Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community (1. Beitrag beachten!)

wuselsurfer schrieb:
Leider hat das der kapitalistischen Wirtschaft völlig widersprochen und ist von der Bildfläche verschwunden nach 1990.

umso erschreckender finde ich es wenn Kinder der oberen Mittelschicht, vollgestopft mit Designer Klamotten, AirPods und Langstreckenflügen sich als klimaretter inszenieren.
 
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@Rote Rose Hast du denn Argumente mit Inhalt gegen deren Positionen?

Immerhin haben diese Kinder mit ihrer erfolgreichen Klage vor dem Bundesverfassungsgericht im Jahr 2021 im Sinne der Nachhaltigkeit mehr erreicht als du mit deiner persönlichen Lebensweise. Denn sie haben den Gesetzgeber zur Handlung gezwungen und damit notwendige systemische Veränderung erwirkt.
 
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Erkekjetter schrieb:
Reparaturmöglichkeit ersetzt vernünftiges recyclen nicht.
Sie könnte es aber ergänzen.
Reparaturfähigkeit + vernünftiges Recycling ... das wäre ein lohnendes Ziel.

Geräte, die repariert werden können, am ende ihrer durch die reparierbarkeit deutlich verlängerten Lebenszeit einem vernünftigem Recycling zuzuführen, wäre deutlich nachhaltiger, als ständig neue geräte zu kaufen, weil man glaubt, das wäre allein dank des Recyclings nachhaltiger.
Natürlich ist das Recycling heute deutlich besser, als damals ... man hat den Effekt, den das auf die Nachhaltigkeit hätte haben können, jedoch durch "schmeiß weg kauf neu" verbrannt.
Das einzelne Produkt ist nachhaltiger (sofern es in vernünftigem Recycling landet) ... aber ich kaufe 3 mal neu, in der Zeit, die "damals" ein Gerät gehalten hätte.

Beim Licht passierte exakt das gleiche ... wir könnten heute mit deutlich weniger Energie und Budget genauso viel Licht machen, wie in den 1980ern ... dank der sparsameren LEDs wäre das durchaus ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.
Aber stattdessen machen wir einfach nur immer mehr Licht.
Man läuft durch dunkle Straßen (weil der Staat an der Beleuchtung tatsächlich zu sparen versucht) bis man dann zu fassadengroßen Leuchtreklamen kommt, die im Innenstadtbereich die Nacht zum Tag machen.
Die einzelne LED ist nachhaltiger als Glühbirnen oder Sparlampen ... die insgesamt größere Masse an Leuchtmitteln ist es nicht.

Sparsamere Elektrogeräte kann man ja auch den ganzen Tag durchlaufen lassen ... das ist noch immer nachhaltiger, als die ollen Möhren, die man nur dann anschaltete, wenn man sie auch brauchte.
Das führte sogar dazu, dass nicht ganz wenige Geräte von vornhereion ohne Aus-Schalter konzipiert wurden. Wenn man die wirklich aus haben möchte, muss man ihnen schon den Strom klauen.
Die Geräte verbrauchen weniger Strom ... aber hinter dem, was damit erreicht werden könnte, bleibt man dank der Nutzungsgewohnheiten weit zurück.

Was bringen 50% sparsamere Autos, wenn dann dafür 3mal so viele durch die Gegend fahren? Sowas reduziert den CO2-Ausstoss des Autoverkehrs in keinster Weise ... nein ... es vergrößert ihn.
Das einzelne Auto mag nachhaltiger unterwegs sein ... aber der gesamte Verkehrssektor ist dadurch weiterhin eine Nachhaltigkeitskatastrophe.
Das einzelne Auto ist sparsamer unterwegs ... aber die enorm angestiegene Masse an sparsameren Autos frisst diesen Effekt auf. Dem deutschen Verkehrssektor als ganzem ist es in den letzten Jahrzehnten nie gelungen, auch nur ein paar tonnen CO2 einzusparen.

Zuletzt noch:
Bitte schaut hin und wieder mal nach, zu was für einem Thema ihr hier diskutiert. Hier geht es um den Austausch von Alltagserfahrungen zum Thema Nachhaltigkeit.
Für mich klingt das sehr danach, dass es genau um die Frage geht, wie der Einzelne sein Konsumverhalten nachhaltiger gestalten kann.
Welchen Effekt individuelle Konsumentscheidungen auf das gesamtgesellschaftliche Bild haben, ist hier eigentlich nicht das Thema.
Hier geht es darum, wie man selbst seinen eigenen Alltag etwas nachhaltiger gestalten kann und nicht darum,. die Welt zu retten.
 
Zuletzt bearbeitet:
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DerOlf schrieb:
Sie könnte es aber ergänzen.
Reparaturfähigkeit + vernünftiges Recycling ... das wäre ein lohnendes Ziel.
Ich habe auch nichts Gegenteiliges behauptet. Ganz im Gegenteil. Nochmal: ICh habe der Aussage widersprochen, früher sei man deshalb nachhaltiger gewesen, weil Produkte reparierbar waren und man sie repariert hat. Denn das allein ist per se nicht nachhaltiger. DAS ist meine Aussage. Nicht, dass recyceln allein wiederum besser ist.
 
Erkekjetter schrieb:
Nicht, dass recyceln allein wiederum besser ist.
Dann habe ich dich wohl einfach falsch verstanden.

Ich dachte doch glatt, du würdest es (aus irgendeinem Grund) für unmöglich halten, das beste von damals und heute zu kombinieren.
 
Hutzear schrieb:
als vom Staat hochgepäppelte NGO's. Umweltpolitik an sich ist eine gute Sache, aber welche extremistischen Ausmaße das in Deutschland angenommen hat, ist erschreckend.
Thema hier ist nach wie vor Nachhaltigkeit im Alltag...
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Ford_Prefekt schrieb:
Beispiel: "Ob jetzt diese eine Entscheidung negativ für die NGOs ausfällt oder nicht, die breite Masse hasst die mittlerweile und ist es satt."
Tut mir leid, aber das sind weiterhin starke Verallgemeinerungen die sich nicht mit tatsächlichen Zahlen decken. Da handelt es sich eher um ein persönliches Gefühl deinerseits was du gerne so sehen und haben darfst.
Generell fände ich es aber super, wenn wir hier mal zum eigentlichen Thema zurückkommen könnten.
 
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Man darf nicht vergessen das man früher Geräte repariert hat weil ein Neukauf für Viele ein Vermögen gekostet hätte.

Meine Großeltern haben für ihren Fernseher damals z.B. über 4000 DM gezahlt. Ich habe mir von meinem ersten Lehrlingsgehalt einen VHS Videorekorder für 600 DM gekauft.

Seien wir mal ehrlich wer von uns würde heute noch diese Geräte nutzen obwohl es technisch möglich wäre ? Wir haben jedenfalls keines davon auf die Deponie gebracht weil es kaputt war.

In unserer Gesellschaft wird Wohlstand halt damit assoziiert alles konsumieren zu können. Ohne Konsum kein Wachstum.

Kennt noch Jemand das Superfest Glas aus der DDR ? Keiner außerhalb der DDR wollte diese Gläser haben.
Die Antwort von z.B. Coca Cola damals: "Warum sollen wir ein Glas nehmen, das nicht kaputtgeht? Wir verdienen Geld mit unseren Gläsern"
 
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Kassenwart schrieb:
Man darf nicht vergessen das man früher Geräte repariert hat weil ein Neukauf für Viele ein Vermögen gekostet hätte.
Allerdings waren die Geräte auch darauf ausgelegt und sehr viele Menschen hatten auch das Wissen dazu.

Anderes Beispiel wären Automotoren. Früher mit einem dicken Handbuch, wie man alles ausbaut und wieder einbaut, gefühlt wusste jeder zweite wie man einen Motor zerlegt. Heute hingegen alles verkompliziert und idealerweise wirft man den Motor gleich weg, wenn mal eine Zündkerze kaputt ist. Natürlich verbrauchen moderne Motoren weniger Kraftstoff, aber lieber einen etwas größeren Hubraum, weniger Leistung und ohne Aufladung, anstatt eine hochgezüchtete Nähmaschine, die bei der ersten Gelegenheit kaputt geht und neu produziert werden muss.
 
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Tatsächlich habe ich mich erst vor kurzem mit den Gläsern befasst. Bei Recherchen bezüglich displaygläsern fand ich raus, dass das damals schon eine sehr ähnliche Technologie war.

Ich habe dann mal geguckt ob es sowas heute irgendwo noch gibt aber fast komplette fehlanzeige. Irgendein französischer Hersteller soll sowas anbieten, teuer und hässlich. Es wurde dann doch das zwölferpack von rastal für 20 exkl. :(

@Buttkiss
Yes, ist natürlich nur mein Eindruck aus meiner Beobachtung. Aber ich garantiere dir das nimmt zu.
 
Hutzear schrieb:
Anderes Beispiel wären Automotoren. Früher mit einem dicken Handbuch, wie man alles ausbaut und wieder einbaut, gefühlt wusste jeder zweite wie man einen Motor zerlegt.
Ich würde behaupten das viele Motoren gerade deshalb in die Fritten gegangen sind da die Leute versucht haben das Ding selbst zu reparieren...
Generell wird Autos heute eine längere Lebenszeit attestiert als "früher", obwohl die Autos heute wesentlich mehr Bauteile besitzen. Und was man bisher gesehen hat, werden die Elektromotoren die Lebenszeit noch einmal extrem nach oben verschieben.
Ford_Prefekt schrieb:
Yes, ist natürlich nur mein Eindruck aus meiner Beobachtung. Aber ich garantiere dir das nimmt zu.
Die aktuellen Zulaufzahlen und Spendengelder widersprechen aber Deiner Beobachtung. Solche "Hass-" Szenarien sind in der Regel lokal begrenzt, z.B. wenn die örtliche Nabu-Gruppe den Bau der Umgehungsstrasse behindert.
 
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Buttkiss schrieb:
Ich würde behaupten das viele Motoren gerade deshalb in die Fritten gegangen sind da die Leute versucht haben das Ding selbst zu reparieren...
Schuster bleib bei deinen Leisten.

Viele ältere Motoren, waren erheblich langlebiger, weil man die Obsoleszenz noch nicht so gut kalkulieren konnte und im Zweifel Richtung Dauerfestigkeit konstruiert hat.
 
Kommt schon sehr stark drauf an finde ich, ich würde der Theses das es heute mehr hochpreisige Geräte gibt ohne ernsthaft reinkonstruierte reparaturmöglichkeiten als früher schon zustimmen.

Autos ist schwierig, ist die Frage was mit früher gemeint ist, 190er ja 100% für ewig gebaut, 70er Jahre KFZ totales Wegwerfprodukt. Dafür dass die so komplex sind und umweltauflagen erfüllen müssen funktionieren die schon ganz gut. Wobei bei mir genau das Gegenteil der Fall war, ich habe mich damals bewusst gegen den V6 entschieden und für einen Turbo der mindestens zwei drei Liter weniger braucht. Da ist aber schon der dritte Motor drin, zum Glück auf Garantie...

@Buttkiss
Eine wachsende Ablehnung innerhalb der Masse und steigender mitgliederzulauf und spendengelder schließen sich nicht einander aus.
 
Buttkiss schrieb:
Generell wird Autos heute eine längere Lebenszeit attestiert als "früher"
Wir unterhalten uns in 4 Jahren nochmal drüber, wie viele Autos von 2010 ihre mögliche Betiriebsdauer auch tatsächlich geschafft haben.

Die meisten Autos werden nicht ersetzt, weil sie irreparabel sind, sondern weil es "einfach mal Zeit für einen Neuen" war.
DIe Haltbarkeit der Autos spielt für die Kaufentscheidung bei einem Neuwagen keine bedeutende Rolle. Man weiß, dass die eh länger halten, als man sie selbst fahren möchte.
 
Ford_Prefekt schrieb:
ist die Frage was mit früher gemeint ist, 190er ja 100% für ewig gebaut
Ja solche Modelle meine ich und den konnte man ja gar mit altem Frittenöl fahren. Audi 80 B3 wäre da auch so ein Kandidat. (gerundet aber Beispielhaft) Vollverzinkt, 75PS 1,8Liter Hubraum, 7,5Liter/100km 1100kg und fährt und fährt und fährt.

Natürlich gibt es aufgeladene Motoren/Fahrzeuge die "nachhaltiger" zu sein scheinen, aber wenn ich dann die gesamte Kette ansehe, vom Abbau, über Herstellung, Produktion, Defekte, die repariert werden müssen usw. ist dann ein Kleinwagen, als Wegwerfprodukt, erheblich weniger nachhaltig, als so ein Fahrzeug, das dann mehr verbraucht, aber nicht andauernd neu produziert werden muss.

Gilt aber auch für andere Produkte. Viele Menschen(so auch ich) haben kurzfristig die funktionierende Gasheizung ersetzt und eine neue eingebaut, damit man erstmal Spielraum hat und nicht gezwungen wird, ein vielfaches zu investieren. Die Heizungsbauer meinten dann auch, dass die neueren Modelle bei weitem nicht mehr so lange halten, wie die älteren, das zieht sich also durch.

Idealerweise hätte sich die Politik einfach heraus gehalten, die alte Heizung würde noch laufen und keine neue hätte hergestellt/verbaut werden müssen.
 
DerOlf schrieb:
Die meisten Autos werden nicht ersetzt, weil sie irreparabel sind, sondern weil es "einfach mal Zeit für einen Neuen" war.
Dann aber in der Regel ja nicht verschrottet sondern verkauft. Die Anzahl der Halter spielt ja letztendlich keine Rolle bei der Haltbarkeit.
Hutzear schrieb:
Viele ältere Motoren, waren erheblich langlebiger
Auch das deckt sich nicht mit der Realität. Statistisch mussten Motoren "früher" wesentlich öfter reapriert und gewartet werden als heute. Das liegt alleine schon daran das bestimmte Bauteile früher noch mechanisch eingestellt werden mussten. Auch der Verschleiß war früher viel höher als heute.
Ford_Prefekt schrieb:
Eine wachsende Ablehnung innerhalb der Masse und steigender mitgliederzulauf und spendengelder schließen sich nicht einander aus.
Dann kann ich ja praktisch alles Mögliche behaupten. Das Problem das Du die Aussagen als allgemein gültig hinstellst. Bsp:
Ford_Prefekt schrieb:
Was zweifelsfrei beobachtet werden kann ist ein,......... die breite Masse hasst die mittlerweile und ist es satt.......
Solche Dinge ohne entsprechende Quellen zu behaupten, die eigentlich nur auf Deiner sujektiven Wahrnehmung beruhen ist wenig neutral und konstruktiv.
 
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Das Problem an der Doppelmoral ist doch, dass Leute nur selektiv verbieten wollen, was sie als unnötig ansehen.

Da hat eine Person ihr ganzes Leben dutzende Fernreisen durchgeführt, kleidet sich immer mit der neuesten Mode und hat noch die ganze Wohnung mit deko und anderem tand vollgestellt, lebt aber vegan und möchte Fleischessern dann den Konsum madig reden, obwohl sie in Summe genauso unnachaltig gelebt hat, wie ein Fleischessende Familie, die nur an der Ostsee Campingurlaub macht.

Genauso kann man uns vorwerfen, internetinfrastruktur und high tech für Unterhaltungszwecke zu nutzen, was nicht lebensnotwendig ist und unnötigen co2 Ausstoß fordert.

Wenn man über verbote und Kennzeichen geht, braucht es also eine Instanz die sich moralisch herausnimmt zu bewerten, welche art von co2 Ausstoß gerechtfertigt ist und welche nicht. Das lehne ich strikt ab, das kommt einem neuen Weg in die Knechtschaft gleich.
 
Der markt spiegelt das ja auch wieder, die Schwester eines Freundes hat vor kurzem ihren mit Technik vollgestopften kleinen Nissan mit Motorschaden gegen einen soliden Yaris mit unfassbar hohem Gebrauchtpreis mit Standard 1.3 Liter Sauger ausgetauscht.

Gerade in dieser Preisklasse haben die Regulierungen nur zu größeren Klimaschäden begetragen. Typischer Fall von gut gemeint und schlecht gemacht. Achtung Meinung!

Meine gasheizung habe ich ein paar Jahre vor dem Krieg gewechselt. Da war so ein gusseisenschwein vom Anfang der 90er drin. Die Firma gab es nicht mehr, ich glaube Wolf hieß die, nur der warmwasserbehälter war kaputt und ich habe alles neu gemacht, weil die war ja auch total veraltet und ineffizient. 7000 € und der sanitärmann war schon drei vier Mal da um irgendwas zu richten und der Verbrauchsunterschied liegt vielleicht bei 15%.

@Buttkiss Ich werde versuchen weniger zu verallgemeinern und es mehr als meine eigene Meinung hinstellen, zufrieden?

https://www.diepresse.com/17924161/...isten-sind-unten-durch?utm_source=chatgpt.com

Man findet aber auch nicht für alles und jeden Kiki vernünftige Quellen mit langzeit Beobachtungen. Darf man sich nur dann äußern?

Die Statistik würde ich gerne sehen...
Du verallgemeinerst auch total und stellst es als unumstößliche Wahrheit hin. Als Fachmann sage ich dir gleich diese Statistik ist nicht stichhaltig oder wirklich aussagekräftig. Es gibt unzählige Beispiele für super Langläufer aus der "guten Alten Zeit" die mit modernisierter low emission tech, was der genannte yaris im grunde ist, sehr klimaschonend unterwegs wären. Das ist halt wieder der typische abnehmende grenznutzen, man packt alles voll mit Technik um dann relativ wenig zu erreichen und in dieser Preisklasse rechnen sich minderverbrauch und verminderte Haltbarkeit ganz schnell wieder auf und verkehren sich ins Gegenteil.

Da wären wir auch wieder beim ursprünglichen Thema, so ein Yaris Sauger den man jahrezehntelang durch die Stadt schieben kann, der sehr wenig verbraucht und niedrige Kosten verursacht ist der richtige Weg für nachhaltigen, sozialen Klimaschutz.

Du hast aber recht damit diese Mär dass die früher alle besser waren ist Quatsch aber jeder patrolhead wird dir sagen das es eine Zeit gab wo unfassbar solide Fahrzeuge produziert worden sind und die Entwicklung danach erstmal stark in die andere Richtung zeigte. Aktuell ist es wieder anders man hat das einfach besser im Griff.
 
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Hutzear schrieb:
Früher mit einem dicken Handbuch, wie man alles ausbaut und wieder einbaut, gefühlt wusste jeder zweite wie man einen Motor zerlegt. Heute hingegen alles verkompliziert und idealerweise wirft man den Motor gleich weg,
Die dicken Handbücher gibts auch heute noch nur eben Digital und es hat sich beim Verbnrenner auch nicht all zu viel geändert ein Zahnriemen ist immer noch ein Zahnriemen und es bewegen sich immer noch metallklumpen an Stangen die an einem runden Teil hängen rauf und runter. Dazu haben wir noch das Internet wo es von der "youtube akademie" bis hin zu Foren alle erdenklichen Informationen gibt, Spezialwerzeug ist auch ohne Vitamin B greifbar und Preiswert Diagnosegeräte kosten kein vermögen ect ect.

Ich schraube seit ~30 Jahren an allem was ein Motor hat und kann dieses "heute ist alles unmöglich" nicht nachvollziehen.
 
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Es langt doch die Motorhaube aufzumachen und anstatt leicht wartbar an alle Bauteile sofort heran zu kommen, springt einem erstmal ne Plastikabdeckung entgegen. Ein Großteil der Probleme sind elektronischer Herkunft. Ölwechsel, Batteriewechsel usw. das wurde alles unnötig verkompliziert. Na gut haben ein paar mehr Menschen etwas zu tun, aber produktiv ist diese Beschäftigung sicherlich nicht.
 
Ich sagte ja doch dass man da keine perfekten Quellen für findet. Aber ja klar solche Aktionen erzeugen Klima-NGO übergreifend massive Ablehnung. Achtung Meinung.

Zeig mir doch eine Gegenquelle die zeigt dass die Leute die DHU alle geil finden. Alternativ, kannst dich ja mal unter den Pöbel mischen in social Media und gucken wie die Reaktionen so sind.

NGOs die CDU Parteigebäude besetzen usw., das sorgt alles dafür dass die Stimmung kippt.

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Wenn man
Öl nur noch absaugen kann,
propitiere Schlüssel für plastikölwannenschrauben benötigt,
für einen batteriewechsel oder Bremsbelagwechsel einen Tester benötigt zur Programmierung,
.....
dann ist es ganz sicher nicht so einfach wie früher.

Bei so viel Ahnungslosigkeit würde ich aus dem Thema rausbleiben.
 
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