Massive BSOD Ryzen & Asrock & GSkill

Chrisis12

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Hallo, ich habe mir folgendes System (vor ca. 6 Monaten) zusammengestellt.

PowerColor Radeon RX 5700 XT
ASRock X570 Phantom Gaming 4 A (BIOS P2.30)
AMD Ryzen 5 3600
16GB G.Skill RipJaws V schwarz DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit
SSD SAMSUNG

DualBoot Windows 10 / Fedora 31


Da damals jedoch Fedora nicht sauber auf Ryzen lief habe ich es erst mal einige Monate kaum benützt bis eben jetzt.
In dieser Zeit hatte ich gelegentlich unter Windows 10 darauf gespielt und nur ganz gelegentlich ein BSOD erlebt (2 mal in 5 Monaten oder so)
Jetzt läuft Fedora sauber auf Ryzen und ich habe mir das System neu auf eine neue SSD aufgesetz. Und nun stelle ich fest dass ich nicht mal Windows 10 installieren kann weil ich unterbrochen einen BSOD bekomme. Kurzum, so ist das System unter Windows nicht zu verwenden. Unter Fedora läuft es stabil.

Da Windows bekannterweise weniger tolerant zu RAM ist und aus diversen anderen Gründen (BSOD Fehlermeldungen) gehe ich von einem RAM Problem aus.
Das System erkennt das RAM als DDR4-2133 und ist etwas stabiler wenn ich im BIOS die RAM Einstellung von Auto (DDR4-2133) auf DDR4-1866 (die kleineste mögliche Einstellung) setze.
DRAM Spannung ist auf Auto (1,205V)
XMP ist auf Auto

Ansonsten habe ich im BIOS alles auf Default gelassen, aber neueste BIOS Version installiert

Was kann ich machen um das System stabiler zu kriegen? Würde gerne in Corona Zeiten meine Games zocken und nun das ....
 
Stecken die Riegel im richtigen Slot laut Handbuch. Was ist die Fehlermeldung beim BSOD? Es muß nicht der Speicher sein. Kann auch die SSD sein, oder Windows kommt mit dem installiertem Linux nicht klar. Wenn es vorher lief würde ich die letzte Hardwareänderung als Fehlerquelle ansehen.
 
Also, ich würde mal die Spannung auf 1,35V stellen... die meisten DDR4 Speichersticks sind bei 1,35V standardmäßig eingestellt... manche gehen auch bis ~1,5V (soweit ich richtig informiert vertragen die Samsung B-Dies diese Spannungen noch, die aber auch eher die RAM Module für Übertakter sind als für den 08/ 15 Benutzer).

Dass Dein Board bei dem RAM auf Auto-Einstellung "nur" 1,205V anzeigt finde ich ein wenig überraschend... aber ich bin auch nicht der RAM-Profi... vielleicht weiß hier der Eine oder Andere mehr, aber 1,35V kannst Du (bin mir da "ziemlich" sicher) problemlos mal probieren und schauen, ob er dann stabil läuft.

XMP gib vorerst einfach mal "vorsichtshalber" auf "off"... nur um zu sehen, ob er mit den 1,35V mal stabil läuft... falls ja, kannst Du ja immer noch XMP wieder einschalten bzw auf Auto Modus schalten...

So würde ich es zumindest mal probieren.

PS: achja... welches Netzteil ist bei Dir eingebaut? Marke/ Modell, genauere Bezeichnung bitte.
 
Also, die BSOD Fehler sind die typischen, die alles beudeten können aber irgendwie auf RAM verweisen

Page Fault in Non PAGE Area
IRQL LESS OR EQUAL
KERNEL SECURITY CHECK FAILURE

Linux und Windows paralell hat garantiert nix damit zu tun. Ist auch völlig egal ob nun Windows alleine oder mit Linux zusammen auf der Platte ist. Auch die Art des Booten macht keinen Unterschied (UEFI, GRUB, WinPE)

Mit der SSD vs. HD ist mir aufgefallen dass er mit SSD etwas schneller abschmiert als mit ner lahmen, 10 Jahre alten Laptop-Platte. Kann die WIndows Installation auch nnoch m,al mit ner anderen Platte versuchen, aber BSOD kommt da genau so.

Ich habe jetzt mal das XMP Profil geladen, nun hat er DDR4-3200 und 1,35V angegeben -> BSOD
Habe dann XMP aus, DDR4-3000 eingestellt bei 1,35V -> BSOD

Was kich wundert ist dass er den RAM Riegel richtig im BIOS angibtr, aber dann bei default nur DDR4-2133 anzeigt. Kann das stimmen?
 
Standard Spannung laut Jedec ist 1.2 V. Darum wird vom Mainboard das Profil 2133 @ 1.2 V geladen. Um den Speicher dann nach seiner Spezifikation zu betreiben muss explizit das XMP Profil geladen werden. Vielleicht ist ein Riegel Defekt. Teste sie doch mal einzeln.
 
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Stecken die Riegel bei Dir in den richtigen Slots? Vermute (weil ich nicht in das Handbuch Deines Mainboards gesehen habe), dass auch bei Dir wahrscheinlich empfohlen wird die (bei 2) Riegel in A1/ B1 zu stecken... und nicht etwa A1/ A2...

Welches RAM-Kit ist es denn genau?? Dieses zufälligerweise? https://geizhals.at/g-skill-ripjaws-v-schwarz-dimm-kit-16gb-f4-3200c16d-16gvkb-a1327025.html

Die Möglichkeit einen MEMtestdurchlauf zu machen hast Du? Schmiert ja erst ab, kurz bevor er Windows lädt oder? (Kurze Anleitung:
- brauchst nur einen USB Stick, den Du dann für den Bootvorgang und das Testen bräuchtest.)

Hier noch eine recht nützliche Anleitung zu eventuellen RAM-Fehlern und nach welcher Methodik man da vorgeht...
 
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rotAs743 schrieb:
Standard Spannung laut Jedec ist 1.2 V. Darum wird vom Mainboard das Profil 2133 @ 1.2 V geladen. Um den Speicher dann nach seiner Spezifikation zu betreiben muss explizit das XMP Profil geladen werden. Vielleicht ist ein Riegel Defekt. Teste sie doch mal einzeln.
OK, das passt zu dem Verhalten das ich sehe.
Das Mainboard BIOS ist übrigends richtig komfortable. Zeigt mir auch die möglichen JEDEC und XMP Einstellungen an die anscheinend aus dem Riegel ausgelesen werden.

Pulsar77 schrieb:
Stecken die Riegel bei Dir in den richtigen Slots? V
Ja

Pulsar77 schrieb:
PS: achja... welches Netzteil ist bei Dir eingebaut? Marke/ Modell, genauere Bezeichnung bitte.
Ein
500 Watt be quiet! System Power 9 Non-Modular 80+ Bronze. Und da der Rechner bei stundenlangem DOOM zocken nicht abgestürzt ist wirds kaum daran liegen.
Ergänzung ()

So, ich habe jetzt gestern noch mal die SSD platt gemacht und versucht ein UEFI-Dual-Boot System einzurichten.
Windows lies sich nicht installieren, sobald der Installer anfängt auf die Platte zu schreiben(? direkt nach Angabe des zukünftigen Users im Installer) gibts ein BSOD.
Dann habe ich das mal sein lassen und noch mal versucht Fedora KDE zu installieren. Klappt super. Gleich noch steam, DOOM, Borderlands und einige andere Speile drauf gekloppt. Super, DOOM unter Vulkan mit ca. 150Hz bei maximaler Auflösung und Einstellungen. Borderlands 2 irgendwo jenseits der 200Hz. Was will der Mensch mehr.

Ich werde jetzt mal unter Linux versuchen den RAM auf 3200 zu setzen um zu sehen ob er auch unter Volldampf unter Linux stabil bleibt.
Mittlerweile habe ich eher nicht mehr die Hardware im Verdacht, sondern Windows selbst.
  • Entweder ist das ISO kaputt (gibt ja keine checksum für Windows ISOS :-(
  • oder der USB Stick hat nen Macken (habe nur ein einziger USB Stick > 4GB, deswegen kann ich keinen anderen verwenden)
  • der eingebaute MS Treiber taucht nix
  • oder seit einem Update vor ca. 2 Monaten ist W10 einfach nicht mehr kompatible (seitdem habe ich ungefähr diese Probleme)

Naja, ich mache mal weiter aber halte euch auf dem laufenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe genau das gleiche Problem.
Ich hatte alles durchgetestet und alle Teile außer MoBo und CPU ausgetauscht.
Immer wieder Bluescreen beim installieren von Windows.

Die Lösung war im BIOS "Core Performance Boost" und "Precision Boost Overdrive" zu deaktivieren.
Sollte es dann funktionieren hat die CPU ein ding weg.

Ich habe dann Multi und Spannung manuell eingegeben und nun läuft sie erstmal bis ich Zeit finde zu reklamieren.
 
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Wenn du die Ursache finden willst musst du systematisch vorgehen. Erst mal Ram Fehler ausschließen oder bestätigen. Test durchführen wie von maxbln und Pulsar77 vorgeschlagen. In der Standard Einstellung also mit 2133. Wenn Probleme in der Standard Einstellung, RAM Spannung auf 1.35 V stellen. Test wiederholen. Immer noch Problem. Riegel einzeln testen.
 
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Xyased schrieb:
Ich habe genau das gleiche Problem.
Ich hatte alles durchgetestet ...... beim installieren von Windows.
Hast du auch mal Linux probiert? Das schräge ist bei mir ja dass Linux stabil läuft. Hatte allerdings jetzt einmal ne Kernel-Panik und das der Steam Game-Download plötzlich auf Null war und sich nicht mehr starten lies.
 
Xyased schrieb:
Die Lösung war im BIOS "Core Performance Boost" und "Precision Boost Overdrive" zu deaktivieren.
Sollte es dann funktionieren hat die CPU ein ding weg.

Diese Einstellungen habe ich nicht. Finde nur ACPI Einstellungen, hmmm .....

Aber ich habe ne EInstellung für den Takt der CPU. Die habe ich nun von "Auto" auf "Manual = 3200" gesetzt. Nun bin ich mit der Windows Installation durch ohne BSoD.
Sind jetzt andere seltsamkeiten. Hat nur noch SVGA Auflösung (ging auch mal mit HD OHNE zusätzliche Treiber) aber immerhin es läuft.
Ich installiere mal die richtigen Treiber und mache ein paar Stabilitätstests.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte kurzzeitig Linux installiert und auch keine Probleme.
Windows installieren war immer eine 50 / 50 Chance das das durchläuft und dann SOFORT und als erstes chipset Treiber installieren, damit man arbeiten kann. Ohne chipset Treiber kam bei mir nach ca. 5 Minuten ein Bluescreen.

Die Einstellung muss es geben. Google hilft ;)
 
Also, hier mal die Zusammenfassung.
Windows 10 läuft stabil mit festem CPU-Takt von 3600 (default) / 1.1V und RAM auf XMP (DDR4-3200 / 1,35V)
Linux läuft stabil mit CPU-Takt auf "Auto" und RAM auf XMP (DDR4-3200 / 1,35V)

Sobald ich bei Windows die CPU auf "Auto" setze ist das System instabil.

Memtest
CPU auf Auto / RAM auf XMP -> Rechner stürzt irgendwann ab / bootet neu.
CPU auf fester Takt (3600 / 1,1V ) und RAM auf DDR4-2133 -> läuft fehlerfrei

Mit den erst genannten Einstellungen unter Windows habe ich jetzt übers WE viele Stunden DOOM Eternal gezockt. Dabei lief das System stabil und flott.

Ich kann also damit leben, ist aber natürlich blöde das ich zwischen arbeiten unter Linux und zocken unter Windows immer ins BIOS muss um umzustellen. Zum arbeiten unter Linux möchte ich weder auf die Maximalleistung noch die Stromsparfunktionen der CPU verzichten. Beim spielen unter Windows ist das zweitrangig.

Falls jemand also noch einige Ideen hat wie ich vielleicht doch stabile Einstellungen mit dynamischem Takt erreichen kann dann teste ich das gerne.
 
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