Fireplace April 2026

Meinungen zu Glasfaser?

Und du glaubst nur weil du Glasfaser benutzt geht beim Blitzeinschag bei die weniger kaputt.
Es gibt diverse Möglichkeiten wie sich der Blitz seinen Weg bahnt. (Strom, Wasser, Antenne, Erde, Nachbarn)

Bei uns schlug 10 Häuser weiter ein Blitz ein und diverses Audio Equipment‎ ging in der Nachbarschaft kaputt.
Bei mir nur der Vorverstärker.

 
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GIubschi schrieb:
Ich brech ab. Die Telekom verlangt 48,95€ für 100MBit DSL??? Waren das nicht mal 39,95€?
Der reguläre* Preis für 100 Mbit/s lag bei der Telekom schon bei der Einführung im Sommer 2014 bei 44,95 Euro/Monat. 39,95 Euro waren 50 Mbit/s.

Vor 2 oder 3 Jahren wurden die Preise der DSL-Tarife um 3 Euro/Monat erhöht (nur 250 Mbit/s um 1 Euro). Ich kann mich nicht erinnern dass das mal weniger als 45 Euro/Monat waren.

*regulär = Ohne Berücksichtigung von Neukundenrabatten und Cashback etc., natürlich.
 
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Wir haben in unserem Haus Glasfaser installiert und sind damit mehr als zufrieden. Die Downloadgeschwindigkeit ist sogar etwas höher als der gewählte Tarif und sie bleibt immer konstant. Außerdem bekommt man meines Wissens nach mit DSL nicht an einer Gigabit-Leitung heran.

Hinzu kommt, dass man mit einer Glasfaserleitung den Wert des Hauses doch steigert, wenn man das mal verkaufen möchte.
 
Amy_Well schrieb:
Hinzu kommt, dass man mit einer Glasfaserleitung den Wert des Hauses doch steigert, wenn man das mal verkaufen möchte.
Sicher? Die Behauptung lese ich öfter, aber bei den Renovierungsarbeiten- und Umbaukosten, die bei einem gekauften Haus eventuell eh anstehen, geht der Glasfaseranschluss vermutlich einfach unter.
 
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Wenn man ein Budget hat - was meist der Fall ist - ist alles was man nicht machen muss ein Bonus. Wenn es ein MFH ist zusätzlich die Schwelle / Hürde / Zeitaufwand es mit der WEG und Hausverwaltung zu klären.
Selbst wenn es erst einmal 0€ auf den Preis bringen sollte, wenn ICH die Wahl bei zwei gleichwertig und gleich teurer Immobilien habe, würde ICH die nehmen wo ein GF-Anschluss vorhanden ist. Wer mal über Jahre mit bescheidenem Internet auskommen musste weiß es zu schätzen.
Aktuell bekommt man es im Zuge der Erschließung meist bis in die Wohnung kostenlos gelegt, wenn man es später manchen lässt sind da fix vier- oder gar fünfstellige Beträge fällig.
Selbst wenn ein Vertrag jetzt 10€/Monat mehr kostet, insbesondere als Eigentümer IMO gut investiertes Geld. Nach der Mindestlaufzeit kann man sich wieder einen billigen DSL-Vertrag holen wenn der einem reicht.
Das Geile isr ja, die Vertragslaufzeit für den GF-Anschluss startet mit dem Abschluss, nicht mit Leistungsbringung, gerichtlich beschlossen! Kommt der Anschluss erst in einem Jahr braucht man den Anschluss nur noch das restliche Jahr zahlen.
Bei uns läuft die Erschließung, den Vertrag hab ich vor ca. einem Jahr abgeschlossen, es steht bisher erst der Verteilerknoten, von der GF in die Häuser und Wohnungen noch keine Spur. Top für meine Mindestlaufzeit ✌🏻
 
HubertusW schrieb:
Und du glaubst nur weil du Glasfaser benutzt geht beim Blitzeinschag bei die weniger kaputt.

Es schließt die Möglichkeit eines Einschlags über die Telefonleitung - welcher logischerweise das höchste Schadenpotenzial für die Geräte im Netzwerk hat - aus.


HubertusW schrieb:
Es gibt diverse Möglichkeiten wie sich der Blitz seinen Weg bahnt. (Strom, Wasser, Antenne, Erde, Nachbarn)

Natürlich. Aber diese haben eben deutlich weniger Potenzial für einen schweren Schaden der Netzwerk-Infrastruktur im Haus.

Habe ich irgendwo gesagt, dass man dann komplett sicher ist? Meine Güte, das sind schon seltsame Diskussionen, die man hier führen muss. Schnallst du dich im Auto auch nicht an, weil es auch Unfallszenarien gibt, wo dir ein Gurt nicht helfen würde? :freak:

Incanus schrieb:

Das ist die falsche Denkweise. Auch wenn die Kosten tatsächlich nicht sehr ins Gewicht fallen, so ist es aber eine willkommene Gelegenheit für potentielle Käufer, den Preis zu drücken.
 
Letzteres glaube ich weiterhin nicht. Bei Immobilien reden wir von ganz anderen Größenordnungen und Beweggründen.
 
Naja, ist ähnlich wie beim Auto-Verkauf. Je mehr der potentielle Kunde zu meckern findet, desto mehr wird er versuchen, den ausgeschriebenen Preis zu drücken, wenn er halbwegs Plan hat. Auch viele Kleinigkeiten fallen da in der Masse ins Gewicht und führen meist zu Preisnachlässen, die deutlich über den eigentlichen Kosten zur Behebung liegen. Es macht z.B. eigentlich auch jeder vor Verkauf ein Auto sauber - auch wenn das lächerliche Kosten für den Käufer wären.
Am Ende ist es in weiten Teilen eine Gefühlssache, man will beim Käufer positive Emotionen erzeugen, oder zumindest negative vermeiden. Und wenn einen an einem Auto oder einem Haus viele Sachen stören, dann wird man nicht bereit sein, nahe am ausgeschriebenen Preis zu bleiben - da macht keiner ne genaue Kalkulation für alle Einzelpunkte auf.
 
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Banned schrieb:
Das ist die falsche Denkweise. Auch wenn die Kosten tatsächlich nicht sehr ins Gewicht fallen, so ist es aber eine willkommene Gelegenheit für potentielle Käufer, den Preis zu drücken.
Dann zahlt der Käufer halt ein paar Hunderter (oder max ein paar Tausender) weniger. Wie lange brauche ich vorher, bis ich diese angebelichen Verlust durch gesparte Internetgebühren kompensiert habe?

Ob meine ETW in 20-30 Jahren ein paar tausender mehr wert ist, wenn ich sie wegen Umzug (vermutlich in ein Pflegeheim) verlassen und verkaufen muss, ist mir vollkommen egal.

Banned schrieb:
Es schließt die Möglichkeit eines Einschlags über die Telefonleitung - welcher logischerweise das höchste Schadenpotenzial für die Geräte im Netzwerk hat - aus.
Darauf habe ich mind. 8 Jahre erfolglos gewartet. Dagegen ist das Netzteil des ONT beim letzten Stromausfall der gesamten Straße (natürlich Samstag Nacht) kaputt gegangen.

Incanus schrieb:
Bei Immobilien reden wir von ganz anderen Größenordnungen und Beweggründen.
Es gibt vermutlich immer noch Leute in D, in deren Region ein hohes Überangebot an Wohnraum existiert.

Dort ist einen ETW oder ein Haus mit GF und vollständiger Netzwerkverteilung in jeden Raum für jüngere Käufer vermutlich besser zu verkaufen wie die identische Nachbarwohnung, in der nur ein klassischer Telefonanschluss hinter der Eingangstüre liegt.

CubeID schrieb:
Selbst wenn es erst einmal 0€ auf den Preis bringen sollte, wenn ICH die Wahl bei zwei gleichwertig und gleich teurer Immobilien habe, würde ICH die nehmen wo ein GF-Anschluss vorhanden ist.
Persönlich wäre das derzeit in D keine Region, in die ich freiwillig ziehen würde.
Beim Überangebot an solchen Immobilien würde meine Wahl auch für die mit Glasfaser ausfallen. Aber nur, weil man mittlerweile befürchten muss, dass in D irgendwann Kupfer/Coax verboten wird.

Mir bringt der Glasfaseranschluss (ist in D ja auch fast immer ein Shared-Medium, es muss ja jeder Euro gespart werden, die Förderung wird trotzdem von den Unternehmen komplett mitgenommen) jedenfalls keinen Vorteil. Die Downloads werden durch die Server begrenzt und einmal im Monat etwas schnelleren Upload zu haben wäre mir die 5-10€/Monat nicht wert gewesen.
 
gymfan schrieb:
Dann zahlt der Käufer halt ein paar Hunderter (oder max ein paar Tausender) weniger. Wie lange brauche ich vorher, bis ich diese angebelichen Verlust durch gesparte Internetgebühren kompensiert habe?

Ich habe das Argument hier auch nicht eingebracht, sondern nur versucht, eine Begründung zu liefern. Ich sehe das auch nicht als bedeutendes Argument.

gymfan schrieb:
Darauf habe ich mind. 8 Jahre erfolglos gewartet.

Toll... Bei mir vor etwa 20 Jahren. Mindestens zwei weiteren Nutzern hier im Thread ist es auch schon passiert. Aber wenn es knallt, dann halt richtig. Deine anekdotische Evidenz tut da nicht zur Sache. Fakt ist einfach, dass es passieren kann. Und wenn, dann kann es richtig unangenehm werden. Hier in der Gegend wurde m.W. auch schon ewig nicht mehr eingebrochen - trotzdem schließe ich meine Tür ab nachts.

gymfan schrieb:
Es gibt vermutlich immer noch Leute in D, in deren Region ein hohes Überangebot an Wohnraum existiert.

Das hängt nicht nur von der Region ab, sondern auch von der Preisklasse. Aber auch unabhängig davon, überlegt man sich natürlich sehr gut, ob man ein Haus kauft und zu welchem Preis, wenn man dieses die nächsten Jahrzehnte abbezahlen muss. Ist also nicht so, dass in der mittleren Preisklasse alles zu jedem Preis weggeht, nur weil der Markt sehr angespannt ist. Wenn man es sich nicht leisten kann, kann man es sich nicht leisten - dann wohnt man eben weiter zur Miete.

gymfan schrieb:
Mir bringt der Glasfaseranschluss (ist in D ja auch fast immer ein Shared-Medium, es muss ja jeder Euro gespart werden, die Förderung wird trotzdem von den Unternehmen komplett mitgenommen) jedenfalls keinen Vorteil. Die Downloads werden durch die Server begrenzt

Naja, also ganz viele Server liefern mehr, als du mit nem DSL-Anschluss ausreizen könntest. Außerdem sieht die Sache bei mehreren Personen im Haushalt bei paralleler Nutzung auch ganz anders aus.
Was meinst du mit shared medium? Wir reden hier schließlich nicht über einen gammeligen Kabelanschluss. Wenn du die volle Bandbreite buchst, bekommst du die idR auch. Glasfaser ist wie ein großes Netzwerk, da hast nicht solche technischen oder infrastrukturellen Einschränkungen wie bei DSL oder gar Kabel.
 
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gymfan schrieb:
Mir bringt der Glasfaseranschluss (ist in D ja auch fast immer ein Shared-Medium, es muss ja jeder Euro gespart werden, die Förderung wird trotzdem von den Unternehmen komplett mitgenommen) jedenfalls keinen Vorteil.
Funktionieren die GF-POPs/-Backbones in anderen Ländern anders? Ggf. schalten die ISPs dort weniger Teilnehmer zusammen, Shared-Medium wird es aber auch dort sein - AON/GPON/XGS-PON sollte länderunabhängig gleich funktionieren?

gymfan schrieb:
Die Downloads werden durch die Server begrenzt und einmal im Monat etwas schnelleren Upload zu haben wäre mir die 5-10€/Monat nicht wert gewesen.
Ich bekomme bei vielen Downloads (deutlich) mehr als was DSL250 liefern könnte. Da bremst eher das tolle VF-Peering.
Bei mir wird der GF1000/200 Anschluss gleich viel kosten wie jetzt beim Cable1000/50 - nur eben mit dem 4-fachen Upload mit dem ich sehr gut was anfangen kann.
Wenn die Anschlüsse in der Familie durchweg mehr Upload hätten, wäre das Hosting bei mir qualitativ besser, selbst wenn es da nicht die schnellsten Tarife sind, mit GF100/50 zum Preis von DSL50/20, das merkt man selbst als nicht IT-affiner Mensch bei Updates oder Sync-Jobs von/in die (private) Cloud.

Bei dir wären es im worst case bei 10€/Monat mehr 240€ für den 2 Jahresvertrag. Da der Anschluss vermutlich noch nicht liegt, und da die Mindestvertragslaufzeit ab Abschluss des GF-Vertrags läuft, wäre es für dich schon wieder weniger.
Wenn ich zu einem Freund schaue, WEG hat sich beim großflächigen Ausbau gegen den kostenlosen GF-Anschluss entschlossen. Jetzt wollten sie es - 12k. Klar keine 12k für ihn, aber immer noch sehr gut vierstellig. Persönlich sag ich mir da: Ich investier jetzt max 240€, als in einem Jahr oder in 30 (wo es wahrscheinlich keine 240€ Invest oder Immobilienwert sind) einen vierstelligen Betrag.
Zu DSL kannst du nach der Mindestvertragslaufzeit wieder zurückwechseln wenn es günstiger ist und dir reicht. Du hast im Anschluss die Auswahl ob DSL oder GF - je nachdem wo es gute Angebote gibt - bist also sogar noch flexibler.
 
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gymfan schrieb:
vollständiger Netzwerkverteilung in jeden Raum für jüngere Käufer vermutlich besser zu verkaufen wie die identische Nachbarwohnung
Das halte ich für ~95% der Käufer für vollkommen irrelevant. Der Großteil nutzt eigentlich ausschließlich Wlan und im Zweifel werden Repeater gekauft. Dass man die per Lan verkabeln kann, wissen viele da ebenfalls nicht.
gymfan schrieb:
Aber nur, weil man mittlerweile befürchten muss, dass in D irgendwann Kupfer/Coax verboten wird.
Das ist kein deutsches Phänomen, sondern soll in der gesamten EU passieren
https://www.teltarif.de/eukommission-schnelles-internet/news/101577.html

Abseits davon, warum sollte man hier irgendwas befürchten? DSL und Kabel gehören eigentlich schon gestern abgeschafft und es gibt eigentlich auch kein gutes Argument für sie. Und nein, der Preis ist auch keins, dieser liegt nämlich nicht an der Technologie. In FR bekommt man 1Gbit symmetrisch für 20€ über fiber https://www.computerbase.de/forum/threads/glasfaser-in-anderen-laendern.2087695/post-30702341
 
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RedPanda05 schrieb:
DSL und Kabel gehören eigentlich schon gestern abgeschafft und es gibt eigentlich auch kein gutes Argument für sie. Und nein, der Preis ist auch keins,
Doch, in Deutschland schon.
RedPanda05 schrieb:
dieser liegt nämlich nicht an der Technologie. In FR bekommt man 1Gbit symmetrisch für 20€ über fiber
Aber wieso schafft das keiner in Deutschland? Sind die ganzen Firmen hier zu blöd, das sie mindestens das Doppelte aufrufen? Gibts hier sowenig fähige Firmen/Gründer, die das ganze einfach halb so teuer machen könnten? Oder sind die Voraussetzungen hier doch einfach ganz andere?
 
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rezzler schrieb:
Sind die ganzen Firmen hier zu blöd, das sie mindestens das Doppelte aufrufen? Gibts hier sowenig fähige Firmen/Gründer, die das ganze einfach halb so teuer machen könnten? Oder sind die Voraussetzungen hier doch einfach ganz andere?
Ja, irgendwie schon
https://www.hessenschau.de/wirtscha...ze-gebaut-werden-v1,glasfaser-ausbau-104.html

Wer aus Trotz ein nutzloses zusätzliches GFNetz ausbauen kann, der kann auch Preise senken. Ist natürlich politisches Versagen, hat aber mit der Technologie nichts zu tun

Der Betrieb kann es nicht sein, sonst wären 1Gbit sym für 20€, im wirtschaftlich sehr ähnlichen FR, nicht möglich.
Selbst, wenn dieser auf magische Weise 50% mehr kosten sollte in de, liegen wir bei 30€ und nicht den 60+, die man hier gerne möchte.
 
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RedPanda05 schrieb:
Wer aus Trotz ein nutzloses zusätzliches GFNetz ausbauen kann, der kann auch Preise senken.
Deshalb ja eben nicht…
RedPanda05 schrieb:
Der Betrieb kann es nicht sein, sonst wären 1Gbit sym für 20€, im wirtschaftlich sehr ähnlichen FR, nicht möglich.
Selbst, wenn dieser auf magische Weise 50% mehr kosten sollte in de, liegen wir bei 30€ und nicht den 60+, die man hier gerne möchte.
Wenn du eine Übersicht/Vergleich über die Bedingungen in F und D hast wäre das sehr interessant. Ansonsten stochern wir da auch nur im Dunkeln.
 
Banned schrieb:
Es schließt die Möglichkeit eines Einschlags über die Telefonleitung - welcher logischerweise das höchste Schadenpotenzial für die Geräte im Netzwerk hat - aus.
In der Hoffnung dass es dann nicht aquarisiert wird, paraphrasiere und zusammenfasse ich mal, worüber ich mich mit Gemini und duck.ai/Haiku4.5 unterhalten habe.

1. Warum wird das Problem bei der Stromleitung weniger gesehen?
- Weil Überspannungsschutz an den meisten Häusern eingerichtet ist und im Falle eines Blitzschlags viel Schaden begrenzt, nicht zu hundert Prozent und bei alten Eleektrikanlagen hat man manchmal das Pech, dass der Überspannungsschutz schlecht gewartet oder auch mangelhaft entworfen ist, weswegen viele Elektriker durchaus genauso dazu raten, bei Gewitter alle Geräte vom Strom zu trennen, wie sie dazu raten, alles vom DSL-Netz zu trennen.

2. Wenn es effektiven Überspannungsschutz für die Stromzuleitung gibt, sollte es das nicht auch für die DSL-Zuleitung geben?
- Richtig, für die DSL-Zuleitung gibt es genauso Überspannungsschutz wie für die Stromzuleitung.

3. Warum ist das dann nochmal bei DSL ein größeres Problem als bei der Stromleitung?
  • Alte DSL-Anschlüsse haben oft keinen auzsreichenden Überspannungsschutz.
  • Wenn man FTTH statt DSL hat, hat man statt zwei blitzanfälliger Zulkeitungen nur eine.

4. Hieß es nicht immer, alte Stromnetzanschlüsse in alten Häusern haben unzureichenden Überspannungsschutz?
- Ja, bei alten Stromnetzanschlüssen wird oft davor gewarnt, dass angeschlossene Geräte zerstört werden.

Wenn das Glasfasermodem und der PC und die Audioanlage und das NAS und Pipapo also jetzt alle am Strom hängen, sehe ich nicht, inwieweit die Gefahr bei DSL jetzt viel größer als bei FTTH ist, es sei denn, es wäre üblich, dass Häuser zwar einen perfekten Überspannungsschutz an der Stromzuleitung haben, aber gar keinen an der Kupfer-Netzwerkzuleitung
 
MountWalker schrieb:
- Richtig, für die DSL-Zuleitung gibt es genauso Überspannungsschutz wie für die Stromzuleitung.

Nur wie ich bereits schrieb, geht dieser eben auf die Qualität der Leitung - da kannst du genug Berichte im Netz zu lesen; von Geschwindigkeits- und Latenz-Einbußen bis zu regelmäßigem Verlust der Synchronisation ist da alles dabei. Es gibt gewiss professionelle Lösungen, aber die kosten dann eben auch richtig viel. Solche kleinen Blitzschutz-Dinger, die man zwischenklemmt, sind auf jeden Fall Müll.

MountWalker schrieb:
Wenn das Glasfasermodem und der PC und die Audioanlage und das NAS und Pipapo also jetzt alle am Strom hängen, sehe ich nicht, inwieweit die Gefahr bei DSL jetzt viel größer als bei FTTH ist, es sei denn, es wäre üblich, dass Häuser zwar einen perfekten Überspannungsschutz an der Stromzuleitung haben, aber gar keinen an der Kupfer-Netzwerkzuleitung

Dass Steckdosenleisten idR selbst noch einen Überspannungsschutz haben, ist dir scheinbar nicht bekannt. Ich habe alle im Netzwerk angebundenen Geräte an Steckdosenleisten; an PC und NAS habe ich sogar eine relativ teure mit sehr hohem Überspannungsschutz.
Den Stromanschluss kann man relativ leicht und ohne Einbußen in hohem Maße gegen Überspannung absichern, DSL eben nicht. Auch greift bei nem Blitzeinschlag normalerweise unmittelbar die Sicherung; über die Telefonleitung gibt es sowas nicht. Wenn da gegrillt wird, dann ordentlich.

Letztendlich sieht es so aus, dass man die Stromleitung relativ einfach gut absichern kann und die Elektroinstallation in den meisten Häusern an sich schon einen ganz guten Schutz bietet. Über eine Kupfer-DSL-Leistung hingegen gibt es an sich gar keinen Schutz und dieser ist eben auch nicht einfach umzusetzen. Ergo ist ein Blitzeinschlag über eine DSL-Leistung einfach die viel größere Gefahr.
 
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Banned schrieb:
Nur wie ich bereits schrieb, geht dieser eben auf die Qualität der Leitung - da kannst du genug Berichte im Netz zu lesen; von Geschwindigkeits- und Latenz-Einbußen bis zu regelmäßigem Verlust der Synchronisation ist da alles dabei. Es gibt gewiss professionelle Lösungen, aber die kosten dann eben auch richtig viel.
Und du bist dir absout sicher, dass sowas nirgendwo verbaut sein kann. Das sind Strukturkosten im DSL-Netz, die das DSL-netz teurer machen, aber einfach zu behaupten, kein DSL-Anschluss wäre gegen Überspannung abgesichert, ist IMHO übertrieben. FTTH ist absolut sinnvoll, auch weil die Infrastruktur damit am Ende bei den erwarteten Anschlussbreiten günstiger wird, als das nur über den Kupferanschluss zu regeln, aber jetzt jedem Angst zu machen, dass ihm alle an den Router angeschlossenen Geräte abfackeln, weil er kein FTTH hat, mhh...
 
Hier, hol sie dir:
https://geizhals.de/50149539
bzw.
https://www.voelkner.de/products/88...annungsschutz-fuer-Tel-Fax-TAE-5-kA-1St..html


Ist dann aber keine Telekom-1-TAE und somit keine Fernmessung mehr möglich. Mal abgesehen davon, dass du strenggenommen selbst die TAE gar nicht austauschen darfst.
Also nein, da ist nichts verbaut auf dem Weg zu dir und deshalb auch nichts abgesichert. Siehe auch z.B.:
https://www.gutefrage.net/frage/ueberspannungsschutz-fuer-tae-dose

MountWalker schrieb:
aber jetzt jedem Angst zu machen, dass ihm alle an den Router angeschlossenen Geräte abfackeln, weil er kein FTTH hat, mhh...

Das hat nichts mit Angst machen zu tun. Das ist der Hinweis, dass eine potentielle Gefahr wegfällt. Ich konnte auch mit DSL ruhig schlagen. Aber ich finde es trotzdem gut, dass diese Möglichkeit für einen Schaden jetzt nicht mehr besteht.

Und "abfackeln" sagst du. Ich habe nur davon gesprochen, dass viele elektronische Geräte bzw. Bauteile eben sehr sensibel auf Überspannungen reagieren.
 
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