten.
Immerhin gibt es dann schon als Basis ein gutes EU Linux von Frankreich entwickelt.
Immerhin gibt es dann schon als Basis ein gutes EU Linux von Frankreich entwickelt.
Donnerkind
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Das wird dann nur nicht in Erwägung gezogen, weil nicht hier entwickelt und somit pauschal völlig an den deutschen Anforderungen und Ansprüchen vorbei. 🤡the_IT_Guy schrieb:Immerhin gibt es dann schon als Basis ein gutes EU Linux von Frankreich entwickelt.
DocAimless
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JP-M
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Haben wir denn in Europa keine existierenden, größeren Distributionen, welche bereits die gesamte notwendige Infrastruktur und Know-How für die Wartung und Pflege haben? Wieso sollte man auch das nochmal neu erfinden wollen, anstatt sich dafür einen europäischen Partner zu suchen und direkt die eigentlichen "Probleme" (Anwendungen) zu adressieren?
MS verwendet einen offiziellen Standard beim Dateiformat ☝️DocAimless schrieb:Ist ja auch normal, wenn man keine Standards einhält
Ergänzung ()
Schon mal Rechnungswesen in Datev gemacht? 0% BrowserHimbeerdone schrieb:Bei DATEV läuft schon sehr vieles browserbasiert
DocAimless
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Ich traue den Franzosen (nach Dänemark) das um ein 100 faches eher zu, als den deutschen, was die erfolgreiche Umstellung betrifft.
Unsere Regierung und Bevölkerung ist zu bequem, geistig hinter dem Mond geblieben und lässt sich gern vom großen Bruder flach legen.
Unsere Regierung und Bevölkerung ist zu bequem, geistig hinter dem Mond geblieben und lässt sich gern vom großen Bruder flach legen.
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BlackByte1
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Glückwunsch, Beifall aus Bayern
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Weil das ganze Thema im ganzen deutlich komplexer ist und teilweise hier verschiedene Ebenen aufeinander Prallen, die teilweise auch gänzlich unterschiedliche Herangehensweisen haben.KitKat::new() schrieb:Ausreden gibt es auch immer viele, selbst hier auf CB
Ich mache die Diskussionen um Microsoft, Office, sowie viele andere Programme, nun direkt auf dem Spielfeld mit und nicht wie vorher vom Spielfeldrand - und Spielfeldrand meine ich, dass Leute im ÖD arbeiten und mitbekommen, was da bereits abgeht. Viele sind nicht mal Zuschauer am Spielfeldrand, meinen allerdings "mitzudiskutieren" und kommen teilweise mit neunmalklugen Ratschlägen und zum Teil auch Binsenweisheiten.
Das ist zum Teil die politische Ebene, die entsprechende Vorgaben macht und da spielt auch Lobbyismus eine massive Rolle. Hier werden teilweise Entscheidungen von Menschen getroffen, die keine Ahnung haben, meinen sie hätten Ahnung und die am Ende primär nur Buzzword-Bingo spielen. Egal wie sehr man hier teilweise versucht etwas zu erklären, du kannst selbst einen Doktor der Informatik sein und massiv viele Papers veröffentlicht haben, da muss nur ein Berater einer der großen Beratungsfirmen kommen und etwas anderes sagen, und du bist quasi raus. Ich erlebe das leider allzu oft, dass die eigene Expertise nicht wahrgenommen wird, weil man nicht bei einer Fancy-Beratungsfirma arbeitet oder "Medienwirksam" in den "Leitmedien" stattfindet, sondern man einfach nur Gut ist. Zum Glück merken die direkten Vorgesetzten das langsam, wobei das auch an der neuen Stellvertretung liegt. Nur wenn du hier keinen "bekannten" Namen hast, kannst du es vergessen bei den Politikern wirklich durchzukommen.
Dann kommt die wirtschaftliche Ebene und während die politische Ebene noch relativ "simpel" ist - auch wenn hier die Weichen gestellt werden und es oft darum geht, ob ein Projekt wirklich verfolgt wird oder nicht - ist die wirtschaftliche Ebene so vielschichtig, dass hier teilweise durch die politische Ebene echt abstruse Situationen vorherrschen. Da werden pro Jahr "Millionenbeiträge" an Systemhäuser und Firmen bezahlt, dafür dass sie eine Software bereitstellen und supporten - und da spreche ich auch von Open-Source-Software. Teilweise könnte man für die Gelder, die da bezahlt werden, besonders im Open-Source-Bereich. Da werden teilweise Beratungsfirmen sowie Firmen für Jahre bis Jahrzehnte mit Millionenbeträgen zu geworfen, wofür man bei der Verwendung der Open-Source-Software selbst ein ordentliches Dev-Team sowie Support aufbauen könnte, die entsprechend dann auch Expertise erlangen und weiter geben könnten. Wenn man dann mitbekommt, dass da 5.000.000 pro Jahr an "Lizenzgebühren" fließen, die neue Firma, die die Open-Source-Software dann bringen soll weiterhin 4.000.000 bekommt, damit sie auch die Entwicklung übernimmt, dann stellt man sich schon die Frage, ob man für 1.000.000 - 2.000.000 nicht ein entsprechendes Team aufbaut.
Von der Ebene der Mitarbeiter und Kollegen fange ich erst gar nicht an.
Die Politik müssen an dieser Stelle keine "Ahnung" haben, sie müssten allerdings lernen, ihren eigenen Experten zu vertrauen. Ähnliches gilt für viele Firmen. Das Hauptproblem ist in der Regel nur, dass nicht das eigene Können zählt, um als Experte zu gelten, sondern alleine Referenzen die mit dem eigenen Namen verbunden werden können. Du kannst ein Vollidiot bei der Digitalisierung sein, sobald dich ein Leitmedium als Experte bezeichnet und dein Name am besten noch mit einer großen Firma in Verbindung gebracht werden kann, hast du jede Diskussion meist schon gewonnen, weil die fachliche Ebene für viele zu komplex ist.user_zero schrieb:Ich denke eher, dass deutsche Politik und deutsche Unternehmen von Digitalisierung so wenig Ahnung haben
Da spielen viel mehr Sachen eine Rolle und auf der politischen Ebene reicht hier schon wieder Lobbyismus.user_zero schrieb:dass sie es einfach nicht hinbekommen, eine eigen Alternative auf Basis von Open Source aufzubauen.
Weil das nicht die Aufgabe des BSI ist. Das BSI gibt Eckpunkte vor, an die man sich halten muss/sollte, wie man dann das Ziel erreicht, ist offen und das ist auch gut so. Solche Whitepaper mit "Beispielimplementationen" neigen nämlich sehr schnell dazu, dass sie an ihre Grenzen kommen, weil es verschiedene Anforderungen gibt.user_zero schrieb:Warum erstellt das BSI nicht schon seit Jahren Whitepaper für die Admins kleiner und mittlerer Unternehmen
Neben den verschiedenen Anforderungen an die Netzwerke sowie die Infrastruktur, spielt da auch noch etwas eine Rolle: Solche Whitepaper sind in der Regel ab dem Zeitpunkt veraltet, sobald sie veröffentlicht werden. Dazu kommt, dass sich das BSI hier auf Software als Beispiel festlegen müsste, was auch nicht wirklich gut ist, da jede Software sowie Hardware auch spezifische Vor- und Nachteile haben kann. Dazu kommt, dass solche Whitepaper aka Anleitungen das eigentliche Grundproblem nicht lösen. Administratoren, Systemtechniker und auch Softwareentwickler müssen nicht lernen, wie sie mit einem Schlagbohrer von Bosch umgehen müssen, damit dieser Sicher ist. Sie müssen lernen, wie sie jeden Schlagbohrer sicher einsetzen.user_zero schrieb:um mit Open Source ein sicheres Netzwerk hochzuziehen, was punktuell von außen erreichbar ist?
Es wird jetzt kompliziert und ich möchte daher als Erstes festhalten: Was ich jetzt schreibe, ist kein Widerspruch. Nur ist das Thema leider sehr komplex und es gibt eben viele Ebenen und damit auch Gesichtspunkte - Standpunkte.SternburgExport schrieb:In Deutschland hat man das in der Vergangenheit leider zu oft unter den falschen Gesichtspunkten betrachtet.
Welcher Gesichtspunkt wäre hier denn der richtige? Du hast - direkt betroffen - die Mitarbeiter sowie die IT-Stellen, indirekt betroffen in einer nächsten Ebene sind dann "andere Behörden" und Politiker und in letzter Instanz sogar die Mitbürger.
Wir haben aktuell eine Diskussion wegen WhatApp auf den Dienstsmartphones für den Kontakt mit Bürgern und Kooperationspartner. Dazu eine Diskussion zu Canva, die sich über mehre Ämter von Kommunal- bis auf Landesebene zieht.
Zum Teil, wenn man mit Kollegen im ÖD in München redet, ist die Effizienz sowie die Kosten nur ein Punkt gewesen.SternburgExport schrieb:Bei dem Münchner Linux-Umstieg und dem anschließenden zurück zu Windows und MS Office ging es meistens um die Frage womit man am effizientesten Arbeiten kann und was am wenigsten Kosten verursacht.
Ja, zum Teil, wobei es manche der Entscheider gar nicht interessierte, sondern die eigene Bequemlichkeit im Fordergrund stand.SternburgExport schrieb:Die indirekten Kosten durch die Abhängigkeit sind dabei aber viel schwerer zu beziffern und wurden zumeist ausgeblendet.
Es ist ein spannendes Thema und ich könnte hier einen ganzen Roman dazu schreiben.
nipponpasi
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Die franzoesiche Polizei hatte den Anfang gemacht.
https://en.wikipedia.org/wiki/GendBuntu
Das Thema nimmt in Deutschland ja auch immer mehr Fahrt auf.
https://en.wikipedia.org/wiki/GendBuntu
Das Thema nimmt in Deutschland ja auch immer mehr Fahrt auf.
Creeping.Death
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Wenigstens die Franzosen sind konsequent. Deutschland ist da leider viel zu „verkopft“ in solchen Entscheidungsfindungen.
Meiner Meinung nach dürfen deutsche Behörden nicht so stark von den USA (oder einem anderen Land) abhängig sein, wie es heute der Fall ist.
Ich hoffe Frankreich kann uns in naher Zukunft schon beweisen, dass dieser Schritt funktioniert. Dann besteht für unser eigenes Land zumindest noch ein bisschen Hoffnung, dass wir diesen in ein paar Jahrzehnten auch gehen können.
Meiner Meinung nach dürfen deutsche Behörden nicht so stark von den USA (oder einem anderen Land) abhängig sein, wie es heute der Fall ist.
Ich hoffe Frankreich kann uns in naher Zukunft schon beweisen, dass dieser Schritt funktioniert. Dann besteht für unser eigenes Land zumindest noch ein bisschen Hoffnung, dass wir diesen in ein paar Jahrzehnten auch gehen können.
War es nicht (u.a.) die Stadt München die an Linux gescheitert ist?
Und wenn ich mich richtig erinnere, lag es angeblich an den unzähligen im Verwaltungswesen vorhandenen
Formblättern und Vorlagen.
Ich finde es auf jeden Fall gut was Frankreich da vor hat. Bin sehr gespannt, ob sie es wirklich hinbekommen!
Aber die Franzosen sind wohl die, denen ich das in Europa am ehesten zutraue.
Und wenn ich mich richtig erinnere, lag es angeblich an den unzähligen im Verwaltungswesen vorhandenen
Formblättern und Vorlagen.
Ich finde es auf jeden Fall gut was Frankreich da vor hat. Bin sehr gespannt, ob sie es wirklich hinbekommen!
Aber die Franzosen sind wohl die, denen ich das in Europa am ehesten zutraue.
DocAimless
Lt. Commander
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Nein.joel schrieb:War es nicht (u.a.) die Stadt München die an Linux gescheitert ist?
Grund nennt sich Dieter Reiter.joel schrieb:Und wenn ich mich richtig erinnere, lag es angeblich an den unzähligen im Verwaltungswesen vorhandenen
Formblättern und Vorlagen.
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