iPat1337 schrieb:
Hab seit einer Woche RC 7.2 am laufen.
Geht bei den Arch-basierten Linux-Distris (wie CachyOS) auch recht gut. Es gibt im AUR ein Paket, dass glaube ich "Linux-Mainstream" heißt und dass den jeweilig aktuellen RC-Kernel aus den GIT-Quellen zieht und dann passgenau baut. Musste ich früher (zu 6.x-Zeiten) selber nutzen, da meine Hardware damals recht schlecht unterstützt war und die nächsten Kernel jedes Mal deutliche Verbesserungen brachten.
Yakomo schrieb:
Dazu sagen sie bei einem Kernel Release GAR nichts. Denn das ist nicht Sache eines neuen Kernels sondern läuft davon weitgehend unabhängig. Ich zitiere hier mal: """fix commit 9b2854f86f0b backported to 6.6.148, 6.12.101, 6.18.42, and 7.1.6."""
Yakomo schrieb:
...nicht geschissen bekommen...
Die Leute können nicht fixen, was sie nicht wissen. Sonst würden manche Leute vielleicht auch an ihrer Art und Weise der Kommunikation arbeiten...
Yakomo schrieb:
Die Leute müssen doch Bescheid wissen.
Die Leute, die es betrifft (Security-Guys), wissen Bescheid. Das lesen die aber nicht auf Spiegel.de oder auf CB, sondern auf speziellen, security-audience-centered Portalen. Und wenn Du nicht nur FUD hättest verbreiten wollen, wäre auch von Dir gekommen, dass Du Dich kundig gemacht hättest. Also bitte, den Ball etwas flacher halten. - Danke.
Astorek86 schrieb:
AMD ist diesbezüglich sehr komisch: Die bieten nämlich Modifikationen der APU an, ohne zwangsläufig Treiber bereitzustellen, damit sich dann der Hersteller des Notebooks drum kümmern kann. ASUS-Notebooks etwa sind berüchtigt dafür, weil ASUS kein Geld für Treiberentwicklung ausgeben möchte - die veröffentlichen meist ein einziges Mal einen Grafiktreiber für ihr Notebook, und das wars.
Ich hab keine Ahnung, was Du sagen möchtest... Bereits seit JAHREN werden bei allen drei großen GPU-Herstellern (und den aktuell noch ZWEI großen x86-CPU-Bauern) nur noch standardisierte Produkte herausgegeben, die die Hersteller so übernehmen,
damit die Gerätehersteller exakt eben keine lokalen Entwicklungskosten mehr zu haben. Schon seit 10 Jahren kann man bei so ziemlich jedem Laptop (unter Windows) zu AMD/Intel/NV gehen, dort sagen, welche HW man hat und das jeweilige Gesamtpaket installieren. Die unrühmlichsten Ausnahmen sind dabei noch Apple, die ihre AMD-GPUs mit angepasster Firmware (und beim Mac-Mülleimer auch mit speziell nötiger Software) angeboten haben und einige NVidia-SLI-Konfigurationen bei Notebooks, die fernab der normalen Configs waren, so dass DORT tatsächlich nur die Treiber des Geräteherstellers gingen.
Brrr schrieb:
Vielleicht sind aber auch einfach bei Rolling Release Distributionen implizit alle User Tester.

In gewisser Weise ja. Wobei es auch bei den Rolling-Distris wie Arch Linux immer noch einen "Testing" branch gibt, den man explizit aktivieren muss. Pakete laufen also i.d.R. nicht direkt vom Upstream-Git zu den "normalen" Nutzern. Aber stimmt schon... die Leute, die stabile Distris nutzen, haben selten die allerneuesten Features. Dafür aber halt dann Software, die mit hoher Wahrscheinlichkeit genau so funktioniert, wie sie soll. (Keine Sorge, für diese Distris werden die Sicherheitspatches dann zurückportiert.)
Brrr schrieb:
Ich habe das früher auch mal gemacht, aber um ganz ehrlich zu sein, habe ich da viele Optionen angepasst von denen ich keine Ahnung hatte. Ich nehme da mittlerweile gerne einfach das was mir serviert wird. make menuconfig gibt es aber immernoch und sieht auch noch gleich aus.
Es gibt eine Funktion, die sich - glaube ich - "make oldconfig" heißt. Damit wird die aktuelle Konfiguration des aktuellen Kernels übernommen. Dann braucht man nur noch das ändern, was man ändern möchte. Nach dem Abschluss der Kommandozeilen-Funktion dann noch ein "make menuconfig" oder "make xconfig"(?), und man kann nach Belieben rumklickern... - Ich bin da aber auch lange raus.
Garmor schrieb:
Meine Erfahrung war, dass man da auch in der Regressions-Lotterie mitspielt, sobald man erst mal im HWE-Track ist. 😅
Deswegen ist der HWE ja auch... - Trommelwirbel...
optional.
Regards, Bigfoot29