mist: ebay-hd-kauf mit "wiederzugewiesenen sektoren" -

ed_lumen

Captain
Registriert
März 2008
Beiträge
3.702
hab mir eine gebrauchte externe hd zum sichern des ssd-systems gekauft, die obiges problem mit crystaldisk anzeigt - was soll ich von der hd halten? hd-tune und speccy zeigen sie garnicht an ...
 
Eine gebrauchte Festplatte zur Datensicherung ist aber auch ein Widerspruch vom Feinsten. Vielleicht anhand der Modell -und Seriennummer beim Hersteller nachschauen, ob da noch Garantie drauf ist.
 
320er.JPG
 
Passt doch? Wert ist doch 100/36
 
Selber schuld. Ohne cdm Screenshot und Restgarantie würde ich nie ne HDD bei eBay kaufen.

Eventuell mit nem Herstellertool testen (die bringen oft andere Ergebnisse). Ansonsten sind die Werte nicht so dramatisch. Ich hab auch schon erlebt, dss CDM plötzlich wiieder auf grün springt, daher würde ich jetzt nicht in Panik verfallen, laut den Daten ist die Platte ja nicht so alt.
 
Sieht gut aus... Wenn Du sichergehen willst, mach einen kompletten Test mit HDTune. Is alles grün und die Smartwerte unverändert (der fehleranzeigenden Parameter), dann ist das Ding i.O. Smart-Werte von Programmen interpretieren zu lassen geht idR nach hinten los, sofern das Tool nicht vom Hersteller kommt...
 
daß das leichtsinnig war, weiß ich jetzt auch.

was sagt denn der wert 100/36?

wie bekomme ich bei ner zinc den hersteller raus?

meinst du der hd-error-test? der war ohne befund. health wird ja nicht angezeigt, warum auch immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anhand der Seagate Garantieprüfung für deine Platte kommt folgendes Ergebnis:

Komponente
Das angegebene Produkt wurde als Systemkomponente verkauft. Wenden Sie sich zur Reparatur bitte an den Händler, von dem Sie es erworben haben. Seagate verkauft viele Festplatten direkt an OEM (Original Equipment Manufacturers). Diese Produkte sind normalerweise speziell für den jeweiligen OEM konfiguriert, zur Verwendung als Komponente in dessen Systemen. Sie müssen sich an Ihren Händler wenden, um Garantieunterstützung zu erhalten. Falls Sie das Gerät direkt bei Seagate gekauft haben, gehen Sie bitte zur vorigen Seite zurück und überprüfen Sie Ihre Seagate-Kundennummer, da die eingegebene Kundennummer ( ) nicht mit unserer Datenbank übereinstimmt.

Ohne Kaufbeleg wird das also nix mit Garantie.
 
ed_lumen schrieb:
was sagt denn der wert 100/36?
meinst du der hd-error-test? der war ohne befund. health wird ja nicht angezeigt, warum auch immer.
Na dann passt ja.
Den 100/36 Wert kannst in die Tonne treten. Was zählt ist der Rohwert: 10 (HEX) => 16 reallocated Sectors
Für eine Seagate eher normal. Bei über 30 würde ich mir dann anfangen Gedanken zu machen...
Die Tools interpretieren die SMART-Werte recht häufig falsch. SMART taugt nur, wenn Du ein Tool vom Hersteller nimmst oder die Rohwerte selbst interpretierst, bzw weißt, dass dein Tool die Rohwerte richtig interpretiert.

http://en.wikipedia.org/wiki/S.M.A.R.T.
 
Zuletzt bearbeitet:
die seatool-tests hat sie alle bestanden. ist dann alles ok, trotz der VORSICHT in CDI?

das gehäuse wurde geöffnet, offenbar ist nicht die ursprüngliche platte drin.
 
Du solltest einen vollständigen Schreib- und Lesetest machen und die Werte nochmal posten.

Zudem empfehle ich bei Backups gelegentlich einen Byte-Vergleich durchzuführen, um zu prüfen, ob Quelldaten und Backup noch übereinstimmen. Unabhängig davon, ob die Platte in irgendeiner Form auffällig ist. Das hat mich schon vor den Verlust einiger Bilder bewahrt.
 
Wenn du Seatools schon nutzt, mach einen Full Erase. Aber Vorsicht bei der Auswahl der richtigen Platte...
 
läuft, langsam. wieviel stunden braucht denn das? und wie geht der test, bitte?
 
3-4 Stunden bei USB 2.0. Muss ich dir "Full Erase" übersetzen?
 
scheint bei usb3 auch nicht schneller.

ich frag nach dem Schreib- und Lesetest ...

ist das eigentlich tolerabel, daß das gehäuse geöffnet war und das label außen abgezogen ist? ich hab noch nicht mal kopiert um zu sehn ob ich überhaupt auf usb3-speed komme und nun läuft stundenlang erase ... formatiert war sie schon vorher, bringt das denn was?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht nur darum, alle Sektoren beim Test mal geschrieben und gelesen zu haben. Ein hinnehmbarer Aufwand dafür, dass man potentielle Oberflächenprobleme sofort erkennen kann.

Ob ein geöffnetes HDD-Gehäuse für dich tolerierbar ist, musst du entscheiden. Garantie hast du jedenfalls garantiert nicht mehr.
 
ed_lumen schrieb:
vollständigen Schreib- und Lesetest: wie?
Das is defacto das gleiche wie der HD Tune Error-Scan.
Wie lange das dauert:

Speicherplatz der Platte (GB)
---------------------------------------- = benötigte Stunden
Übertragungsrate (MB/s) x 3,6

Dabei wird jedes Bit auf der Platte einmal umgedreht und gecheckt, ob es auch korrekt umgedreht wurde.
Manche Tools testen beide Zustände 0 und 1 auf der Platte, dann dauerts entsprechend länger.

Dass das Gehäuse geöffnet wurde, ist jetzt nicht unüblich... ;) In meinen externen gehäusen wechseln die Platten doch recht häufig... Manchmal muss man von einem Kumpel die Laptop-HDD auslesen weil Laptop defekt oder dgl.

Abgesehen davon, ist es, wie Heen schon erwähnte, sehr sinnvoll einen Integritätstest der Daten durchzuführen -vorallem bei Langezeit-Backups. QuickSFV ist hierfür sehr nützlich.
Alternativ kannst Du mit WinRAR bei gepackten Daten ein Recovery Volume anlegen und Wiederherstellungsinformationen hinzufügen.
 
Was soll das alles bringen? Damit kan man schwebende Sektoren prüfen, aber wiederzugewiesene Sektoren sind solche die vorher schwebende waren, überschrieben wurden und dabei als fehlerhaft erkannt und entsprechend durch Reservesektoren ersetzt wurden. Die ursprünglichen und als defekt erkannten Sektoren werden überhaupt nicht mehr angesprochen, sondern jetzt eben die Reservesektoren.
 
Alternate 1
Zurück
Oben