Langsames Internet am Rechner, schnelles am Laptop

areiland schrieb:
Solange ich rückgängig machen kann, was ich geändert habe, ist es keine tiefgreifende Änderung der Bausubstanz.
Wenn Du das immer Rückbauen kannst, sehe ich auch keine Probleme. Nur wenn man beispielsweise Unterputz Kabel verlegt, müßte man sie nach dem Auszug komplett entfernen, alles zuspachteln, streichen. Abgesehen vom Aufwand bin ich mir nicht sicher, ob Du das darfst, wenn es feststehende Mauern oder Mauerwerk (also kein Regips etc) sind, und Du die Bausteine hier ankratzt. Der Zustand mit Zuspachteln entspricht nicht dem Ursprungszustand, er kann so nie wieder mehr hergestellt werden. Aufputz ist dagegen alles möglich, z.B. zusätzlicher Kabelschacht auf die Wand.
areiland schrieb:
Und mal ehrlich, denkst Du ein Vermieter würde solche für ihn kostengünstigen Aufwertungen der Wohnung verbieten?
Ich denke es nicht, ich weiß es. Es spielt dabei keine Rolle, was Du und ich darüber denken, Fakt ist, es gibt Vermieter oder Wohnungsbaugesellschaften, die das generell verbieten oder nicht wollen, egal ob sinnvoll oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
LAN Kabel gehören zur Telekommunikationsinstallation. Mit allen anhängenden Richtlinien und Normen dazu.
Von Laien oft vergessen wird zum Beispiel die niederohmige Anbindung der Schirmung an den Potentialausgleich. Das sorgt zum einen für korrekte Wirkung des Schirms und - eigentlich noch wichtiger - zur definierten Ableitung von Fehlerströmen im Fehlerfall - zum Beispiel einem Schluss von Phase auf Schirm.
 
PHuV schrieb:
Einspruch. Wenn ein Kabel frei rumliegt, was ja der widerspruchfreieste Aufwand wäre, und Kinder, Haustiere etc. vorhanden sind, die Kabel als Stolper- oder Fangfalle eine Gefährdung darstellen, ist das sehr wohl ein sehr übergeordneter Faktor.
Ich sehe jetzt nicht den Unterschied zwischen einer Dose mit eingestecktem Kabel und einem Kabel aus der Wand, rein vom Gedanken der Stolper- oder Fangfalle her. Oder vergleichst du jetzt eine leere Dose mit dem Kabel aus der Wand?


PHuV schrieb:
Das ist alleine Deine Meinung, die gegen das Vermieterinteresse besteht, daß er möglichst seine Wohnung originalgetreu erhalten möchte. Klar sehe ich das theoretisch wie Du, aber praktisch und rechtlich spielt es keine Rolle, was Du oder ich besser oder "moderner" finden.
Wo genau du oder ich die Grenze zwischen "Bohrlöcher sind erlaubt" und "Wände dürfen nicht eingerissen werden" ziehen, ist unerheblich und sollte hier auch nicht weiter ausgeführt werden. Beim Mieterbund findet man beispielsweise nur Urteile zu Wanddurchbrüchen, ein-/umgebauten Bädern oder sonstigen "größeren baulichen Veränderungen" auf der einen sowie Urteile zu gebohrten Löchern für Dübel, Kabel und dergleichen auf der anderen Seite, aber nicht wirklich etwas dazwischen.

Bei Maßnahmen, die über die zumindest bestätigte Rechtmäßigkeit eines Bohrloches hinausgehen, kann und sollte man zunächst mal mit dem Mietvertrag zum Mieterbund oder einer ähnlichen Institution gehen und prüfen ob etwaige Verbotsklauseln überhaupt rechtens sind. Dort wird man auch darüber aufgeklärt ob zB im Falle einer Unterputzdose eine Genehmigung des Vermieters vonnöten ist oder nicht. Hier, in diesem Forum, werden wir diese Frage nicht beantworten können. Genau genommen gilt das für alle Foren, selbst vermeintliche Rechtsforen.
 
Raijin schrieb:
Ich sehe jetzt nicht den Unterschied zwischen einer Dose mit eingestecktem Kabel und einem Kabel aus der Wand, rein vom Gedanken der Stolper- oder Fangfalle her. Oder vergleichst du jetzt eine leere Dose mit dem Kabel aus der Wand?
Ich spreche jetzt davon, wenn Du die Kabel über die Wände von Dose zu Dose ziehen mußt/willst. Wenn des der Raum direkt daneben ist, ist es trivial. Wenn es ein weiteres Zimmer dahinter oder parallel über den Flur ist, das ist dann die interessante Frage.
 
rocketworm schrieb:
Wichtig, bei 2,4GHz immer nur die Kanäle 1, 6 oder 11 Verwenden. Alle anderen Kanäle überlagern sich von den Frequenzen mit anderen Kanälen sodass diese noch größeren Störungen ausgesetzt sind.

dabei nicht vergessen bei 2,4 ghz Kanäle 1,6 oder 11 nur 20 mhz benutzen

weil bei 40 mhz benutzt man die halbe bandbreite von 2,4 ghz


Koexistenz nicht abschalten sonst wird 40 mhz modus aktiviert
800751
 
hantelfix schrieb:
dabei nicht vergessen bei 2,4 ghz Kanäle 1,6 oder 11 nur 20 mhz benutzen
Ist halt veraltet. Das gilt nur für 802.11b mit 22MHz Bandbreite. Man darf gerne mal im Jahr 2019 sein Wissen über WLANs auffrischen: https://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_Local_Area_Network#Frequenzen_und_Kanäle
Für Deutschland gilt:
Für 20MHz Bandbreite Kanäle 1, 5, 9 und 13
hantelfix schrieb:
Koexistenz nicht abschalten sonst wird 40 mhz modus aktiviert
Was in WLANs nach 802.11n durch besseres Airtime Management überhaupt kein Problem ist. Wer gerne mit Halbgas im WLAN unterwegs sein möchte, kann den Ratschlag gerne befolgen und verschenkt dadurch 100% mögliche Bandbreite für Datenübetragung.
 
Was deine Fritzbox anzeigt, tut erstens nix zur Sache und kann zweitens auch so eingestellt sein, dass sie den uralten 802.11b noch unterstützt, was mich bei deiner Sachkenntnis nicht wundern würde.
Im deinem verlinkten Artikel steht übrigens ebenfalls, dass ab 802.11g die Kanäle 1, 5, 9 und 13 als überlappungsfrei gelten. Wenn einem die Unterschiede der Standards nicht bewusst sind, ist es halt schwierig die richtige Erkenntnis daraus zu ziehen.
Ergänzung ()

hantelfix schrieb:
aber bei Koexistenz nicht
wenn man es abschaltet wird 40 mhz aktiviert
Nein. Es wird nicht explizit aktiviert. Man aktiviert damit die Nutzung von 40 MHz in Kombination mit einer automatischen Umschaltung von 40 auf 20 MHz unter Kriterien, die man bei einer Fritzbox nicht steuern kann.
 
Was die Kanal-Aufteilung 1, 6, 11 bzw. 1, 5 , 9, 13 betrifft, rate ich einfach dazu, die Nachbar-WLANs zu beobachten. In der Regel sieht man schnell nach welchem Schema die Nachbarn die Kanäle nutzen und dann ist man gut damit beraten, sich anzugleichen. Es hilft schließlich nicht, wenn die Nachbarn 1,5,9,13 nutzen, man sich dann auf Kanal 11 setzt und dann schön in der Mitte sitzt und sich mit allen Nachbar-WLANs rumschlagen muss, die auf Kanal 9 sitzen und denjenigen, die auf Kanal 13 sitzen.

Ein Mischbetrieb beider Schemata führt unweigerlich zu Kollisionen.
 
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@hantelfix Nachdem Du deinen Bullshit rauseditiert hast, macht meine Antwort natürlich keinen Sinn mehr. Sorry.
 
Zuletzt bearbeitet: (Voriger Beitrag reingerutscht. Deshalb Klarstellung)
bender_ schrieb:
Was deine Fritzbox anzeigt, tut erstens nix zur Sache und kann zweitens auch so eingestellt sein, dass sie den uralten 802.11b noch unterstützt, was mich bei deiner Sachkenntnis nicht wundern würde.
Im deinem verlinkten Artikel steht übrigens ebenfalls, dass ab 802.11g die Kanäle 1, 5, 9 und 13 als überlappungsfrei gelten. Wenn einem die Unterschiede der Standards nicht bewusst sind, ist es halt schwierig die richtige Erkenntnis daraus zu ziehen.
Ergänzung ()


hallo

hab geschrieben du hast recht
also ist der kapitel geschlossen

aber nicht bei Koexistenz

dabei erzwingt die fritzbox den 40 mhz modus
nur wenn man den haken bei Koexistenz macht wird der modus auf auto gesetzt ( dabei enscheidet fritzbox ob 20 oder 40 mhz modus benutzt wird,meistens 20 mhz)
Ergänzung ()

Raijin schrieb:
Was die Kanal-Aufteilung 1, 6, 11 bzw. 1, 5 , 9, 13 betrifft, rate ich einfach dazu, die Nachbar-WLANs zu beobachten. In der Regel sieht man schnell nach welchem Schema die Nachbarn die Kanäle nutzen und dann ist man gut damit beraten, sich anzugleichen. Es hilft schließlich nicht, wenn die Nachbarn 1,5,9,13 nutzen, man sich dann auf Kanal 11 setzt und dann schön in der Mitte sitzt und sich mit allen Nachbar-WLANs rumschlagen muss, die auf Kanal 9 sitzen und denjenigen, die auf Kanal 13 sitzen.

Ein Mischbetrieb beider Schemata führt unweigerlich zu Kollisionen.


am besten inSSIDer Home benutzen und vergleichen

Ein Mischbetrieb beider Schemata führt unweigerlich zu Kollisionen.

das stimmt @
Raijin
 
Raijin schrieb:
Ein Mischbetrieb beider Schemata führt unweigerlich zu Kollisionen.
Wo dieses Problem zum tragen kommt, führt die Existenz der Nachbar WLANs an sich sowieso zu Kollisionen. Dieses rumgereite auf WLAN Kanälen macht seit 802.11n in den wenigsten Fällen Sinn, da mit AirTime Fairness ein zwingender und standardisierter Mechanismus besteht, der die Koexistenz von WLANs problemlos und relativ effizient regelt.
 
Nein und nein. Und zu lernen gibts da höchstens was für Dich.
Les die Anleitung deiner Fritzbox, da wirds dir erklärt, falls Du mir keinen Glauben schenken willst.
 
@bender_
Wir bereiten Süddeutschland schon seit Jahren sehr angestrengt auf Südlink vor, angekommen ist bisher nix.
Ausgebaut und erweitert ist inzwischen fast alles an UW von uns bis zur Schweizer Grenze - selbst die 400 KV Strecken stehen. Aber es kommt nichts, die UW sind unterversorgt.
 
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