News Microsoft: Windows 11 ist nun bis zu 20 Prozent reaktionsschneller

Taxxor schrieb:
Frisch nach dem Hochfahren reden wir also über ~ 5GB bei Cachy und ~14GB bei Windows11.

Ich finde selbst deine 5GB nach dem hochfahren erschreckend viel. Mit Garuda Linux und KDE hab ich so ~2GB RAM Verbrauch und bei meinem CachyOS KDE wars ähnlich viel.

Aktuell nutze ich DWM + niri und bin genau bei 1,7GB RAM Verbrauch bei 32GB DDR4 3600.
 
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bart1983 schrieb:
Habe eine alte Möhre (2011 CPU mit 2C & 4T) von 24H2 auf 26H2 am WE geupdatet und es hat sich spürbar etwas am Speed verbessert.

Auch RAM wird weniger verbraucht hier direkt nach dem Neustart:
Anhang anzeigen 1769998

Hab ich gestern auch für nen Kumpel gemacht der unbedingt Win 11 drauf haben wollte.
Auf nem alten ASUS VivoBook X555BA-XO177T.
  • Prozessor: AMD A9-9420 / 3 GHz/ 2 Kerne
  • Grafikkarte: AMD Radeon R5 (Stoney Ridge)
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
Ne SSD reingebaut und für das bissl was er macht läuft die Kiste.
Die Werte die du hast sind die gleichen.
 
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Vulvarine schrieb:
Als alle von W10 auf W11 gewechselt haben, wurde das gefeiert....wo kommt denn auf einmal die miese Stimmung her? :-D
Nein, das hatten nicht alle gefeiert.
Und es läuft mittlerweile schlechter, unabhängig davon, ob es eine neue Installation ist oder ein Update.
Der letzte Clou war ja, das Paint in OneDrive teilweise(!) keine Bilder mehr verändern darf. Eine Ausnahme im Defender kann ich teilweise auch nicht mehr einstellen, weil der Probleme mit meinem Windows Account hat und sich das ganze Geraffel nicht richtig starten lässt.

Und jetzt stell dir mal unbedarfte vor, die das erste mal davor sitzen.
 
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Vulvarine schrieb:
Als alle von W10 auf W11 gewechselt haben, wurde das gefeiert....wo kommt denn auf einmal die miese Stimmung her? :-D
Es war anfangs auch noch Ok. Aber mit der Zeit wurde gerade das UI von Windows immer träger und legt immer öfter mal Gedenksekunden ein, z.B. beim öffnen von Kontextmenüs oder auch im Explorer. Selbst mir hat das irgendwann gereicht und ich bin mit meinen PC auf Mint umgezogen. Seitdem hab ich wieder ein reaktionsschnelles UI das auf Mausaktionen wieder unmittelbar reagiert.

MS hat ja alle diese Probleme eingeräumt und versprochen sie zu lösen. Ich hatte aber einfach keine Lust mehr darauf zu warten, dass MS diese Dinge nachhaltig löst.
 
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Neodar schrieb:
Wie wäre es stattdessen mal damit, das Ganze zu entschlacken, unnötige Funktionen rauszuschmeißen und generell eine effizientere Software zu programmieren?
Wer entscheidet denn, was unnötige Funktionen sind? Für dich unnötig, für den anderen nötig.
Taxxor schrieb:
Frisch nach dem Hochfahren reden wir also über ~ 5GB bei Cachy und ~14GB bei Windows11
Bei mir sind es mit mehreren Chromefenstern und mehreren Tabs 10,6GB aktuell. 32GB DDR4.
Einzig Photoshop schafft es bei mir, die 32GB voll zu machen.
 
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Unser täglich "Windows wird jetzt besser!" gib uns heute...
und "Fortschritt von bis zu 20 Prozent" bedeutet im Normalfall was? 4% ? 2% ?

Alle Tage diese Meldungen in allen möglichen Computermedien... Man, wie gut muß W11 inzwischen sein...
 
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@Kaufmannsladen
Win 95 hab ich, wie fast alle anderen Versionen, geliebt. Es gab eigentlich nur zwei Versionen, die ich persönlich schrecklich fand. Das waren Win 98 und ME. Die spielten bei mir aber auch nie eine Rolle, weil ich von 95c auf NT 4.0 gewechselt bin.
 
Simanova schrieb:
Ram ist grundsätzlich dafür da, dass man ihn verwendet.
Genau, wenn man genug RAM hat, dass man sich keine Gedanken über dessen Nutzung machen muss, dann kann man ihn auch soweit nutzen wie es geht.
Wird nur doof, wenn das OS den RAM nicht mehr richtig verwaltet, weil die Annahme ist "es ist immer deutlich zu viel RAM verfügbar", so dass Systeme mit weniger RAM deutlich schlechter nutzbar sind.

Simanova schrieb:
Diesbezüglich hat Microsoft schon Recht, wenn dadurch 2GB Auslagerung auf den Datenträger gespart wird.
Werden bzw. sollten sie denn im Normalfall? Aktuell sieht es ja den meisten Indizien eher danach aus, dass MS einfach kein gutes RAM Management implementiert hat, daher halte ich das Szenario hier für ehe eine Not-Lösung als eine Behebung des Problems.

Simanova schrieb:
Dem ganzen Thema fehlen aber irgendwie belastbare Tests um da Aussagen treffen zu können.
Belastbare Tests für was? Aktuell wissen wir ja ganz gut gelegt, dass Win11 bei wenig RAM nicht gut läuft.
Wenn MS jetzt also behauptet, sie haben es verbessert, muss man dass tatsächlich erst mal testen, die Frage ist halt nur bei welchen Szenarien?

Die "20% schneller" sind hier ein gutes Beispiel: sowas liest sich nett für die PR, aber wenn wir hier über 20% schneller im Best-Case reden, dann ist es etwas komplett anderes als 20% schneller im Worst-Case oder 20% schneller im Durchschnitt oder 20% schneller im Median.

Bei der angeblichen RAM Verbesserung ähnlich: die 2GB Datei, die sie hier auf die Festplatte schreiben wollen, könnte man sich wahrscheinlich oft sparen, wenn man den Speicher einfach besser managen würde. Weniger nutzlose MS Services, aggressiveres pausieren von wahrscheinlich weniger genutzten Programmen so wie es Apple auf IOS macht und schon würde Win11 ein gutes Stück besser laufen.


Am Ende muss Win11 massiv viel besser werden, da die Konsequenzen der "KI" Blase privat-Geräte für X Jahre auch nach dem Ende der Blase treffen wird. Und ob MS dass überhaupt hinbekommt, da bin ich bei der bisherigen Historie etwas skeptisch.

Auf Tests zu den angeblichen Verbesserungen bin ich aber natürlich trotzdem gespannt, auch wenn man da wie oben genannt genau drauf achten muss, was wie getestet wird^^
 
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ES liegt oft auch an ... Windows11Menü-Tools, Zig Verzeichnisse aufm Desktop mit Videos, Fotos, Installprogramme, die dann natürlich im Benutzekonto sind und bei jedem Start geladen werden ( einfach mal Größe des Benutzerkontos prüfen, falls ein Mausschubser das überhaupt kann), Dank Windows. Zig im Hintergrundlaufende Programme, Windows Verhübschungs-Tools etc, aktivierter Systemschutz und seine Verzeichnisse. Keine angepassten Umgebungsvariablen etc. Verweiste LCU Rollbackverzeichnisse ( jedes hat ca. 150000 Dateien mit ca. 1GB) ...also wenn man Mausschubser ist und dauerhaft ein zackiges System haben will, muss man sich schon mal intensiver damit auseinandersetzen. Wem das zu umständlich ist, oder wer zu faul ist muss halt Alternative Betriebssysteme nutzen oder einfach aufhören zu weinen. So einfach ist das. :schluck: :daumen:
 
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Grimba schrieb:
der geschaffte Platz ist auch schnell wieder weg, aber genauso dynamisch wieder frei, falls gebraucht.
Das wieder Freigeben, wenn ein anderer Prozess den Speicher dringender braucht, ist aber auch "teurer" als wenn der vom Prozess angeforderte Speicher aus gerade nicht genutzten Bereichen bedient werden kann. Bei gerade genutztem Speicher, auch wenn es nur gecachte Daten sind, muss das OS den Speicher ja erstmal durch Umorganisation der Daten freiräumen.

Dann ist auch die Frage, wie viel des von Windows belegten Speichers auch wirklich Preloads oder Caches, also entbehrliche Daten sind und wieviel davon essentiell Daten sind, ohne die Windows nicht flüssig funktioniert.

Wenn Microsoft jetzt verstärkt auf Prelaoding und Caches darauf setzt, um die Grundperformance von Windows zu verbessern, ist der Speicher zwar auf dem Papier nicht dauerhaft belegt, funktional aber schon. Denn ein Freigeben des Speichers würde wiederum die Performance von Windows verschlechtern. Der bessere Ansatz wäre eigentlich, das OS so zu konzipieren, dass es auch ohne Preloading schon ausreichend performant ist und das Vorladen und halten von optionalen Daten im RAM lediglich ein Bonus ist.
 
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@KeinNutzerName
Nö! All das gabs bei mir unter Windows gar nicht und trotzdem wurden sein UI und auch der Explorer mit der Zeit deutlich träger. MS hat diese Probleme mit dem trägen UI, dem lahmen Explorer und dem überhand genommenen Ressourcenverbrauch auch mehrfach eingeräumt.
 
pintness schrieb:
Typ der ArtCraft m
Mal angeschaut wieviel RAM die Programme fressen und wie groß die sind?
Aber schon interessant was die zusammen stellen!
 
bart1983 schrieb:
"Programme wie Adobe Premiere verweigerten zudem komplett den Dienst"

Wer erwartet das Premiere im Jahr 2026 mit 8GB läuft, der erwartet wohl auch das ein Fiat Panda einen Porsche auf der Rennstrecke besiegt.
Dummer Vergleich, der Fiat Panda kann trotzdem auf der Rennstrecke fahren.

jackii schrieb:
Lief nicht z.B. ein Windows 7 mit nur 4GB DDR3 und ohne wilde Tricks auch immer flüssig?
Wenn man schon eine SSD hatte ja.
Aber ist ja z.B. bei Smartphones nicht anders. Ein iPhone 5 lief mit 1,3Ghz Dualcore und 1GB Ram auch flüssig und für Spiele von damals hats genauso gereicht.
Heute trumpfen Smartphones mit 8+ Cores und 12+GB Ram auf.
 
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mibbio schrieb:
Darum ging's hier doch gar nicht. Ich bezog mich darauf, dass es aufgrund der Dynamiken schwierig ist zu sagen, was genau wieviel verbraucht wenn es läuft oder einspart, wenn es geschlossen wird. Und bei Cache ist es sehr schnell klar, was rausfliegt, aufgrund der bestehenden Caching Strategie. Da muss nicht groß umorganisiert werden. Im Cache hat im Prinzip alles eine Nummer, anhand derer entschieden wird, nach welcher Reihenfolge etwas fällig ist für den Rauswurf. Da wird nicht groß umgeschichtet, was die entsprechende Nummer hat, fliegt raus. Da es sich nur um vorgehaltene Daten und keine Betriebsdaten handelt, werden die dabei auch nicht 2x angeschaut sondern einfach freigegeben. Caching ist genau dafür gemacht, schell und fluktuativ zu sein.
 
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RAM ist dazu da genutzt zu werden. Wenn viel da ist, wird auch viel genutzt. d.h es wird nicht sofort was reserviertes freigegeben. Müsste sonst ja evtl. wieder Zeitaufwendig geladen werden.
Erst wenn irgendwas viel anfordert, wird freigegeben. (so +-, und wenn richtig Programmiert. ;-))

Grundsätzlich läuft Windows 11 aktueller Patchstand sehr gut, und kleinen wenig schneller.
Merke ich auf meinem Wohnzimmer PC mit N150 CPU.
 
Anscheinend wurde das hier schon häufiger im Detail besprochen, daher halte ich mich kurz: Ich dachte, "Race to Idle" wäre etablierter Standard. Also zieht Microsoft etwas nach, was seit Jahren da sein sollte? Naja.
 
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andi_sco schrieb:
Nein, das hatten nicht alle gefeiert.
Und es läuft mittlerweile schlechter, unabhängig davon, ob es eine neue Installation ist oder ein Update.
Der letzte Clou war ja, das Paint in OneDrive teilweise(!) keine Bilder mehr verändern darf. Eine Ausnahme im Defender kann ich teilweise auch nicht mehr einstellen, weil der Probleme mit meinem Windows Account hat und sich das ganze Geraffel nicht richtig starten lässt.

Und jetzt stell dir mal unbedarfte vor, die das erste mal davor sitzen.
Wer sitzt denn im Jahre 2026 das "erste mal" davor? :-D

Dieses Szenerio ist einfach ultra unrealistisch. Ich kenne keinen Menschen, der einen Windows PC nicht zumindest mal gezwungenermaßen nutzen musste, sei es Schule, Arbeit oder sonst wo. Und auch in der jüngeren Generation sehe ich nicht allzuviele mit einem Mac oder einem Linux System rumlaufen...denen geht es um's Gaming und RGB, das bekommt man meist nur gut mit einem Windows Rechner hin.
 
Gäbe es keine Speicherkrise, gäbe es vermutlich nicht mal diesen Artikel. RAM war bisher so günstig. Beim Laptop hatte ich letztes Jahr im Sommer 48GB Crucial DDR5 SODIMM für 110€ gekauft.
Weder Crucial gibt es noch, noch gibt es 48GB für 110€.

Also es hat sich seitdem so viel getan am Markt.
Die KI Blase von denen so viele Sprechen, gibt es nicht.
Da wird nichts platzen.
China wird auch nicht die Rettung werden, denn die Melken ebenso die Kuh.
RAM wird auf die nächsten 5 Jahre teuer blieben.

Und genau darauf reagiert jetzt MS.
 
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