News Mechanische Tastatur: Bei der Keystone stellt die KI den Signalpunkt ein

Jarhead91

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Ich frage mich immernoch ehrlich wozu man eine Mechanische Tastatur braucht. Allenvoran die Tastaturen die einen heiden Lärm machen.

Überall hört man sie im Voicechat. Ich selber gurke auf einer Cherry Stream XT/3.0 rum. Schönes Tippgefühl und schön leise.
 

ranzassel

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Beim Nutzen der mit diesen Tastern angebotenen Tastaturen kann optional eine KI unterstützen. Ihre Aufgabe ist es, den Signalpunkt jedes Tasters einzeln anhand des Nutzerverhaltens einzustellen. Weniger tief eingedrückte Tasten lässt sie früher, andere später auslösen
Als ich meine IT-Ausbildung gemacht habe (oh Gott ist das lange her :o) nannte man es noch Fallunterscheidung oder auch If-Then. Heute heißt sowas schon KI....
 

DonDonat

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Muss man denn überall "KI" rein packen...?
Hier hat dass doch überhaupt keinen Sinn: eine einfache Mittlung der durchschnittlichen Tipp-Tiefe (und eventuell: +/- ein Offset welches durch den Nutzer festgelegt werden kann) pro Taste über einen ausreichend großen Zeitraum reicht doch absolut aus, wenn man überall den "optimalen" Auslösezeitpunkt haben will.

Ansonsten frage ich mich, ob die Technik der Switches in der Praxis funktioniert?
Dass in der Theorie 200 Stufen erkannt werden ist da ja schön und gut, die Frage ist aber wie sinnvoll so was ist, wenn der Auslöse-Weg nur wenige Millimeter zulässt.

Ansonsten USB-C ist ganz nett und PBT Caps ebenfalls nur ist der Preis für 174$ für das Gebotene etwas happig: hatte vor einiger Zeit die Dygma Raise bei Kickstarter unterstützt, die hat ein Alu Case, 2 Sets Switches (die auch hot-swappable sind), Handballen-Auflage und ist "split" für 160$.
 
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ShiftyBro

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Als ich meine IT-Ausbildung gemacht habe (oh Gott ist das lange her :o) nannte man es noch Fallunterscheidung oder auch If-Then. Heute heißt sowas schon KI....
Hast schon Recht, dass das Wort heute sehr freizügig verwendet wird, allerdings ist hier mit "KI" die Tatsache gemeint, dass das Nutzerverhalten über Zeit erlernt wird und daraus dann der Auslösepunkt nach und nach angepasst wird. (Und nicht einfach nur die 200 Signalpunkte abfragen zu können :D )

Mit wirklicher KI hat das natürlich trotzdem nix zu tun.

EDIT: Und zusätzlich besitzt der Nutzer ja auch noch eine "NI". Wenn er also merkt, dass seine Tastendrücke zu Beginn nich immer erkannt werden, wird er halt anfangen, in Zukunft stärker zu drücken. Oder eben anders herum, so ging es mir mit den Cherry Red Switches (da war ich am Anfang noch überrascht, wie schnell die auslösen). Da wir Menschen uns aber recht schnell anpassen, weiß ich nicht, ob ne doppelte "intelligente" Anpassung echt so sinnvoll ist.
 
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Karl S.

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Als ich meine IT-Ausbildung gemacht habe (oh Gott ist das lange her :o) nannte man es noch Fallunterscheidung oder auch If-Then. Heute heißt sowas schon KI....
Das Wort KI ist endgültig zum Modewort verkommen, nachdem es jahrelang kontextlos und inflationär gebraucht wurde. Sobald ein Gerät mehr kann als vorher, muss es sich um KI handeln.
 

Axxid

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@ranzassel : Frueher hiess das auch mal 'maschinelles Lernen'. Aber KI klingt natuerlich viel cooler.

Ich wundere mich, wie man wirklich bei den paar Millimetern Hub grosse Unterscheidungen in der Tastaturbelegung machen soll...
 

fahr_rad

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Allenvoran die Tastaturen die einen heiden Lärm machen. Überall hört man sie im Voicechat.
Ich finde das mit dem "Lärm" sehr angenehm. Ich hab auf Arbeit so eine nicht besonders tolle Rubberdome Tastatur, deshalb ist es jedes Mal zuhause eine Wohltat vor einer ordentlichen Tastatur zu sitzen :D
Bei mir hat sich auch noch nie jemand beschwert, dass meine Tastatur zu hören ist. Vielleicht ist da bei deinen Mitmenschen einfach das Mikro ungünstig positioniert?
 

Peericles

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Ich frage mich immernoch ehrlich wozu man eine Mechanische Tastatur braucht. Allenvoran die Tastaturen die einen heiden Lärm machen.

Überall hört man sie im Voicechat. Ich selber gurke auf einer Cherry Stream XT/3.0 rum. Schönes Tippgefühl und schön leise.
Ohje dann hast du noch keine Mechanische Tastatur gehabt. :) Ich muss leider auf Arbeit auch die Cherry Stream 3.0 nutzen. Ist btw. die 3. innerhalb von 2 Jahren. Irgentwann gehen einfach gewisse Tasten nicht mehr (abgenutzt) bzw. man muss mitm Hammer draufhauen, damit noch was passiert. Die Cherry Stream tippt sich vllt. für 1-2 Monate gut dann wirds schon merklich schlechter.
Und da kommen eben die Mechas ins Spiel. :)
Btw. es gibt Silent Taster und Dämpferringe.
 

[wege]mini

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ja, das ist eine prima sache. einige lustige anwendungs szenarien hätte ich z.b. auch abseites der gamer welt.

"Weniger tief eingedrückte Tasten lässt sie früher, andere später auslösen. "

gerade wenn man schnell, viel schreiben muss/will sind solche tasten echt nett.

im aussen bereich ein bisschen weniger anschlag, damit meine finger geschont werden und im innenbereich mehr, damit ich die hand auch ein wenig " ablegen" kann. gerne auch mit einstellbarer anschlagshärte.

so nach 2-3h spart das bestimmt den einen oder anderen kleinen finger krampf und man muss nicht so oft den gedankenfluss unterbrechen.

mfg
 
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Corros1on

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S4v4nt

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Ich frage mich immernoch ehrlich wozu man eine Mechanische Tastatur braucht.
Du scheinst nicht viel Erfahrung mit Mechas zu haben :p Ne im ernst. Das ist natürlich Geschmackssache aber wenn dir die "Mechas" deiner Kollegen zu laut sind weil die blaue Switches brauchen fürs Gaming dann besorg dir mal zum Spass ne Mecha mit Silent Blacks oder Reds. Dann du verstehen wirst, junger Padawan :D
 

JackA$$

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Klingt zwar alles sehr futuristisch aber Ich glaube immer noch, dass der Faktor Mensch dabei kaum mitspielt. Einfach mal vorstellen, wie man selbst tippt, meistens ist es doch bis Anschlag, außer man hat entsprechend starke Federn verbaut. Unbewusst die Tasten bis zu einem gewissen Punkt drücken, ist kaum möglich, in der Hitze des Gefechts noch unmöglicher.
Ansonsten ist die preislich nicht mal so überzogen, wenn man bedenkt, dass man für eine Wald und Wiesen Mecha mit durchschnittlicher Qualität wie von Corsair das selbe und wesentlich mehr zahlt.
 

calluna

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Zitat von Computerbase:
Die KI analysiert hierbei das Tippverhalten des Benutzers und passt die Signalpunkte der Taster entsprechend an.
Wie wäre es denn damit, wenn ihr aufhört so viel Unsinn zum Thema "KI" zu schreiben? Beziehungsweise nicht einfach die Werbesprache übernehmt, in der KI in einer Weise benutzt wird, dass es nichts genaues bedeutet.
 
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MEDIC-on-DUTY

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Sehr interessanter Ansatz. Wenn auch hier aller höchstens von Machine Learning die Rede sein kann, als von KI als Ganzes. Letztlich ist es nichts anderes als die im Fahrzeug von Navi "gelernten" Routen und die Reaktion darauf, wenn diese Ziele erneut abgerufen werden. Ein reines Vergleichsmuster also.

Aber dennoch wie gesagt eine interessante Entwicklung und der stetige Einzug von intelligenter SW in Alltagsgegenstände.
 

werner_q

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No offense, aber wie kommt ihr auf die Übersetzung von "Keystone" zu "Meilenstein"? Vielleicht haben die von Input Club den Namen gewählt, weil die Tasten oder Teile davon wie trapezförmige Steine aussehen?
 

wern001

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200 schaltmöglichkeiten pro taste per ki
wer saugt sich den müll aus den fingern?
halber anschlang klein ganz großbuchstabe. mag nett klingen aber praktisch?
ich gehöre zu den schnellschreibern im 10 finger system (gelernt auf einer mechanischen Schreibmaschine) da kann ich nicht noch aufpassen die taste nur halb zu drücken
 
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