mist: ebay-hd-kauf mit "wiederzugewiesenen sektoren" -

Was spricht dagegen, die Platte weiter zu verwenden, wenn nach solchem Verfahren keine fehlerhaften Sektoren dazukommen?
Man kann auch gleich mit Real-Daten testen, nur dann hat man wirklich Zeit verschwendet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, das kann man machen, man kann sie auch ein paarmal mit h2testw testen. Die S.M.A.R.T. Werte würde ich sowieso ständig kontrollieren, dazu kann man CrystalDiskInfo so einstellen, dass es immer mit Windows gestartet wird, wozu ich dringend jedem raten würde, denn dann warnt es bei jeder Veränderung eines der wichtigen Attributes, wie den schwebenden Sektoren oder Wiederzuweisungen.
 
Ich wollte kein zusätzliches Tool reinbringen, der TE hatte ja schon Seatools drauf (h2testw, ich les das immer wieder von dir, ich muss das mal testen). CDI ist hier bedingt im Autostart sinnvoll, da die fragliche Platte sinnvollerweise als Backup im Schrank zu liegen hat.

Aber wichtig zu wissen wäre erstmal der Screenshot nach dem letzten Durchlauf.
 
Ich habe mit h2testw und dem HD Tune Error-Scan keine guten Erfahrungen gemacht. Beide haben bei mir schon Platten durchgehen lassen, bei denen die Hersteller-Tools, die eingebauten Selbsttest (über z.B. Gsmartcontrol ausführbar), H2benchw (Test Datenintegrität ganze Platte) und/oder badblocks gek*tzt haben. Deshalb halte ich von den letztgenannten mehr. Insbesondere Prüfungen, die auf dem Dateisystem aufsetzen (wie h2testw oder die Windows-"Vollformatierung") scheinen mir etwas arg "unempfindlich" zu sein.
Außerdem würde ich mit Platten immer auch einen Schreib-/Lesetest (H2benchw, badblocks) machen, nicht nur einen Lesetest.

Daneben riecht mir aber das:
ed_lumen schrieb:
das gehäuse wurde geöffnet, offenbar ist nicht die ursprüngliche platte drin.
nach einem Verkäufer, der eine Problemplatte hatte, die aus dem Gehäuse behalten und die Platte, die er loswerden wollte, reingesteckt hat. Kann also gut sein, dass die noch anderweitige Probleme verursacht.

Ich würde mir wegen des geöffneten Gehäuses (wenn das der Auktionsbeschreibung widerspricht) überlegen, bei Ebay einen Fall drauszumachen, oder den Vekäufer mit dem sanften Hinweis auf eine mögliche Negativ-Bewertung zur Rücknahme zu bewegen...
 
Heen, dann drückt man F6 bei CrystalDiskInfo nachdem man die Backupplatte angeschlossen hat und es liest die Platten neu ein.

fiestaforever, h2testw schreibt ja, bevor es liest und es soll vor allem dazu dienen, die Platte mal komplett zu beschrieben. Ok, es lässt dabei einige LBAs aus die entweder nicht belegt sind aber da würden dann auch keine Nutzdaten stehen. Den Zustand schaut man sich danach mit CrystalDiskInfo an, egal ob h2testw nun Fehler meldet oder nicht. Wenn es aber schon Fehler meldet, weiß man sofort, dass die Platte nicht mehr zu gebrauchen ist. Tools wie Gsmartcontrol lesen natürlich die alten Fehler aus der Liste mit aus, die werden also immer was melden, wenn schon einmal ein Problem vorhanden war, aber im Fall dieser Platte mit wiederzugewiesenen Sektoren wissen wir ja, dass es in der Vergangenheit Probleme gab, entsprechende Tools diese also anzeigen. Aber da geht es ja nun darum zu klären, ob die Platte überhaupt noch zu gebrauchen ist und das findet man eben am besten heraus, indem man sie einmal beschreibt und prüft, ob diese Daten nun fehlerfrei gelesen werden können.

Wenn man also eine 100% fehlefreie Platte will, dann kann man diese hier nur wegwerfen oder in der Bucht verkaufen, wie es der Vorbesitzer gemacht hat. Ich werde nie verstehen, warum man sich Datenträger gebraucht kauft, aber das muss jeder selbst wissen.
 
Es ging mir oben darum, dass h2testw und der HD Tune Error-Scan in meinen Augen keine ausreichend zuverlässigen Testmethoden sind, und ich kann da nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten, und aufgrund derer würde ich eher h2benchw bzw. badblocks nehmen.
Gsmartcontrol (das ja neben dem Auslesen der SMART-Werte vor allem nur die vom Hersteller eingebauten Selbsttests durchführt) liest m.W. die nur die wiederzugewiesene (neue) Adresse aus, und nicht die alte, fehlerhafte (wie sollte es auch, die Platte "leitet" den LBA ja um). Alte Fehler (also die ehemaligen "Originaladressen") sollten dabei keine Rolle spielen.
Was aber bzgl. alter Fehler tatsächlich interssant ist, sind die in der Platte gespeicherten Error-Logs. Da kann man dann auch sehen, ob der Vorbesitzer die Tests evtl. schon einmal hat laufen lassen (ggf. mit negativem Ergebnis)...
 
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