Musterungsbescheid

Saiga schrieb:
Was will ich von irgendeinem Hauptschüler rumkomandiert werden :rolleyes:

Solche Komentare kannste stecken lassen, die anderen sind nicht einen deut besser, teils noch schlimmer da sich einige morts was einbilden und keine Ahnung haben, und Idioten findest du überall.


Gegen die Musterung kannst du nichts machen, und die paar Stunden wirst du wohl noch zeit haben, es ist ja noch keine Einberufung, nach deiner Musterung kannste schauen wennst ausgemusterst bisst hatt sich alles erledigt, wenn nicht kanns passieren das Sie dich nicht nehmen.

Wenn doch und du willst nicht zum Bund, machste hald Zivi.
 
Was'n daran so schwer?

Gehst zur Musterung, und machst voll auf happy. Wie stolz und froh du doch bist, endliche ine Waffe tragen zu dürfen.

Wie geil es sein wird Terroristen massenweise abzuknallen, ganz wie im Spiel XYZ.

Mach voll auf den Waffennarr und wie geil alles rund um die Waffe ist.

Glaub mir, so schnell biste dann noch net ausgemustert worden.

Bei mir hat's geklappt...
 
Bei solchen Aktionen sollte mann aber vorsichtig sein, das wird eingetragen und wenn du irgendwo bei der Stadt(Beamter usw) anfangen willst, sehen die dass und das wars dann.
 
XamBonX - ich meins wirklich nicht böse, aber wie kommt man auf so ne "behinderte" Idee? öÖ
Abgesehen davon, kann das später Folgen im weiteren Berufsleben haben (Behörden, aber teilweise sogar Versicherungen)

Nicht jeder will den Umgang mit einer Waffe erlernen..

Dann machste Zivi, lässt dich aber nicht ausmustern


Was will ich von irgendeinem Hauptschüler rumkomandiert werden

Mit der Meinung biste keinen Deut besser ;)


Ruf doch einfach mal im Kreiswehrersatzamt an und frag nach, wie du dich verhalten sollst...

Das ist echt ne gut Idee ^^ ;D;D


Meine persönliche Meinung ist, dass das absichtliche ausmustern lassen,

a.) Nichts anderes als Betrug ist
b.) nichts anderes als feige ist
c.) und erst recht nichts mit Intelligenz zu tun hat.

Begreift den Wehrdienst viel eher als Chance Lebenserfahrung sammeln zu können, und für die Muttersöhnchen, mal nen bisschen Eigenständigkeit zu lernen =)

Prom07
 
Den Brief zu verlieren ist schlecht.
Die Damen und Herren können sehr schnell pampig werden.

Briefe (per Einschreiben) von Kreiswehrersatzamt nicht anzunehmen ist auch keine gute Idee.
Die Briefe bekommt man 2 Wochen später halt per Niederschrift (Postzustellungsauftrag) zugestellt.
Damit hat sich die Sache (rechtlich gesehen) erledigt.






Die Musterung selber ist noch nicht weiter tragisch.

Den Tag wird er wohl frei nehmen/bekommen können. Wenn er partout an dem Tag nicht zur Verfügung stehen sollte, weil er halt dringend während der Zeit anderweitig gebraucht wird, so kann man sicherlich den Temin der Musterung verschieben.
Aber dadurch ist in meinen Augen garnichts gewonnen. Ich sehe jetzt keinen Vorteil darin, den Termin unnötig hinauszuzögern.

Auch wird er um die Musterung selber nicht herumkommen. Dafür ist es jetzt schon zu spät.






Prom07 schrieb:
@ eklipse - Warum mit etwas Glück? Untauglich gemustert zu werden...
Ich gehe bei seiner Äußerung jetzt einmal davon aus, daß er (wenn möglich) nicht zum Bund gehen will.

Wenn ich mich so umhöre, so wird heutzutage recht großzügig gemustert. Fälle, die zu meiner Zeit noch hohe Tauglichkeitsstufen hatten, werden wesentlich schlechter eingestuft oder fallen sogar aus dem Raster heraus. Je nach Tageslaune bzw dem aktuellen Anforderungsprofil der Wehrbereichsverwaltung. Das meinte ich mit Glück.

Auch werden heutzutage wesentlich weniger wehrfähige Männer eines Jahrganges gezogen, als noch zu meiner Zeit. Selbst wenn er einen guten Tauglichkeitsgrad bekommt, so stehen die Chancen, um den Wehrdienst herumzukommen, äußerst gut. Und auch da ist eine gehörige Portion Glück mit im Spiel.

Natürlich gibt es immernoch zahlreiche Möglichkeiten, der ganzen Sache ein wenig "nachzuhelfen".
Aber das steht hier jetzt nicht zur Diskussion.
 
Zuletzt bearbeitet:
surfix schrieb:
Das mit "brief verlieren" ist das denkbar schlechteste was man machen kann. Denn dann kann es schnell passieren das die polizei vor der tür steht.

Habe selber zwei Briefe verschlampt. Den ersten einfach nicht beachtet und den zweiten vergessen :D Selbst im dritten wurde nur der Ton härter (ohne Einschreiben übrigens) Nichts ist passiert. :p

Die Zeitspanne zwischen den Briefen man glaubt es kaum kann enorm sein, mehrere Wochen. Soll aber keine direkte Einladung zum nachmachen sein -ich hab vielleicht auch einfach nur Glück gehabt. Ist nur meine Erfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solange du die Briefe nur "normal" bekommst, können sie erst reagieren, wenn du zum besagten Termin nicht erschienen bist. Insofern kann ich mir schon vorstellen, daß da in der Zwischenzeit eine Menge Wasser den Bach heruntergeflossen ist.

Wenn er den Termin aus Versehen verschwitzt, in Ordnung. Kann mal passieren.
Ihn aber einfach wissentlich nicht zu beachten, halte ich für eine schlechte Idee. Es ist dadurch nämlich nichts gewonnen.



0.02$
 
Die musterung an sich ist kein großer akt. Ich war nach 1,5 stunden schon wieder drausen:D
 
Prom07 schrieb:
Begreift den Wehrdienst viel eher als Chance Lebenserfahrung sammeln zu können, und für die Muttersöhnchen, mal nen bisschen Eigenständigkeit zu lernen =)
Nein, warum sollte ich? Ich möchte mit der Armee nichts am Hut haben, und aufgezwungenen, 1 jährigen Zivildienst erst recht nicht.

Das verschwendete 1 Jahr investiere ich lieber in mein Master und gehe dann arbeiten.

Ich halte weder von der Wehrpflicht was, noch von aufgezwungenem Zivildienst.
 
@Herzstaub soweit ich weiß ziehen die nur noch biss 23Jahren ein, ich weiß natürlich nicht wie es ist wenn mann sich zurückstellen lässt.


@XamBonX gut das nicht alle so denken sonnst bekämen viele Krankenhäuser und Altenheime probleme mit dem Personal, noch mehr wie jetzt schon, du wärst bestimmt der Erste der schreit, wenn er blutent im Krankenhaus warten muss weil Schwestern und Ärtzte arbeiten machen die sonnst der Zivi gemacht hätte. (Leute transportieren. Verbrauchsmaterial einräumen usw.)

Menschen helfen sollte nicht als verschwendete Zeit angesehen werden.(gilt nicht für jeden Zivi)

Mit Bund ist es fast das gleiche nur ist das Land direkt nicht bedroht ist und der nutzen nicht ganz so hoch ist, aber für einige bietet der Bund auch viele möglichkeiten, Ausbildung, Studium usw. und vielleicht Kriesenscherer wie momentan viele andere Jobs.
 
Zuletzt bearbeitet:
XamBonX schrieb:
Nein, warum sollte ich? Ich möchte mit der Armee nichts am Hut haben, und aufgezwungenen, 1 jährigen Zivildienst erst recht nicht.

Das verschwendete 1 Jahr investiere ich lieber in mein Master und gehe dann arbeiten.

Ich halte weder von der Wehrpflicht was, noch von aufgezwungenem Zivildienst.

Endlich mal einer der versteht um was es hier geht !!!
Völlig meine Meinung!

Prom07
Mit der Meinung biste keinen Deut besser

Und warum nicht ?
Die Typen haben doch nichts in der Birne zumal wer ist schon so blöd und sucht sich einen Job für 12Jahre und dann wird er Arbeitslos wow muss man schon viel drauf haben um einen solchen Schwachsinn zu machen :rolleyes:

Zudem bin ich nicht grad heiß drauf jeden abend mit irgendwelchen besoffenen Typen in der Kaserne zu sein.



Die Bundeswehr sollte endlich mal den Wehrdienst abschaffen und langsam eine wehrfähige Armee aufbauen.
Dieser haufen denn wir haben ist doch echt ein Witz.
In den ganzen 9Monaten ballerst du vlt. 10-15mal und hast 1BIWAk bei dem sogar noch 50% krank machen und sonst bist du besoffen in der Kaserne...
Unglaubliche Armee...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Bundeswehr ist nur Spiegelbild der Gesellschafft, und alle über einen Kamm scheren sehr iniliegent, desweiteren kannst du auch viel länger beim Bund bleiben, das Zauberwort heisst Berufssoldat aber da nehmen sie hald nicht jeden für.

Und die Einstellungschchacen bei einigen Firmen sind als ehmaliger Zeitsoldat, nicht schlecht da mann zumeist auch eine gute Ausbildung hatt, mann kann ja ganz gebräuchle Berufe erlernen und viele machen den Meister auch gleich mitt.

Das mit dem besoffenen ob die beim Bund saufen oder aussherhalb schau dir die Gesellschafft an, unter den Jugendlichen sind nicht viele die nicht saufen.

Und wer zwing dich das du am Abend in der Karserne sein musst, wärend der Grundausbildung okey, aber danach nicht mehr.

Aber es ist ja am einfachsten einfach mal über den Bund zu schimpfen vor allem wenn mann offensichtlich nicht die geringste Ahnung davon hatt.

Und in der Wirtschafft bisste aktuell schneller arbeitslos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da das hier jetzt gut rein passt hab ich auch mal eine Frage dazu.
Besteht eigentlich die Möglichkeit den Zivildienst auch im Ausland abzuleisten?
Also etwas für mich "nutzloses" mit etwas sinnvollem dem Sprachen lernen zu verbinden.
oder kann man den nur in Deutschland ableisten?
 
@ XamBonX
Du verstehst anscheinends nicht, dass es darum geht einen Dienst für die Gesellschaft geht, und nicht primär für dich selbst, ungeachtet der Vorteile die sich für dich ergeben. Bedenke mal dass was der Staat alles für dich tut ....
Außerdem ist ein Zivildienst auch nur neun Monate lang und Ansprüche auf staatliche Leistungen wie z.B. Kindergeld verlängert sich um die Dienstzeit. (Kleiner Tipp, informier dich erst mal, bevor du was schreibst..)
Außerdem habe ich von vielen Bekannten gehört, dass Leute die Dienst geleistet haben, sich oft besser im Studium zurecht finden als andere..


@ Saiga: Traurig, dass du dieser Meinung bist.
Die Typen haben doch nichts in der Birne zumal wer ist schon so blöd und sucht sich einen Job für 12Jahre und dann wird er Arbeitslos wow muss man schon viel drauf haben um einen solchen Schwachsinn zu machen

Mal wieder keine Ahnung:
a.) Als Offz. kannste dich länger verpflichen lassen
b.) Du bekommst eine fundierte Ausbildung
c.) Als SAZ 12 bezahlt der Bund ne gute Stange geld zum Berufübegang
d.) Ich habe einige Bekannte beim Bund, und glaub mir kein SAZ 12 den ich kenne hat Sch.... im Hirn
e.) Dafür hast du 12 Jahre lang einen sicheren Job und kriegst jeden Monat dein Geld und brauchst dir keinen Kopf um Wirtschaftskrisen machen ;)
f.) Als Hauptschüler wirste wohl kaum SAZ 12 sondern bestenfalls Mannschafter ;)

Zudem bin ich nicht grad heiß drauf jeden abend mit irgendwelchen besoffenen Typen in der Kaserne zu sein.

Ich weiß ja nicht, mit welchen Leuten du dich umgibst , kannst du deine Aussage irgendwie belegen? Öö
Liegt doch an dir selbst, ob du dich mit "besoffenen Typen" umgibst oder nicht...

In den ganzen 9Monaten ballerst du vlt. 10-15mal und hast 1BIWAk bei dem sogar noch 50% krank machen und sonst bist du besoffen in der Kaserne...

Vorurteil Ahoi, Flachwitz in Sicht, Füße hoch...

Nicht böse gemeint, aber mach dich erst mal schlau, bevor du hier einen vom Stapel lässt..

@ Darkwonder

Klar ist möglich, ich weiß gerade nicht mehr wie das heißt, aber ich mein AIDA oder so ähnlich - Nen paar aus meinem Jahrgang machen das bald, auch außerhalb Europas =) - Einfach mal googeln oder beim zuständigen KWEA anrufen und anfragen!

Prom07
 
Darkwonder schrieb:
Da das hier jetzt gut rein passt hab ich auch mal eine Frage dazu.
Besteht eigentlich die Möglichkeit den Zivildienst auch im Ausland abzuleisten?
Also etwas für mich "nutzloses" mit etwas sinnvollem dem Sprachen lernen zu verbinden.
oder kann man den nur in Deutschland ableisten?

Es gibt die Möglichkeit einen sozialen Dienst im Ausland abzuleisten, der als Wehrersatzdienst anerkannt ist. Das ganze nennt sich "Anderer Dienst im Ausland"(ADiA) und muss bei einer Trägerorganisationen abgleistet werden, die vom „Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ anerkannt ist. Die Dienstdauer ist 11 Monate, also 2 Monate länger als beim regulären Zivildienst.

Prom07 schrieb:
Dienst für die Gesellschaft

Zwangsdienst für die Gesellschaft ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Prom07:
Mach erst mal deinen Dienst und spuck hier nicht solche Töne. Wer schon beim Bund war weiß, dass da nichts ist mit "Dienst an der Gesellschaft", "Abenteuer" usw. Du hast wohl zu viele Filme gesehen! Bund ist 9 Monate seines Lebens mit sinnlosem Zeit totschlagen verbringen und Hirn ausschalten. Natürlich sind nicht alle Bundies Idioten, aber sinnvoll ist für viele auch was anderes. Daher ist es völlig OK, wenn man da nicht hin will.
 
dass es darum geht einen Dienst für die Gesellschaft geht

Es ist eben kein Dienst für die Gesellschaft.
Durch Grundwehr/Zivieldienst geht der Gesellschaft viel Geld verloren.
Jeder Beteiligte hat Nachteile dadurch. Das letzte Jahresgehalt vor der Rente geht verloren, was bei Akademikern im Bereich ~60-100k€ liegen kann.
Die Leute, die den Grundwehrdiens geleistet haben, lassen sich trotzdem nicht sinvoll zur Landesverteidigung einsetzen. Dass es ohne Zivis personelle Probleme gibt, liegt an einer ungünstigen Umverteilung der Mittel.
Wer aber möglichst schnell möglichst gut ausgebildet wird und dann ordentlich Steuern zahlt, leistet einen größeren Beitrag als der, der 9 Monate für einen Hungerlohn stupide Arbeiten verrichtet. (trifft nicht auf jede Zivi-Stelle zu, aber auf Viele)
Die Gesetzgebung muss dringen überarbeitet werden. Wenn man unbedingt an der Wehrpflicht festhalten will, sollte sie wenigstens gerechter werden.
Am Besten nur noch Freiwillige für den Grundwehr/Zivildienst einziehen.
Sollte auch weiter zwangseingezogen werden, ist es völlig inakzeptabel, dass Frauen nicht berücksichtigt werden. Gleichberechtigung beteutet eben nicht nur Angleichung der Rechte, sondern auch der Pflichten.

Gruß,
David
 
@Marlino:Außerdem wird der andere Dienst im Ausland in der Regel nicht oder nur sehr schlecht bezahlt.
In der Regel werden Verpflegung und Unterkunft gestellt, manchmal auch An- und Abreise, je nachdem wo man hin möchte.
Wer es sich leicht machen will kann sowas natürlich in England bzw. den USA oder einem anderen westeuropäischen Land machen.
Südamerika, Afrika oder Osteuropa versprechen aber einen deutlich größeren Erkenntnisgewinn.
(Ist jetzt alles pauschaliert und kann natürlich im Einzelfall stark abweichen).


Zum eigentlichen Thema:
Wenn du freundlich zu den Jungs und Mädels vom Kreiswehrersatzamt bist, dann sind die in der Regel auch freundlich zu dir.
Und nur weil du keine Lust hast zum Bund zu gehen heißt das noch lange nicht, dass dich dort alle hassen werden.
Ich persönlich hätte einen anderen Dienst im Ausland gemacht, wenn ich tauglich gemustert worden wäre.
Das habe ich auch in allen Gesprächen freundlich aber bestimmt gesagt.
Keiner ist mir deshalb böse gewesen, obwohl ich darum gebeten wurde mit jemandem dort zu sprechen, der mir die Möglichkeiten beim Bund aufzeigt.
Das hab ich gemacht, bin zu dem Entschluss gekommen, dass Artzt bzw. Sanitäter beim Bund später sogar mal was für mich sein könnten und danach hab ich gesagt, dass ich doch den ADIA machen würde.
Beim medizinischen Teil der Musterung wurde ich dann aufgrund minimal reduzierter körperlicher Belastbarkeit ausgemustert und es hatte sich sowieso alles erledigt.

Das, was man in den 9 Monaten erlebt ist jedenfalls keineswegs wichtig für das ganze Leben, wie es einige immer darstellen wollen.
Was ist so toll daran 9 Monate lang Befehlen zu gehorchen und den großteil seines Selbstbestimmungsrechts aufzugeben?
Was ist so toll an den körperlichen Übungen?
Warum ist es wichtig dabei gewesen zu sein?
Und wenn jetzt jemand darauf antworten will, dann macht es bitte mal an konkreten Beispielen fest.
Ich kann diese Parolen nämlich langsam nicht mehr hören, dass man da quasi als besserer Mensch wieder rauskommt, ohne es an irgendwelchen konkreten Beispielen festzumachen.

Um meine Aussagen jetzt mal ein wenig ins rechte Licht zu rücken:
So wie man in der Grundausbildung behandelt wird, muss ein Mitglied der Bundeswehr in behandelt werden und ich halte das nicht prinzipiell für falsch.
Für mich selber möchte ich aber, absolut gesehen, nicht dazu verpflichtet sein Befehlen zu gehorchen etc. Daher begebe ich mich nicht wissentlich in Situationen in denen das notwendig wäre.
Ich habe definitiv nichts gegen die Bundeswehr und denke, dass eine intakte Bundeswehr wichtig ist.
Auch bin ich nicht der Meinung, dass alle dort dumm, kriegsvernarrt oder schlechte Menschen sind.
Andererseits sollte eine Armee aus Berufssoldaten mit mehr als nur 9 Monaten Training bestehen, Leute die den Grundwehrdienst absolviert haben sind im Endeffekt auf nichts WIRKLICH vorbereitet.
Die Soldaten sollen eine Ahnung haben von dem was sie tun (und das kann man in nur 9 Monaten halt nicht lernen) und vernünftig ausgewählt werden.
Außerdem sollten, wenn man den eventuell eintretenden Verteidigungsfall als Grund für den Wehrdienst heranzieht, auch Frauen eingezogen werden, da wir sonst 50% der Bevölkerung nicht auf eben diesen Verteidigungsfall vorbereiten.

Vom Zivildienst halte ich aus anderen Gründen relativ wenig:
Es wird von den Leuten, die sich auf der höhe ihrer körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit befinden erwartet dass sie die primitivsten Aufgaben übernehmen.
(Wie zum Beispiel Vorräte in einem Krankenhaus nachfüllen.)
Bei solchen Aufgaben wäre ich wahnsinnig geworden, weil ich komplett unterfordert wäre und mich mit anderen Sachen beschäftigen möchte.
Andererseits werden Zivis auch oft mit Verantwortungen beladen, derer sie sich nichtmal in vollem Umfang bewusst sein können.
Wenn ein Zivi zum Beispiel als Fahrer bei einem Kindergarten eingesätzt wird, dann ist das für mich nichts anderes als mutwillige Gefährdung der beförderten Kinder.
Der Zivi hat vorher keine Berufsfahrer- oder Personentransportausbildung bekommen, ist in der Regel vorher selten bis gar nicht mit solchen Autos gefahren und hat in den meisten Fällen keine ausreichende Fahrpraxis (und alles unter 50.000km ist hier nicht ausreichend).
Jetzt lass doch nur einmal eine Situation auftreten in der so ein Zivi-Fahrer falsch reagiert (noch nichtmal selber schuld ist) und irgendeinem von den Kiddies passiert was... Der Mann kann doch ins Wasser gehen!
Natürlich gibt es auch beim Zivildienst Aufgaben, die man einem Zivi ohne weiteres anvertrauen kann.
Aber es wird sich eben nicht auf solche Aufgaben beschränkt.

Außerdem (und jetzt fasse ich mich kurz weil es OT wird) könnte man viel besser Arbeitslose Menschen für diese Aufgaben heranziehen.
Diese Menschen bekommen ATM Sozialleistungen ohne einen Gegenwert zu liefern (die meisten nicht aus Faulheit, sondern weil sie keine Anstellung finden, aber sie bekommen Sozialleistungen).
Für eben diese Sozialleistungen einen Dienst an der Gesellschaft im Gegenzug zu erwarten halte ich daher nicht für falsch.
Das wären also Menschen, die man auch für mehr als 10 Monate heranziehen kann, weil sie sich (im Regelfall) sogar freuen würden, wenn sie eine Beschäftigung (natürlich auch mit Lohn) hätten.

@TE:
Ruf einfach dort an und sag denen, dass du dich in einem Arbeitsverhältnis befindest und es momentan sehr ungünstig für dich ist.
Da dein Arbeitsverhältnis befristet ist kannst du auch ein Datum nennen, an dem du voraussichtlich gemustert werden kannst.
Sollte sich die Möglichkeit ergeben das Arbeitsverhältnis zu verlängern meldest du dich wieder beim KWEA und sagst Bescheid, dass du das lieber tun möchtest, weil du befürchtest nach dem Bund keinen Job mehr zu haben/finden.
Das ist nicht gelogen und reicht als Begründung meistens aus, wenn genügend Männer zur Musterung herangezogen werden können.

Grüße vom:
Jokener
 
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