Meinungen zu Glasfaser?

MountWalker schrieb:
Und du bist dir absout sicher, dass sowas nirgendwo verbaut sein kann. Das sind Strukturkosten im DSL-Netz, die das DSL-netz teurer machen, aber einfach zu behaupten, kein DSL-Anschluss wäre gegen Überspannung abgesichert, ist IMHO übertrieben.
Zumindest die alten Überspannungs-Schutzeinrichtungen (aus der Zeit von DSL mit Splitter) hatten bei DSL negative Effekte. Ob die bei den aktuellen Varianten immer noch vorhanden sind weiß ich nicht, aber selbst die sind bei weitem nicht die Regel im Netz.
 
Amy_Well schrieb:
Hinzu kommt, dass man mit einer Glasfaserleitung den Wert des Hauses doch steigert, wenn man das mal verkaufen möchte.
Ich glaube schon das es Einfluß haben kann. Habe ich die Wahl zwischen einem Haus mit oder ohne FTTH Anschluss, kaufe ich natürlich das Haus mit GF Anschluss.
 
Wenn es zwei identische Häuser, direkt nebeneinander und zum gleichen Preis sind sicher, aber ansonsten gibt es da doch viel entscheidendere Kriterien, als ein Glasfaseranschluss allein.
 
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Nero FX schrieb:
@holdes
1und1 gibt das Glasfasermodem kostenlos aus.
nein bei 1und1 gibt ds kein gratis modem dazu , muss man mieten
Ergänzung ()

moonwalker99 schrieb:
Ich bin bereits 1&1 Kunde und werde recht oft angerufen. Sowas ist schon ungewöhnlich.
Du kannst das ausstellen das die dich anrufen sollen. In der app .. oder am telefon einfach sagen. In 5 jahren wurde ich 0x angerufen
Ergänzung ()

GrumpyCat schrieb:
Sagt wer?

Hier wurde vor einiger Zeit Glasfaser gelegt, DSL gibt's weiterhin, ebenso wie Kabel. Bei Kabel kostet 1GBit 35€, bei Glasfaser 50€. Das Backbone ist das Gleiche, Kabelumsetzer ist im Keller. Wer da Glasfaser nimmt, gibt nur 180€ im Jahr unnütz aus.
Hier kostet kabel 300 von o2 genau soviel wie glasfaser 300 von 1und1 . Vodafone ginge auch noch hat aber pakettloss zur folge was es somit unbrauchbar macht
 
Zuletzt bearbeitet:
@Vanguardboy
Zeig bitte mal das Mietangebot des Glasfasermodem, wirklich Modem nicht Router.

Ich hab im Verwandtenkreis bereits 3 immer Glasfasermodems von 1&1 kostenlos erhalten und verbaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nero FX schrieb:
@Vanguardboy
Dann zeig mal das Mietangebot des Glasfasermodem!
Aus den Tarifdetails:

Zugegeben hab ich im Bestellprozess keine Möglichkeit gefunden, das Modem auszuwählen. Entweder „Ich hab schon alles“ oder eine Gf-FritzBox.
 

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Banned schrieb:
Ist also nicht so, dass in der mittleren Preisklasse alles zu jedem Preis weggeht, nur weil der Markt sehr angespannt ist.
Es geht aber auch nicht deshalb zum Wunschpreis weg, weil der GF-Anschluss liegt.

Banned schrieb:
Toll... Bei mir vor etwa 20 Jahren
Ja, ich könnte jetzt auch mit 1999-2024 anfangen (oder bzgl. Elektrik allgemien mit Gebäudebaujahr 1968). In der Zeit hatte ich weder mit (V)DSL noch mit Coax einen einzigen Überspannungsschaden an der Fritzbox/dem Modem und genauso wenig irgendwelche Überspannungs-/Biltzschäden an sonstigen Geräten. Anscheinend gab es auch schon 1968 Elektriker, die damals eine vernünftige Absicherung installiert haben. Ganz im Gegensatz zum Haus meines Onkels, dem mehrmals die Stereoanlage hops gegangen ist.

RedPanda05 schrieb:
Und nein, der Preis ist auch keins, dieser liegt nämlich nicht an der Technologie.
Ich lebe aber leider in D und muss damit die Preise in D zahlen. Genauso muss ich die Umbaukosten auf GF zahlen. Nicht jeder will sein Treppenhaus und sonstige Gemeinschaftsräume mit Aufputz-Kabelkanälen verschandeln für Dinge, die er nicht benötigt.

Das mag sich demnächst von alleine lösen, wenn politisch vergeschrieben, die funktionierende Gas-Etagenheizung rauszuwerfen ist, damit die letzte Grünfläche in der Siedlung mit einer Heizzentale zugepflastert wird und die Schornsteine nur noch zur Wärmeversorgung und LWL bis in jede Wohnung genutzt werden.

CubeID schrieb:
Zu DSL kannst du nach der Mindestvertragslaufzeit wieder zurückwechseln wenn es günstiger ist und dir reicht. Du hast im Anschluss die Auswahl ob DSL oder GF - je nachdem wo es gute Angebote gibt - bist also sogar noch flexibler.
Wir haben hier nur DSL, weil zum Glück damals ein Telekom-Mitarbeiter hier auch gekauft hat und dafür gesorgt hat, das nicht nur der Monopol-GF Anbieter hier GF gelegt hat. Leider fehlte ien Vodafoine-Mitarbeiter, sonst gäbe es hier Kabelfernehen nicht unr über GF.

RedPanda05 schrieb:
Das ist kein deutsches Phänomen, sondern soll in der gesamten EU passieren
Bis dahin bin ich hoffentlich aus der Zahlungsverantwortung ohne Mehrwert heraus. Die Wohnung, bei der sowas noch drohen könnte, lässt sich problemlos ohne GF verkaufen (oder vermieten, wnen man sich sowas heutzutage noch antun möchte). VDSL und Kabelanschluss sind vorhanden und haben anscheinend die Nachbarn nicht am Kauf oder der Miete ihrer Wohnung gehindert.

CubeID schrieb:
Funktionieren die GF-POPs/-Backbones in anderen Ländern anders?
Siehe u.A. hier:
Warum es in Deutschland keine 25 GBit/s für 70 Euro gibt (Golem)

Auch in D gibt es einzelne Provider, die je Wohnung eine Leitung zur Vermittlung ziehen. Da in den allermeisten Fällen sowieso die Straße aufgerissen werden muss, erschließt sich mir die Argumentation der Anbieter in D nicht (außer durch deren Profitgier). Aber Förderung in D wird ja nicht zielgerichtet vergeben, da gilt selbst ein 1000/1 Anschluss als Gigabitanschluss anstatt im Gesetz 1000/1000 zu fordern, sonst gibt es keine Förderung.
 
Zuletzt bearbeitet:
gymfan schrieb:
Ich lebe aber leider in D und muss damit die Preise in D zahlen
Es zwingt dich niemand hier zu leben.


gymfan schrieb:
Genauso muss ich die Umbaukosten auf GF zahlen. Nicht jeder will sein Treppenhaus und sonstige Gemeinschaftsräume mit Aufputz-Kabelkanälen verschandeln für Dinge, die er nicht benötigt.
Wenn es dein Eigentum ist, dann zwingt dich auch keiner. Du musst nur irgendwann damit leben, dass die veraltete Infrastruktur abgeschaltet wird und du die Alternative nicht wolltest.


gymfan schrieb:
demnächst von alleine lösen, wenn politisch vergeschrieben, die funktionierende Gas-Etagenheizung rauszuwerfen
Stimmt doch gar nicht. Unsere unglaublich kurzsichtige BR hat doch sogar den Einbau von Ölheizungen wieder erlaubt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaf...eudemodernisierungsgesetz-foerderung-100.html
 
gymfan schrieb:
Siehe u.A. hier:
Warum es in Deutschland keine 25 GBit/s für 70 Euro gibt (Golem)

Auch in D gibt es einzelne Provider, die je Wohnung eine Leitung zur Vermittlung ziehen. Da in den allermeisten Fällen sowieso die Straße aufgerissen werden muss, erschließt sich mir die Argumentation der Anbieter in D nicht (außer durch deren Profitgier). Aber Förderung in D wird ja nicht zielgerichtet vergeben, da gilt selbst ein 1000/1 Anschluss als Gigabitanschluss anstatt im Gesetz 1000/1000 zu fordern, sonst gibt es keine Förderung.
Interessant, danke für denk Artikel.
Ja, dann würde ich sagen eines unserer "klassischen" Probleme in DE:
Politik hat zu wenig an wenig Ahnung weil es Leute sind die fachfremd sind und die Lobby holt das Maximum an Profit für ihre Unternehmen raus. Selbst wenn es niedrige Eurobeträge je GF sind, wenn man paar Hunterttausend weniger Fasern benötigt läppert sich das schon.
 
@gymfan das mehrfamilienhaus wurde bei uns auch mit aufputzkabelkanal und dosen gür gf versehen. Es fällt den leuten nicht mal auf, und selbst mir nicht mehr obwohl ich hinter gf so hinterher bin.

Am ende ist der nutzen von gf grösser als sich über das Aussehen Gedanken zu machen
 

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gymfan schrieb:
Aber Förderung in D wird ja nicht zielgerichtet vergeben, da gilt selbst ein 1000/1 Anschluss als Gigabitanschluss anstatt im Gesetz 1000/1000 zu fordern, sonst gibt es keine Förderung.
Ist seit ein paar Jahren anders. Aus der Förderrichtlinie:
5.3 Mit der Förderung nach Nummer 3.1 oder Nummer 3.2 dieser Richtlinie sind allen förderfähigen
Adressen beziehungsweise Endnutzern im Projektgebiet Bandbreiten von 1 Gbit/s symmetrisch zu
Spitzenlastzeitbedingungen
(Zielbandbreite) zu gewährleisten. Das entsprechende Gigabitnetz muss
für Point-to-Point-Lösungen ausgelegt sein.
 
gymfan schrieb:
Genauso muss ich die Umbaukosten auf GF zahlen. Nicht jeder will sein Treppenhaus und sonstige Gemeinschaftsräume mit Aufputz-Kabelkanälen verschandeln
Also mal abgesehen davon, dass Treppenhäuser BJ 1968 mit WEGs vom Typ "gymfan" heute durch ordentlich gemachte Kabelkanäle sicherlich nicht optisch abgewertet werden können: Wer sich Eigentum in einer WEG kauft tut dies in dem Wissen über den rechtlichen Rahmen und die daraus folgenden finanziellen Verpflichtungen. Kann ärgerlich sein - verstehe ich. Aber dann wäre wohl ein Reihen- oder freistehendes EFH die richtige Investition gewesen. Oder eben Miete.
 
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