News Machtmissbrauch: Im Verfahren um Google Android droht Milliardenstrafe

Lan_Party94

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#2
Was kann Google dafür, wenn die Smartphonehersteller Android mit Gapps installieren?
Samsung hat Tizen, Huawei arbeitet auch an einem Betriebssystem und LineageOS gibt's auch noch.

Bin da auf jedenfall auf Googles Seite.
 

Yoshi_87

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#3
Das ganze ist genau so lächerlich wie das Gedöns damals um den Internet Explorer. Jeder kann sich jederzeit andere Apps installieren, fertig.
 

Askat86

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#4
a) nein, das kann nicht jeder(rein vom wissen)
b) wurde im Artikel schon erwähnt, dass Google sehr wohl etwas dafür kann, wenn sie Werbeeinnahmen anbieten oder sogar den Zugang zum play store sperren

Das ist ein quasi Monopol das Google da hat und Monopole müssen immer besonders betrachtet werden
 
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#5
"alternativlos" ist der Playstore also. Daher gibt es also keine Alternativen wie F-Droid. Und was Amazon mit seinen Fire-Geräten macht ist also auch unmöglich?

Es ist natürlich nicht so bequem und einfach, aber natürlich ist es möglich auch ohne Playstore zu leben.
 

Simple Man

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#7
Wäre sehr einfach die Schuld der Situation auf den Kunden zu schieben. War auch mein erster Gedanke, aber wir Menschen lassen uns zu leicht beeinflussen. Da ist es schon ganz ok wenn auf bestimmte Entwicklungen und Verhalten von außen etwas Druck ausgeübt wird und hingewiesen wird, dass eine Monopolstellung, egal wie begeistert von uns verursacht, doch nicht zum langfristigen Vorteil von uns allen sein wird.
 

estros

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#8
Der Playstore sollte ohne die Bloatware installiert werden dürfen, da hat die EU ganz recht.
Bei Billig Handys ist Android leider alternativlos und daher sollte man hier tunlichst drauf achten, dass das vorhandene Monopol nicht weiter verschlimmert wird.
 

Matthew Sobol

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#9
"Google sieht das anders und behauptet kein Hersteller werde gezwungen, die Google Dienste vorzuinstallieren. Außerdem könnten sie auch ohne große Mühe durch andere Apps ersetzt werden."

haben wohl vergessen zu erwähnen, dass die vorinstallierten apps nicht deinstalliert werden können
und somit speicherplatz nicht verfügbar wird.

im schnitt hat man bei einem 16gb android gerät 11gb frei.
 
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#10

MSSaar

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#11
So langsam muss man echt an deren Verstand zweifeln. Google hat das System erfunden und hat alle Rechte daran. An Googles Stelle würde ich darüber nachdenken, in der EU kein Android mehr verkaufen zu lassen - wenigstens für eine gewisse Zeit. Ganz im Gegenteil, ich bin sogar froh um den Playstore, weil Google die Apps prüft, was zur Sicherheit beiträgt.

Wenn schon jemand verklagt werden soll, sind es die Handyhersteller, weil diese es nicht ermöglichen, die Apps zu löschen. Es hindert diese niemand daran, in den App Einstellungen einen "Deinstrallieren" Button anzuzeigen.
 

rob-

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#12
Die EU ist ein Geldverbrennungsmotor, der immer neue Wege sucht um in Gang zu bleiben.

Wir leben in einer Gesellschaft von Miesepetern, die anderen nur zu gerne Dinge verbieten würden, oder von deren Arbeit etwas abhaben wollen.

In Südkorea hat man die Hersteller dazu verdonnert keine Bloatware mehr zu installieren. Deinstallation muss auch für alles möglich sein.
 
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#13
Richtig so verdient haben sie es sie MS damals hat sich Google auch beschwert bei Windows gleiches recht für alle Punkt.
Ergänzung ()

@rob Soviel Müll in einem Satz sorry sowas geht ja mal gar nicht, aber ich verkaufe gerne deine Daten für dich an Google.
 

Yuuri

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#14
Das ganze ist genau so lächerlich wie das Gedöns damals um den Internet Explorer.
Die Situation ist komplett anders. Beim IE damals ging es nur darum, dass dieser im OS mit ausgeliefert wird. Es ging also darum, dass ein Browser vorinstalliert ist, dieser natürlich als Standard eingestellt wurde und sich Opera damals benachteiligt fühlte. Über die Situation lässt sich wahrlich streiten, denn einen Browser braucht es. Dass MS nun einen Dialog einbauen musste, der den IE öffnet und auf die Downloadseite von $Browser leitete - ist natürlich vollkommen Banane.

Jetz gehts darum, dass wenn Samsung den Play Store vorinstalliert haben will (damit der User was davon hat), muss ebenso Chrome, Maps, Music, Youtube und ähnlicher Firlefanz mitinstalliert werden, unabhängig davon ob der Verbraucher es will, überhaupt nutzt oder gar ob Samsung das möchte oder gar an seine Kunden weitergeben will. Dass ihr noch was anderes installieren könnt, ist doch gar nicht Bestandteil dieses Falls. Es geht nur darum, dass Google nur ein Gesamtpaket schnürt und ohne dieses darf man das Handy noch nicht mal als "Android" bezeichnen (siehe Amazon Fire, was offiziell kein Android Label besitzt).

Du bekommst beim Bäcker kein Brötchen, wenn du nicht ebenso Butter, Käse und Wurst mit kaufst. Jeder normale Mensch würde die nen Vogel zeigen und ohne zu bezahlen wieder rückwärts raus gehen. Bei Software klemmt der Verstand halt irgendwo...
 
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#15
Irgendwo kann ich das schon verstehen, aber irgendwo muss Google ja auch was mit dran "verdienen".

Wenn jetzt jeder Hersteller den Playstore ohne weitere Google Apps vorinstallieren kann, hat Google, wenn nur Gratis Apps installiert werden nichts davon. Aber Das Betreiben vom Playstore wird selbst Google schon auch was kosten
 
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#16
Keiner verbietet Google etwas zu verdienen. Deren gratis Apps können ja durchaus im Store mit anderen (gratis & payed) Apps konkurrieren. Und auch jeder andere Anbieter hat Kosten, die er irgendwie decken muss.
 

hümmelske Bur

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#17
Das ist Falsch. Erfunden hat es Andy Rubin.

Wenn schon jemand verklagt werden soll, sind es die Handyhersteller, weil diese es nicht ermöglichen, die Apps zu löschen. Es hindert diese niemand daran, in den App Einstellungen einen "Deinstrallieren" Button anzuzeigen.
Ich denke mal das Google die Handyhersteller dazu zwingt.
 

Yoshi_87

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#18
a) nein, das kann nicht jeder(rein vom wissen)
b) wurde im Artikel schon erwähnt, dass Google sehr wohl etwas dafür kann, wenn sie Werbeeinnahmen anbieten oder sogar den Zugang zum play store sperren

Das ist ein quasi Monopol das Google da hat und Monopole müssen immer besonders betrachtet werden
Wer das "rein vom Wissen" her nicht kann, dem würden auch diverse Alternativen nichts bringen. Bestenfalls würden sie sich die meisten entweder beschweren das sie den Kram extra runterladen müssen oder sie würden es schlicht nicht mitbekommen das etwas fehlt, weil sie es nicht benutzt haben.

Ich bin zufrieden wenn es für jedes Stück Funktion das mein Smartphone bietet auch eine Software installiert ist. Das man diese im Nachhinein austauschen/löschen können sollte ist natürlich selbstverständlich.

Hier muss man auch an die unbedarften Nutzer denken die dann im schlimmsten Fall irgendeinen Mist installieren
 

DavidMay

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#19
Das Problem sind wie immer "Defaults" (u.A.). Das Problem war schon damals, dass standardmäßige installierte und als Default gesetzte Software einen Vorteil gegenüber manuell zu installierenden Alternativen hat.

Im Internet wird ja schon länger über die "Knebel" gemunkelt, die Google mit seiner Open Headset Alliance den Geräteherstellern anlegt, wie etwa oben genannte Pflicht diese zusätzliche Software zu installieren, wenn man den Play Store will. Die Gerüchte gehen ja sogar soweit, dass den Herstellern Forks und Geräte ohne Play Store unter Androhung des Entzugs der Play Stores auf anderen Smartphones de-facto untersagt wurden.

Bin mal auf den Ausgang des Verfahren gespannt und ob sich dadurch mittel- oder langfristig was im Smartphone-Markt bewegt (zu welchem Grad auch immer).
 
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#20
Google bietet streng genommen aber drei unabhängige Dienste an: Android, Gapps und den Store. Amazon zeigt, dass Android gut ohne Gapps und GStore funktionieren kann und es im Machbaren liegt etwas entsprechendes auf die Beine zu stellen.

Blos weil die Hersteller keine Lust darauf haben sich Softwareseitig größer um ihre Geräte zu kümmern gibt es so wenig Alternativen. Denn Gapps und GStore drauf und schon brauchen die Hersteller sich um fast nichts mehr kümmern.
Streng genommen bietet Google hier Services an, die einfach so gut sind, dass Hardwarehersteller keine Lust haben sich um Alternativen zu bemühen. Nebenbei muss man da auch bedenken, dass die meisten Smartphonehersteller eben ihre Kernkompetenz im Bereich Hardware haben und nicht mal von jetzt auf gleich ein größeres Software-Entwicklerteam auf die Beine stellen wollen.

Ob das für uns als Endkunden hingegen gut ist steht auf einem anderen Blatt.
 
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