Maus ist tot

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Benna schrieb:
Aber aufgrund des herablassenden Umgangstons seitens einiger Linux-User hier im Forum, werde ich das Problem so lösen, dass Linux von der Platte fliegt.
Das ist natürlich auch ok, das du dir von anderen da so hart reinreden lässt ist deine sache, ob du Linux benutzen willst ist deine sache.
Dann viel erfolg mit Windows nehme ich an.
 
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RedPanda05 schrieb:
Und bei Arch bist du (etwas überspitzt formuliert) Beta Tester. Du kannst dir auch Win 11 insider Edition* installieren und mit etwas Pech ähnlich skurril anmutende Probleme erhalten.

true soweit, aber bei vielen anderen Distros ist das nicht soviel anders. Ich beruflich bin ich in beiden Welten unterwegs. Und wenn man die letzten paar Monate von Update Fails seitens MS weglässt, wo wohl KI bei denen das Hirn vernebelt dann ist für mich bisher folgendes Bild endstanden:

MS Systeme: häufigere, aber ohne allzugroßen Aufwand zu lösende Probleme. Auch wenn manchmal die Programmierer für unsere interne Programme lange brauchen, um zu versehen, wo nun exakt das Problem liegt, was unsere Anwendungen etc killt. Wenn das aber einmal gefunden wurde, sind die Fixes idR schnell verfügbar.

Linux Systeme: selterne, aber oft extrem abstrakte Probleme, die viel viel Aufwand und Verständnis von Abhängigkeiten und teile Programmierkenntnisse erfordern.
Selbst unsere Linux Programmierer für interne Programme staunen manchmal, was das Problem verursacht und denken sich wtf warum wurde das nun so geändert und kotzen, das die das halbe Programm deswegen umstellen müssen, damit nicht nur das Problem gefixt ist, sondern auch die Performence wieder stimmt.

Insgesammt setzen wir ungefähr gleich viel Zeit für die Problemlösung bei beiden Systemvarianten ein. Nur bei einen Verhältniss von 85 % MS Systemen zu 15 % Linux Systemen ist halt die eingesetzte Zeit für Linuxsysteme überproportional.

Und Linux hat genau wie Apple ein langsam wachsendes Problem: der Steigende Verbreitungsgrad bei den Consumern und KI!
Denn durch die Verbreitung rücken die Systeme immer weiter in den Blickpunkt von Crackern, Apple spürt das schon immer deutlicher, das immer öfters auch Zero Day Lücken überall im gesamten System öffentlich und damit Notfall Patches erforderlich werden.
Linux spielt da wenn es so weiter geht, keine Ausnahme mehr. Und dann kommt auch noch sowas hier ins Spiel:


oder das npm hack etc.

Daher ist es auch nicht mehr wie genannt bei Linux praktikabel, nicht mehr zeitnah zu updaten und 6 Monate auf der gleichen ungepatchten Version zu sitzen. Weder bei Anwendungen noch beim OS selbst.
 
Ist ja nicht so als wäre Linux selten unterwegs. In sachen Servern ist Linux der Marktführer. Von daher ohnehin schon sehr lange in der Schusslinie.

Nur der "Desktop Teil" wenn man das so nennen will ist das was tendenziell wachsend un der Schusslinie von irgendwelchen Hackern steht (nicht crackern, fehlgeleitete autokorrektur?)
 
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Alexander2 schrieb:
irgendwelchen Hackern steht (nicht crackern, fehlgeleitete autokorrektur?)

https://de.wikipedia.org/wiki/Cracker_(Computersicherheit)

Nope, passt schon, das sind die das nur für Straftaten machen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hacker_(Computersicherheit)

Hacker hingegen stehen auf beiden Seiten, wobei Hacker wenn die Ihre Fähigkeiten für Straftaten etc nutzen, als Cracker bezeichnet und von normalen Hackern verachtet werden.

Alexander2 schrieb:
In sachen Servern ist Linux der Marktführer. Von daher ohnehin schon sehr lange in der Schusslinie.

Ja, dort finden aber nicht keine nonadministrativen Nutzerinteraktionen idR statt. Daher ist die Angriffsfläche wesentlich geringer, weil das System nicht so auf Sicherheitsprobleme abgeklopft wird.
Und korrekt, das was ich meine geht um den Desktop Anteil.
 
Benna schrieb:
Und ich dachte immer, dass Microsoft seine Updates mies testet. :D
Du weist sowohl bei Linux oder Windows nie wer was wie viel testet. 😉
...und in wie weit Quelltexte adäquat geprüft werden streng genommen auch nicht.
Bei Linux könntest Du allerdings diese selbst prüfen - sofern Du sie verstehen kannst und genug Zeit mitbringst.
Für den Normaluser gibt es so gesehen kaum Unterschiede zwischen Linux und Windows - in beiden Fällen muss man unbekannten Personen vertrauen.
 
Ein bisschen schade, was für einen Verlauf der Thread genommen hat, aber auf Wunsch des TE schließe ich hier. @Benna wenn es nochmal Bedarf gibt den Thread nochmal zu öffnen, einfach den ersten Post melden.
 
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