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NAS im Heimeinsatz?

testuser58

Lt. Junior Grade
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bisher habe ich meine Daten auf einige Festplatten verteilt und baue jeweils ein, was ich brauche. Allerdings würde ich das gerne ändern, und ein für alle mal Ruhe haben. Nun Frage ich mich, ist ein NAS im privathaushalt sinnvoll?

Ich würde ein RAID 5 oder 6 aus 2TB-Platten aufbauen wollen, dachte so an 4-5 Platten für das RAID - Nur wie finde ich ein passendes NAS-Gehäuse? Vorallem eines, das noch bezahlbar ist. NAS-gehäuse (ohne Platten) finde ich bisher nichts unter ca 600-700€, was nicht eigentlich nur ne externe HDD wäre?!......
 
NAS macht nur Sinn wenn ständig auf die Daten zugegriffen werden soll.

Wenn nur ab und zu, dann sind einfache Externe Festplatten (mit eSATA am besten, da es nicht den SATA Anschluss der Festplatte ausbremst) die günstigere Variante.
 
Nein. So ein NAS gehäuse kann viel mehr. Es gab mal vor Monaten im ct einen Test wo alles beschrieben wurde. Man kann hier vieles einstellen von Benutzern über Freigabe bis zu Bandbreiten und ähnliches. Aber ich persönlich halte nix von solchen Dingern im Privathaushalt, wenn die Anzahl der ständig benutzen Computer die Zahl 5 nicht übersteigt.

mfg ordi
 
Hallo testuser58,

also ich nutze seit ca. 4 Monaten ein DS409slim von Synology. Wo ich Musik, Fotos, Filmeund sonstige größere Daten drauf habe. Bin restlos begeistert. Nicht nur, dass ich es von der PS3 alles abspielen kann sondern auch weil es schnell, stabil und unkomplziert ist.
 
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Acer aspire Easystore H340

Nimmste die kleinste Variante, da der Unterschied nur die Platten sind, wenn ich mich recht erinnere. Alle haben 4 HDD-Slots und sind somit erweiterbar.
Wenn du die kleinste Variante nimmst und die 1 oder 2 TB Platten selbst kaufst. Haste ein performantes NAS mit Wunschspeicher. Oder du nimmst halt die Vartiante, die du brauchst und bastelst nicht mehr ;)
 
Sinnvoll kann es durchaus sein - du hast dann deine Daten zentral gespeichert und immer bei Bedarf verfügbar, auch wenn du mal von einem anderen Rechner aus Zugang brauchen solltest.
Das ist durchaus eine feine Sache, da man sich so oft viel Platz auf den Rechnern sparen kann, wenn zB ein gewisser Datenbestand (meinetwegen die MP3-Sammlung) sonst auf allen Rechnern liegt. Die Pflege solcher Sammlungen wird dann auch einfacher: Du verwaltest alles zentral und musst nicht im Anschluss alle Rechner händisch auf Stand bringen.

Ich würde eher überlegen, 6 HDDs zu nehmen, je 2 im RAID1. Der Verwaltungsaufwand für ein RAID5/6 ist relativ heftig und die meisten NAS-Geräte haben keine all zu tollen Controller sodass der Datendurchsatz dann eher mau wird.
Von daher würde ich mal überlegen, ob sich ein Eigenbau rentiert - der nimmt zwar etwas mehr Strom, aber du hast im Notfall auch einen vollwertigen PC. Desweiteren kannst du zB erstmal die RAID-Konfiguration über die Southbridge machen (zumindest die etwas besseren Intel-Chipsätze können das, bei AMD weiss ich es nicht so genau) - und sobald dir das zu langsam wird oder mehr Platten dazukommen kannst du einen anständigen Controller dazustecken.
https://www.computerbase.de/forum/threads/16-w-core-i3-530-komplettsystem-standard-v.685231/ wäre vielleicht ein Ansatzpunkt, wobei der H55 kein RAID beherrscht (das können erst H57 oder P55) - das kannst du dann eben je nach Bedarf um weitere Hardware erweitern.

Ansonsten hilft es beim Auswählen eines Fertiggerätes, erstmal zu schauen, was die Geräte können. Wenn du zB 5 HDD-Slots willst, schrumpft die Auswahl schonmal zusammen. Dann sollte es sicher eine Aufstellung geben, welche Geräte wie schnell sind - da kannst du dann schauen, was die beste Leistung fürs verfügbare Geld bringt.
Oft haben die Geräte auch weitere Features an Bord, zB BitTorrent-Clienten,... - sowas kann dann den entscheidenden Punkt für ein NAS in der Endauswahl geben.
 
an deiner Stelle würde ich mir so etwas zulegen:
http://geizhals.at/deutschland/a408493.html
http://www.chenbro.eu/corporatesite/products_detail.php?sku=82
http://webshop.schneider-consulting...ehaeuse-Server-und-Workstation-Gehaeuse-E-ATX

mit 2 Hot Swap Käfige passend zum Case, dazu ein sparsames AMD / Intel i3 System - MSI H55 oder H57 Board. Wenns ultraperformant sein muss eine Controller Karte aber das H57 / Windows / Linux Raid reicht auch so übrig.
+300W Be Quiet Pure Power Netzteil

Oder man baut sichs halt selber ;)

 
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Die Frage ist immer, wieviel Euro man ausgeben will und was man alles selber machen kann.

Wenn Du z.B. noch PC-Gehäuse und alte Komponenten hast, aus denen Du einen "altersschwachen" PC zusammenbauen kannst, dann reicht z.B. das Opensource Projekt "FreeNAS"

Selbst wenn Du keine alten Komponenten hast, kannst Du schnell für unter 200 Euro ein System zusammenbasteln, in dem Du dann nach und nach Festplatten einfügen kannst.

Ein gleichstarkes System von QNAP kostet ohne Festplatten um die 800-1200 Euro
 
Krautmaster schrieb:
mit 2 Hot Swap Käfigen Passend zum Case, dazu ein sparsames AMD / Intel i3 System - MSI H55 oder H57 Board. Wenns ultraperformant sein muss eine Controller Karte aber das H57 / Windows / Linux Raid reicht auch so übrig.
+300W Be Quiet Pure Power Netzteil

Wenn ein NAS gefragt ist machen 1156 Sockel Systeme gar keinen Sinn. Allein die Möglichkeit ein RAID5 aufzubauen grenzt diese schon ein. Ein H55 kann das gar nicht.

http://ht4u.net/reviews/2010/intel_clarkdale_core_i3_core_i5/index6.php
Die drei neuen Modelle H55, H57 und Q57 unterscheiden sich nur minimal von einander. Der Q57-Chipsatz ist mit einem Preis von 44 US-Dollar die teuerste Variante, bietet jedoch auch die meiste Ausstattung. Gegenüber dem auf das Business-Segment abzielenden Q57-Modell muss der H57-Chipsatz auf die Active Management Technology 6.0 (AMT) und eine Diebstahlsicherung verzichten. Dafür ist er einen US-Dollar günstiger. Nochmals drei Dollar günstiger ist die H55-Version, die allerdings auf zwei USB-2.0- und zwei PCI-Express-Ports verzichten muss. Auch die Rapid Storage Technology wird nicht unterstützt. Stattdessen nutzt dieser Chipsatz noch die Matrix Storage Technology wie sie aus den bisherigen Chipsätzen, beispielsweise der Serie-4 bekannt ist. Laut Intel ist damit eine AHCI-Nutzung möglich, RAID jedoch nicht. Die RAID-Modi 0, 1, 0+1, 5 und JBOD bleiben somit dem H57 und dem Q57 sowie dem P55 vorbehalten.

Wenn überhaupt ein NAS dann mit Q57 Board, das einiges teurer ist - und dann bleibt noch das Problem der Datenraten auf dem DMI. Ein RAID 6 ist mit keinem Desktop System so auf die schnelle umzusetzen ohne zusätzlichen Controller. Die gehen ab 200,- € los für max. 4 Platten. Und dieser wird über den PCIe Steckplatz in allen Intelsystemen mit PCIe 1.1 Speed angebunden und bringt nicht mehr als ca. 160 MB/s netto Datentransfer - für alle 4 Platten dank DMI-Flaschenhals.
http://www.heise.de/preisvergleich/?cat=iosataraid&xf=600_6
Wer also meint ein RAID6 fähiges NAS das auch ein SPARE nutzen kann sei überteuert der sollte sich mal die richtige Hardware zusammen suchen und dann mal versuchen das ganze stabil zu konfigurieren und auch bei Last mit 40W betreiben.
 
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Ich habe seit 3 Monaten einen Promise SmartStor im Einsatz und das hat sich wirklich gelohnt. Nicht nur, dass ich keine zig externen Platten mehr brauche oder dass die Daten immer verfügbar sind, sondern viel wichtiger: Die Daten sind wg. dem Raid5 um einiges sicherer gelagert als auf externen Platten.

Das Teil läuft 24/7 im Wohnzimmer und man hört es nur, wenn der Fernseher mal aus ist. Zugriff über GBit Netzerk bei etwa 40 - 60 MB/s und mehrfacher Zugriff ohne Probleme möglich. Man kann Benutzer anlegen und fast beliebig Rechte verteilen. So habe ich einen Gastzugang (nur lesend) und pro Rechner einen Benutzer angelegt, der mehr darf. Auf den Rechnern noch Netzlaufwerke verbinden und fertig.

Im Wohnzimmer ist das Ganze ist mit dem Xtreamer gekoppelt, der Dank Favouriten mit zwei Eingaben vom Hauptmenü auf dem Video Verzeichniss des SmartStors ist. Einfacher, schneller und unkomplizierter kanns kaum noch sein, meine Freundin kommt prima zurecht... Sie möchte jetzt noch einen zweiten Xtreamer fürs Schlafzimmer, was Dank beigelegter WLan Antenne auch ohne Kabel ziehen funktionieren sollte. Bin nur etwas skeptisch wg. der Datenübertragungsrate bei FullHD, aber das werde ich noch ausprobieren.

Greetz,
GHad
 
mit mehreren RAID 1 hätte ich doch eine riesige Platzverschwendung im Vergleich zu einem RAID 5/6.....

der Quickport ist zwar nett, aber weiterhin unübersichtlich.

kann ein RAID eigentlich "dynamisch" wachsen, also, dass ich zB mit 3 platten anfange und wenn benötigt weitere hinzufüge, ohne die daten zu sichern und zurückzuspielen?

im Prinzip ist es eine "externe festplatte" die ich Suche - allerdings reichen in der Summe 2 TB nicht aus, ausserdem wäre Datensicherheit (RAID 5) schon was tolles.

ein 160MB Flaschenhals stört bei ~ 120 MB/S, die ein GBLan schaffen kann auch nicht.....
 
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Klar, mehrere RAID1 kosten mehr Platz, aber dafür könnte ein RAID5 eben arg langsam werden. Das müsste man dann testen.

Das erweitern geht bei den meisten besseren Controllern (und wimre sogar bei den Chipsatz-RAIDs bei Intel-SBs) so wie du dir das wünschst - allerdings kann das extrem lange dauern.

Vielleicht wäre ein Gehäuse ala Lian Li EX-50 auch was für dich? Das ist ein eSATA-Case in das du 5 HDDs reinpackst und ein Controller im Gehäuse verwaltet dann den Plattenverbund.
Solange es reicht, wenn das Teil an einem PC betrieben wird, könnte das noch eine relativ nette Lösung sein.
 
testuser58 schrieb:
kann ein RAID eigentlich "dynamisch" wachsen, also, dass ich zB mit 3 platten anfange und wenn benötigt weitere hinzufüge, ohne die daten zu sichern und zurückzuspielen?

im Prinzip ist es eine "externe festplatte" die ich Suche - allerdings reichen in der Summe 2 TB nicht aus, ausserdem wäre Datensicherheit (RAID 5) schon was tolles.

ein 160MB Flaschenhals stört bei ~ 120 MB/S, die ein GBLan schaffen kann auch nicht.....
Das mit dem Flaschenhals hast du falsch verstanden: Die Zugriffe auf die SATA Festplatten gehen da durch - und wenn du ein RAID5 hast dann müssen eben die 160 MB/s auf alle beteiligten Platten verteilt werden: bei 3 Platten die aus dem LAN zugegriffen werden bremst das schon gewaltig 160/3 = 55 MB/s für jede Festplatte.
Eine migration eines bestehenden RAID wirst du nur mit keinem Selbstbau zuverlässig ermöglichen können - dafür ist dieses besser geeignet: QNAP TS-459 wo das im laufenden Betrieb möglich ist: Online RAID Speichererweiterung & RAID Level Migration
Ergänzung ()

@JensS. Ein RAID5 hat eine höhere Zugriffsgeschwindigkeit als ein RAID1 beim lesen. Wenn es richtig angebunden ist.
 
die 120 MBs GBitLAN teilen sich ebenso auf alle Festplatten auf?!....

800€ sind jedenfalls deutlich zu viel für mich

die Festplattengehäuse (zumindest die Verfügbaren) mit RAID 5 sind auch nicht günstiger als NAS
 
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Schau dir mal die Lösungen von WD auf deren Homepage an. Die sind sehr gut und energiesparend. Die kleine kriegste mitunter auch zu bezahlbaren Preisen im Saturn wenns sein muss :D
 
@Scotty:

Was genau meinst du?
WD ShareSpace ?
das kostet auch 500€ :)
 
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