Sinnvoll kann es durchaus sein - du hast dann deine Daten zentral gespeichert und immer bei Bedarf verfügbar, auch wenn du mal von einem anderen Rechner aus Zugang brauchen solltest.
Das ist durchaus eine feine Sache, da man sich so oft viel Platz auf den Rechnern sparen kann, wenn zB ein gewisser Datenbestand (meinetwegen die MP3-Sammlung) sonst auf allen Rechnern liegt. Die Pflege solcher Sammlungen wird dann auch einfacher: Du verwaltest alles zentral und musst nicht im Anschluss alle Rechner händisch auf Stand bringen.
Ich würde eher überlegen, 6 HDDs zu nehmen, je 2 im RAID1. Der Verwaltungsaufwand für ein RAID5/6 ist relativ heftig und die meisten NAS-Geräte haben keine all zu tollen Controller sodass der Datendurchsatz dann eher mau wird.
Von daher würde ich mal überlegen, ob sich ein Eigenbau rentiert - der nimmt zwar etwas mehr Strom, aber du hast im Notfall auch einen vollwertigen PC. Desweiteren kannst du zB erstmal die RAID-Konfiguration über die Southbridge machen (zumindest die etwas besseren Intel-Chipsätze können das, bei AMD weiss ich es nicht so genau) - und sobald dir das zu langsam wird oder mehr Platten dazukommen kannst du einen anständigen Controller dazustecken.
https://www.computerbase.de/forum/threads/16-w-core-i3-530-komplettsystem-standard-v.685231/ wäre vielleicht ein Ansatzpunkt, wobei der H55 kein RAID beherrscht (das können erst H57 oder P55) - das kannst du dann eben je nach Bedarf um weitere Hardware erweitern.
Ansonsten hilft es beim Auswählen eines Fertiggerätes, erstmal zu schauen, was die Geräte können. Wenn du zB 5 HDD-Slots willst, schrumpft die Auswahl schonmal zusammen. Dann sollte es sicher eine Aufstellung geben, welche Geräte wie schnell sind - da kannst du dann schauen, was die beste Leistung fürs verfügbare Geld bringt.
Oft haben die Geräte auch weitere Features an Bord, zB BitTorrent-Clienten,... - sowas kann dann den entscheidenden Punkt für ein NAS in der Endauswahl geben.