News Mac Studio übernimmt: Apple plant den M5 Ultra nicht für den Mac Pro

Flutefox schrieb:
Wir werden einen Mac Pro bestimmt in ein paar Jahren sehen, wenn das Ökosystem noch weiter ist.
Ich weiß nicht ob das noch mal kommt. Und selbst wenn, wird das mich und viele andere Kreative, die inzwischen bei Windows sind auch nicht mehr zurückholen.

Was den Mac Pro und davor die PowerMac-Desktops so attraktiv machte war, dass man beim Kauf nur die Basis+CPU-Upgrade zahlen musste (bei meist so ~2000€ Einstieg - oft sogar darunter) und dann RAM und Festplatten reinklatschen konnte, wie man es brauchte. Das ist 2013 komplett flöten gegangen mit dem Pro Mülleimer und auch der 2019er intel Mac Pro konnte das nicht mehr retten, weil die reine Basis mit 6000€ einfach zu teuer war im Vergleich zur Windows Workstation. Das man sich parallel zu der ganzen Entwicklung mit nVidia verkrachte, macht den Mac heute auch nicht attraktiver (gerade bezogen auf KI)...

Ein Apple Silicon Mac Pro müsste für mich jetzt min 4 frei belegbare M.2 PCIe-SSDs unterstützen, ein PCI-Steckplatz für ne GPU (sowohl AMD und auch nVidia-Karten/Treiber supporten) und min zwei weitere PCIe-Steckplätze für andere Karten bieten. Dann könnte man sich ggf. darüber hinwegsehen, dass der RAM fest gewählt werden muss. Eine Hürde wäre dann aber noch immer das Anti-Desktop-Konzept von MacOS.
 
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Gullveig schrieb:
Gewachsen und abgewandert. Nummer eins ist schon seit längerem Mobile, gefolgt von den Konsolen. Und dann kommt der PC.
Die Industrie ist aber in all diesen Segmenten massiv gewachsen. Auch wenn Mobile mit Abstand der größte Markt ist, ist der PC Videospielesektor immer noch 43 Milliarden US-Dollar wert. Das ist alles andere als eine kleine Zahl. Und wie gesagt diese Worte höre ich schon ewig, geändert hat sich seitdem nichts. Nur das Mobile hinzugekommen ist und der Sektor einfach immer gigantischer wurde.
 
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Gullveig schrieb:
Gewachsen und abgewandert. Nummer eins ist schon seit längerem Mobile, gefolgt von den Konsolen. Und dann kommt der PC.
Der PC-Markt selbst ist ja auch gewachsen. Daher kann es dem PC-Spieler ja auch schnuppe sein, dass der Mobile und Konsolenmarkt größer sind, solange er jedes Jahr neue gute Spiele bekommt, auch exklusiv für den PC.
 
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Das mit den Marktanteilen lässt sich mithilfe von Google relativ leicht überprüfen. Wenn es um Gaming geht, dann haben Smartphones aktuell einen Marktanteil von 49 %, während Konsolen einen Marktanteil von 28 % und PC‘s einen Marktanteil von 23 % haben.

Wenn ich die Marktanteile von Smartphones und Konsolen zusammenrechne, dann komme ich auf einen Marktanteil von 77 %. Das ist schon eine Hausnummer und ich vermute, dass sich die Marktanteile in den nächsten Jahren weiter in Richtung Smartphones und Konsolen verschieben werden - insbesondere in den asiatischen Ländern.
 
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Gullveig schrieb:
Es tritt nun ein, was ich schon lange predige:
Die Aufrüstbarkeit mit Steckkarten und Sockeln bringt zu viele Nachteile mit.
Für wenn? Wenn man absurde Preise für mehr ram und ssd verlangen möchte, ist die Erweiterbarkeit natürlich ein Dorn im Auge
 
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Absolute Zahlen sind aber nochmal was anderes als eben der Desktop und nur wegen des Mac Pros den abgesang auf den Desktop einzuläuten halte ich für eine Fehlannahme.

Was der Desktop definitiv bräuchte ist eine Revision oder Reform. Vieles davon funktioniert prinzipiell zwar, aber wirkt nicht mehr zeitgemäß oder müsste verändert werden. Mainboard Formfaktoren, der PCIe Stecker, Kartenhalterung, 12VO, die ganzen Header etc.
 
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Die Erweiterbarkeit hat große Nachteile: Platz. Energieverbrauch. Und beim RAM schlechtere Timings bzw. langsameren RAM. Apple hat das bemerkt und lässt deswegen ihren Tower sterben.
 
@Gullveig Passt nicht zur Diskussion, aber während du dir hier sorgen um Platz und Energieverbrauch machst haut ein Hyperscaler nach dem anderen DCs raus die pro Tag Strom verbrauchen als du in deiner ganzen Lebenszeit.
 
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Gullveig schrieb:
Die Erweiterbarkeit hat große Nachteile: Platz. Energieverbrauch.

Komm, das hast du dir jetzt aus der Nase gezogen, um deine ohnehin schon wackelige These zu untermauern.

Was hat es Apple zu interessieren, wenn große Tower mehr Platz benötigen oder mehr Strom verbrauchen? Das ist das Problem des Konsumenten und nicht von Apple. Durch die von dir monierte Erweiterbarkeit kann der Konsument flexibel auf sich verändernde Bedürfnisse reagieren, ohne seine Niere verkaufen zu müssen.

Alle Konzepte haben ihre Vor- und Nachteile.
 
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Hab mal spaßeshalber den Studio mit 32c 512 GB RAM und 16 TB SSD konfiguriert.
Sind 17k Euro.
Einen PC mit treadripper bekommt man locker vierstellig hin
 
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Apple hat sich schon seit Jahren von der Idee der Erweiterbarkeit verabschiedet. Und baut Systeme, die auf geringem Platz Leistung und Effizienz bieten. Und meine Kernaussage ist, dass X86-64 denselben Pfad einschlagen wird. Nicht umsonst boomen gerade die Mini-PCs.
 
@Gullveig Jeder Nutzer von großen Workstations wird dir was anderes erzählen.
 
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Gullveig schrieb:
Apple hat das bemerkt und lässt deswegen ihren Tower sterben.
Lassen mit dem Tower aber auch die Vorteile des Tower sterben und stoßen damit auch die Zielgruppe dafür ab. Bezogen auf die Nachteile des Tower, hat man ja bereits andere Produkte, ohne diese Nachteile. Mag für Apple als Unternehmen zwar wirtschaftlich sinnvoll sein, aber die könnten es sich auch easy leisten ein Produkt auf den Markt zu werfen, dass noch Profit abwirft und gleichzeitig die Power-User zufrieden stellt.

Gullveig schrieb:
Und meine Kernaussage ist, dass X86-64 denselben Pfad einschlagen wird. Nicht umsonst boomen gerade die Mini-PCs.
Maximal bezogen auf die großen Hersteller. Also Lenovo, Dell, HP und Co könnten sich längerfristig von Workstations verabschieden und komplett nur noch auf das gleiche Portfolio wie Apple setzen. Das würde aber nicht bedeuten, dass der Tower generell stirbt. Es gibt ja jetzt schon kleinere Unternehmen in der Workstation-"Nische", die einen ähnlichen (oft besseren) Support anbieten zu vergleichbaren Preisen (für diese wäre es nur nur besser, wenn die großen es komplett lassen) und dass Leute sich ihre Workstation selber bauen, wird auch nicht aufhören.
 
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Flutefox schrieb:
zunehmen Windows und/oder linux Workstations hinstellen.
Wobei das nicht unbedingt bedeutet, dass MacOS Marktanteile verliert. MacBooks sind einfach super beliebt und ich denke da wird der langfristige Trend in Richtung 30% Marktanteil wachsen. Beim letzten Mac Pro waren es doch primär die Erweiterungskarten von Blackmagicdesign, wobei man bei denen auch mehr und mehr Produkte mit Thunderbolt Unterstützung sieht. Die Frage ist, ob es überhaupt möglich sein wird die Decklink Karten mit geringer Latenz über Thunderbolt anzubinden? USB-C ist für professionelle Anwendungen halt auch Segen und Fluch zugleich.
 
LauneBaer86 schrieb:
Durch Apple Silicon ist der Mac Pro auch quasi überflüssig geworden. Die ganze Power passt auch in das kleine Gehäuse vom Mac Studio. Über Preise brauchen wir gar nicht erst sprechen...
Für Leute die PCIe Erweiterungen brauchen ist es egal wie klein die Rechenleistung abgebildet werden kann. Die Leute brauche PCIe Plätze. Das hat auch Apple erkannt da ist auch der Grund das es überhaupt einen Mac Pro gibt.
TeeKayEV schrieb:
Der M3 Ultra nimmt maximal 270W auf. Ein M2 Ultra nahm sogar bis zu 295 W auf. Es ist nicht zu erwarten, dass ein M5 Ultra signifikant nach oben abweichen wird.

Die Power Consumption ist eigentlich mit jeder Generation gestiegen, da auch apple immer mehr über den Takt geht. Selbst der Basis M5 taktet ja mittlerweile bis 4.6 Ghz und zieht bis zu 30 Watt.
In synthetischen Benchmarks kann man den M4 Max schon bis zu 330Watt ziehen (system power). Ein M4 Ultra wäre damit bei ~660W
Und wenn der M5 Max und M5 Ultra die selben Schritte macht wie der Basis M5, kommt da auch nochmal mehr drauf.

Sicher bekommt man mit sehr viel Aufwand auch 1kW in dem Studio Gehäuse gekühlt, aber Spaß macht das nicht mehr
 
Abseits der PCI-Slots wüsste ich jetzt auch nicht, wofür man sich einen Pro kaufen sollte. Und selbst da; Was für Geräte steckt man dann da rein? GPUs? Lässt einer auf nem Mac groß rendern oder LLMs auf GPUs laufen?

Flutefox schrieb:
Das Apple seine "Pro" User, die sind jahrelang durch die Krise(n) getragen haben aber so abstraft ist schon schade.
nciht schrieb:
und auch der 2019er intel Mac Pro konnte das nicht mehr retten, weil die reine Basis mit 6000€ einfach zu teuer war im Vergleich zur Windows Workstation.
Was doppelt merkwürdig ist, da der Pro heute bei 8.300€ startet - das Teil ist praktisch aus Metall-gewordener Marge gebaut.

Und jetzt, wo der RAM on-chip ist, hätte man auch einfach das Board von nem MacBook (oder Studio) + dicken Lüfter im Gehäuse platzieren können, ein paar PCI-Lanes ziehen, und fertig ist der Mac Pro, der immer genauso aktuell ist, wie die MacBooks.
 
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Flutefox schrieb:
Windows kommt mir aufgrund vieler Datenschutzrechtlicher Themen nicht mehr ins Haus.
Based und mea culpa. Da habe ich wohl voreilig meine Erfahrungen mit Windows-Superfans auf dich generalisiert.
 
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DevPandi schrieb:
Also keine Käsereibe mehr? Gut, an das Design der letzten Power-Generation und dann den Intel MacPros kommen die eh nicht. Wobei der G4 auch was hatte.
Warum gibts eigentlich keinen Gehäuse-Hersteller der sowas auf den Markt bringt?

Zu einfach, oder Apple im Nacken?
 
Kaufmannsladen schrieb:
Ja, absolut. Aber das kann man nicht nur über den damaligen Tisch-Staubsauger von 2013 behaupten …

Auch der Mac Pro (Intel) von 2006 im Gehäuse-technisch identischem, alten, aber von jeher ikonischem gediegenem Käsereibe-Stil des seinerzeit unglaublich beliebten Power Mac G5, mußten das gleiche Schicksal teilen.

Selbst der Power Mac G5 (Late '04) von Oktober 2004 bekam damals schon nur noch ein Pseudo-Update und wurde von einer ehemals brachialen Hochleistungsmaschine zu einem putzigen Maschinchen auf iMac-Basis degradiert.

@Neko/Arc Apple hat praktisch schon die letzten zwei Dekaden professionellen Anwendern den Stinkefinger gezeigt.
 
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