Glasfaser 150 o2, 1&1 oder Congstar?

ettan

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Hallo zusammen,

seit ein paar Wochen haben wir nun endlich Glasfaser. Da ich den Anschluss im November 2024 bestellt hatte, ist die Mindestvertragslaufzeit auch schon fast vorbei und ich möchte den Anbieter wechseln. 1&1 lockt wie üblich mit sehr günstigen Konditionen am Anfang, in der Summe ist es auf zwei Jahre gerechnet auch deutlich günstiger als bei der Telekom.

Zu o2 und Congstar ist die Differenz allerdings gering, zumal man sich bei Congstar nicht zwei Jahre vertraglich binden muss und aktuell sogar noch eine Fritzbox umsonst gestellt bekommt.
https://www.congstar.de/internet/zuhause/glasfaser/congstar-zuhause-150-flex/

o2 hat zwar auch einen monatlich kündbaren Tarif, der Preis liegt aber über Congstar, ist ohne Fritzbox, aber mit Telefonie.

Was gibt es abgesehen vom Preis und von der Telefonie - die in unserem Haushalt eigentlich keine Rolle mehr spielt - zu berücksichtigen? Wären bei einem Wechsel zu Congstar irgendwelche Nachteile zu erwarten, abgesehen vom Wegfall der Festnetznummern? Eine Festnetznummer haben wir eh bereits zu DusNet portiert, da ändert sich für ankommende Anrufe also nichts...
Hat jemand Erfahrungen mit dem Glasfaseranschluss von Congstar, 1&1 oder o2?
 
Hast Du denn bereits ab Bestellung die monatlichen Gebühren bezahlt oder erst nach Bereitstellung.
Letztere sorgt normalerweise dafür, dass die Vertragslaufzeit beginnt.
 
Moin,

das hatten wir ja gerade erst. Telekom und Congstar leiden unter restriktivem Peering ohne Hoffnung auf Besserung, je nach Wohnort hast du das gleiche Problem auch bei 1&1, vgl. bngkarte.pages.dev.

o2 ist ein peeringtechnisch problemloser Anbieter, 1&1 in blauen Gebieten auch. Hier bei mir gibt's noch zusätzlich Netcologne als regionalen Anbieter auf der Faser, das wäre hier technisch und preislich ein No-Brainer.
 
Dein bisherigen Anbieter unterbreitet dir kein passendes Angebot?
 
@TomTDooley

Das ist die Interpretation der Anbieter (Ab Zahlung=MVLZ Beginn). Dem haben Gerichte klar widersprochen.
MVLZ beginnt mit dem Datum der Auftragsbestätigung.

Wäre auch seltsam, dann könnte der Anbeiter den Ausbau um 10 Jahre verzögern und dann immer noch die MVLZ verlangt. Man ist ja quasi in der Zeit gebunden wenn man nicht doppelt zahlen will und kann daher keine neuen günstigen Verträge mit MVLZ abschließen.

https://www.verbraucherzentrale.de/...-glasfaservertrags-bgh-hat-entschieden-116098
 
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@TomTDooley
Das hat nicht nur positive Folgen den Verbraucher. Für die Firmen ist das zu einem finanziellen Problem geworden, viele Projekte wurden abgeblasen, was dann wieder der Verbraucher zu spüren bekommt. Auch dürfte das den Ausbau drosseln und erschweren.
 
@Fujiyama

Ich habe das Urteil nun nicht im Detail gelesen. Aber eine Zwischenlösung für alle Beteiligten wäre wohl die bessere Option...

Variante A: Bereitstellung der Leistung erfolgt nach 6 Monaten oder später...= dann gilt Datum Vertragsabschluss

Variante B: Bereitstellung innerhalb von 6 Monaten = Vertragsbeginn mit betriebsbereiter Bereitstellung
 
@Nero FX Die Telekom schickt ja aber keine AB direkt mit Abschluss, die folgte bei mir erst nach der erfolgten Schaltung.

Das mit der AB direkt von Beginn war ja bei der DG immer mal Thema. Bei der Telekom konnte ich auch 2,5 Jahre nach Vertragsabschluss meinen Vertrag noch stornieren über einen Anruf, weil bisher noch nichts passiert war außer Kabel in der Straße und im Gebäude. (Bin ausgezogen)
Ergänzung ()

TomTDooley schrieb:
@Fujiyama

Ich habe das Urteil nun nicht im Detail gelesen. Aber eine Zwischenlösung für alle Beteiligten wäre wohl die bessere Option...

Variante A: Bereitstellung der Leistung erfolgt nach 6 Monaten oder später...= dann gilt Datum Vertragsabschluss

Variante B: Bereitstellung innerhalb von 6 Monaten = Vertragsbeginn mit betriebsbereiter Bereitstellung
Schön und gut aber ich kenne keinen Fall bei dem es unter 6 Monaten gedauert hatte, ich kenne nur ab 1,5 Jahren und länger^^
 
Zuletzt bearbeitet:
@millen

Selbst unseren beiden Meinungen reichen nicht zur Bewertung.... bei ca 25 Millionen Internetanschlüssen.

Aber selbst mit dem Urteil vom BGH wird vllt. der ein oder andere Jurist*in die Lücken im Urteil suchen.
 
Nero FX schrieb:
MVLZ beginnt mit dem Datum der Auftragsbestätigung.
korrekt, deswegen versenden viele Anbieter keine AB mehr sondern bestätigen nur den Eingang der Vorbestellung. Die AB senden Sie dann, wenn sie den Vertrag fix machen wollen, also wenn der Anschluss absehbar ist und sie wollen, dass du nicht mehr abspringen kannst.
Dann hast du nochmal 14 Tage Widerrufsrecht.
 
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Also ich habe 1&1 von 2014-2016 und dann seit 2018 bis heute (allerdings Telefonkabel) aber ich möchte mal meine Erfahrung bzgl Support mitteilen:

Von Anfang an bekam man immer echte Menschen ran, die einen auch nicht für blöd hielten wo ich es z.B von Vodafone kenne. Fritzbox war mal defekt und es gab ohne zu zögern Express 24h Versand inkl 14 Tage Retour Schein. Kein erstmal Techniker schicken wie bei Vodafone. Sowas ist mir auch wichtig.

Ein anderes Beispiel: Man mietet ja eigentlich die Fritzbox (dachte ich zumindest) aber da ich bei 1&1 nie ans Telefon gehe, haben sie mir dann eine Email geschickt das meine Box schon seit 5 Monaten abbezahlt ist und ich dann für diese eine Gutschrift in Form von Rechnung den Monat drauf nicht zahlen + Differenz im darauffolgenden Monat.

Dort rief ich dann auch 1x an und fragte nochmal nach und da hieß es der Preis ist so gelegt das Fritzbox nach 24 Monaten immer abbezahlt ist. Das wusste ich nichtmal und die kamen von selber aus an (eig zeitnah aber weil ich halt nie bei Service ans Tele gehe^^).

Auch werden Bestandskunden belohnt, weshalb ich auch noch geblieben bin. Vor Vertragsende kommt dann entweder 2-3€ dauerhaft billiger oder höhere Leitungen für selbes Geld. Somit kann ich mir n Wechsel sparen (hab auch zu 99% nie Probleme mit Internet, Toi Toi Toi).

Meine Leitung ist auch immer schneller als angegeben (ob das bei Glasfaserkabel auch so ist weiß ich nicht).

Zudem gibt es seit ca 2020-2022 zu jedem Vertrag eine Prio Hotline wo du immer echte Menschen 7 Tage die Woche erreichst und die normale Nr nicht mehr anrufen musst.

Aber selbst bei normaler Hotline muss man sich eig fast gar nicht durch nervigen Computer wählen, meine Kundennummer gebe ich einfsch Raute oder X mal die 0 ein damit sie direkt als "wir verbinden Sie jetzt mit einem Mitarbeiter" und dem die Nr dann lieber gebe weil Sprach + Tasten oft falsch und nervig ist.
Das ist mir persönlich immer wichtig das ich mich nicht ewig durch PC minutenlang wühlen muss (oder dann aus Leitung fliege, ist mir bei 1&1 noch nie passiert & PC "durchwühlen" dauert nichtmal 1 Minute + Prio Hotline erreichst auch außerhalb der normalen Telefonzeiten immer echten Mitarbeiter)

Ich hatte erst letzten Monat das 1. Mal eine Mitarbeiterin am Telefon als ich mein Mobilfunk Vertrag gekündigt hatte, das war das erste mal das die mich 3x mit Angeboten usw genervt hat bis ich dann sagte "Können wir jetzt bitte eben die Kündigung machen und senden Sie mir während des Telefonat noch die Bestätigung Email", was dann auch prompt geschah.

Ich will es aber in 10+ Jahren am Stück + 14-16 nochmal 2 Jahre nur wegen einer Person nicht schlecht reden.

Auch wenn Kabel (dort sogar schneller) bin ich mit dem Support, dem "von sich aus ankommen bei Sparen/Unwissen", kein nerviges durchs Computer wühlen und bei echten Problemen 24h Versand oder bei anderer Störung Mo-Sa auch 8-20Uhr 24h Techniker da (was erst 1x in den insg 14 Jahren mal nötig war um meine Dosen zu messen weil damals bei 50k zu wenig ankam - dann ist er direkt zum Verteilerkasten gegangen ~1h später bekam ich SMS das es in 60-90min wieder läuft sonst kostenlose Nummer dabei zum Anrufen falls nicht) und generell sind die mega schnell und machen keine Fachsen "haben Sie schon Steckdose gewechselt bla bla".

Ich kann dort also nur positives sagen und meine Fritzbox läuft nun auch schon 5+ Jahre.

Der einzige Nachteil ist mMn eine Fritzbox für 24 Monate abzubezahlen (nicht dauerhaft mieten) was erstmal bei der kleinsten Box 4,99€/Monat kostet. Dafür aber solange Garantie und nach 24 Monaten das Geld weniger zahlen.

Ein weiterer Kritikpunkt: Früher gab es mal 12 Monate Rabatt, dann 9 und jetzt nur noch 6 Monate, was das heute dadurch auf die 2 Jahre teurer macht.

Es gibt zwar auch monatlich kündbare Tarife aller Art aber da musst du Modem selbst kaufen und 100 oder bei 250k kostet es 5€/Monat mehr. Darunter gleich teuer aber Modem/Fritzbox nötig.

Die LAN Box mit 4 Anschlüssen ist aber dauerhaft kostenlos falls dir die reicht.

AB Festnetz ist auch dabei 2-4 Rufnummern auch & Mailbox Handy auch kostenlos. Ebenfalls alle Service Hotlines (auch Prio) aus dem 1&1 Mobil + Festnetz kostenlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also von Peering Problemen habe ich bisher nichts bemerkt, wusste bis gerade nicht mal was das ist. Wie finde ich denn heraus ob wir auch von solchen Problemen betroffen sind, wie kann man das testen?

Fujiyama schrieb:
Dein bisherigen Anbieter unterbreitet dir kein passendes Angebot?
Keines, welches dem von Congstar entsprechen würde. Ich finde auch die Tarife mit starker Rabattierung in den ersten Monaten irgendwie unsinnig, bzw. unnötig kompliziert. Erstens erschwert es die Vergleichbarkeit und zweitens muss man immer erst kündigen um wieder ein akzeptables Angebot zu erhalten. Außerdem müsste ich mich wieder zwei Jahre binden...

Ich war vor einigen Jahren auch zufriedener 1&1 Kunde aber da gilt das gleiche wie bei der Telekom. Wenn das mit dem Peering wirklich ein Problem ist, dann tendiere ich zu o2. Ansonsten finde ich den Flex Tarif von Congstar ein sehr attraktives Angebot.
 
@ettan Die Frage ist wer bietet Dir vollwertiges IPV4 Dualstack ohne CGN an?

oder hat sonst die beste Lösung parat.

Abhängigkeiten beim Router?

Sicher dass die anbieter alles aufspringen können.

bei DG geht glaub max 1&1

1&1 soll relative gutes PCP fahren (sofern man denn die Fritzbox so einstellt?)

Stealth mode bei CGN würde ich per se vorsichtshalber abschalten und brav gucken dass IPV6 auch wirklich geht. Die SIP Firewall in der Fritze sollte man evtl auch abschalten und Telefonie aus dem LAN erlauben.

Neulich erst nen User mit ner uralten 7520 bei nem anderen Anbieter als 1&1, im IPV4 CGN Only mode gesehen, der sich beschwerte er hat Probleme mit einem IPV4 only SASE VPN,

es hat sich leider viel Fritz Schrott bei den Usern die letzen Jahre angehäuft und nicht jeder anbieter unterstützt die selbstkonfiguration jeder Fritzbox um sorgenfrei zu arbeiten und selbst ich lern öfters mal dazu
 
Zuletzt bearbeitet:
@Pitt_G. Was ist die Frage? Sorry aber ich verstehe nicht. IPV4 Dualstack ohne CGN sagt mir nichts.

Ich bin ja momentan nicht unzufrieden mit der Leitung der Telekom, bis auf den Preis und der langfristigen Bindung. Bei Congstar wird ein Router gestellt. Meine Fritzbox ist eh alt.
 
@ettan wenn Dir das nix sagt, dann nimm bitte keinen eigenen Router und den vom Anbieter ums mal so zu sagen.

Da bleibt in meinen Augen fast nur der RundUm Sorglosanbieter Telekom/Congstar, wenns den auf der Leitung gibt, oder bleib beim bisherigen Anbieter, wenn alles rund läuft
 
Pitt_G. schrieb:
Die Frage ist wer bietet Dir vollwertiges IPV4 Dualstack ohne CGN an?
Gegenfrage: Warum muss es (immer) gleich vollwertiges DualStack ohne CGN sein? Viele belasse ich z.B. (bei 1und1) einfach bei DS-Lite. Und für die Fälle, wo man dann doch Dienste von außen auch über IPv4 zugänglich machen möchte (weil man vielleicht auch mal von einem IPv4-only Netz aus zugreifen möchte), gibt es ja zum Glück das PCP (bei 1und1).

Es gibt nur noch seltene (spezielle) Fälle, wo ich dann eine Umstellung auf DualStack veranlasse aber i.d.R. braucht es eben kein DualStack ohne CGN mehr.

Allerdings würde auch ich empfehlen einen Anbieter zu nehmen bzw. zu bevorzugen wo man entweder spätestens auf Nachfrage eine IPv4 ohne CGN erhalten kann (muss auch nicht kostenlos sein, gerne auch gegen einmalige Kosten oder geringe monatliche Kosten) oder man auch trotz CGN per IPv4 eingehend erreichbar ist (entweder per manuell definiertem Portbereich oder per PCP). Das ist aber bei vielen (nicht allen) neueren/kleineren Providern leider ein Problem…
 
@NDiCB weil ich immer wieder auf Fragezeichen bei einem SASE IPV4 only VPN stosse, wo man den Eindruck hat, dass zuwenig Source Ports ein Thema sein könnten und UDP sein Thema hat

Auffällig war das es z.B. neulich zwei Clients traf wo der eine CGN Only hatte und die andere beiden in einem Telekom Hotspot IPV4 only sass dass einen Zentrale Exit IP hat

beide user Montag Morgen Office Downloads etc, beim CGN Only User der zig Geräte im Netz hatte schaffte warum auch immer die Aktivierung vom IPV6 auf dem Router wenigstens etwas Luft.

bei einem anderen Fall war beim Test der Bundesnetzagentur ersichtlich dass bei IPV4 mit CGN nur 16Mbit durchgingen, beim IPV6 dern Anschluss 25 lieferte wie er sollte,, Auch beim Streaming hab ich da so meine Bedenken, wenn man ganz alte Geräte wie von z.B, Panasonic hat. Netflix wollte nicht so richtig das liefern was es an andere Sticks ausliefert
 
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