News Milliardenprojekt: OpenAI wollte deutsches Rechenzentrum mit Atomstrom

foofoobar schrieb:
Die bisherigen Meilern sind gnadenlos unterversichert.
Die Dinger will ja auch keiner mehr versichern...
Ergänzung ()

givarus schrieb:
Also für den Nächsten der fragt: Wenn Erneuerbare doch so günstig sind, warum ist denn unser Strom so teuer?
Ich übernehme das Antworten mal: Ganz einfach, wegen mindestens zwei Dingen: Das sich der Strompreis immer nach der teuersten in dem Moment aktiven Erzeugungsform richtet und wegen der Netzentgelte...
Ergänzung ()

foofoobar schrieb:
Rechne das doch mal vor.
Ist doch einfach: Wir haben aktuell keine AKW, der Kohlestrom wird auch immer weniger und dennoch geht nicht das Licht aus. Kohlekraftwerke können übrigens nicht selten auch umgerüstet werden. Soll mit dem bei uns in der Nähe demnächst passieren, dass soll dann auf Wasserstoff umgerüstet werden - soll günstiger als ein Neubau sein.
 
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cscmptrbs schrieb:
Da ist gar nichts mit billigem Atomstrom. Dieser hohe Preis wird dann wieder quersubventioniert.
Und das ist dann der nackte Strompreis ohne die ganzen Aufschläge.

ich bin überhaupt keine Atomlobyist... aber bei solchen Rechnung muss man dann aber auch fairerweise umgekerht die Netzkosten dazuholen, die entstehen, wen eben kein Atomkraft die Grundlast trägt. Bzw die Mehrkosten durch Windkraft, Sonne, die mal viel mal wenig läuft.... so zu tun als würde man bedarf nur nen Knopft drücken müssen der das auffängt... ohne die opprtinätskosten miteinzubeziehen... das ist halt genauso unserös, we halt von Team Nuklear die Märe von der günstigen SMR revolution... oder die Rettung durch MSR....

ich glaube nicht mehr an die günstige Sonnen/Wind energie... die Preise sind nur nur nach oben... obwohl immer neue Recorde bei Erneuerbare zu verzeichen sind... Und schau ich zu nem Genossenschafts Stromanbierter... also BIO aus WInd und Sonne... wo jeder zusätzlicher Cen in Ausbau gesteckt wrid... und mir schlecht wird... weil die Lüge vom günstigen Sonnen und WInd Strom offensichtlich wird...

Ich bin überhaupt kein Gegner von irgendeiner energieform.. Hier lügen aber alle Partei wie gedruckt. Schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu... und rechneen alles immer für sich schön.... warum sollte ich auch ein Problem mit französichen Atomstrom haben... geht wen überhaupt, ja in Frankreich unter die Erde.

Auf der andern Seite kann ich aber auch nicht mehr das Gejammer über die aufgebenen AKWs hören... die sind weck Leute! Punkt. Selbst wen wir jetzt welche aus den boden Stampfen, wären frühestens in 20 Jahre wieder im Netz... als bitte hört auf damit rumzuheulen... "öhhh unsere AKWs allles wäre besser" Selbst wen das stimme, der Zug ist abgefahren.

Aber was ein Punkt ist, die Franzosen haben billigeren Strom! Mir egal wie die das Querfinanzieren... ich weiß nur das ich in deutschland keine 18 cent bekomme... und das sind halt 44%+ auf der Stromrechnung!Und ich bin mir sicher deas die Franziosen nicht 44% für ihr Brot oder die Miete bezahlen. Gerade als PC Gamer hast du in Deutschland die ARschkarte. Selbst abseits vom Hobby, sei es Schwerindustrie oder auch Datencenter, ist das halt für den Standort Bullshit... schaut euch Irland an... die sollen angeblich nur Gaskraftwerke haben... das will natürlich erst recht keiner haben... aber ich bin mir eben nicht mehr sicher ob diser komplette verzicht auf Atomstrom wirklich die beste Idee war.

Das Zeug strahlt. Aber die Märchen von günstiger Sonne und Wind, die glaube ich halt leider auch nciht mehr. Und wen man immer nur einseitg vom "Erzeugpreis" redet... "ab da fehlt die Entsorgung" aber zugleich dann die die Oportionätskosten dann bei WInd und Sonne weglässt, die fürs Netz anfallsen, die im gegensatz bei Nuke unmittelbar anstaehen, die erwähnt man halt nicht... Wen ich fürs abbrennen von uran nur 18 cent zahlen muss... das zahlen Franzosen halt jetzt... Nuklar Müll der 40k ne rolle Spielt... ja das betrifft jemand andern... ist das moralsich verwerflich? natürlich... aber die anderen machen es halt auch und haben billigen Strom, wärend man hier Bankgrot geht...

Daher, hätte ich "kein" Problem damit. Da sowieso der Atomstrom einspringt wen mal wind und sonne nicht kann... und weil wir sowieso atomstrom bezahlen, wen mal zuviel sonne und wind da ist, und Atomstrom deswegen abgeschaltet werden muss, weil unst sonst die Stellwerke um die Ohren fliegen... dann kann das Ding sowieso durch laufen... wen ohnehin immer dafür bezahlen muss... sei weil Atomstrom aushlefne muss... oder weil Atomsprom auf seine kontingente verzichten muss, weil die Sonne und der Wind kurz davor ist unsere Netze zu schmelzen...

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mischaef schrieb:
Kohlekraftwerke können übrigens nicht selten auch umgerüstet werden. Soll mit dem bei uns in der Nähe demnächst passieren, dass soll dann auf Wasserstoff umgerüstet werden - soll günstiger als ein Neubau sein.
Man kann Infrastruktur die alle Dampfkraftwerke haben weiter nutzen, so sie denn noch gut in Schuss sind und zur Kapazität passen.
Man kann das Kohlekraftwerk dann aber genau so gut zu einem Atomkraftwerk umbauen, wenn das die Definition sein soll.
Alles was spezifisch für ein Kohlekraftwerk ist, wird abgerissen. Und das ist einiges.

Kann trotzdem Sinn machen. Bei uns in der Gegend wurde ein neues Kohlekraftwerke welches nur wenige Jahre am Netz war. Die Infrastruktur ist teilweise brandneu.
Eine schande, was sie Bundesnetzagentur da getrieben hat. Millionen von Steuergeldern wurde für die Reduzierung von Steinkohleverstromung ausgegeben und es wurden dann nicht mal die ältesten und ineffizientesten Kraftwerke angeschaltet.



Ansonsten wird hier sehr unseriös auf beiden Seiten diskutiert. Die Thematik ist doch sehr viel komplexer als sie hier dargestellt wird und es gibt sehr viele unbekannte oder wich sehr schnell ändernde Variablen. Ständig werden hier Extreme als Beispiel herangezogen.
Wäre allerdings etwas mühsam auf alles einzugehen.

Nur ein Kommentar zur Entlagerung. Ich bin kein Fan davon, problematischen Müll zu erzeugen der zig Generationen lang bestehen bleibt.
Aber das Problem ist weitaus kleiner, als wir es in Deutschland machen. Assen ist kein Maßstab. In Assen wurde kein Endlager (oder Zwischenlager) gebaut. Der Müll wurde dort verkappt. Anstatt es für Kosten x zu lagern, wurde es für die Kosten x/10 verklappt, was jetzt Probleme macht und kosten in der Höhe von 100-1000 x (Ende offen) verursacht. Der Skandal ist, dass die Verantwortlichen nie zur Rechenschaft gezogen wurden und die Kosten die Allgemeinheit tragen darf.

Ist dadurch alles in Butter? Nein, wir werden niemals ein Endlager finden. Wir können uns nicht mal einigen wo Stromtrassen Langlaufen sollen. Die Lokalfürsten werden einen Standort niemals zulassen. Von daher ist der Verzicht auf Kernenergie wahrscheinlich besser.
Dadurch verbieten sich auch Vergleiche mit China. Dort gibt es solche Probleme nicht. Was besser ist um Projekte abzuwickeln, aber natürlich mit anderen Problemen einher geht.
 
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bensen schrieb:
Ist dadurch alles in Butter? Nein, wir werden niemals ein Endlager finden. Wir können uns nicht mal einigen wo Stromtrassen Langlaufen sollen.
Also in Norddeutschland geht das relativ geräuschlos voran, bzw. sind die Dinger schon teilweise fertig.
Bitte nicht daher nicht von von den Schreihälsen im Süden auf den Rest der Republik schließen.
 
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foofoobar schrieb:
Also in Norddeutschland geht das relativ geräuschlos voran, bzw. sind die Dinger schon teilweise fertig.
Bitte nicht daher nicht von von den Schreihälsen im Süden auf den Rest der Republik schließen.
Das heißt ein Endlager im Norden ist realistisch?
 
@mischaef
Welcher Unsinn? Ich habe mit keinem Wort AKWs erzählt oder rein konventionelle Erzeuger, ich sagte nur dass wir bereits einen 4-fachen Überbau an Erzeugungskapazitäten haben und ein plumpes „wir brauchen nur noch mehr EE“ rein gar nichts bringen wird.
Und die 7-8cent die kWh sind meine kritisierten reinen Stromgestehungskosten, die diesen Überbau, Phantomstrom, Redispatchkosten etc. ignorieren sondern lediglich die Kosten pro Erzeugungseinheit angeben.
Wir brauchen nicht mehr EE, sondern mehr flexiblere Langzeitspeicher für die Asymmetrie des Verbrauchs in Form von h2. Und ja ich ignoriere den viel gescholtenen Wirkungsgrad bewusst, weil er im Gesamtsystem nur eine Seite der Medaille ist. Die Topologie gibt nicht genug Pumpspeicher her, Akkus sind nicht dafür gebaut Juli Strom im Januar zu liefern, H2 ist geduldig, transportabel und vielseitig verwendbar (Gaskraftwerk, Brennstoffzelle,…) 🤷‍♂️
 
lynx007 schrieb:
ich glaube nicht mehr an die günstige Sonnen/Wind energie... die Preise sind nur nur nach oben...
Das hat ganz andere Gründe, siehe oben. Solange sich der Preis nicht nach den realen Herstellungspreisen richten, wird der Preis nie wirklich runtergehen. Das hat aber nichts mit den EE zu tun, sondern mit der Berechnung. Die Preise für die EE sind in meinen Augen relativ Konstant. Wenn aber real die Preise für Kohlestrom berechnet werden, nur weil ein Kraftwerk gerade am Netz ist, dann liegt das Problem hier.

@Phoeni
Natürlich müssen Speicher gebaut werden, da gibt es aber genügend Möglichkeiten, man muss nur endlich mal anfangen. Andere Länder sind da schon weiter.

bensen schrieb:
Ansonsten wird hier sehr unseriös auf beiden Seiten diskutiert. Die Thematik ist doch sehr viel komplexer als sie hier dargestellt wird
Nein, ist sie eben nicht. AKW kosten verdammt viel Geld, mehr als die gleiche Energiemenge bei anderen Formen gewonnen wird. Zudem bringen sie erst in 20 Jahren Strom. Auf meine Frage, was bis dahin passieren soll, habe ich bislang noch keine Antwort erhalten.

Alles andere kann geregelt werden, man muss nur das sowieso marode Netz anpassen.

@bensen
Ich denke dass er Stromtrassen meint.
 
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ChilliSchotte schrieb:
Atomstrom ist viel, aber sicherlich nicht günstig...
Frankreich hat aufs falsche Pferd
Vielleicht ist Frankreich bzw der Staat völlig inkompetent? Siehe die zahlreichen anderen (halb) Staatsunternehmen die seit Jahrzehnten in der Krise stecken.

In Südkorea liegen die Stromerzeugungskosten bei Atomkraft bei 5-6 Cent/kWh.

Man setzt dort auf standardisierte Reaktoren. Deren Bauzeit liegt zuverlässig zwischen 6-8 Jahren. Die Auslastung liegt auch ganzjährig bei über 90%.

In China ist es ähnlich. Da setzt man auch auf Serienfertigung und erzielt kurze Bauzeiten.

In Europa sind es die AKWs meist Unikate.

https://www.mckinsey.com/mgi/our-research/nuclear-power-a-renaissance-in-the-making
 
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supermanlovers schrieb:
In China ist es ähnlich. Da setzt man auch auf Serienfertigung und erzielt kurze Bauzeiten.
China baut aber im Verhältnis deutlich mehr EE aus. Das wird hierbei immer unterschlagen. Warum nur?

Mal ganz davon abgesehen, dass China da ganz andere Möglichkeiten haben. Da werden auch gerne mal Dörfer zwangsumgesiedelt, wenn die einem Kraftwerk im Wege stehen. Will ich nicht wirklich in Deutschland haben. Die Frage ist auch, welchen Sicherheitsstandards die AKW entsprechen.

Und zudem: Wo sollen die AKW gebaut werden? Die großen Flüsse führen mittlerweile nicht selten im April schon niedrigwasser, weil die Schneeschmelzen ausbleiben.

Verabschiedet euch endlich von dem Gedanken - in Deutschland werden keine AKW mehr gebaut. Die Energiekonzerne wollen keine mehr bauen, weil zu teuer und zu lange Bauzeit. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist dagegen und drei Viertel sehen die EE als die Energiegewinnung der Zukunft, also wird man hier keinen Standort finden. Hinzu kommt das oben beschriebene Problem mit den Flüssen. Man bekommt dafür einfach keine Mehrheit.

Es sollte daher die Modernisierung unseres Stromnetzes endlich in Angriff genommen werden.
 
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Hab gerade mal im Duden nachgeschlagen und mir die Definition von "Schwachsinn" angeschaut...

Schwachsinn ist = Nach über 50 Jahren Atomkraft (und ihrem Ende), von der Wiedereinführung zu fantasieren, aber immer noch kein Endlager zu haben...
 
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@mischaef
Habe ich auch nie bestritten.
Man müsste halt herausfinden warum.

Ich habe Mal gelesen das der Innenraum des Reaktors (Keramik?) weltweit ein Engpass ist. Ebenso die Produktion von Brennstäben.
Gleichzeitig hat man die letzten 10-15 Jahre ein Überangebot von Solarproduktion aufgebaut und kann von Zöllen in Europa den nicht mehr so viel exportieren. Natürlich verbaut man dann viel Solar. Andernfalls würden chinesische Fabriken pleite und Bürger arbeitslos werden.

Mir geht's ja eher um die Behauptung Atomstrom ist grundsätzlich teuer und der Bau dauert immer 15-20 Jahren und kostet 50Mrd €.
 
foofoobar schrieb:
Lebst du in Deutschland?
Konsumierst du deutsche Medien?
Nein
Ja

Beantwortest du dann auch meine Frage? Immerhin beantworte ich dir deine unsachlichen Fragen.
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mischaef schrieb:
Nein, ist sie eben nicht.
Klasse, selten so ein starkes Argument gelesen. Ich weiß schon warum ich mich in diese Diskussion nicht direkt einmischen wollte.
Und nein, ich bin weder gegen Erneuerbare noch für Kernenergie.
 
supermanlovers schrieb:
Ich habe Mal gelesen das der Innenraum des Reaktors (Keramik?) weltweit ein Engpass ist. Ebenso die Produktion von Brennstäben.
Das ist ja das lächerliche daran: Wir sind bei Gas und Öl über 95% vom Auslang abhängig, bei Brennstäben sogar 100%, wobei das Problem dabei vor allem ist, dass viele Minen in der Hand russischer Konzerne sind. Nicht gerade zuverlässig, wie sich in den vergangenen Jahren gezeigt hat.

Aber manche bekommen schon Schnappatmung, wenn man nur 2% des Stromes importiert, auch wenn es gar nicht nötig wäre.
 
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supermanlovers schrieb:
Man setzt dort auf standardisierte Reaktoren. Deren Bauzeit liegt zuverlässig zwischen 6-8 Jahren. Die Auslastung liegt auch ganzjährig bei über 90%.

die neuen brauchen auch 10-12 Jahre...
 
@mischaef
Es gibt genug Produzenten in der Welt. Man muss nicht von Russland kaufen. Andere Länder bauen Produktionen auf oder erweitern sie.
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Rukizz schrieb:
die neuen brauchen auch 10-12 Jahre...
Ist ja auch erstmal zweitrangig. Entscheident sind am Ende die Baukosten, Erzeugungskosten und Laufzeit. Und das bekommt Korea (Demokratie) besser hin als Frankreich oder GB.
 
Welches Unternehmen geht schon freiwillig nach Deutschland :D
DE ist aktuell zu blöd für alles. Danke liebe Regierung.
 
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