BlubbsDE schrieb:
Und in welchem Kontext ergibt ein Memtest Sinn, der den RAM nicht vollständig testen kann?
In dem wo man möglichst schnell herausfinden möchte ob das Ram OC übernommen wurde und ob es instabil ist.
Versucht man sich an hohen Taktraten und niedrigen Timings/subtimings, brauche ich nicht den ganzen Ram durchtesten. Das kann ich gerne als abschließenden Test nochmal machen aber erstmal ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich es übertrieben habe

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Ich will ins Windows booten um erstmal mit einem Programm zu überprüfen ob das Memory Training nicht irgendwelchen Mist gebaut hat oder gar meinen Ram wieder auf 2133 CL15 zurückgesetzt hat.
Dann will ich ruckzuck wissen ob es Fehler wirft und da sind eine Reihe HCI Memtest Instanzen(optimialerweise so viele wie man CPU Kerne hat aber es reichen meiner Erfahrung nach auch etwas weniger) extrem schnell und zuverlässig.
Und wenn es stabil ist, will ich gleich noch Benchmarks laufen lassen um Fortschritte zu dokumentieren. Aida64 und Euler3D finde ich da sehr gut, auch wenn Ram Benchmarks leider stark schwanken weil alles andere auch den Ram nutzt und den Benchmark stört.
Da ist Euler3D gut, weil man zwar das Gesammtergebnis ignorieren kann, man sich aber an den schnellsten Rechenschritten orientieren kann.
Und Aida ist gut, weil es so viele andere Ram Übertakter auch nutzen und man Vergleichswerte hat.
So mache ich es für meinen Teil....gibt natürlich andere Herangehensweisen aber für mich scheint das die am wenigsten zeitintensive zu sein....wobei Subtimings optimieren immer extrem viel Zeit braucht und oft nur in der Summe eine messbare Leistungssteigerung bringt.
Bei Memtest96 sitzt man davor und weiß nicht, ob überhaupt alles richtig übernommen wurde, und dann braucht es auch noch vielfach länger bis es Fehler findet, weil es zumindest bei Ryzen nicht mehrere Kernen nutzt und gar keine starke Belastung erzeugt....wenn es denn überhaupt Fehler findet.