Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

Dystop1an schrieb:
Linux braucht keinen Store, es hat seine eigene Paketverwaltung,
Du meinst jedes Linux flavor hat seine eigene Paketverwaltung, und zb 22.04 Pakete sind nicht kompatibel mit 24.04 Pakete.

Sieh dir Mal ein paar Torvalds Videos an was ihm an Linux Desktops stört.
 
Jan schrieb:
Ich habe über die Feiertage einen uralten passiven Mini-PCs, auf dem Windows 11 nur noch wie ein Sack Nüsse lief, mit einem Linux Mint wieder zum Leben erweckt. Einziger Zweck: Virtuelle Sport-Sessions (Zoom).

Ergebnis: Bootet schnell und läuft butterweich. Arbeitsaufwand mit USB-Stick erstellen ~30 Minuten.
Ich habe keine Ahnung, was das soll, vom Chef ?

Ich habe die Tage einem alten Mac Windows 11 verpasst. Läuft flott, und das vorherige Linux Mint brachte nichts. Ich konnte noch nicht einmal die Tastaturbeleuchtung in Gang bringen, was wiederum mit anderen Linux Distro. ging. Und nun?
 
Turrican101 schrieb:
Es hat schon seine Gründe, warum viele Windows-Umsteiger lieber zu Apple gehen, obwohl das System viel teurer ist.
Das System ist nicht "viel teurer". macOS ist komplett gratis für hauseigene Hardware. Das ist übrigens ein massiver Preisvorteil für Apple gegenüber sämtlichen Windows-Geräten, nicht von Microsoft selbst stammen. (Daneben dass sie nicht an AMD, Intel oder nVidia abdrücken müssen.)
 
Phoenixxl schrieb:
Alternative zu Libre Office, weil der PDF Viewer im Gegensatz zu Firefox die PDFs nicht richtig anzeigt
Verstehe ich nicht ganz seit wann hat Libre Offive einen PDF Viewer? Unter KDE Plasma erledigt das der Okular Viewer sehr gut oder alternativ zum bearbeiten von PDFs ist Onlyoffice inzwischen auch sehr gut.
 
Zulgohlan schrieb:
ALso das hat mittlerweile nimmer viel zu tun mit einer Linux Bubble. Leute die zu dumm sind für alles können sich auch kein win installieren. Viele schaffen es nichtmal ein scheiß windows passwort zurückzusetzen...
gib denen ein aufgestztes linux, winlike desktop und platziere ihnen ihre programme am desktop und die merken den Unterschied nicht, da kommt genau "irgendwie schauen die icons anders aus und mein desktop hintergrund passt nicht mehr"
Stimmt die haben aber irgendjemanden der Support macht bzw firmenmäßig ein MSP dahinter. Nur wen fragen die wenn eine explizite Software nicht läuft? In den Schulen wird kein Linux gelehrt weil aus genannten gründen ein Fass ohne Boden, daher privat quasi keiner eine ahnung. Firmenmäßig will keiner Support geben weil man Software drittanbietermäßig fast immer ansteht wenn es hart auf hart geht.

Wer bleibt übrig? Ein paar hartgesottene linuxer die sich halt alles zurechtbiegen wie sie wollen und auch schön reden.
 
Turrican101 schrieb:
Bei Windows muss man sich nichts aussuchen
Doch. Erstmal sucht man sich überhaupt Hardware mit Windows aus (wobei zugegeben es oft die einzige Option ist, wenn man einen bestimmten PC/Laptop haben will).
Turrican101 schrieb:
Otto Normal ists egal, ob die Home oder Professional oder sonstwas heißt
Jetzt reden wir schon über Versionen mit unterschiedlichen Features und stellen fest, dass das für Otto Normal keine Rolle spielt. Wichtige (und richtige) Erkenntnis, die merken wir uns
Turrican101 schrieb:
Alles sieht gleich aus, funktioniert gleich und die Bedienung ist auch gleich.
Es funktioniert eben nicht alles gleich, sonst wären es keine unterschiedlichen Versionen. Aber alles was für Otto Normal relevant ist, funktioniert gleich.
Turrican101 schrieb:
Aber frag mal Otto Normal, ob er eher Ubuntu oder Mint nehmen würde. Und ob KDE besser für ihn wäre als Cinnamon. Oder Gnome. Oder XFCE.
Dann musst du Otto Normal halt auch fragen, ob er nun Home, Professional oder Enterprise Windows braucht. Eigentlich ist die Frage sogar wichtiger, weil es da um mehr unterschiedliche Features geht als bei den Linux-Distributionen. Die sehen dann zwar alle etwas unterschiedlich aus, aber für die Funktionen, die Otto Normal braucht, macht es praktisch keinen Unterschied.
Turrican101 schrieb:
Es hat schon seine Gründe, warum viele Windows-Umsteiger lieber zu Apple gehen, obwohl das System viel teurer ist.
Niemand optimiert Hardware und Software so gut aufeinander wie Apple. Und viel teurer? Sehe ich gar nicht mal unbedingt, wenn ich mir anschaue, was ein gutes Thinkpad oder vergleichbare Systeme kosten. Und zu guter letzt: Es ist fertig vorinstalliert im MediaMarkt verfügbar.
 
TheSomeone schrieb:
Wer bleibt übrig? Ein paar hartgesottene linuxer die sich halt alles zurechtbiegen wie sie wollen und auch schön reden.
Wenn man ein Desktop-Betriebssystem nur nutzt, um damit die Welt zu verbessern, dann ist dies oft der Fall.

Die meisten Leute auf diesem Planeten nutzen Windows oder macOS schlicht, um damit IT-Workflows gewuppt zu bekommen, während die eigenen Weltverbesserungambitionen vor Ort in e. V.s und gGmbHs ausgelebt werden, ohne dass der Linux-Kernel irgendeinen Anteil daran hat: durch greifbares physisches Ehrenamt.

Ergänzung ()

stefan92x schrieb:
Niemand optimiert Hardware und Software so gut aufeinander wie Apple. Und viel teurer? Sehe ich gar nicht mal unbedingt, wenn ich mir anschaue, was ein gutes Thinkpad oder vergleichbare Systeme kosten. Und zu guter letzt: Es ist fertig vorinstalliert im MediaMarkt verfügbar.
Es wird halt teuer, wenn man sich viel RAM und Storage BTO im Apple-Online-Store konfiguriert. Die Geräte im Media-Markt sind verglichen mit Taiwan-Slop von Acer & Co. sehr preisgünstig.
 
DavidXanatos schrieb:
Ja in der Serverwelt ist vieles containerisiert. Hab auch selber ein proxmox cluster für meine vserver...

Aber wie reden hier von Desktop's da gibt es eben andere Anforderungen.

Und wenn du bottles von flathub installierst und dann erstmal deine downloads da drinnen nicht findest weil der Mist immer ungefragt in einer sandbox landet ist das von der UX nun mal das aller letzte.

Mir ist sehr wohl bekannt das mit moderner hardware selbst nested virtualization mit kaum CPU Leistungsverlust funktioniert.
Das Problem ist aber man hat noch andere resourcen, wenn du für jede app den halben userspace virtualisieren must geht das schon mal ins RAM was gerade teuer ist. Und trotz deduplizierung hast du dann für die ganzen apps erst mal all die verschiedenen userspaces auf der SSD liegen und dein Speicherplatz verbrauchend.

Virtualisierung ist kein wund ermittel wer das glaubt ist viel zu naiv.
Klar, weil du natürlich auch unzählige apps per Sandbox nutzt die dir dann den Ram und Festplatte voll machen 😂
Im Allgemeinen sind 99% aller notwendigen Anwendungen in der Paketverwaltung nativ auf dem System. Von ein paar sonderfällen läuft dir ganz sicher nicht ansatzweise die Festplatte oder RAM voll. Dazu werden die dann auch noch einheitlich automatisch geupdatet, auch die snaps usw. Eine Basis Funktionalität die halt bei Windows fehlt, weil das allermeiste halt weder im Store noch mit dem OS ausgeliefert wird.

Übrigens wird der userspace bei snaps usw. auch nicht virtualisiert, das nur mal zum technischen Verständnis. Und davon ab ist das auch komprimiert.

Und moderne Hardware wird für Virtualisierung auch nicht benötigt, das ist schon ohne spürbaren Leistungsverlust seit Jahrzehnten möglich.
Virtualisierung ist auch kein Wundermittel, steht auch nicht in meinem Kommentar. Aber um zu wissen warum es so breit genutzt wird, müsste man halt überhaupt IT Landschaften kennen und verstehen. Das fehlt bei dir halt beides.
 
Dystop1an schrieb:
Aber um zu wissen warum es so breit genutzt wird, müsste man halt überhaupt IT Landschaften kennen und verstehen. Das fehlt bei dir halt beides.
ALso schau dir erst mal mein github an und dan schauen wir um du dich traust mich nochmal Unkentniss zu unterstellen...
 
douggy schrieb:
Und macOS läuft auf jedem PC mit allen Funktionen?
Warum sollte das amerikanische Unternehmen Apple ein Betriebssystem für Taiwan-PCs herstellen?

Das können doch die Taiwainer hoffentlich selbst, oder?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SheepShaver
Wer bringt da jetzt noch apple ins spiel? Mir sind schon so viele Appleuser aufgeschlagen, die keinen Dau von Apple haben, also die klassischen DAUs im Vollausbau
Von den Anschaffungskosten+Supportkosten gar nicht zu reden. Wenn ich sehe auf wievielen Schulen MAC gekauft wird, weil sich das irgendwer eingebildet hat, weils cool ist. Aber doppelt so teuer wie winpedanten und von der Kompatibilität zu den Win Homerechnern ganz zu schweigen...
 
TheSomeone schrieb:
Wer bleibt übrig? Ein paar hartgesottene linuxer die sich halt alles zurechtbiegen wie sie wollen und auch schön reden.

Wer redet sich in dem Thread hier Linux schön?

Die meisten geben sogar an, welche großen oder kleinen Hürden es gibt/gab.
Oder warum ein Umstieg nicht klappt.
Und bei anderen läuft es ootb (wie bei mir).

Vollkommen gesittete Diskussion eigentlich, die nur paar User mit toxischer Energie versuchen zu stören.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tommy64, ErbarmeHesse, Alexander2 und 3 andere
douggy schrieb:
Und macOS läuft auf jedem PC mit allen Funktionen?
Nein. Und gerade das macht es gut. Fokus auf eine begrenzte Menge an Systemen und eine grundsätzlich einheitliche "Plattform" im weitesten Sinne erlauben eben auch gezielte Optimierungen, die Systeme "für alles" (wie es Windows oder die meisten Linux-Distributionen sind) einfach prinzipbedingt niemals liefern können.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: douggy
TPD-Andy schrieb:
Das sind alles Betriebssysteme die ihren Zweck erfüllen sollen.
Linux muss Windows als Standard Betriebssystem ersetzen. Die "Spionage" und die Marktmacht von Microsoft muss zerschlagen werden. Besonders wenn es um die digitale Souveränität Europas bzw. Deutschlands geht.

Man bezahlt für eine Microsoft Lizenz offiziell 100€ aufwärts und man wird daran gehindert ein lokales Konto zu verwenden. Windows 11 Home Nutzer sind auch die Testkaninchen von MS du kannst dich nur mit separaten tools gegen deren KI Updates wehren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Mittelspecht
ich habe jetzt auf zwei meiner notebooks jeweils mint (altes notebook) und cachyos (neues notebook) installiert und finde beide ganz gut. insgesamt gefällt mir cachy etwas besser, wobei mint wahrscheinlich das stabilere alltags OS für office aufgaben ist.

aber leider kann ich bis jetzt meine win10 hauptrechner nicht auf linux umziehen. am gamingrechner hält mich bf6 und league gerade davon ab und am arbeitsrechner isses die adobe und affinity suite und capture one und der linux druckertreiber für meinen a3 fotodrucker unterstützt kein colormanagement. ich arbeite mit einem adobe rgb workflow, damit ich CMYK proofs drucken kann. so spezialisierte colorgradingworkflows funktionieren unter linux offenbar leider noch nicht.

winboat wurde mal erwähnt, aber da entfällt die hardwarebeschleunigung, soweit ich weiß, und ich würde gerne für meine projekte die volle performance meines rechners nutzen.

foobar läuft gut via wine. die aquasuite ist aber auch noch ein fragezeichen.

ich stehe aber in den startlöchern für linux. wenn der windows-exklusive anti-cheat fällt (was ja microsoft mal angekündigt hat), ist der gamingrechner sofort auf cachyos. beim arbeitsrechner muss ich das ausgiebiger testen, aber auch da hält mich nur die software an windows.

glücklicherweise gibt es für viel software, die ich nutze, schon brauchbare linuxversionen (orcaslicer, plasticity, davinci resolve).

in diesem sinne hoffe ich, dass linux über 2026 richtig fahrt aufnimmt. ich bin emotional fertig mit kleinweich.
 
Zurück
Oben