Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Als Besitzer? Jo, da würde ich wechseln, wenn ich so günstig Glasfaser installiert bekomme. Immobilienwert und irgendwann wirds das mit DSL gewesen sein. Allein schon mangels Ersatzteilen für die Infrastruktur.
Als Mieter? Ich verfluche, dass meine Wohnung kein Kupfer hat, sondern nur Glasfaser. 0 praktische Vorteile für mich, aber teurer.
Genau, habe ich bei der Telekom gemacht. Musste mir nur das Modem für 50€ kaufen. Ich habe jetzt etwas mehr Geschwindigkeit und zahle sogar etwas weniger als zuvor im Monat. Das Argument mit der Blitzeinschlagsgefahr wurde bereits angesprochen - das war für mich auch ein wichtiges. Ist mir vor 20 Jahren rum mal passiert, war sehr unschön; zum Glück damals noch nur WLAN - heute wäre es fatal bei mir.
Das ist aber dein Fehler. Identisches oder sogar besseres DSL als bei der Telekom bekommst du bei Drillisch schon für maximal 29,99 € mtl., ohne auf irgendwelche Cashbacks angewiesen zu sein oder Preissteigerungen befürchten zu müssen. Die Telekom darf man bei diesem Technologie-Preisvergleich einfach nicht betrachten, das ist gekünstelt.
@DLMttH Deren Service war aber immer gut. Wenn ich ein Problem hatte, sind die immer recht schnell gekommen. Deshalb habe ich nie gewechselt. Da habe ich schon schlimme Geschichten von anderen Anbietern gehört; somit ist mir der Service schon was wert. Jetzt mit FTTH relativiert sich das natürlich ein Stück, da die Technik viel weniger fehleranfällig ist, als es früher der DSL-Anschluss (besonders noch ohne Vectoring) war. Ich habe jetzt zwei Jahre Bindung, danach schaue ich mal, wo ich hingehe bzw. ob ich bleibe. Für die ganzen Erdarbeiten und Verlegung ins Haus musste ich nichts zahlen. Fand ich schon okay so.
@Banned Kann mich noch erinnern, als ich von der Telekom (DSL) zu O2 bin und das Kündigungsgespräch hatte: "Aber wir haben den besten Service und sind am stabilsten"
"Aber resellen die anderen nicht nur Ihre Leitung? Wie wird die plötzlich schlechter?" Da war dann Stille am anderen Ende.
Es gibt im Businessumfeld nie etwas geschenkt, es hängt, auch wenn vielleicht ein paar Jahre in der Zukunft, immer das * mit dem Kleingedruckten, bildlich gesprochen, dran.
Ja, sie verwenden die Leistung. Aber es geht eben kein Telekom-Techniker an den DSLAM oder kommt zu dir nach Hause. Sofern es hier irgendwelche Verträge zwischen den Anbietern und der Telekom gibt, so werden diese trotzdem sicher eine viel niedrigere Priorisierung haben als für die eigenen Kunden.
Also nein, die Leitung wird nicht schlechter; aber Service ist nicht die Leitung. Wenn der Telekom-Techniker in zwei Tagen zu dir kommt, kommt ein Techniker eines Drittanbieters (oder einer der Telekom im Auftrag eines Drittanbieters, sofern es das gibt) vielleicht in zwei Wochen. Das meine ich. You get what you pay for. Irgendwo müssen die anderen schließlich Geld einsparen, um solche Kampfpreise anbieten zu können. Solange alles läuft, wunderbar. Aber wenn es Probleme gibt, sieht die Sache oft anders aus.
Ich will die Telekom auch gar nicht in den Himmel loben. Die Peering-Probleme bei denen existieren nach wie vor. Aber ich war mit dem Service von denen, wenn es Probleme gibt, eben immer sehr zufrieden.
In dem Fall ist es aber eine Win-Win-Situation. Der Anbieter kann abschätzen, ob es sich überhaupt lohnt ein Gebiet mit Glasfaser zu versorgen, er kann besser planen und alles in einem Aufwasch erledigen und somit Geld sparen. Einen Teil davon gibt er an die Kunden weiter, die ihm das ermöglichen. So gesehen wird also nichts verschenkt, aber geteilt .
Ein mal. Erdblitz in der Nähe vom Haus. Danach der DSL Chip der FritzBox gegrillt (syncs mit Bruchteil der Geschwindigkeit, dauernd neu syncs, ...), Zum Media Markt, neue FritzBox geholt und angeschlossen und hatte wieder die vollen 250 Mbit/s.
Mir wie gesagt auch schon einmal:
Splitter (ja, den hatte man damals noch ) von der Wand gesprengt, Router defekt, Telefon defekt. Wenn man da auch noch mehrere Geräte im kabelgebundenen Netzwerk dranhängen hat (wie heute bei mir der Fall), dann gute Nacht.
Wurde zwar damals alles problemlos von der Versicherung ersetzt, aber man bekommt je nach Alter der Geräte natürlich nur einen Zeitwert und muss die ganzen Unterlagen zusammen haben (was bei vielen Geräten oder gar Hardware-Komponenten, wenn man selbst gebaut hat, auch so eine Sache ist).
Vor allem buchen sich natürlich ganz viele Leute eine deutlich höhere Bandbreite, als sie eigentlich bräuchten. Sieht man alleine hier im Forum oft schön, wenn Leute offensichtlich gar kein Bewusstsein dafür haben, was Netflix etc. wirklich für Bandbreiten benötigen bzw. was für niedrige Bitraten so ein Videostream hat.
Der TE @moonwalker99 steht vor derselben Frage wie ich. Ich habe momentan eine 250-Mbit-Leitung von 1&1, meine FRITZ!Box synchronisiert sogar mit 281Mbits. 1&1 bietet mir eine 1-GB-Hochgeschwindigkeitsleitung an.
Im Flir ist brtrizd die Box wo das Modem dran kommt. Meine 7490 Fritte würde ja als Router am WAN-Port funktionieren.
Problem ist die Position im Flur, hinter einem Schrank. Ich müsste ein Kabel ins Wohnzimmer legen ca 15 Meter, da ich am Hauptrechner kein WLAN nutzen will.
Klar, einfach einen Kabelschacht anbringen und gut ist. Ich überlege hin und her, mir reichen die 280 Mbit/s eigentlich, und – Glasfaser wäre 20 EUR teurer und 24 Monate Vertragslaufzeit. Momentan habe ich eine monatliche Kündigungsfrist.
Bei uns wurde Glasfaser mit Hilfe der bayrischen Breitbandförderung ausgebaut. Ein Träumchen wenn der Vermieter mitspielt. Kaum hing das Leerrohr im Keller hat er den Elektriker aktiviert, der mir ein LAN-Kabel mit zwei Buchsen vom Keller in den ersten Stock neben die bisherige Telefondose gelegt hat. Das war vor 2 Monaten.
Dienstag kam die Faser, heute kam das Modem, angeschlossen, FrizBox vom DSL in den WAN-Modus gebracht, alles eingerichtet, läuft.
1 GBit/s runter hatte ich zuletzt vor dem Umzug als ich noch Vodafone CableMax hatte, durch den Umzug bin ich runter auf 80 MBit/s. Aber hoch 500 MBit/s ist halt auch ein Traum, muss ich meinen Cloud-Homeserver wieder aktivieren =)
@rezzler So sieht es aus. Bei mir haben viele Rumänen in zwei bis drei Tagen die ganze Straße (~40 Häuser) gemacht. Wenn da später extra ein deutscher Handwerksbetrieb für einen Einzelanschluss anrücken muss, wird das sicherlich nicht für lau bzw. günstig werden.
erst kamen die Plakate.. dann die Briefe.. dann Anzeigen in der Dorfzeitung.. dann fuhren die Autos von DNS-net durch die Ortschaft.. und dann kamen die Rumänen. Aber was ein geiler Anblick wenn da 100 dieser Leute in orangenen Warnwesten mit einfachstem Werkzeug die Leerrohre verlegen. War wie eine gut orchestrierte Choreografie.
Ich selber bin Mieter, habe aber meiner "Privaten" Vermieterin sofort erzählt, dass wir GF nehmen MÜSSEN ^^,
Sie war da nicht abgeneigt und heute haben wir das schnellste Netz Deutschlands hier. Klar der Preis ist nicht gering ( ich zahle 99,95€/Monat + 10€ feste IPv4 ) aber der Datendurchsatz und die Latenz sind unglaublich.
Aber es geht eben kein Telekom-Techniker an den DSLAM oder kommt zu dir nach Hause. Sofern es hier irgendwelche Verträge zwischen den Anbietern und der Telekom gibt, so werden diese trotzdem sicher eine viel niedrigere Priorisierung haben als für die eigenen Kunden.
Da kommt der gleiche Telekom Techniker wie bei Telekom Kunden auch.
Ab und zu wird der andere Anbieter mal schlechter priorisiert, bis die anderen Anbieter sich bei der BNetzA beschweren und dann werden die nächsten 6 Monate die Kunden wieder gleichwertig bearbeitet.
Banned schrieb:
[...] kommt ein Techniker eines Drittanbieters (oder einer der Telekom im Auftrag eines Drittanbieters, sofern es das gibt) vielleicht in zwei Wochen.
Kommt je nach Auslastung auch schon am nächsten Tag.
Trotzdem würde ich den Telekom Service als besser als den der anderen Anbieter beschreiben. Als Techniker habe ich einfach mehr möglichen, die der Kunde ggf. aber bezahlen muss (z.B. weitere Arbeiten auf Kundenwunsch).
Quelle: Mein täglich Brot.
rezzler schrieb:
Du glaubst nicht, das später nicht wieder Rumänen oder so kommen?
Aber was ein geiler Anblick wenn da 100 dieser Leute in orangenen Warnwesten mit einfachstem Werkzeug die Leerrohre verlegen. War wie eine gut orchestrierte Choreografie.
Und so schnell arbeitet auch kein deutscher Betrieb, weil die idR nach Stunden bezahlt werden. Und selbst wenn sie da eine Höchstgrenze haben, diese natürlich ausreizen.
rezzler schrieb:
Du glaubst nicht, das später nicht wieder Rumänen oder so kommen?
Wegen ein paar verbleibenden Anschlüssen soll die Firma extra die Arbeiter wieder aus Rumänien hier her bringen und hier unterbringen? Würde ich stark bezweifeln.
Joah, nur die Frage ist halt, was der Endkunde dann zahlen muss. Hier wurde jetzt alles für umsonst gemacht, wenn man den Zwei-Jahres-Vertrag mit der Telekom gemacht hat. Regulär hätte der Anschluss laut Telekom über 500€ gekostet. Wie realistisch dieser Preis ist, sei mal dahingestellt. Aber dass man nicht nachher zumindest 200€ rum zahlen muss, wenn man sich vorher verweigert hat, kann ich mir schwer vorstellen. Ist ja auch nicht nur der unmittelbare Arbeitsaufwand, sondern auch der Organisationsaufwand seitens der Telekom, hier extra einen externen Dienstleister für wenige verbleibende Anschlüsse buchen zu müssen.