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News Mac Studio übernimmt: Apple plant den M5 Ultra nicht für den Mac Pro
- Ersteller nlr
- Erstellt am
- Zur News: Mac Studio übernimmt: Apple plant den M5 Ultra nicht für den Mac Pro
Also mit Fokus auf Video-Bearbeitung kämen da zB Encoder-/Dekoder- oder I/O Karten zum Einsatz.Bright0001 schrieb:Und selbst da; Was für Geräte steckt man dann da rein? GPUs? Lässt einer auf nem Mac groß rendern oder LLMs auf GPUs laufen?
Apple selbst hatte seine "Afterburner"-Karte, um die Wiedergabe von 8K ProRes (RAW) Material zu beschleunigen. Blackmagic hat spezielle Karten mit Glasfaseranschlüssen, um mehrere 4K-Streams gleichzeitig aufzunehmen.
Und dann, wie du schon sagst, natürlich Grafikkarten - sei es "nur" für mehr Displays oder eben für Video-Edit Beschleunigung.
Ansonsten SSDs, direkt auf den Slot. OWC bietet da zB 72TB Karten. Falls nötig, entsprechende Netzwerkkarten. Mehr USB/Thunderbolt-Anschlüsse, etwa falls noch externes Audioequipment dazu kommt.
Nicht für den Preis. Man hatte einfach die falsche Basis gewählt, bzw. es hätte zumindest zusätzlich eine kleinere Chip-Basis gebraucht die z.B. nur 256GB RAM maximal unterstützt. Jeden zu einem 1000-2000€ Board zu zwingen, der keine 1,5TB RAM braucht (also trotzdem die Möglichkeit zahlen muss das aufzurüsten zu können, auch wenn er das nie machen wird und ggf. auch nicht kann, weil er dafür auch die CPU aufrüsten müsste), hat das Teil im Einstieg halt absurd und unnötig teuer gemacht. Man hätte das mit dem damals noch aktuellem x299-HEDT für 2500€ hinstellen können (8-Kerner und 32GB RAM als kleinste Option und das wäre schon nen Apple Preis gewesen) und die Leute hätten es Apple aus den Händen gerissen.Neko/Arc schrieb:Der Mac Pro 2019 war immer noch ein sehr gutes Pro Gerät
Eine Windows-Workstation mit x299-Board, 12-Kerner 10920X, 32GB RAM und ner 512GB SSD konnte man sich 2019 halt für 1500-2000€ hinstellen und der hatte schon Kreise gedreht um die kleinste Konfiguration des Mac Pro und ließ sich immerhin auf 256GB RAM aufrüsten.
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TechFA
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@zottel137 Die Industrie an und für sich ist tatsächlich nicht gewachsen, nur lediglich der Absatzmarkt (geldwert, durch höhere ASPs), wovon Mobile und Konsolen mittlerweile den mit Abstand größtem Anteil ausmachen.
Tatsächlich ist der PC-Markt sogar geschrumpft, während mobile Geräte und Konsolen an Anteil zunehmen.
Weil vondem penetranten Unwillen Redmonds den Benutzerpräferenzen zu folgen Microsoft's blindwütige Arroganz, seit Windows 7 ganz gezielt am Anwender vorbei zu entwickeln und den Benutzer bewußt zu ignorieren, hat sich der Absatz am Hardware-Markt seit Windows 8 nie wieder wirklich erholt.
Ja, die massive Nachfrage mit AMD's Ryzen startend (nach jahrelanger Intel-forcierter Stagnation) und insbesondere Corona hat reingehauen. Das ändert aber nichts an den Fakten, daß dank Microsoft's Telemetrie-Zwang der PC-Markt insgesamt immer weiter schrumpft – Die Leute lassen sich eben ungern verarschen …
Tatsächlich ist der PC-Markt sogar geschrumpft, während mobile Geräte und Konsolen an Anteil zunehmen.
Weil von
Ja, die massive Nachfrage mit AMD's Ryzen startend (nach jahrelanger Intel-forcierter Stagnation) und insbesondere Corona hat reingehauen. Das ändert aber nichts an den Fakten, daß dank Microsoft's Telemetrie-Zwang der PC-Markt insgesamt immer weiter schrumpft – Die Leute lassen sich eben ungern verarschen …
@TechFA mit "die Industrie ist gewachsen" meint er sicherlich (bezogen auf Videospiele - wenn man schon PC, Konsolen und Mobile in einen Topf werfen will) nicht alleine die Hardwareverkäufe. Natürlich gab's auch im Softwarebereich ein Corona-Hoch, dass danach wieder etwas abgefallen ist, aber der Gamingmarkt auf dem PC floriert trotzdem noch und da gibt es überhaupt keinen Grund zur Sorge, dass der irgendwie sterben könnte in naher Zukunft.
Edit: Daher kann es den PC-Spielern ja auch Schnuppe sein, dass der Mobile und Konsolen-Sektor so viel schneller wächst. Is ja schön für die Leute, die am Handy daddeln, dass irgendein Candycrush neue Rekordsummen mit Mikrotransaktionen eingefahren hat. Abseits einiger mit ähnlicher Monetarisierungsstrategien verseuchter PC-Spiele (die sich das abschauen) hat das auf den PC-Spiele-Markt relativ wenig Einfluss, weil es dort (mehrere) Zielgruppen gibt, die man auf der Konsole, oder im Mobile-Sektor nicht findet, für die aber jedes Jahr PC-Exklusiv Titel erscheinen, die sich massig Beliebtheit erfreuen. Auch wenn ein Cities Skylines, oder Europa Universalis 5 ggf. nicht finanziell so erfolgreich ist, wie ein Fifa, oder Fortnite, ist der PC-Markt deswegen ja nicht dem Tode geweiht, bzw auch weit davon entfernt, dass es dem irgendwie schlecht geht - der ist nur halt kleiner.
Edit: Daher kann es den PC-Spielern ja auch Schnuppe sein, dass der Mobile und Konsolen-Sektor so viel schneller wächst. Is ja schön für die Leute, die am Handy daddeln, dass irgendein Candycrush neue Rekordsummen mit Mikrotransaktionen eingefahren hat. Abseits einiger mit ähnlicher Monetarisierungsstrategien verseuchter PC-Spiele (die sich das abschauen) hat das auf den PC-Spiele-Markt relativ wenig Einfluss, weil es dort (mehrere) Zielgruppen gibt, die man auf der Konsole, oder im Mobile-Sektor nicht findet, für die aber jedes Jahr PC-Exklusiv Titel erscheinen, die sich massig Beliebtheit erfreuen. Auch wenn ein Cities Skylines, oder Europa Universalis 5 ggf. nicht finanziell so erfolgreich ist, wie ein Fifa, oder Fortnite, ist der PC-Markt deswegen ja nicht dem Tode geweiht, bzw auch weit davon entfernt, dass es dem irgendwie schlecht geht - der ist nur halt kleiner.
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herrStreusalz
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Ähhhmmm... Energie kann man nicht verbrauchen, nur umwandeln 🤓Gullveig schrieb:Energieverbrauch
Ob Apple das bemerkt hat, oder sich ein kluger Geschäftsmann gedacht hat, dass man sich dann Speicher vergolden lassen kann... Weiß ich ja nichtGullveig schrieb:Apple hat das bemerkt und lässt deswegen ihren Tower sterben.
Ergänzung ()
Man könnte jetzt natürlich argumentieren, dass man halt beim Mac eine extreme Effizienz und MacOS (wobei das mehr Nach- als Vorteil ist meiner Meinung nach) bekommt, aber absolut, zudem man dann auch noch Upgrade-Potenzial hatthelittledevil schrieb:Sind 17k Euro.
Einen PC mit treadripper bekommt man locker vierstellig hin
Der Preis war vollkommen okay, natürlich ist DIY immer günstiger, aber in dem Markt in dem ich arbeite haben sich alle Mac Pros über die Jahre so hart armortisiert, dass das nie eine Frage bei der Anschaffung gewesen ist. Bau ich Dir jetzt nach 7 Jahren Mac Pro eine Linux Kiste die Kreise um das Ding zieht für einen Bruchteil der Kosten? 100%nciht schrieb:Nicht für den Preis. Man hatte einfach die falsche Basis gewählt, bzw. es hätte zumindest zusätzlich eine kleinere Chip-Basis gebraucht die z.B. nur 256GB RAM maximal unterstützt. Jeden zu einem 1000-2000€ Board zu zwingen, der keine 1,5TB RAM braucht (also trotzdem die Möglichkeit zahlen muss das aufzurüsten zu können, auch wenn er das nie machen wird und ggf. auch nicht kann, weil er dafür auch die CPU aufrüsten müsste), hat das Teil im Einstieg halt absurd und unnötig teuer gemacht. Man hätte das mit dem damals noch aktuellem x299-HEDT für 2500€ hinstellen können (8-Kerner und 32GB RAM als kleinste Option und das wäre schon nen Apple Preis gewesen) und die Leute hätten es Apple aus den Händen gerissen.
Eine Windows-Workstation mit x299-Board, 12-Kerner 10920X, 32GB RAM und ner 512GB SSD konnte man sich 2019 halt für 1500-2000€ hinstellen und der hatte schon Kreise gedreht um die kleinste Konfiguration des Mac Pro und ließ sich immerhin auf 256GB RAM aufrüsten.
aspro
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Als ob.TechFA schrieb:Das ändert aber nichts an den Fakten, daß dank Microsoft's Telemetrie-Zwang der PC-Markt insgesamt immer weiter schrumpft – Die Leute lassen sich eben ungern verarschen …
Ich bin selbst auf Linux umgestiegen, aber ich behaupte, dass außerhalb unserer Bubble 95% der Nutzer überhaupt nicht wissen, was Telemetrie ist, was sie tut, geschweige denn, dass sie deshalb das OS wechseln.
6000€ für nen 8-Kerner mit 32GB RAM ist okay?Neko/Arc schrieb:Der Preis war vollkommen okay, natürlich ist DIY immer günstiger
In dem Markt in dem ich tätig bin, sind extrem viele Freischaffende, die das nicht zahlen wollen und Apple daher auch längst den Rücken gekehrt haben.Neko/Arc schrieb:in dem Markt in dem ich arbeite haben sich alle Mac Pros über die Jahre so hart armortisiert
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Ich kenne keinen der die Base Config bezahlt halt, es wurden direkt immer vega Duos gekauft. Aber die Diskussion ist hinfällig, wir wollten Apple / macOS und alles andere war damals keine Alternative. Linux jetzt ist auch nur ein zwanghafter Schritt, aber besser als alles auf Windows umzustellen.nciht schrieb:6000€ für nen 8-Kerner mit 32GB RAM ist okay?Ne das war ein absolut absurder Preis und du muss nicht mal DIY ne Worstation bauen, sondern hättest DAMALS schon für die Hälfte des Geldes ne Workstation bekommen die Kreise um die Basis-Konfiguration des Mac Pro zieht und mit nem Support kommt, der Apple komplett in Schmach versetzt. Hätte Apple auf ne andere Plattform gesetzt, hätte das Teil mit nem 8 Kerner und 32GB RAM 2500€ kosten können - nicht DIY sondern Apple Preise weil den 8-Kerner mit 32GB gab es 2019 von der Konkurrenz ja schon fertig mit Support für unter 2k. Selbst 3000€, wenn Apple wirklich gierig sein will, wären viele noch mitgegangen. Aber 6000€ Einstieg für nen 8-Kerner und 32GB RAM war für die meisten halt so dermaßen realitätsfern, da muss man sich das mit dem Amortisieren schon ein paar Jahre länger schönreden.
In dem Markt in dem ich tätig bin, sind extrem viele Freischaffende, die das nicht zahlen wollen und Apple daher auch längst den Rücken gekehrt haben.
Bright0001
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Vom Hörensagen scheint auch Adobe an Beliebtheit einzubüßen; Kann mir da gut vorstellen, dass sich die Effekte gegenseitig verstärken.nciht schrieb:In dem Markt in dem ich tätig bin, sind extrem viele Freischaffende, die das nicht zahlen wollen und Apple daher auch längst den Rücken gekehrt haben.
Führt dein Abwasseranschluss in ein schwarzes Loch, oder wie erklärst du dir sonst deinen Wasserverbrauch, ohne dass dieses aufhört zu existieren?herrStreusalz schrieb:Ähhhmmm... Energie kann man nicht verbrauchen, nur umwandeln 🤓
Das ist die Angabe aus Apples Datenblatt für die maximale Leistungsaufnahme des Geräts. M5 nutzt fast den gleichen Prozess Node wie M3 und M4. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass Apple die Anzahl der Grafikcores nennenswert erhöhen wird, da das mit signifikant steigenden Produktionskosten in einem Node einher ginge, in dem es nicht gerade viel Angebot gibt.HtOW schrieb:Die Grafikleistung ist jedoch massiv gestiegen womit der Bedarf sicher nicht sinken wird.
Zumal bei welchem Takt und welcher Anwendung?
Wäre noch Headroom offen bei besserer Kühlung usw. Ne Watt Zahl ohne Kontext bringt recht wenig
herrStreusalz
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Ist ja eigentlich auch falsch... Sagt man nur (leider) soBright0001 schrieb:deinen Wasserverbrauch, ohne dass dieses aufhört zu existieren?
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Ja, und davor hat Microsoft immer nur an den Nutzer gedacht... Gegen das, was MS in den 90ern und frühen 2000ern getrieben hat, ist das von dir genannte Kindergeburtstag.TechFA schrieb:Weil vondem penetranten Unwillen Redmonds den Benutzerpräferenzen zu folgenMicrosoft's blindwütige Arroganz, seit Windows 7 ganz gezielt am Anwender vorbei zu entwickeln und den Benutzer bewußt zu ignorieren, hat sich der Absatz am Hardware-Markt seit Windows 8 nie wieder wirklich erholt.
Davon abgesehen würde ich eher als Grund sehen, dass jeder heutzutage brutal viel Rechenleistung in der Hosentasche hat. Dazu kommen dann noch Tablets. Kann ich mir auch immer nicht für mich vorstellen, aber ich sehe, was damit inzwischen alles gemacht wird.
TechFA
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Sie versuchen das Pferd von der falschen Seite aufzuzäumen …Flutefox schrieb:Dass der Mac Studio den Mac Pro mehr oder weniger in vielen Belangen (nicht allen) obsolet gemacht hat ist logisch, führt allerdings dazu, dass sich Medienschaffende, die häufig mit (PCIe) Erweiterungskarten arbeiten nicht nur externe Lösungen suchen, was den Formfaktor des Mac Studio wieder obsolet macht, sondern auch, wie bereits in den letzten Jahren in der Branche zu sehen, zunehmen Windows und/oder Linux-Workstations hinstellen.
Selbstverständlich ist ein derartiger Rechner am Pro User vorbei-entwickelt, steht sie doch den Bedürfnissen und Ansprüchen eines professionellen Anwenders diametral vollkommen entgegen.
Und ja, das Konzept an sich ist für berufliche Ambitionen grenzdebil, um nicht zu sagen schwachsinnig. Auch das weiß Apple selber ganz genau …
Die erklärte Klientel eines solchen Computers (Mac Studio) richtet sich an solche Enthusiast-Consumer, die einfach eine leichte Erweiterung für ihren iMac oder Mac mini suchen — Ein externes Festplatten-Rack für die Musik- oder Photosammlung hier, eine vermeintlich Spiele-taugliche dedizierte Grafikkarte für den Spaß zwischendurch dort. Von NAS/Xsan oder ernsthafte Mehrkanal-Audio-Compositing ist hier gar keine Rede, ebensowenig wie Motion-Editing mittels Maya & Co.
Es geht hier lediglich um Lifestyle-Gadgets für des Hipsters iMac und weniger um Pro-User.
Oder meinten Sie allen Ernstes, Apple würde mit diesem Ansatz versuchen wollen, professionellen Anwendern einen Ersatz für den Mac Pro zu bieten? Ist überhaupt nicht beabsichtigt und wird auch nicht mehr kommen, sollte einem aber schon seit Jahren bekannt sein …
Allein der scheinheilige Verkaufsstop vom Mac Pro (Mid 2012) in der EU damals wegen imaginärer Lüfterprobleme sprach doch schon Bände (Ich denke, ihr kennt die Problematik, ich erspare Euch hier Details).
Auch der Mac Pro von 2013 (Tischstaubsauger/Mülleimer-Mac) war mehr Fallstudie des Marktes als Produkt.
Erst recht aber der Mac Pro von 2019 war in keiner Weise ein tatsächliches Computer-Produkt im klassischen Sinne, sondern bloß Apple's Idioten-Test, mit
Es war doch damals schon offensichtlich, daß Apple von den jahrelangem Genörgel Richtung Pro so dermaßen genervt war, daß sie die verbliebenen Kunden höhnisch auf die Schippe nahmen, die Gestalt gewordene Käse-Reibe brachten und den Preis demonstrativ jenseits von Gut und Böse ansetzten, um den letzten Apple-Pros ein für alle Mal das Maul zu stopfen und sie wegzuekeln.
Das war Apple's … „Man seit Ihr nervtötend! Hier habt ihr Eure dämliche, vermaledeite Käsereibe und jetzt haltet bitte endlich die Klappe – Wir haben Wichtigeres zu tun als Computer zu bauen: Hipster abziehen!“
Alle ernsthaften Professionals, welche mit dem Mac tatsächlich Geld verdient haben, sind im Laufe der Zeitspanne bis zum Tischstaubsauger eh irgendwann weg gewesen und mußten zu Linux oder Windows migrieren.Flutefox schrieb:Die Abkehr von Mac im Medienschaffenden Bereich ist aber bereits seit langer Zeit zu beobachten und oftmals sind es nur althergebrachte Floskeln, die die Leute noch beim Mac halten.
Die erklärte Apple-Zielgruppe sind und bleiben Consumer oder Möchtegern-Prosumer, denn damit wird seit Jahren der Löwenanteil des Umsatzes verdient – Ein echter Professional tingelt eben nicht im App- oder iTM Store rum und füllt auch doch sonst neben dem bisschen, zugegebenermaßen teuren Hardware und Lizenzen für Final Cut (Hust …), keine Kassen – Er verdient in aller Regel Geld, vornehmlich für sich Selbst.
Von daher ist die ganze Nutzergruppe für Apple schlicht marktunrelevant geworden, das ist der Punkt.
Jeder mit Verstand ist sich seit Jahren darüber im Klaren, daß für Apple offensichtlich nur noch Kaugummi-kauende, dauer-chattende Kiddies interessant sind, welche den ganzen Tag ihre persönlichen Daten von einer iCloud in die andere schieben.
Das ist jetzt aber auch Nichts, was man nicht schon nicht seit Jahren wüßte …
Das war allen Beteiligten klar (zumindest sollte es das), als sich Apple Computer, Inc. 2007 in Apple umbenannte.
Es spielt denke ich seit Jahren keine Rolle mehr, ob ein neuer Mac Pro kommt, da die ganze Linie schon längst gestorben ist und das weiß Apple auch ganz genau. Diese Pro-Klientel wollen sie auch gar nicht bedienen.
Man hat damals mit dem Auslaufen des beliebten Power Mac G4 schon sehen können, wohin die Reise geht;
Die User haben jahrelang nach einem gleichwertigen Ersatz für den G4 förmlich gebettelt, bekommen haben sie den für die avisierte Kundschaft unnützen Mini, mit der Option in Form des G5/Mac Pro ein vollkommen überteuertes, wenn auch schickes Gehäuse zu erstehen – Beides ging beabsichtigt am Kunden vorbei, da Apple diese Klientel zu keiner Zeit bedienen wollte – und wenn, dann nur in dem von ihren beabsichtigten Rahmen.
Ich glaube, die wenigsten würden sich mittlerweile auch noch einen Computer solchen kaufen, da es einfach immer wieder ein um des Marketing oder weiteren Verkaufs wegen architektonisch kastrierter Rechner ist, der funktionell der Konkurrenz Preis-/Leistungsmäßig immer weit hinterher hinkt.
Es hat Apple ja wahrscheinlich schon jede Standard-PCi-Karte gewurmt, die der gemeine Nutzer der Kompatibilität wegen vom nächsten PC-Höker nutzen konnte, statt sie von ihnen zu beziehen.
Allein einem Pro-User als gleichwertigen Ersatz einen iMac anzubieten, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten – aber ist eh alles Geschichte …
Ergänzung ()
Ja und nein. Der Tischstaubsauger 2013 mag ein gutes, vielleicht gar sehr gutes Prosumer-Computer gewesen sein, aber sicherlich war er nicht ein Gerät für tatsächliche Professionals.Neko/Arc schrieb:Der Mac Pro 2019 war immer noch ein sehr gutes Pro Gerät, was bis heute noch bei uns läuft, halt nur langsam zu Gunsten von Rocky Maschinen ausgephased wird.
Der Mülleimer-Mac war wie gesagt bestenfalls Fallstudie des Marktes (wie weit Apple gehen könne), schlimmstenfalls reine Apple-Verarsche und Intelligenz-Test aus Cupertino der Marke Apple.
Ein Profi verlangt a) lange Einsatzzeit, b) maximale Erweiterbarkeit und c) größtmögliche Anschluß-Vielfalt.
Sowas erhält man aber nicht in beknackten Designer-Gehäusen (selbst wenn diese schön anzusehen wären), sondern genormten Formfaktoren (G5/Mac Pro 2012) …
Aufrüstbarkeit und lange Einsatzzeit erhält man auch nicht durch Maximal-proprietäre Hardware mit Hardware-gebundener Firmware oder verklebten Komponenten zur Profitmaximierung des Herstellers. Ebensowenig läßt sich Erweiterbarkeit ohne Steckkarten-Anschlüsse realisieren. Und ganz im Allgemeinen können Profis auch sämtliches externes Geraffel zur Pseudo-Erweiterung nicht wirklich ausstehen …
Profis verlangen Steckkarten, jede Menge Anschlüsse und entsprechend gegebenen Stauraum, um das ganze hinter abnehmbaren Gehäuse-Seiten zu verschließen. Sowas kann man eben nur in Turm- oder Rackbauweise realisieren (XServe) und sicherlich nicht in Trommelform.
Von der Warte aus betrachtet, ging der Mülleimer-Mac in Turmform mit zweifelhafter Kühllösung ganz gewollt am Ziel vorbei, da sich die Komponenten (von Apple gewollt) mangels ausreichender Kühlung selbst erledigten weil totkochten. Von dem proprietären Firmware-Mist und Formfaktoren mal ganz abgesehen.
Von der technischen Basis der Hardware aus betrachtet, ist der Rechner extremst schlecht gealtert, war praktisch nicht aufrüstbar und die möglichen Einsatzszenarien sind entsprechend limitiert gewesen.
Es ist kein Computer für Profis geworden, weil es sollte auch niemals einer werden. Ist ein Prosumer-Computer.
Der Trolley-Mac Pro auf Rädern von 2019 war bei allem sogar nochmal deutlich schlimmer …
Allein die Tatsache, daß Apple in 2019 allen Ernstes noch auf Intel setzte (obwohl AMD seit 2017 schon ihre Threadripper und Epycs hatte), zeigte, daß Niemand der professionell mit Rechnern sein Geld verdiente, Apple für den Nonsense beim Mac Pro noch ernst nehmen konnte … Wieder mal Margen vor Endkunden-Wunsch.
Das war die reinste Farce und nichtmal mehr ein schlechter Witz! Vor allem zu den astronomischen Preisen.
Man kann sich sogar nahezu sicher sein, daß Apple damals Intel für die Xeons die Pistole auf die Brust gesetzt haben dürfte („Entweder wir kriegen die Xeons von Euch für Preis X, oder wir nehmen für den Mac Pro AMD's Threadripper oder Epycs und ihr seit komplett raus – Überlegt's Euch, für eine Entscheidung habt ihr bis Morgen Früh um 9 Uhr Zeit!“) und infolge dessen wegen Intel's Verzweiflung bei Apple rauszufliegen gekuscht sind …
Intel hat faktisch ihre Cascade Lake-Heizelemente wahrscheinlich nahezu zum Nulltarif bei Apple verklappt und Apple hat währenddessen den ganzen Reibach gemacht und hinter vorgehaltener Hand Intel ausgelacht.
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Forlorn
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Man darf bei solcher Diskussion nicht vergessen, dass Deutschland sehr Windows-verliebt ist. Nach verschiedenen Statistiken hat in den USA MacOS im Jahr 2025 bis zu 28% Anteil am "PC"-Markt - dabei kommt anteilig der Konzerngewinn bis fast zur Hälfte aus den Vereinigten Staaten. Das Ende von Windows10 hat da zu einem Zuwachs an MacOS-Geräten geführt.
Apple richtet sich einfach nach seinen Kunden. MacPro wird nicht gekauft, Studio läuft wie warme Semmeln. Und vom Mini brauchen wir nicht reden. Also investiert man, wo man Marge macht.
Der Preis ist meiner Meinung nach im professionellen Umfeld auch etwas anderes: ist die Arbeit in x-weniger Zeit je Mitarbeiter erledigt, ist das eine einfache Rechenaufgabe. Klar, man bekommt die gleiche Leistung in Linux oder Windows hin, es kommt halt auf die Aufgabe und den Rest des Firmenumfelds an. Worauf man sich allerdings bei Apple Geräte verlassen kann, ist das alles OOB funktioniert. Das habe ich bis jetzt noch nicht auf Windows oder Linux Rechnern gesehen. Insbesondere wenn es sich um Spezialsoftware handelt.
Apple richtet sich einfach nach seinen Kunden. MacPro wird nicht gekauft, Studio läuft wie warme Semmeln. Und vom Mini brauchen wir nicht reden. Also investiert man, wo man Marge macht.
Der Preis ist meiner Meinung nach im professionellen Umfeld auch etwas anderes: ist die Arbeit in x-weniger Zeit je Mitarbeiter erledigt, ist das eine einfache Rechenaufgabe. Klar, man bekommt die gleiche Leistung in Linux oder Windows hin, es kommt halt auf die Aufgabe und den Rest des Firmenumfelds an. Worauf man sich allerdings bei Apple Geräte verlassen kann, ist das alles OOB funktioniert. Das habe ich bis jetzt noch nicht auf Windows oder Linux Rechnern gesehen. Insbesondere wenn es sich um Spezialsoftware handelt.
Interessant. Mit was für Programmen arbeiten denn die? Adobe läuft ja nicht auf Linux, aber die werden dann vermutlich auch nicht gebraucht.Neko/Arc schrieb:In unserer Nische hast Du nur Wahl zwischen macOS und Linux
Ergänzung ()
Wächst der Konsolen-Sektor tatsächlich? Rein von den Konsolen-Verkäufen her wurde die Nintendo DS und auch die PS2 Zahlen nie mehr erreicht. Handy-Gaming wächst mit Sicherheit, aber bei den Konsolen habe ich da ein Fragezeichen.nciht schrieb:Daher kann es den PC-Spielern ja auch Schnuppe sein, dass der Mobile und Konsolen-Sektor so viel schneller wächst.
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Wie der Kommentar den du zitiert hast bereits aussagte. Wachstum einer Branche ist doch nicht allein die Anzahl verkaufter Hardware. Der gesamte Umsatz (nicht nur der Umsatz der Hardware), sondern auch der Spiele, der in den Spielen enthaltenden Mikrotransaktionen, ... Alles Geld das von den Konsumenten und Investoren in die Industrie bewegt wurde ist Wachstum. Hast du noch ein Fragezeichen, ob bezogen allein auf Konsolen heute mehr Geld (selbst inflationsbereinigt) bewegt wird im Vergleich zu Playstation 2-Zeiten?Brrr schrieb:Rein von den Konsolen-Verkäufen her
Mich würde es nicht wundern, wenn die Mikrotransaktionen nur auf der Konsole in einem Jahr mehr Gewinn machen als alle verkauften Playstation 2 und Nintendo DS zusammen. Wenn ein Spiel auf der PS2 10 Millionen mal verkauft wurde war das ultra erfolgreich, heute wären 20 Millionen verkäufe bei GTA6 nen katastrophales Ergebnis.
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