LAN Verkablung im EFH

Da kann und sollte man sich direkt Keystones besorgen statt im weiten Bogen mit einem Feldstecker auf das Endgerät zu gehen damit Zug und Druck nicht zu hoch werden.
 
maxim.webster schrieb:
Auch wenn es eine erneute Investition bedeutet, möchte ich Dir beim Patchfeld für einer Keystone-Lösung raten. Dabei ist das Patchpanel nur der Träger für die Keystone-RJ45-Module. Das Auflegen der Kabel im Modul ist wesentlich einfacher als bei LSA,
Das ist Geschmackssache. Ich würd, wenn man motiviert ist, das Patchfeld vielleicht neu auflegen, aber wieso sollte man es austauschen?
 
Was würde ich in solch einem Fall machen? Zuerst einmal am Patchpanel nachmessen mit Vielfach-Messgerät, ob die Adern Kontakt haben.
Als nächstes würde ich die Dosen nachmessen wollen. Da würde ich ein kurzes Patchkabel durchschneiden wollen und in den RJ45 Anschluss stecken um zu sehen ob Durchgang von den Schneidklemmen zum RJ45 Anschluss vorhanden ist. Nicht das die Dosen mist sind.
Wenn dann immer noch kein positives Ergebniß vorhanden ist, würde ich die Schirmung isolieren und mit Lappi auf Akkubetrieb kontrollieren. Nicht das das ein Erdungsfehler ist. Man hat ja schon Perde kotzen gesehen wg. falschem Potenzial. Hat der Elektriker die Erde nachgemessen? Da es da ja schon Probleme gab, würde ich mal etwas in diese Richtung vermuten.
Aber das Verschmoren des Telefon-Kabels kann ja eine völlig andere Ursache haben: Die haben beim baggern das Stromanschlußkabel getroffen und das ist weggebrannt.
Auffällig ist, das das LAN Kabel ja stark geknickt wurde.
Dem Aufleger des Kabels sollte klar sein, das die blaue Beschichtung von der Alufolien-Schirmung Kunststoff ist und somit nicht leitet. Wenn das blaue also außen ist, hat man keine Leiter Verbindung zu den Schellen. So wie auf dem Foto zu sehen. Dann kommt die Verbindung nur über die Schirmungs-Adern.
Fehler passieren auch wenn man die Deckel hinten dran schraubt, wg. überstehenden Adern. Aber das sieht gut aus.
Ich habe mir auch angewöhnt, mit Tester zu testen, wenn Dose außen vor hängt ohne Abdeckungen. Dann Abdeckung hinten drauf und Dose rein in Wand und wieder testen. Dann Abdeckung außen drauf und beschriften.
 
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hildefeuer schrieb:
Was würde ich in solch einem Fall machen? Zuerst einmal am Patchpanel nachmessen mit Vielfach-Messgerät, ob die Adern Kontakt haben.
Was meinst du denn mit Vielfach-Messgerät? Multimeter?
hildefeuer schrieb:
Als nächstes würde ich die Dosen nachmessen wollen. Da würde ich ein kurzes Patchkabel durchschneiden wollen und in den RJ45 Anschluss stecken um zu sehen ob Durchgang von den Schneidklemmen zum RJ45 Anschluss vorhanden ist.
Wenn der Einfach-Tester mit seinen LEDs durchlief kann man das ja ausschließen.
 
Mal hierzu was: Das mit dem Estrich halte ich für extrem unwahrscheinlich, Strom und Datenkabel werden nie auf Bodenhöhe verlegt.
Wer erzählt denn so etwas? Gerade, wenn etwa FuBo-Heizung verlegt wird, bietet es sich an, da genügend Höhe da ist. Leider ist die Gefahr der Beschädigung bei ungeschützter Verlegung sehr hoch, solange der Estrich noch fehlt. Kabelwege kann man mit Leitungssuchern finden.
Spannung auf Nullleiter:
Spricht für den Elektriker meines Vertrauens.
Kabel richtig messen?
Nur mit "richtigem" Gerät möglich. Problem dabei, es geht nur, wenn beide Enden aufgelegt sind. Elektriker sagt, Du hast falsch aufgelegt. Du sagst, er hat falsch verlegt oder aufgelegt. da wird´s schwierig.
Kabel neu aufgelegt.
Kabel an den eventuell kaputt gedrückten LSA-Leisten rauszerren und neu auflegen, macht die Verbindungen nicht zwingend besser.
Wiederholt gefragt, weil nicht alles gelesen: Wo geht 1Gbit?
Gesagt wurde: Router Switch Laptop ist OK. Also bleiben nur Fehler an Patchfeld, Verlegekabel, Dose, Patchkabel von Switch zum Patchfeld und Patchkabel von Dose zum Laptop.
 
Ham Burger schrieb:
Wer erzählt denn so etwas? Gerade, wenn etwa FuBo-Heizung verlegt wird, bietet es sich an, da genügend Höhe da ist. Leider ist die Gefahr der Beschädigung bei ungeschützter Verlegung sehr hoch, solange der Estrich noch fehlt.
Aber wer verlegt denn bitte Kabel (egal welche) ungeschützt im Estrich? Ich seh da immer Leerrohre.
 
rezzler schrieb:
Aber wer verlegt denn bitte Kabel (egal welche) ungeschützt im Estrich? Ich seh da immer Leerrohre.
Das ist ja das Problem, wenn Niemand das unter Kontrolle hatte und sich auf die "Profis" verlassen hat und Niemand weiß, ob denn auch an kritischen Stellen (kreuzen von verschiedenenen Systemen) auf Grund von Platzmangel, auch wegen zu enger Biegeradien nicht hier und da die Rohre weggelassen wurden. Kabel oder Leitungen unter der Fußbodenheizung ist übrigens auch ohne Schutzrohr, bzw. Leerrohr möglich, vor allem, wenn der Auftraggeber "sparsam" sein möchte.
 
Leitungen zur Telekommunikation ( das schließt auch Datenkabel ein) müssen austauschbar installiert werden. Wenn diese unter dem Estrich liegen, dann nur im Leerrohr. Auch wenn der Auftraggeber sparsam sein will, darf der ausführende Elektriker das nicht machen, da er zwingend die geltenden Regeln einhalten muss.
 
Die VDE fordert es nicht. Aber die DIN 18015-1.

Nach der DIN 18015-1 [2] müssen Kabel und Leitungen für Empfangs- und Verteilanlagen auswechselbar, d. h. in Rohren, Kanälen oder Schächten verlegt werden.

Lustigerweise muss man das öfter erwähnen. Ich glaube tatsächlich, dass viele während ihrer Ausbildung zum Pfuscher ausgebildet worden sind. Ich muss meinem alten Chef und Ausbilder wirklich dankbar sein, dass er mir die anerkannten Regeln der Technik beigebracht hat. Hilft mir heute wirklich weiter. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie manche Firmen ihre Arbeit ausführen.
 
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https://hager.com/de/wissen/e-volution/fachwissen-elektrotechnik/vde-grundlagen

Die VDE-Bestimmungen bilden einen Maßstab für einwandfreies technisches Verhalten. Die Anwendung der VDE-Bestimmungen ist grundsätzlich freiwillig! Jeder handelt insoweit auf eigene Gefahr. Bei sicherheitstechnischen Festlegungen in DIN- bzw. DIN-VDE-Normen besteht juristisch eine sog. tatsächliche Rechtsvermutung dafür, dass sie fachgerecht im Sinne der „anerkannten Regeln der Technik“ sind.
Werden Sie nicht eingehalten, kann dies rechtliche Konsequenzen haben.
Ich beziehe mich hier nur auf den Punkt, den Du geschrieben hast, dass ein Elektriker das nicht darf. Doch, das darf er! Egal ob das nun eine DIN-Norm oder VDE oder irgendwas anderes ist. Das ist kein Gesetz. Er darf auch Netzwerkkabel ohne Leerrohr verlegen.

Ich will hier gar nicht in Zweifel ziehen, dass es sinnvoll ist, sich an die gängigen Normen zu halten, solange das nur irgendwie möglich ist. Gerade, da sich im Falle von z. B. Stromunfällen auch immer Gerichte auf die gängigen Normen beziehen werden, um ihr Urteil zu fällen. Auch sind Datenkabel ohne Rohr eigentlich fast immer doof. Aber die Normen sind kein Gesetz. Gerade wer in Altbauten unterwegs ist, wird auch schnell einsehen müssen, dass viele der Normen zwar schön und gut sind, es in der Praxis aber nicht immer so geht, wie man es sich wünschen würde. Und da ist ein Netzwerkkabel ohne Leerrohr noch das kleinste Problem.
 
@thom53281
Natürlich darf der Elektriker ohne Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik installieren. Das ist aber als ob ich in der Tempo 30 Zone mit 200 km/h unterwegs bin. Wenn es keiner sieht und nichts passiert ist alles gut.

Viele andere Vorschriften (beispielsweise die Landesbauordnung) beziehen sich gerne allgemein auf funktionierende Anlagen. Wenn man hier nicht einen eigenen Bewis für die Wirksamkeit der Installation führen will, dann macht es schon Sinn sich an Bewährtes zu halten.
 
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Es geht hier ja um einen Neubau, da würde ich mal davon ausgehen man baut so wie es in 2021/2022 üblich ist.
 
Das ist hoffentlich so passiert. Aber leider kann man sich da nie ganz drauf verlassen. Aber die Diskussion ist ganz schön weit vom Thema abgekommen.

Lösungsansatz für den TE:

Langes Patchkabel besorgen und Stück für Stück die Verbindungen "bypassen", dann kan man schnell sehen, welcher Teil der Installation fehlerhaft ist. Dabei mit der direkten Verbindung anfangen und sukzessive immer mehr Teilabschnitte einfügen.
 
Wenn ich mein Laptop direkt mit dem kabel an die Switch anschliessen und dann nur mit dem Routen, blickt da nichts grün. Aber ich habe 1000tbase
Der switch wird dabai ja irgend wo angeschlossen gewesen sein. Also Router-Switch-Laptop 1000MBit (als Verbindungsmodus angezeigt) Dann kann doch nur noch Verlegekabel und/oder beide Anschlüsse in Frage kommen. Und natürlich eventuell andere dabei benutzte Patchkabel. Und auch wenner nun 20m Patchkabel an den Switch hängt, was ja dann auch funktionieren muß, wenn das 20m-Kabel nicht im A...... ist, ist er hinterher auch nicht schlauer. Er muß die benutzten Komponenten testen. WEnn er mit seinem Laptop hin und her rennt und dort ein intaktes Kabel drinnnen zu stecken hat und dieses in Switch und Router steckt, aber dann an der Enddose, ein eventuell dort steckendes Gammelkabel benutzt, wird er nie fertig.
Also erst die Patchkabel am Router/Switch prüfen und nur die geprüften Kabel für alle Stationen benutzen.
 
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Wurde schon Laptop -> LAN-Dose -> Patch-Feld -> Router probiert, der Switch also aus der Kette genommen? Weil - ich gucke mir das Produktfoto des Switches an uns sehe da eine gelbe und eine grüne LED je Port:

1647859469365.png

Und in der Produktbeschreibung steht:
1647859508593.png


Gut, die gelbe LED ist da nirgends erwähnt bzw. als "grün" beschrieben, aber es sollte bei erfolgreicher Verbindung und entsprechendem Datenverkehr, egal of 100 Mbit oder 1 Git eine LED (vermutlich die rechte, grüne) blinken.

Im Verbund mit

Wenn ich mein Laptop direkt mit dem kabel an die Switch anschliessen und dann nur mit dem Routen, blickt da nichts grün. Aber ich habe 1000tbase

möchte ich nicht ausschließen, dass der Switch morsch ist.
 
Also ich habe auch 2019 neu gebaut. In der Planung auch überall an LAN Dose gedacht. 2 monate vor fertigstellung den eli gefragt, wie denn die kabel im keller enden. Patchfeld war da schon standard. aber nur das an der wand ist dann auch semi professionell. Am ende ist es aus platzgründen ein 10 zoll digitus schrank geworden, 12 er patchfeld, 3er stromversorgung und 16 port switch. wie soll der elektriker denn die ganzen leitungen gemessen haben? Ein ende lan dose und andere seite freies kabel ende?
und dann 800€ furs patch feld? mich hat das 300€ für schrank und verkabelung ohne switch gekostet.

der soll mal das Prüfprotokoll vorlegen. hört sich nach pfuscherei an.
Auf die Idee mit dem Schrank musste aber ich auch selber kommen. soweit hatte dieser auch nicht gedacht.

so (ähnlich) sollte das Ziel sein :
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