News Mark Zuckerberg: „Ich sorge mich um Filterblasen und Fake News“

Andy

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#1

calNixo

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#4
Die Menschheit war wohl schon immer sehr empfänglich für Propaganda. Durch die Schnelligkeit der sozialen Medien ist die Verbreitung falscher und möglichst emotionaler Propaganda in der Welt fast unkontrollierbar geworden.

Da nutzt auch keine ausführliche Aufklärung mehr, wenn die meisten Menschen nur die ersten 140 Zeichen lesen.

Und durch eine gewiefte Methodik lassen sich Meinungen wohl sehr leicht sehr breit etablieren, fast wie im Baukasten.

Wenn wir an dem Punkt angelangt sind, an dem alles was einem nicht gefällt als unwahr bezeichnet wird und keiner mehr irgendwem oder irgendwas vertraut, sondern nur noch in seiner eigenen Filterblase lebt, wird es irgendwann richtig krachen. Dann heißt es Demokratie ade.
Und durch den aktiven Missbrauch der sozialen Medien durch Einige rückt dieser Punkt immer näher.
 
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#5
Was ist Facebook denn noch?

Eine Plattform die dich mit Werbung, FacebookGames, FakeNews, Videos und lauter Dünnschiss zu müllt.
 
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#6
ach stimmt.. 2015 war ich da zum letzten mal...
 
F

findichgut

Gast
#8
Facebook ist eine Aktiengesellschaft und kein Sozialverein. Deshalb wollen die Aktionäre Rendite sehen und er sagt was die Leute hören wollen. Wenn man so liest was der noch alles vor hat mit Facebook stehen einem die Haare zu Berge.
 

hroessler

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#9
Hallo,
ich bin seit 2013 raus bei Facebook. Dort wird zu 95% eh nur Dünnpfiff verbreitet. Meine Freunde treffe ich lieber im Real Life.

@Topic: Wenn Facebook wirklich das mit lokal angepassten Algorithmen angehen will, dann viel Spaß. Das wird eine Sisyphusarbeit hoch 20....

greetz
​hroessler
 
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#10
Mark Zuckerberg und Facebook haben Fake News noch nie interessiert, erst nach Druck gerade hier in Deutschland und der Androhung, Facebook für eine gewisse Zeit zu sperren, wenn gerade solche Fake News selbst nach wiederholtem Auffordern nicht gelöscht wurden, führen langsam zu einem Umdenken.

Und wenn Mark Zuckerberg jetzt davon spricht, dass er sich um Fake News sorgt, dann klingt das bei vielen Usern/Nutzern wie Hohn. Man hätte schon seit langer Zeit viel strikter gegen solche Fake News vorgehen können, wenn man diese nach Meldung auch umgehend gelöscht hätte, aber dazu war Facebook angeblich mangels Personal und hohem Zeitaufwand ja nicht in der Lage! :rolleyes:
 

calNixo

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#11
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#12
Das Problem ist doch eher, daß lediglich Meinungen und Nachrichten von Randgruppierungen als Fake News gesehen werden. Ich denke schon, daß diese zwar überwiegen, solange aber nicht eingesehen wird, daß auch z.B. unsere Bundesregierung Fake News verbreiten (nämlich Auslassung von Tatsachen, die ein anderes Bild gezeichnet hätten und das später objektiv gezeigt werden konnte, daß es dadurch Fake News waren weil eben die BR selber die ausgelassenen Tatsachen in einem anderen Zusammenhang äußerten), solange ist ein Eindämmen von Fake News eine Zensur gleichzusetzen.

Aufgrund des mangelnden Interesses der Mehrheit sich selber ordentlich zu informieren und zu hinterfragen ist ein Eindämmen von Fake News zwar nötig, aber es muß eben Neutralität gewährleistet sein. Nicht nur Pegida/AfD/Trump/Linke/CSU verbreiten Fake News, das können SPD/Grüne/CDU/FDP nämlich ähnlich gut.

Oops, was vergessen:
Ich denke, daß Zuckerberg auch aus ähnlichen Gründen so denkt. Er will Pluralität, vielleicht weil er damit besser Geld verdienen kann, vielleicht weil Vielfalt einfach schön ist. Auf jeden Fall hat er Recht wenn er mehr Sorgen vor Filterblasen als vor Fake News hat. Denn Fake News kann man mit wahren Nachrichten bekämpfen, Filterblasen neigen dazu zu Zensur zu mutieren.
 
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#13
herrlich, immer wenn es alternativen zu dieser maroden politik oder zu diesem kranken wirtschaftssystem gibt spricht man von einer gespaltenen gesellschaft. es soll verschiedene standpunkte geben aber nur ein weltbild, wie soll denn das gehen?

1% besitzt 90% des geldes der rest sorgt sich für seine existenz, zuckerberg und co sind die wirklichen gesellschaftsspalter, nicht ein paar truther auf facebook.
 

nobody360

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#14
Das Problem des Internets ist genau das selbe Problem der Medien. Ich gebe in diesem Punkt Trump ohne Widerspruch recht. Medien verbreiten einfach Schlagzeilen die sich gut verkaufen, egal ob sie der Wahrheit entsprechen oder nicht. Auch im Internet verbreiten sich Falschinformationen schneller als die Wahrheit, Spektakel und Circus ist was die Leute anklicken, lesen oder anschauen.

Internet wird immer mehr zum TV der Neuzeit, immer mehr Kontrolle und mehr Meinungsmache.
Das passiert mit jeder Community die zu groß wird... es entwickelt sich immer mehr Kontrolle und mehr Meinungsmache... als je zuvor.

https://www.youtube.com/watch?v=ePiZIKGUdXA
 
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#15
Das Problem ist doch eher, daß lediglich Meinungen und Nachrichten von Randgruppierungen als Fake News gesehen werden. Ich denke schon, daß diese zwar überwiegen, solange aber nicht eingesehen wird, daß auch z.B. unsere Bundesregierung Fake News verbreiten ..., solange ist ein Eindämmen von Fake News eine Zensur gleichzusetzen.
Wollte ich auch gerade sagen. Schön dass das immer mehr Leute merken.

Was lustig-ernstes und was nur ernstes dazu:
Fake News vom Innenminister (Asylanten): Die Anstalt: Das Wahrheitsministerium (07.02.2017)
Fake News vom neuen Bundespräsidenten (Ukraine, Agenda 2010): Nachdenkseiten (14.02.2017)
 

cor1

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#16
Hallo, ich bin seit 2013 raus bei Facebook. Dort wird zu 95% eh nur Dünnpfiff verbreitet. Meine Freunde treffe ich lieber im Real Life.
Warum sich Facebook und Freunde im Real Life treffen gegenseitig ausschliesst hab ich noch nie verstanden, aber gut.

Ich bin gern up to date, z.B. bei Bands (z.B. Konzertankündigungen) und diversen Marken (Neue Produkte oder Entwicklungen, die mich interessieren). Desweiteren gibt es einige Gruppen, die mich sehr interessieren, z.B. zum Kauf/Verkauf von diversen Sachen oder Reisetipps. Findet man so nicht ausserhalb Facebook.

Ich hab sämtliche Sachen gefiltert, die mich nicht interessieren. Meine Newsseite ist pro Tag ca. 4 Seiten lang. Aufwand pro Tag, um die durchzugehen: 30 - 60 Sekunden. Mehr Zeit verbringe ich dort nicht und verpasse trotzdem nichts.

Daher: Meiner Meinung liegt es vor allem am User, wenn 95% von dem, was sie sehen, Dünnpfiff ist.
 

Skycrumb

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#17
er macht sich sorgen das seine algorythmen nicht gut genug sind und die Menschen vllt noch was anderes sehen. mehr kann ich mir bei dem typen nicht vorstellen :p
 

Zockmock

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#19
Jaja viele Weisheiten hier aber "Fake News" lassen sich genauso schnell widerlegen wie sie
verbreitet werden. Die Leute die diese "Fake News" ernst nehmen bzw. glauben auch wenn
man sie korrigiert, werden auch weiterhin nur das glauben was ihrem Weltbild entspricht.
Das lässt sich auch nicht mit Zensur derer "Fake News" ändern.

@_calNixo.
Als ob die ganzen nationalen Parteien in Europa gerade so erfolgreich sind weil sie von "Fake
News" profitieren oder sich Propaganda bedienen und nicht weil irgendetwas falsch im System läuft ...
neee, ganz bestimmt sind das die "Fake News". Reichlich naiv.
 

Exit666

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#20
Warum sich Facebook und Freunde im Real Life treffen gegenseitig ausschliesst hab ich noch nie verstanden, aber gut.
Das habe ich früher in den 80ern schon so gemacht. Telefon brauchte ich nicht, ich habe mich lieber mit meinen Freunden getroffen. Dann in den 90ern, wozu ein Handy, man kann sich doch treffen. War manchmal umständlich, waren ja ein paar Kilometer, vor allem im Winter nervig. Aber das ging, irgendwann hatte ich ja ein Auto. Aber auch das brauchte ich nicht, ich war lieber zu Pferd unterwegs, als diesen neumodischen Kram zu unterstützen!
 
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