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News Legacy of the Dark Knight: Lego Batman braucht doch weniger extrem teuren RAM

Atkatla schrieb:
Nein, das war definitiv nicht der Fall. Das verklärst du jetzt in die falsche Richtung.
Auch wenn ich @kellyfornia gerne widerspreche, hat er leider recht. Vor 10-15 Jahren musstest du nach spätestens 2 Jahren einen neuen PC kaufen, weil du sonst die aktuellen AAA Titel nicht mehr spielen konntest. Die Erfahrung habe ich selbst gemacht.

ruthi91 schrieb:
Ist auch nix grundlegend neues, siehe z.b. Half Life 2 vor 20 Jahren:
https://developer.valvesoftware.com/w/images/7/72/HL2_GamepadUI_-_Chapter_4.jpg
Doch ist es. HL2 nutzt SSR oder etwas ähnliches. Wischt du die Hütte aus dem Bild, verschwindet die Reflexion oder sieht absolut grausig aus. Bei RT/Lumen nicht. Ist nicht das selbe.
 
Mimir schrieb:
Wenn das Batman Spiel in die selbe Richtung geht sind die Anforderungen vollstens gerechtfertigt.
Ja, man hätte vllt den Trailer in die News packen sollen oder so.

Grafisch hat das gar nichts mehr mit den alten Lego Titeln zu tun.
Der Unterschied ist hefitg...
 
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Atkatla schrieb:
Nein, das war definitiv nicht der Fall. Das verklärst du jetzt in die falsche Richtung.

Richtig ist, dass es durchaus mal Spieleveröffentlichungen gab, die neue Hardware benötigten, die evtl im gleichen Jahr erst erschienen ist. Z.B. als die erste 3D-GPUs Voraussetzung wurde, oder die ersten, die T&L-voraussetzten oder andere wirkliche Neuerungen.

Falsch ist aber, dass dies jährlich oder ständig vorkam. Es war eher selten, dass die Technik revolutionäre Sprünge machten.
Heute gibt es genauso Neuerungen wie Raytracing die neue Hardware benötigen, trotzdem kannst du mir 5-10 Jahre alter Hardware problemlos nahezu alles spielen. Und das sogar halbwegs hübsch und nicht nur mit 20 FPS.

Selbst heute könnte ich mit meinem uralten System (Core i7 5775C, Radeon RX 5700XT 16 GB DDR3) bis auf wenige Ausnahmetitel alle Spiele starten und in 1080p Medium auch flüssig spielen.

Wenn du hingehen im Jahr 2010 ein Spiel mit einer GeForce FX oder Radeon 9000er Serie samt AMD Athlon oder Pentium 3 hättest starten wollen, dann gute Nacht. Dieses Gejammer über aktuelle Optimierung und "früher war alles besser" ist halt verklärt, Mitte der 90er war ein Rechner den man sich 3-5 Jahre vorher gekauft hatte zum spielen nutzlos, heute hingegen ist ein 13 Jahre alter i7 2600K immerhin noch in der Lage das Spiele starten und teilweise ja nach Gesamtsystem sogar laufen.
 
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ElliotAlderson schrieb:
Auch wenn ich @kellyfornia gerne widerspreche, hat er leider recht. Vor 10-15 Jahren musstest du nach spätestens 2 Jahren einen neuen PC kaufen, weil du sonst die aktuellen AAA Titel nicht mehr spielen konntest. Die Erfahrung habe ich selbst gemacht.
Ich spiele seit der 286er Zeit, habe aber nicht alle 2 Jahre einen neuen PC kaufen müssen, um diese Sachen spielen zu können. Ich wette, wenn du dir alle Wechsel aufzählst, kommst du nicht auf einen 2-Jahres ryhthmus (auch wenn es sich so anfühlt)

Es könnte natürlich passiert sein, dass wenn man sich aus Vobis o.ä. kurz vor einem Technologiesprung eine Kiste geholt hat, dass dann natürlich was fehlte oder ergänzt werden musste. Aber als Selbstbauer hat man mehr oder weniger mal nur das nachgerüstet, wo es sinnvoll war. D.h. man hat natürlich evtl jedes Jahr mal was gemacht, aber nicht die ganze Kiste alle zwei Jahre. Oder man hat sich echt verkauft.
 
Atkatla schrieb:
Ich spiele seit der 286er Zeit, habe aber nicht alle 2 Jahre einen neuen PC kaufen müssen, um diese Sachen spielen zu können. Ich wette, wenn du dir alle Wechsel aufzählst, kommst du nicht auf einen 2-Jahres ryhthmus (auch wenn es sich so anfühlt)
Funfact: habe ich schon mehrfach gemacht und doch, kam ich. Ich habe aber keine Lust mich immer und immer wieder zu wiederholen.

Es war vor einigen Jahren noch normal, dass Spiele erst auf der kommenden Hardware mit maximalen Einstellungen liefen. Dafür gibt es genug Beispiele:
https://www.computerbase.de/forum/t...-dynamic-mfg-und-mfg-6x.2265129/post-31299654

Die Diskussion hatte ich hier schon etliche male.
 
Atkatla schrieb:
Ich spiele seit der 286er Zeit, habe aber nicht alle 2 Jahre einen neuen PC kaufen müssen, um diese Sachen spielen zu können. Ich wette, wenn du dir alle Wechsel aufzählst, kommst du nicht auf einen 2-Jahres ryhthmus (auch wenn es sich so anfühlt)

Es könnte natürlich passiert sein, dass wenn man sich aus Vobis o.ä. kurz vor einem Technologiesprung eine Kiste geholt hat, dass dann natürlich was fehlte oder ergänzt werden musste. Aber als Selbstbauer hat man mehr oder weniger mal nur das nachgerüstet, wo es sinnvoll war. D.h. man hat natürlich evtl jedes Jahr mal was gemacht, aber nicht die ganze Kiste alle zwei Jahre. Oder man hat sich echt verkauft.
Ich spiele seit dem 386er, dann Pentium MMX, P3 etc., viele Spiele konnten dann mal nur bei Freunden gezockt werden weil nicht jeder eine Grafikkarte mit 3D-Beschleunigung hatte, manche Spiele starten gar nicht oder waren eine Ruckelorgie wenn man nicht den RAM verdoppelte usw. Und da reden wir lange nicht von 60 FPS, sondern davon daß es überhaupt irgendwo flüssig läuft.

Wenn du 1997 ein Spiel wie F1 Racing spielen wolltest waren beispielsweise GPUs mit 3D-Beschleunigung und ausreichend VRAM Pflicht, sonst ging gar nix - das war gerade mal wenige Wochen nach Veröffentlichung der Voodoo 1. Dagegen sind Alan Wake und Co. heute harmlos.

Mein Notebook aus dem Studium aus 2004 war bereits im Jahr 2006 völlig obsolet zum zocken obwohl es für damalige Verhältnisse sehr modern war (Pentium M, ATI Radeon 9700, 1 GB RAM), Company of Heroes war eine Qual damit.

Aktuell skalieren die Spiele viel besser, es laufen 95% der Spiele heute mit wenigen Nachladerucklern sogar noch auf Systemen mit 8 GB RAM, genauso mit Grafikkarten die schon über 5 Jahre auf dem Buckel haben.
 
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wagga schrieb:
Das stimmt laut KI soll die RX6600 die ich habe etwa der PS5 GPU entsprechen.
Prozessor ist etwas besser aber im Grunde habe ich eine PS5 nur besser.
Die Grafikleistung der PS5 liegt zwischen der RX 6600 XT und der RX 6700 (non XT). Also schon ein Stück drüber. Die Optimierung für die PS5 dürfte dann noch ihr übrigens tun, um den tatsächlichen Vorsprung zu vergrößern.
 
wagga schrieb:
Ja damals wars Krass 1 Diskette oder 2 und es lief und sah damals super aus zwar mit 640x480 aber das war im Grunde das HD Ready der 90er.
Die meisten Spiele, die damals auf 1 - 2 Disketten passten, waren aber noch in VGA-Auflösung (320x200), also ein Bruchteil der SVGA-Auflösung 640x480.

Ein Ultima Underworld brauchte dann doch schon 4 Disketten, Links 386 Pro brauchte 6 Disketten, System Shock brauchte 9 Disketten, die ersten SVGA-Versionen von Sierra Adventures gab es nur auf CD-ROM, usw.
 
Braucht ja mehr als Forza 6🫣😂
 
Ich hab meinen RAM gekauft, als er noch nicht 'extrem teuer' war. Kann ich damit auch spielen, oder erkennt das Spiel den Preis und startet dann nicht?
 
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kellyfornia schrieb:
Ich spiele seit dem 386er, dann Pentium MMX, P3 etc., viele Spiele konnten dann mal nur bei Freunden gezockt werden weil nicht jeder eine Grafikkarte mit 3D-Beschleunigung hatte, manche Spiele starten gar nicht oder waren eine Ruckelorgie wenn man nicht den RAM verdoppelte usw.

Wenn du 1997 ein Spiel wie F1 Racing spielen wolltest waren beispielsweise GPUs mit 3D-Beschleunigung und ausreichend VRAM Pflicht, sonst ging gar nix - das war gerade mal wenige Wochen nach Veröffentlichung der Voodoo 1.
Nope. Ein gutes Beispiel, wie einem die Erinnerung einen Streich spielt: die Voodoo 1 war da schon seit 1996 auf dem Markt und sie war doch einer der revolutionären Punkte, die ich gemeint habe.

@ElliotAlderson
Dein Link mit der Liste mit Spielen aus den Nullerjahren zeigt irgendwie nicht, dass man sich in den 90ern alle 2 Jahre einen neuen PC kaufen musste. Ja, es gab in den 90er mehr Revolutionen als jetzt. Hardware 3D/Glide, MMX, T&L-GPUs usw. Aber man musste aber nicht immer alle zwei Jahre einen PC kaufen um die aktuellen Spiele spielen zu können. Ja, auf späteren Rechnern liefen die dann immer nochmal besser. Da widerspricht dir doch keiner. Kein Mensch hätte sich in den 90ern alle 2 Jahre einen neuen Rechner hingestellt. Man hat soweit es ging und der Bus es zuließ, die Komponenten aufgerüstet, um die Revolutionen mitzunehmen (3D/Glide-Support, MMX, CD-ROM). Konnte man alles mit max-Frames spielen? Nope. Eben weil es ja normal war, dass spätere Rechner das nochmal besser konnten. Aber das war irgendwie allen klar. Denn man kannte ja sogar noch Spiele, die normal mit einstelligen fps liefen. Es war nicht so wie heutzutage, wo viele gleich weinend zu Mami laufen, weil ein Spiel nicht auf 120 oder 240 fps läuft und gleich sterben, wenn ein Spiel mit 60fps so "unspielbar ruckelt".

Man war froh, wenn es Pi mal Daumen gut lief und hatte einfach Spaß am Spiel. In den Spielemagazinen Mitte der 90er hat man sich damals auch mit recht groben Angaben begnügt, was ein Spiel braucht und nicht Benchmark-Abhandlungen geschrieben, wie ein Spiel mit welcher CPU oder GPU performt, wie man sie heute auf CB und PCGH findet. Die Prioritäten lagen damals einfach anders.
 
yamiimax schrieb:
Ein Lego Spiel aufwendiger ja die Specs von Horizon waren auch übel
Das hier hat ja nichts mit den alten Lego-Spielen zu tun, es handelt sich um ein komplett neues Spiel, Open-World usw. im Stil von GTA. Ich bin großer Forza-Fan, aber abgesehen von den fotorealistischen Grafiken ist Forza da verhältnismäßig leer und daher weniger anspruchsvoll für die Hardware.
Ergänzung ()

Atkatla schrieb:
Nope. Ein gutes Beispiel, wie einem die Erinnerung einen Streich spielt: die Voodoo 1 war da schon seit 1996 auf dem Markt und sie war doch einer der revolutionären Punkte, die ich gemeint habe.
Die Voodoo 1 wurde Ende 1996 vorgestellt, Spiele wie F1 Racing Simulation kam Anfang 1997 raus, jedenfalls war es damals durchaus normal Spiele nicht spielen zu können weil man irgendwas an Hardware nicht hatte, heute startet nahezu alles, es sei denn man hockt noch auf einem Phenom II wo komplett irgendwelche Featurs fehlen.

Seit ca. 2012 leben wir eigentlich in einer Zeit in der man Ewigkeiten nicht aufrüsten muss und trotzdem wird hier dauerhaft so getan als wäre alles furchbar optimiert und kaum spielbar - ja, nicht mit 100 FPS in 4K mit uralter Hardware, aber laufen tut nahezu alles in Medium 1080p, davon konnte man damals nur träumen.

Du kannst dir heute ein Setup aus über 10 Jahre alter Hardware wie einen i7 2600K, samt 16 GB DD3-RAM, einer RX 580 mit SSD und SteamOS ins Wohnzimmer stellen und 95% der Steam-Bibliothek problemlos zocken, sogar anspruchsvolle Spiele wenn man die Regler bedienen kann.

 
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contractor schrieb:
Eher wenige.

Die meisten Games laufen super....

Man muss halt Hardware aus diesen Jahrzehnt nutzen....
Ja, man muss aber auch nicht faul werden, nur weil ein Teil der Leute tolle PCs haben. Hat eben nicht jeder, zeigt auch immer schön die Steam-Statistik.
 
kellyfornia schrieb:
Die Voodoo 1 wurde Ende 1996 vorgestellt, Spiele wie F1 Racing Simulation kam Anfang 1997 raus
Nich Anfang, sondern Ende 1997, F1 Racing Simulation war PC Release 20.12.1997
https://www.gamestar.de/spiele/f1-racing-simulation,preisvergleich,11157.html

Daher sind auch die meisten ersten Kritiken von 1998:
https://en.wikipedia.org/wiki/F1_Racing_Simulation

In den anderen Punkten hast du recht. Der meiste des Aufrüstzwanges kommt heutzutage vom Anspruch, alles müsste so schnell wie möglich und mit mindestens x fps laufen. Nach dem Motto "Mein pc ist so langsam, weil ein anderer ist ja schneller".

Parallel ist es bei so einer Materialverschwendung natürlich interessant für die Entwickler, zeit und Kosten bei der Optimierung zu sparen. Ich hoffe, dass die aktuelle Komponentenkrise den Entwicklern wieder etwas mehr Optimierungsarbeit aufzwingt. Diesen Gedanken hat ja auch die News angeschlagen. Hätte der Entwickler genauso reagiert, wenn der RAM nicht teurer geworden wäre?
 
Crifty schrieb:
Ja das liegt daran das man zum McDonalds Cheeseburger der Engines gegriffen hat: Unreal Engine 5.

Vorher hatten sie noch eine eigene Engine gehabt, die sogar noch zum bei "Lego Star Wars die Skywalker Saga" zum Einsatz kam. Jetzt haben wir halt den Salat das Hardware teuer ist und jedes zweite Studio die Selbstständigkeit an der Garderobe abgegeben hat und nun die Unreal Engine 5 nutzt.

Das werden ganz tolle Jahre für die Gamer :freak:
Ja und ihre Engine war so toll, dass sie für genau ein Spiel eingesetzt wurde.

Haben Sie natürlich zum Spaß gemacht. Wer wirft nicht gerne jahrelange Arbeit in den Müll.

Es hat sehr gute Gründe, warum immer mehr Studios auf eine externe Engine setzen, wenn es möglich ist. Würden sie es nicht tun, hätte das einen starken negativen Einfluss auf das Endprodukt. Man zaubert nicht einfach eine so gute und umfangreiche Plattform herbei.
 
Naitrael schrieb:
Nee, so funktioniert das nicht. Softwareentwicklung ist genau das.
Klar, unter schlechten und/oder unerfahrenen Entwicklern Gang und gäbe. In Brot und Butter Projekten kommt man damit auch noch durch, bei Performance-kritischen Geschichten jedoch nicht.

Naitrael schrieb:
Man entwirft und plant etwas, baut 80% davon, und den Rest der Zeit versucht man das möglichst gut zum Laufen zu bringen.
Wenn ein Team 2 Jahre Zeit dafür bekommt auf grüner Wiese eine Performance-kritische Anwendung zu entwickeln, und zwei Monate vor Abgabe auf die Idee kommt mal die Performance zu messen/testen, dann wird man denen die Frage stellen, ob sie eigentlich noch alle Latten am Zaun haben.

Naitrael schrieb:
Nur weil diverse erlesene Kunden gerne behaupten, es gäbe keine Optimierung oder die Spiele wären von Haus aus schlecht programmiert, ändert das nichts an der Realität.
Wahrlich die Prinzessin auf der Erbse, die sich darüber beschwert, dass ein Outer Worlds 2 mit einem ausgemaxten System inkl. 5090 nur auf 45fps kommt - in FullHD. Das ist ein technischer Totalausfall der nur von DLSS und co. über die Ziellinie gezogen wird, und selbst das mit Ach und Krach.

Da wäre ich mal gespannt auf deine Meinung der "Realität", was da denn der Grund für ist; Die überragende Grafik? Die zu schlechte 5090? Full-HD eine utopische Auflösung? Wenns nicht an der technischen Umsetzung liegt, muss es ja einen anderen triftigen Grund geben.

Naitrael schrieb:
Vielleicht sollten die Entwickler mal eine Alpha-Version veröffentlichen, damit der Spieler mal eine Referenz hat.
"Du hättest mal an dem Hundehaufen riechen sollen, als der noch frisch war!"

Beweist was genau?
 
kellyfornia schrieb:
Das hier hat ja nichts mit den alten Lego-Spielen zu tun, es handelt sich um ein komplett neues Spiel, Open-World usw. im Stil von GTA.
Da bin ich gespannt Horizon würde nur geschenkt spielen aber hab keine PS (wegen PS plus😂)
 
PhilosKTO schrieb:
Ich hab meinen RAM gekauft, als er noch nicht 'extrem teuer' war. Kann ich damit auch spielen, oder erkennt das Spiel den Preis und startet dann nicht?
Laut der Überschrift läuft das nicht mit günstigem RAM. Der muss extrem teuer sein.

@Jan
 
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