Mainboard wechseln, Probleme mit Chipsatzwechsel?

dernamenlose

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Hallo,
Ich bin neu hier im Forum, deswegen möchte ich erstmal mein System kurz beschreiben.
Ich habe ein Skylake System (Eigenbau) mit Windows 10 und einer RX480 als Grafiklösung.
Mein aktuelles Mainboard ist ein ASRock H170A-X1, ich habe nun die Möglichkeit günstig an ein Asus Z170 Deluxe zukommen. Nun zu meiner Frage, ist es Problematisch wenn ich mein Mainboard wechsle ohne Windows neu aufzusetzen? Ich habe auch schon etwas rumgeguckt und nur oft gelesen, dass es kein Problem sein soll wenn der Chipsatz der selbe bleibt, nur in meinem Fall wechsle ich diesen ja.
Ich weiß auch schon das es besser ist Windows neu aufzusetzen nur müsste ich dann auch Spiele etc neu installieren, das Problem daran ist, dass ich bloß 50Gb Datenvolumen im Monat habe (es gibt bei uns kein DSL) und ich damit nicht viel machen kann.
 
AW: Mainboard wechseln, Porbleme mit Chipsatzwechsel?

Innerhalb der selben Chipsatzfamilie ist das überhaupt kein Problem. Aber auch so kriegt das Windows eigentlich ganz gut hin die Treiber auszutauschen. problematisch ist einzig der fall wenn sich der Treiber für die Bootplatte ändert, man z.B. den Intel SATA Treiber installiert hat und auf ein AMD Board wechselt (mit dem Windows eigenen AHCI treiber geht aber selbst das)
 
AW: Mainboard wechseln, Porbleme mit Chipsatzwechsel?

Aja, du solltest dich außerdem vorher mit deinem Microsoft Konto einloggen sofern du keinen Key für win 10 direkt hast sondern so nee upgrade Story gemacht hast bei der deine Lizenz an deiner Hardware hängt.
 
AW: Mainboard wechseln, Porbleme mit Chipsatzwechsel?

Ist in der Regel relativ unproblematisch wenn man beim selben Anbieter des Chipsatzes bleibt. Auch erst letztens von B350 auf X370 gewechselt, lief problemlos. Wie schon gesagt nur Windows 10 an ein Microsoftkonto binden, dann wird das in der Regel automatisch wieder problemlos aktiviert.
 
AW: Mainboard wechseln, Porbleme mit Chipsatzwechsel?

Ok, vielen Dank für die schnelle Hilfe. :)
 
Das wichtigste beim MB Wechsel ist eigentlich der Storage Controller / SATA Controller.
Wenn der neue und der alte SATA Controller den gleichen Treiber nutzen (uns man kein RAID gebaut oder Unsinn eingestellt hat)klappt das so gut wie immer.
Ansonsten vorher den SATA Treiber deinstallieren und System 1x durchbooten damit Windows den hauseigenen AHCI installiert.
 
Jesterfox schrieb:
Innerhalb der selben Chipsatzfamilie ist das überhaupt kein Problem.

Das ist leider falsch, denn wie h00bi richtig gesagt hat, ist der Festplattencontroller des Bootlaufwerks der entscheidende Faktor, der beim Mainboardwechsel für Probleme sorgen kann. Ist also ein zusätzlicher Controller auf dem Board vorhanden, der nicht zum Chipsatz gehört, wird ggf. selbst das Umstöpseln am gleichen Board auf den jeweils anderen Controller schon zum Problem!
Selbiges passiert auch beim Wechsel z.B. von IDE-Modus auf AHCI o.ä..

Bei Windows 10 sehe ich da aber keine Schwierigkeiten, das System wird spätestens nach einem erfolglosen Start erkennen, was passiert ist und den Treiber anpassen.
Bei Systemen wie Windows 7 helfen Tools wie sysprep oder (falls z.B. das alte Board tot ist) sowas wie "Paragon System Upgrade Utilities".
 
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