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Multifunktionsdrucker für sorgenloses Drucken unter Linux

Kurt Blahovec

Ensign
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Nov. 2021
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185
Hallo!

Ich bin auf der Suche nach einem langlebigen Drucker mit Scanner, der out of the box unter Linux (Ubuntu) funktionieren sollte, ohne dass irgendwelche Software etc. installiert werden muss..

Wochenlang bis teilweise monatelang wird nichts gedruckt, dann hin und wieder einzelne Seiten, Briefumschläge oder eventuell das eine oder andere Foto und dann wieder Anleitungen/Skripten etc. doppeltbedruckt mit 100+ Seiten.
Gescannt/kopiert wird noch weniger, halbwegs guter Scanner ist aber Pflicht.

Diese Anwendungsfälle schreien wohl nach einem Laserdrucker. Einen solchen möchte ich jedoch gerne vermeiden wegen des Tonerstaubs und (wenn es so weit ist) hoher Preise für die Toner.

Ich denke, am besten ist einer mit Tintentank. Lade fürs Papier und Duplexeinheit wären gut. Gangstermethoden wie Patronen mit Chip, die die gedruckten Seiten zählen und nicht mehr funktionieren, obwohl noch ausreichend Farbe drinnen ist, kommen nicht in Frage.

Zum Drucken/Scannen soll er bei Bedarf via USB-Kabel mit dem Computer verbunden werden. Netzwerk, WLAN, Drucken vom Handy etc. wird nicht gebraucht. Nach Benutzung wird wieder der Netzstecker gezogen.

Budget: 150-250€ +/-

Herausgefiltert habe ich bis jetzt das:

https://geizhals.at/epson-ecotank-et-2865-c11cj67433-a3141633.html?hloc=at oder https://geizhals.at/epson-ecotank-et-2870-c11cj66421-a3115091.html ((ohne Duplex)
https://geizhals.at/brother-dcp-t580dw-dcpt580dwre1-a3523355.html?hloc=at
https://geizhals.at/canon-maxify-gx1050-6169c006-a3055897.html?hloc=at

Aus dem Bauch heraus wäre der Brother mein Favorit, weil am kompaktesten.

Würde mich über eure Tipps und Empfehlungen freuen. Kennt jemand die verlinkten Drucker bzw. was würdet ihr sonst empfehlen.

thx und mfg.
 
Traditionell unter Linux gut funktioniert haben immer schon HP Drucker. Bei meiner Mama steht ein HP MFG, funktioniert einwandfrei unter Ubuntu.
 
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Kurt Blahovec schrieb:
Was bedeutet "BLE" bei der Zertifizierung?
Ich rate mal Bluetooth Low Energy. Ein Übertragungsstandard.
Ergänzung ()

CoMo schrieb:
Wären die letzten die ich empfehlen würde. Die haben es wirklich verkackt (Fremdtinte etc.)
 
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Auf keinen Fall HP. Kundenufreundlicher haufen Elektroschrott.
Ihr Linux support war frueher super und ein grund sie zu kaufen, aber seitdem sie angefangen haben Drucker bei kunden zu deaktivieren, sind sie einfach raus.


Kurt Blahovec schrieb:
Diese Anwendungsfälle schreien wohl nach einem Laserdrucker. Einen solchen möchte ich jedoch gerne vermeiden wegen des Tonerstaubs und (wenn es so weit ist) hoher Preise für die Toner.
Laser ist deutlich langlebiger als tinte
Brother erlaubt drittanbieter Tinten / toner und ihre drucker sind unsterblich. Nur tinte verstopft halt irgendwann, wen
Kurt Blahovec schrieb:
wenn es so weit ist) hoher Preise für die Toner.
https://www.kineco-shop.de/toner/brother-toner/2787/toner-kompatibel-zu-brother-tn-2010-xl-schwarz/
15 Euro pro 3000 Seiten.
Auf dem Luftauslass kannst du einen filter befestigen
 
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madmax2010 schrieb:
Laser ist deutlich langlebiger als tinte
Ausserdem filtern heutige Laserdrucker ihre Abluft und viele Drucker (zu denen z.B. auch mein Brother gehört) nehmen auch Fremdkartuschen an. Für den Brother bekomme ich einen ganzen Satz Tonerkartuschen für ~35 €. Die reichen dann auch für mindestens 2500 Seiten.

Meinen Brother muss ich da allerdings erst gar nicht empfehlen das das kein MFC Gerät ist, den Scanpart übernimmt nämlich mein Canoscan Lide200 (17 Jahre alt), der bei mir auch unter Mint immer noch problemlos funktioniert.
 
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Man kauft prinzipiell keine HP Drucker. :evillol:
 
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Hab mir vor über 10 Jahren einen Brother angeschafft und der hat alle meine anderen Drucker überlebt, die ich jemals besessen hatte. Bestes Feature, er reinigt sich im Standby selbst alle 24 Stunden, kein Verkleben mehr bei wenig Drucken. Linux Treiber muss man installieren, ist aber jetzt kein Beinbruch. - ob die neueren out oft the box funktionieren k.a. (meiner ist ein dcp-j925dw)

Edit: Grad gesehen, dass du gern Netzstecker ziehst, würd ich nicht empfehlen 😁 +1 für den brother dcp-t580dw
 
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Kurt Blahovec schrieb:
Wochenlang bis teilweise monatelang wird nichts gedruckt,
Dann viel Spaß beim reinigen der Druckköpfe, wenn die eingetrocknet sind.

Da Du Laserdrucker ausgeschlossen hast, kann ich Dir keine Empfehlung geben.

Akula schrieb:
Man kauft prinzipiell keine HP Drucker.
Habe ich früher auch mal gedacht. Aber mit einem InstantInk-Tintenabo und regelmäßigem drucken sind die HP-Kisten gar nicht mal so schlecht.
 
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habe ein HP multi-gerät mit brother ersetzt. bei HP gingen die fremdtoner nur noch sehr schlecht und ein neuer satz toner kostet so viel wie ein neuer drucker...

bei meinem alten CP1215 von HP war das nicht so.
 
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Kurt Blahovec schrieb:
Hallo!

Ich bin auf der Suche nach einem langlebigen Drucker mit Scanner, der out of the box unter Linux (Ubuntu) funktionieren sollte, ohne dass irgendwelche Software etc. installiert werden muss..

Du kannst einmal auf https://openprinting.org/printers schauen. Alternativ schaue ich immer, dass die Drucker einfach Postscript beherrschen. Die drei von Dir gelisteten Modelle sind alles GDI-Drucker. Das war frueher ein absolutes No-Go fuer Linux. Ob das inzwischen besser ist, und falls ja, ob es Deine Anforderung nach ohne Extra-Software erfuellt, weiss ich nicht.

Wochenlang bis teilweise monatelang wird nichts gedruckt, dann hin und wieder einzelne Seiten, Briefumschläge oder eventuell das eine oder andere Foto und dann wieder Anleitungen/Skripten etc. doppeltbedruckt mit 100+ Seiten.
Gescannt/kopiert wird noch weniger, halbwegs guter Scanner ist aber Pflicht.

Diese Anwendungsfälle schreien wohl nach einem Laserdrucker. Einen solchen möchte ich jedoch gerne vermeiden wegen des Tonerstaubs und (wenn es so weit ist) hoher Preise für die Toner.

Fotos sprechen fuer Tinte, aber die langen Ruhephasen fuer Laser. Ich wuerde da keinen Tintendrucker kaufen. Da Du nicht so viel druckst, ist das mit den Tonerkosten nicht so ein Thema, so oft wirst Du nicht nachkaufen; Du kannst aber schauen, wieviel der Toner jetzt kostet. Wegen Tonerstaub mache ich mir keine Gedanken.

Lade fürs Papier und Duplexeinheit wären gut.

Bei den 100+-Seiten-Dokumenten auf jeden Fall.

Zum Drucken/Scannen soll er bei Bedarf via USB-Kabel mit dem Computer verbunden werden. Netzwerk, WLAN, Drucken vom Handy etc. wird nicht gebraucht.

Schadet aber auch nicht. Mein alter LaserJet 1200 hat USB und parallel, und der Selbsttest druckt noch, er redet aber nicht mehr ueber USB mit dem Computer. Und eine Parallelschnittstelle hat der Computer nicht mehr. Wenn er Netzwerkanschluss haette, wuerde er vielleicht noch seinen Dienst tun.
 
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@Kurt Blahovec

All-time favorite: Brother MFC-L2800DW - ist aber ein S/W-Laser.
Die Fotos könntest du ja bei Bedarf im DM, Rossmann, etc. drucken.

Wenn du wirklich wochen- oder gar monatelang nichts druckst, dann würde ich definitiv einen Laser bevorzugen.
 
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+1 für Brother!
Und +1 für Laser, wenn so wenig gedruckt wird.

Wenn es alle paar Ewigkeiten ein Foto ist und das toll sein soll, dann geh zu dm oder so und drucke es da.

Ich hab seit einigen Jahren einen Brother DCP-L3550CDW und auch schon Tonerkassetten gewechselt. Unter Mint und Fedora keine Software bzw Arbeit, würde nativ alles erkannt. Unter EndeavourOS nur mit Frickelei, auf die ich keinen Bock hatte.
 
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Ich nutze seit längerer Zeit einen HP 6970. Der geht unter Windows11 und Linux Ubuntu. Wahscheinlich auch unter anderen, aber ich habe nur Windows 11 und Ubuntu 24.04.04.

Also ich habe an diesem Drucker nichts auszusetzen. Ich nutzen den sogar mit Instand Inc. Das mich im Monat 2.99 Euro kostet. Geht aber auch mehr oder weniger, je nach Tarif.

Ich kann mir aber vorstellen, das lange Pausen nicht gut sind. Das habe ich bei mir aber dadurch gelöst, das der Drucker angeht. Das geht problemlos ein zu stellen im Drucker. 1x die Woche oder jeden Tag. Dafür hat der ja eine Uhr drinne, wo man das einstellt.

Ich würde nichts darauf geben, wenn manche Schreiben " HP, nie wieder". Niemand muss HP nutzen, wer etwas dagegen hat nutzt eben andere Marken.

Ich bin sehr zufrieden, seit Jahren. Ich nutze aber auch keine Fremd Tinte, nur das was Instand inc. mit sendet.

Da gibt es sicher auch neuere Drucker, als meinen. Der ist eben schon älter, aber er geht.
 
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hier steht seit diesem Jahr ein Brother DCP-L3520CDWE, um Linuxtreiber (Cachy) habe ich mich noch nicht gekümmert 😅
von HP und Epson würde ich die Finger lassen
 
+1 Brother und +1 für Laser.

Meine Laserdrucker habe ich immer extrem lange und stehen mal mehrere Monate still. Die kannst du wenigstens vom Strom trennen.

Für Fotos habe ich mittlerweile einen Canon Selphy Druxker, die haben ein Transferband, da trocknet auch nichts aus und du hast die deutlich bessere Qualität als bei allen anderen Druckern.

Alternativ kannst du doch in den DM gehen an einen Fotokiosk?

Den Selphy habe ich gebraucht gekauft.
 
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Ich hatte den HP Envy Pro 6430 mit Instant Ink Abo, Am Anfang war ich noch sehr zufrieden. Mit längerer Zeit gingen die Probleme los... Drucker nicht erreichbar. Gefühlt 5 Minuten zum druckbereit sein. Wollte eigentlich nicht mehr HP.
Aber der LaserJetPro 4302DW war grad im Angebot für 199 Franken und mit 25% Cashback :) . Also Risiko und bin seitdem begeistert und Instant INK natürlich umgehend gekündigt. Ich drucke auch sehr wenig seit die Tochter aus dem Haus ist...
+1 für Laser
https://mopria.org/de/certified-products
Und da auch aufgeführt
 
Siehe hier was es zur Einrichtung unter Linux/Ubuntu zu wissen gibt:

https://wiki.ubuntuusers.de/Drucker/

Das HP Bashing kann ich nur zum Teil nachvollziehen, bei mehreren Generationen hier liefen alle ootb. Als einzigem Hersteller. Service und Tintenpolitik steht auf einem anderen Blatt.
 
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JennyCB schrieb:
Danke für den Tip, aber ich lese auf der Webseite von Mopria nur von Android und "Windows", nichts von "(Desktop-)Linux": https://mopria.org/de/what-is-mopria

Gleiches Thema hier: Nach knapp zwanzig Jahren Canon-Pixma habe ich die Nase voll von den Tintenkosten für Wenig-Drucker/-innen (trotz Tintenalarm) und end-of-life-Zählern.

Hier mein Tip:
  • mein Canon Pixma TS 3350 läuft problemlos out-of-the box (USB-Kabel; WiFi habe ich nicht ausprobiert), es gibt aber auch ein Treiberpaket von Canon. Scannen kann ich mit "Skanpage". Also soweit alles OK für die billige Kiste (leider reagiert die Oberfläche von Skanpage ziemlich verzögert, aber vielleicht liegt das am Drucker).
  • Generell für Linux immer Drucker mit PCL 5/6-Unterstützung (noch geringfügig besser: Postscript) nehmen. Wenn sie kein PCL haben, sondern nur GDI (billiger, weil man keinen eigenen Bildcomputer im Drucker braucht), wird man nie sicher sein, wieviele Funktionen man, und wie lange man den Drucker nutzen kann, und die Software wird immer schlechter sein, als für Windows -- und ohne die geht nichts.

PCL ist m.E. ein Muss. Es gibt Hersteller wie z.B. Kyocera, die teils noch bei PCL 5 geblieben sind, aber das ist vermutlich eher ein kosmetisches Problem.
 
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Lian Li Combo AIO
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