News Mac Studio übernimmt: Apple plant den M5 Ultra nicht für den Mac Pro

Gullveig schrieb:
Es tritt nun ein, was ich schon lange predige:
Die Aufrüstbarkeit mit Steckkarten und Sockeln bringt zu viele Nachteile mit. Apple prescht nun voran. Und der Desktop Tower wird über kurz oder lang aussterben.
Und auch die PC Masterrace ist dem Untergang geweiht. Spiele werden nur noch für Konsolen und "Mobile"entwickelt werden.
das hab ich schon mal irgendwo gehört.
vor 15 Jahren, vor 10 Jahren, vor 5 Jahren

meanwhile:
Zen6, Zen7, RTX60 sind in der Pipeline und das bedeutet dass man schnellere Hardware als die Next Gen Konsolen bekommen kann welche in 2 Jahren kommt.

Und das bedeutet, dass in der nächsten Dekade ein Ende der PC Master Race nicht absehbar ist.
 
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Gullveig schrieb:
Gewachsen und abgewandert. Nummer eins ist schon seit längerem Mobile, gefolgt von den Konsolen. Und dann kommt der PC.
Äh sorry aber mit "mobile gaming" will ich als PC Gamer gar nicht erst verglichen werden.
Es geht nicht ausschließlich darum welcher Gaming Markt monetär am größten ist
Das ist ja wie als wenn man sagen würde Ferrari ist dem Untergang geweiht weil Dacia ebenfalls Autos anbietet. Oder das Auto ist dem Untergang geweiht weil es den Bus gibt.

Mag ja sein dass der Mobile Gaming Markt größer ist aber das ändert nichts an der Tatsache dass das beste und tollste Master-hafteste Gaming nach wie vor am PC statt findet. Nur weil ein Dacia ebenfalls die Autobahn benutzen darf, heißt das noch lange nicht dass ich das nicht viel lieber in einem Ferrari (PC) tun würde.

Also am besten du hebst deinen Mac Mini hoch um ihn anzuschalten (lol), damit du weise wirst und lässt alle PC ler mit solchen Schwipp Schwapp Prognosen in Ruh. Wenn du das gemacht hast, kannst Du dann mit deiner Konsole auf 30/40/60 FPS zocken.
Ergänzung ()

Gullveig schrieb:
Natürlich. Die sind aber nicht die Mehrheit. Der Markt richtet sich aber danach.
Mini PCs gibts noch schon ewig. Mit Notebook Hardware etc. Hat aber nicht die selbe Leistung wie eine RTX5080....
 
Keine Konsole hat die Leistung einer 5080. Trotzdem verkaufen sich die Konsolen blendend.

Schau mal zur Switch 2, über 6 Millionen seit Marktstart. Playstation 5, 86 Millionen.

Leistung ist überbewertet und interessiert den Großteil des Marktes doch nicht.
 
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@Gullveig der 2500€ Desktop Gaming PC war noch nie Mainstream, ist aber auch noch nie ausgestorben
 
Früher kostete PC Gaming wesentlich weniger als heute. vor 10 Jahren war ein 2500€ PC ansolutes Highest End mit Multi GPU, heute ist ein 2500€ PC obere Mittelklasse.

Wegen dieses Preisanstieges werden so gut wie keine neuen Spieler nachrücken.
 
Gullveig schrieb:
Aber der Tower-PC stirbt.
GPUs werden immer größer und es werden immer mehr davon verkauft. Du meinst die landen alle in nem Mini-PC, der kleiner ist als die GPU? Wo außer in einem Tower-PC glaubst du landen die ganzen Karten? Tower-PCs insgesamt werden weniger verkauft, aber das liegt nunmal daran, dass in den ganzen Büros die Rechenleistung des Mini-PCs vollkommen ausreicht und auch der typische Heim-PC mit nem Laptop ersetzt wurde, oder man sogar komplett auf den PC verzichtet.

Bezogen auf Gaming, machst du die Tower-PCs aber besser anhand verkaufter GPUs fest und die nehmen zu. Der Tower-PC stirbt also nicht, dessen Nutzung ändert sich nur von "PC für egal welchen Anwendungszweck ist nen Tower" zu " Tower kauft man sich für Gaming, Workstation o.Ä."... Ja, auch die verkauften Workstations haben zugenommen, weil die dahinterstehenden Industrien enorm gewachsen sind (also mehr Leute dort beschäftigt sind) und die Workstation eben auch stärker in Bereiche eingedrungen ist, die vor 20 Jahren noch viel analoger waren - was damals schon lange absehbar war, aber da gab es eben noch viele die z.B. lieber nen Stift und Papier benutzt haben, als ne Software und inzwischen aber in Rente sind.

Gullveig schrieb:
Wegen dieses Preisanstieges werden so gut wie keine neuen Spieler nachrücken.
Der Preisanstieg kam auf Grund der immensen Nachfrage - Ich blick ja auch gerne zurück auf die Zeit, wo man mit ner 300€ Karte alles spielen konnte, aber das ist nicht mehr die Realität in der wir heute leben. Nur weil du es nicht nachvollziehen kannst, warum Leute heute so viel Geld in die Hand nehmen, heißt das nicht, dass keine neuen Spieler nachrücken. Das passt nicht damit zusammen, dass mehr Gaming-Karten verkauft werden als in den 2000ern, oder dass mehr Spiele verkauft werden als damals (auch alleine auf dem PC).

Gullveig schrieb:
vor 10 Jahren war ein 2500€ PC ansolutes Highest End mit Multi GPU
2015 hat die absolute High-End Karte GeForce Titan X über 1000€ gekostet. Ich würd gern sehen wie du zwei davon in nen PC bekommst und den Rest des absoluten High(est) End Gaming PCs für insgesamt 2500€ - Nen X99 Mainboard hatte damals minimum 200€ gekostet (vollausstattung lag deutlich darüber), die CPUs dafür wie nen i7 5960x lagen auch bei 1000€ - Der High-End Trend das Teil dann komplett unter Wasser zu setzen war 2015 im vollen Gange und das war damals eher teurer als heute, wo es günstige Optionen gibt, die es damals nicht gab - (Weil die großen Hersteller gerade erst anfingen den Trend aufzugreifen) Ist ggf. doch länger her als du dachtest, dass der Preis für absolutes High End 2500€ war - bzw. eig hat es die Zeit nie gegeben, bedenkt man was ein High End Pentium kosten konnte, oder auch die PCs bevor sich Windows durchgesetzt hatte...

Ich glaub eher dass viele damals völlig blind waren für das absolute High End (und eben genügsamer mit der Ottonormal-Klasse), aber jetzt muss halt jeder das geilste Maximum haben (die Kids, die damals auf YT die tollsten Wassergekühlten PCs gesehen haben sind jetzt alle erwachsen geworden und was ist natürlicher als sich die Träume der Kindheit zu erfüllen und das jetzt vorhandene Geld ins eigene Hobby zu versenken) und die Industrie reagiert halt auf diese Nachfrage.
 
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Neko/Arc schrieb:
Ich kenne keinen der die Base Config bezahlt halt
Richtig, weil die Basis-Konfiguration ja auch komplett sinnlos war für den Preis. Das war vorher beim Mac Pro aber eben anders. Da war die Basis ein völlig solider Einstieg, den der Nutzer selbst aufrüsten und erweitern konnte. Die Mac Pros ergaben nicht erst Sinn, wenn man über 10k ausgeben will, sondern in wahnsinnig vielen Konfigurationen weit unterhalb der 10k bis runter zur aller günstigsten Option, dem Preisbereich, wo die allermeisten Kunden nach einer Workstation suchen. DAS wollten die Power-User nach dem 2013er Pro wieder haben und bekommen haben sie einen Mac Pro, der nur noch Sinn ergibt, wenn man eh einen 5-stelligen Betrag für ne Workstation ausgeben will.

Dass die Kunden (die MacOS nutzen wollen) alle zu anderen Apple-Geräten als dem Mac Pro gerannt sind, lag nicht daran, dass die keinen Tower wollten, sondern dass der Einstieg in den Tower einfach sinnlos teuer war und viele eben keine Workstation brauchen die über 10k kostet. Die meisten wollten 2019 32 oder 64 GB RAM, nen 8 bis 12-Kerner und hätten sich gefreut ne Workstation zu bekommen, wo man ne GPU und zusätzliche SSDs nachrüsten kann. Das musste halt weit unter 6000€ gehen und wäre auch sehr einfach machbar gewesen.
 
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Brrr schrieb:
Interessant. Mit was für Programmen arbeiten denn die? Adobe läuft ja nicht auf Linux, aber die werden dann vermutlich auch nicht gebraucht.
Ergänzung ()


Wächst der Konsolen-Sektor tatsächlich? Rein von den Konsolen-Verkäufen her wurde die Nintendo DS und auch die PS2 Zahlen nie mehr erreicht. Handy-Gaming wächst mit Sicherheit, aber bei den Konsolen habe ich da ein Fragezeichen.
Resolve.
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nciht schrieb:
Richtig, weil die Basis-Konfiguration ja auch komplett sinnlos war für den Preis. Das war vorher beim Mac Pro aber eben anders. Da war die Basis ein völlig solider Einstieg, den der Nutzer selbst aufrüsten und erweitern konnte. Die Mac Pros ergaben nicht erst Sinn, wenn man über 10k ausgeben will, sondern in wahnsinnig vielen Konfigurationen weit unterhalb der 10k bis runter zur aller günstigsten Option, dem Preisbereich, wo die allermeisten Kunden nach einer Workstation suchen. DAS wollten die Power-User nach dem 2013er Pro wieder haben und bekommen haben sie einen Mac Pro, der nur noch Sinn ergibt, wenn man eh einen 5-stelligen Betrag für ne Workstation ausgeben will.

Dass die Kunden (die MacOS nutzen wollen) alle zu anderen Apple-Geräten als dem Mac Pro gerannt sind, lag nicht daran, dass die keinen Tower wollten, sondern dass der Einstieg in den Tower einfach sinnlos teuer war und viele eben keine Workstation brauchen die über 10k kostet. Die meisten wollten 2019 32 oder 64 GB RAM, nen 8 bis 12-Kerner und hätten sich gefreut ne Workstation zu bekommen, wo man ne GPU und zusätzliche SSDs nachrüsten kann. Das musste halt weit unter 6000€ gehen und wäre auch sehr einfach machbar gewesen.
Intressant nur dass Du den Markt besser kennst als Apple, weil sämtliche Audio und Bildleute die Mac Pros 2019 gekauft haben ohne mit der Wimper zu zucken. Ich glaube wir definieren "Professionals" einfach etwas anders.
 
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Neko/Arc schrieb:
Intressant nur dass Du den Markt besser kennst als Apple
Das hab ich nicht gesagt. Das war sicherlich ne bewusste Entscheidung von Apple.


Neko/Arc schrieb:
Inzwischen siehst du da den Mac immer seltener.

Wir brauchen halt enorme Mengen an RAM und Festplattenspeicher und da war der 2013 schon ne riesen Enttäuschung. In der Branche gibt es heute noch mehr Mac Pros von 2006 bis 2012 als 2019er Modelle und das obwohl die auf nem uralt MacOS stehen bleiben.

Ich kenne kaum einen Medienkomponisten der noch mit dem Mac arbeitet. Wir sind inzwischen alle bei Windows unterwegs, auch wenn die Treiber nerven. Aber immerhin muss ich da für 128GB RAM und 10TB SSD-Speicher nicht mehr als nen Monatsgehalt hinblättern.

Im Rundfunkbereich gibts bei Professional-Audio praktisch nirgends mehr Apple. Da gibt es i.d.R. nicht mal mehr die Software für den Mac.

In den anderen Bereichen der Audiobranche gibt es auch einen sehr klaren Trend. Ich rede hier auch nicht von den kleinen Homerecording-Fischen. Selbst die ganz großen Studios haben entweder noch nen uralten Mac da stehen, oder wechseln immer mehr zu Windows - Liegt auch daran, dass div moderne Audioprotokolle über dezidierte Ethernet-Ports laufen und im professionellen Bereich redundant sein sollen (ergo >2 Ports, bzw. oft sogar nur über spezielle PCIe-Karten die das Protokoll unterstützen) - Da wird die Auswahl an Macs schnell sehr dünn. Die einzigen die da noch auf nen aktuellen Mac setzen sind die Leute die sich entweder wirklich den 2019er Mac Pro angetan haben, oder mit was deutlich kleinerem klarkommen.

Neko/Arc schrieb:
Photoshop mit ner Workstation für 10k? Ja, davon gibt es sicher extrem viele... :freak: Du kannst ja gerne die Zielgruppe eingrenzen die ne 10k Workstation braucht und für die mag so nen aktueller Mac Pro ja toll sein.
 
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nciht schrieb:
Das hab ich nicht gesagt. Das war sicherlich ne bewusste Entscheidung von Apple.



Inzwischen siehst du da den Mac immer seltener.

Wir brauchen halt enorme Mengen an RAM und Festplattenspeicher und da war der 2013 schon ne riesen Enttäuschung. In der Branche gibt es heute noch mehr Mac Pros von 2006 bis 2012 als 2019er Modelle und das obwohl die auf nem uralt MacOS stehen bleiben.

Ich kenne kaum einen Medienkomponisten der noch mit dem Mac arbeitet. Wir sind inzwischen alle bei Windows unterwegs, auch wenn die Treiber nerven. Aber immerhin muss ich da für 128GB RAM und 10TB SSD-Speicher nicht mehr als nen Monatsgehalt hinblättern.

Im Rundfunkbereich gibts bei Professional-Audio praktisch nirgends Apple. Da gibt es i.d.R. nicht mal die Software für den Mac.

In den anderen Bereichen der Audiobranche gibt es auch einen sehr klaren Trend. Ich rede hier auch nicht von den kleinen Homerecording-Fischen. Selbst die ganz großen Studios haben entweder noch nen uralten Mac da stehen, oder wechseln immer mehr zu Windows - Liegt auch daran, dass div moderne Audioprotokolle über dezidierte Ethernet-Ports laufen und im professionellen Bereich redundant sein sollen - Da wird die Auswahl an Macs schnell sehr dünn. Die einzigen die da noch auf nen aktuellen Mac setzen sind die Leute die sich entweder wirklich den 2019er Mac Pro angetan haben, oder mit was deutlich kleinerem klarkommen.


Photoshop mit ner Workstation für 10k? Ja, davon gibt es sicher extrem viele... :freak: Du kannst ja gerne die Zielgruppe eingrenzen die ne 10k Workstation braucht und für die mag so nen aktueller Mac Pro ja toll sein.
Audio braucht ne Menge an Festplattenspeicher? Selten so gelacht. Und du setzt Video mit Photoshop gleich? Arbeitest Du überhaupt in der Branche? Alles was Du erzählst klingt wie nachgeplappert über drei Ecken, aber praxisrelevante Erfahrung fehlt hier wohl leider.
 
Neko/Arc schrieb:
Audio braucht ne Menge an Festplattenspeicher? Selten so gelacht.
Jup. Bei mir liegen knapp 8TB an Sample-Libraries im PC, die heute auf SSD liegen müssen, damit die Daten gestremed werden können. Und auch vor 10-15 Jahren waren Sample-Libraries in TB-Regionen keine Seltenheit. Damals lag halt alles auf HDD und der RAM musste immens sein, weswegen man mehrere PCs als Slave an den Master gehängt hat. Mag ja sein, dass du das jetzt nicht als viel erachtest aber wenn ich jetzt keine externen Platten nutzen will, was soll ich dann bitte kaufen.

Neko/Arc schrieb:
Und du setzt Video mit Photoshop gleich?
Du sagtest "Bild" nicht Video. Deswegen hab ich mich auf Audio und Bildbearbeitung bezogen. Kann ja sein, dass es in der Videobearbeitung haufenweise Workstations für 10k gibt. Ändert nichts daran, dass die anderen Workstation-Nutzer, die nen Tower für weit unter 10k wollen alle wegrennen. Auch Photoshop-Nutzer haben früher btw. gerne mit dem Mac-Pro gearbeitet, weil die eben auch gerne mal größere Datenmengen lokal auf dem PC speichern möchten und sich ein günstiger Tower da gut anbietet. Gehen jetzt halt auch alle zu nem anderen Apple Produkt oder zu Windows.

Neko/Arc schrieb:
Arbeitest Du überhaupt in der Branche?
Ja - ich sehe ständig größere Tonstudios von innen und gerade im Rundfunkbereich kenne ich in der Audiobranche auch größere Player (ORS RAS und RAI) ziemlich gut, weil ich mit denen ständig über meine Arbeit in irgendeiner Form zusammenarbeite. Ich muss das nicht nennen, um meine Argumente stichhaltiger zu machen - Ich bin mal nur so freundlich weil du es in Frage gestellt hat. Es ist völlig okay, wenn das nicht deine Welt ist, aber wenn du mir vorwerfen willst, ich hätte in dem Bereich keine "Praxisrelevante Erfahrung" um so zu tun als hättest du welche, wirst du dich mit derartigen Autoritätsargumenten hier nur lächerlich machen.
 
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nciht schrieb:
Jup. Bei mir liegen knapp 8TB an Sample-Libraries im PC, die heute auf SSD liegen müssen, damit die Daten gestremed werden können. Und auch vor 10-15 Jahren waren Sample-Libraries in TB-Regionen keine Seltenheit. Damals lag halt alles auf HDD und der RAM musste immens sein, weswegen man mehrere PCs als Slave an den Master gehängt hat. Mag ja sein, dass du das jetzt nicht als viel erachtest aber wenn ich jetzt keine externen Platten nutzen will, was soll ich dann bitte kaufen.

Du sagtest "Bild" nicht Video. Deswegen hab ich mich auf Audio und Bildbearbeitung bezogen. Kann ja sein, dass es in der Videobearbeitung haufenweise Workstations für 10k gibt. Ändert nichts daran, dass die anderen Workstation-Nutzer, die nen Tower für weit unter 10k wollen alle wegrennen. Auch Photoshop-Nutzer haben früher btw. gerne mit dem Mac-Pro gearbeitet, weil die eben auch gerne mal größere Datenmengen lokal auf dem PC speichern möchten und sich ein günstiger Tower da gut anbietet. Gehen jetzt halt auch alle zu nem anderen Apple Produkt oder zu Windows.


Ja - ich sehe ständig größere Tonstudios von innen und gerade im Rundfunkbereich kenne ich in der Audiobranche auch die größeren Player (zumindest in Zentral-Europa) ziemlich gut, weil ich mit denen ständig über meine Arbeit in irgendeiner Hinsicht zusammenarbeite.
Du redest von TB, ich rechne immer in Petabyte. Kombiniert aus 200-300TB NVMe, Rest aufgefüllt mit HDDs.
Ich hab in den vergangenen Posts immer von Video geredet, daher bin ich davon ausgegangen dass das klar ist.

Rundfunk erklärt allerdings alles, aber die hinken ja größtenteils in der HD Welt rum, technisch also 0 wegweisend. Dass man da nicht die krassen Ansprüche hat ist ja klar. Und da arbeiten ja auch viele IT Admins die mit Macs nichts anfangen können, gottseidank beliefer ich Sendeanstalten so gut wie gar nicht mehr.
 
Neko/Arc schrieb:
Du redest von TB, ich rechne immer in Petabyte. Kombiniert aus 200-300TB NVMe, Rest aufgefüllt mit HDDs.
Wir sprachen bisher beide davon was die Workstation haben muss, nicht die Infrastruktur außerhalb davon. Du hast also 200-300 TB NVMe SSD-Speicher und so viele HDDs dass du auf über nen PB kommst in deinem Mac Pro? An einen Server könnte man ja auch nen Mac Mini dran hängen und schon dann hat der mehrere PB Speicher... In der SpeicherRegion wird ja der potenzielle Speichervorteil des Tower irrelevant.

Selbst wenn, war mein Argument noch immer, dass die Kunden, die ne Workstation für unter 10k wollen wegfallen und nicht die Leute, die 300TB NVMe-Speicher lokal in ihrer Workstation haben wollen, wie auch immer das gehen soll.

Audio-Bearbeitung will halt den Speicher am liebsten lokal in der Workstation haben, damits möglichst keine Streaming-Latenz gibt und die paar TB die man beim Mac bekommt, sind schnell ausgereizt und zusätzlich immens teuer. Selber nachrüsten geht nur beim Pro und der macht es nicht gerade günstiger.

Neko/Arc schrieb:
aber die hinken ja größtenteils in der HD Welt rum, technisch also 0 wegweisend
Genau, erst mal raushauen, wie unprofessionell du den Rundfunk findest, weil das dich dann weniger lächerlich und viel professioneller dastehen lässt.
 
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Ich glaube einfach dass Du einfach ein Kunde des alten pre 2019er Mac Pro warst, dir die Preisgestaltung beim 2019er aufwärts nicht gefällt und daher einfach nicht mehr die Zielgruppe warst. Wer die Apple Preise für interne SSDs bezahlt hat es auch einfach nicht verstanden. Aber es dreht sich hier sowieso im Kreis, schönen Tag noch.
 
Neko/Arc schrieb:
Ich glaube einfach dass Du einfach ein Kunde des alten pre 2019er Mac Pro warst, dir die Preisgestaltung beim 2019er aufwärts nicht gefällt und daher einfach nicht mehr die Zielgruppe warst.
Ziemlich genau das hatte ich hier im Thread ja schon gesagt. Ich (und viele andere in der Audiobranche) bin da nicht mehr die Zielgruppe, aber trotzdem die Zielgruppe für nen Tower. Ich glaube auch dass viele andere Professionelle heute noch nen günstigen (erweiterbaren) Tower von Apple kaufen würden für Photoshop und andere Sachen, wenn es einen geben würde für 2-3k Einstiegspreis. Ein Desktop, selbst wenn ich da "nur" ne GPU und SSDs nachrüsten kann, wäre für sehr viele Leute enorm attraktiv. Es ist nicht dass ich die Kunden besser kenne als Apple, Apple hat da nur einfach andere Strategien, wo halbwegs günstige aufrüstbare Geräte nicht rein passen und denen ist das egal, wenn die ne Zielgruppe verprellen, solange die meisten Kunden (die ggf. den Tower sogar bevorzugt hätten) zu nem anderen Gerät gezwungen werden können für maximalen Gewinn.

Neko/Arc schrieb:
Und dann bleibt Euch ja beim Audio nur noch ne Windows Kiste übrig. Ist dann wohl leider halt so. :/
Es gibt ein paar Mastering-Engineers die mit Linux Arbeiten und mit Reaper, alle anderen brauchen irgendwas, was nur auf dem Mac läuft, oder unter Windows. Ich wäre sonst auch längst bei Linux, bzw. privat, wenn es nicht um Audio-Bearbeitung geht, bin ich das z.T. auch schon.
 
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ridgero schrieb:
PCIe Expansion kriegst mit einem TB5 PCIe Dock sehr gut hin. Ich bezweifle, dass ein Mac Pro in dieser Form noch eine Daseinsberechtigung hat.
Das Argument gab es allerdings schon beim 2013er MacPro. Dort konntest Du alle möglichen Erweiterungen per Thunderbolt-2 anschließen; dazu hatte der MacPro auch sagenhafte 6 ThunderBolt-2-Anschlüsse. Auch wenn dann recht viel Erweiterungen dieser Art auf den Markt kamen, hatte sich das Prinzip irgendwie nie richtig durchgesetzt, so dass die fehlende interne Erweiterbarkeit dieses MacrPros zu seinem größten Kritikpunkt wurde. Ich sehe nicht, dass sich das Prinzip jetzt, rund 15 Jahre später, auf einmal durchsetzen sollte.
 
TechFA schrieb:
Ja und nein. Der Tischstaubsauger 2013 mag ein gutes, vielleicht gar sehr gutes Prosumer-Computer gewesen sein, aber sicherlich war er nicht ein Gerät für tatsächliche Professionals.
Ich habe 2014 für mein kleines Unternehmen einen Mac Pro gekauft. Das Gerät hat sich mehrfach bezahlt gemacht. Ein befreundeter Unternehmer, deutlich größer aufgestellt als ich, hatte sogar mehrere dieser Maschinen im Dauereinsatz bei großen Events. Dort mussten mehrere mobile Kamerasignale live zu einem Stream zusammengeführt werden. In unserem beruflichen Umfeld war der Mac Pro über Jahre die zuverlässigste und leistungsstärkste Lösung.

Die Behauptung, das Gerät sei nicht für Profis gedacht gewesen, ist Unsinn. Es gab günstigere Alternativen, klar. Trotzdem war das Teil in meinem Arbeitsfeld ausgesprochen beliebt und wurde genau dafür gekauft: professionelle Arbeit unter Last.

Mein Mac Pro hat exakt nach zehn Jahren mit einem Logicboard-Defekt den Geist aufgegeben. Der Zeitpunkt war schon unheimlich genau, aber am Ende ist es schlicht Zufall.
 
TechFAs Post war einfach nur lang und ich habe einfach nicht die Zeit jede einzelne Zeile an Falschinfo zu widerlegen. Glaube das macht auch die meisten seiner Beiträge aus.
Wenn es nach diesem Thread gehen würde wären einige Firmen und ich schon längst insolvent gewesen, das Gegenteil ist aber der Fall. Klassischer Case dass man Foren nicht zu ernst nehmen sollte.
 
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