News Nativer NVMe-Support: Für Risikofreudige gibt es den neuen Treiber auch unter Windows 11

G00fY schrieb:
Getestet wird was unter realen Bedingungen für den überwiegenden Großteil der Leserschaft mit dem aktuellen Stand der Software relevant ist.
Eben nicht: Es wird auf einem bestimmten System mit einem frisch installierten Windows getestet, das der Vergleibarkeit wegen lange beibehalten wird: Wer nutzt ein frisch installiert es Windows? Oder wer installiert auch nur jeder neue Windows-Version (22H2, 23H2, 24H2, …) jeweils frisch und richtet es sich neu ein?

Üblicherweise nutzt der überwiegenden Großteil der Leserschaft doch wohl ein vor langer Zeit installiertes Windows, bei dem schon alles mögliche installiert wurde oder war, bei dem Systemsteuerung/Software (wie auch immer das inzwischen genannt wird), mehrere Bildschirmseiten füllt (manches sogar mehrfach installiert, wie VisualC++, oder wie auch immer das heißt), bügelt neue Windows-Versionen einfach drüber und schleppt es teilweise sogar bei Hardware-Wechseln mit.

Das ist die Praxis: Wie nah kommt das Testsystem dem? - Die vermeintliche Praxisnähe hat effektiv nie existiert.

Davon abgesehen kenne ich auch niemanden, der seinen Rechner im praktischen Einsatz bis zum geht nicht mehr vollknallt, die Hälfte löscht und dann wieder bis zum geht nicht mehr vollknallt.

Was hat das mit der Praxis zu tun?

Die Tests der Redaktion sind auch nur synthetisch. Allesdings mit untauglichen Mitteln, wie sich immer wieder zeigt und ich es schon beschrieben habe.
 
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Funktioniert so weit auf dem Exot GB-AG41TB und der lexar nm790 4TB (beide pcie4).
aber die aktuelle Version B25.1014.1 (von Oktober 2025) der Gigabyte ssd tool box kann dann die smart Werte der eigenen ssd nicht mehr auslesen! die lexmar wird von dem tool in beiden Szenarien erkannt!

Ansonsten sehe ich bis auf sequentiell schreiben über all leicht besser werte
nvme
GIGABYTE GP-AG41 nvme.pngLexar SSD NM790  nvme.pngGBToolbox_NVME.png

scsi
GIGABYTE GP-AG41 scsi.pngLexar SSD NM790 scsi.pngGB_Toolbox_SCSI.png

Ich habe den 3dmark storage test 2x auf der GB-AG41TB durchgeführt (mit nvme).
die werte waren deutlich schlechter als vor einem jahr mit dem scsi variante
https://www.3dmark.com/compare/strg/240231/strg/240206/strg/171188.
Ergänzung ()

Technische Schlussfolgerung (jetzt endgültig)​

Die Kette sieht so aus:

GB-AG41TB (EGFM13.2)
→ SMART vorhanden
→ Vendor-Commands nötig für volle Auswertung

Windows 11 – neuer NVMe-Mode (2025)
→ blockiert / kapselt Vendor-Admin-Commands

Gigabyte SSD ToolBox
→ nicht angepasst
→ kann SMART der eigenen SSD nicht mehr lesen

Lexar NM790:
→ nutzt nur NVMe-Standard-Health-Pages
→ funktioniert weiter


Was du realistisch tun kannst​


Kurz gesagt: nichts weiter „reparieren“ – es gibt nichts Defektes.

Empfohlenes Vorgehen:
  1. Neuen NVMe-Mode aktiv lassen (funktional sinnvoll)
  2. Monitoring über Dritttools (HWiNFO / CrystalDiskInfo)
  3. ToolBox nur noch zweckgebundeneinsetzen:
    • Firmware
    • Secure Erase
      → dafür kurz zurückschalten
 
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Also so ganz verstehe ich meine Werte nicht. Getestet mit einer SN850X.

Fangen wir mal mit dem 3D Mark Storage Bench an. Hier gibts ne Verbesserung mit dem neuen Treiber.

Links alt / rechts neu

3DStorage.png3DStorage neu.png

Von 2849 auf 3205 Punkte.
Der letzte Test, Spielverzeichnis verschieben, steigt sogar von 1456 MB/s auf 2774 MB/s.



Dann wirds aber kurios:
Standard.pngStandard neu.png
Beim Standard Crystal Disk Mark brechen die "SQE1M Q1T1" deutlich ein. Von 5101 MB/s auf nur noch 3460 MB/s.
"RND4K Q1T" gehen ebenfalls von 75 MB/s auf 64 MB/s.

Immerhin steigen die "RND4K Q32T1" von 700 MB/s auf 927 MB/s. Also zumindest bei dem Wert genau das was viele hier auch beobachten.
Seltsam, dass hier manche Lesewerte einbrechen. Das lies sich auch mit mehreren Testläufen reproduzieren.




Ich hab dann noch die anderen Tests laufen lassen. Hier der "NVMe" Test von Crystal Disk:
NVME.pngNVME neu.png

Auch hier sieht man, dass wieder beim 4K Test Performance fehlt. Diesmal bei "RDN4K Q32T16" von 4877 MB/s auf nur noch 3781 MB/s. Mal eben 1GB/s weniger. Dafür steigt die Schreibleistung von 1629 MB/s auf sehr viel höhere 4196 MB/s.... Ja was zum teufel ist denn hier los?? :freak:
Auch diese Ergebnisse sind beliebig oft reproduzierbar, auch nach neustarts und mehrmaligen wechsel der Treiber. Immer ziemlich genau gleich.



Hier noch der "Real World" Test von Crystal Disk Mark:
Real.pngReal neu.png
Hier siehts weniger seltsam aus, aber auch hier sieht man wieder. Die Leseleistung bei 4K sinkt. Natürlich auch die IOPS, die Schreibleistung steigt hingegen. Gleiches bei den Latenzen. Lesen vorher besser. Schreiben nachher mit neuem Treiber besser.


Ich hab auch noch den 3D Mark Direct Storage Bench durchlaufen lassen. Der zeigt keine Veränderung. Der neue Treiber ist minimalst langsamer. Fällt aber unter Messungenauigkeit.

Schätze ich werde beim alten Treiber bleiben.

Schreibleistung scheint zu steigen, teils sehr deutlich (Verzeichnis verschieben und RND4K), Leseleistung aber ziemlich durchwachsen. Mal schneller, mal langsamer.
 
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Bei Heise in den Kommentaren schreibt jemand, seine USB-Platten werden jetzt nicht mehr erkannt, zB Nvme in einem externen case.
Habt ihr da schon mal nachgeschaut, ob da jetzt noch alles richtig funktioniert?
 
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Besuz schrieb:
@Copiegeil Das sind die falschen Anführungszeichen.
Code:
Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides]
"735209102"=dword:00000001
"1853569164"=dword:00000001
"156965516"=dword:00000001
Oh Mann, danke, an so einen Scheiß hätte ich jetzt nicht gedacht, hab das einfach aus dem Heise Beitrag kopiert....
 
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@Engaged Habe hier eine WD Black SN770 mit 2TB in einem USB-C Gehäuse hängen. HWInfo meldet mir, dass alles OK ist und der Zugriff funktioniert ohne Probleme. Irgendwelche Geschwindigkeiten habe ich nicht getestet, weil die unter Windows natürlich nicht durch die Änderung "betroffen" ist.
Interessant wäre zu wissen, welches externe Gehäuse der User im Einsatz hat. Bei mir ist es eine Icy Box AC640-C3, die mit dem ASMedia ASM2364 USB to SATA angebunden wird.
 
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Wäre es nicht sinnvoll, im CrystalDiskMark die Test-Größe von den standardmäßigen 1 GB auf z.B. 8 GB zu erhöhen, damit sich nicht alles im RAM-Cache der NVMe abspielt?

1766259928344.png
 
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Intel hat ja einen VMD-Treiber. Wie sieht es eigentlich dort bei der Leistung aus?
Ergänzung ()

Dennis_S schrieb:
damit sich nicht alles im RAM-Cache der NVMe abspielt?
Geht doch beim Test um den I/O-Overhead von Windows. Der DRAM-Cache ist dann schon das passende Gegenstück zum Testen.
 
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Habe hier Windows 11 Pro 26H1 am Start (28020.1362) und die Umstellung funktioniert hier nicht. Kann das jemand bestätigen?
 
Engaged schrieb:
Bei Heise in den Kommentaren schreibt jemand, seine USB-Platten werden jetzt nicht mehr erkannt, zB Nvme in einem externen case.
Habt ihr da schon mal nachgeschaut, ob da jetzt noch alles richtig funktioniert?

Klappt hier einwandfrei, mit einer NVME in einem Gehäuse per USB-A / USB-C.
Wird weiterhin als SCSI Gerät erkannt:
SCSI\DISK&VEN_INTENSO&PROD_SSD\...
 
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habe hier noch einen lenovo ideapad mit intel 7505 gold und einem laufwerk "NVMe_UMIS_RPJTJ256MEE0"

trotz der bezeichung nvme bleibt es nach Aktivieren der 3 Registrierungseinträge ein Laufwerk und wir nicht zu speichermedium

3. NVMe 1.3 vs. Windows 11 25H2 Native NVMe-Treiber​

FeatureWindows 11 Native NVMeUMIS RPJTJ256MEE1OWX
Multi-QueueJa, mehrere Submission/Completion QueuesNein, nur 1
APSTJaNein/Minimal
Power-State OptimierungJaNein
NVMe 1.4/1.5 FeaturesJaNein
TRIM/S.M.A.R.T./WriteCacheJaJa
Fazit: Die SSD ist NVMe, aber der neue Treiber kann keinen Vorteil bringen, weil die SSD diese Features nicht implementiert.
d.h. die nvme muss vermutlich protcoll 1.4 und power states nutzen, damit das Feature aktiviert wird!
 
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Siebenschläfer schrieb:
Der DRAM-Cache ist dann schon das passende Gegenstück zum Testen.
Der DRAM-Cache wird dabei so oder so nicht getestet bzw. spielt der höchstens peripher eine Rolle. Der eventuell vorhanden DRAM-Cache ist bei SSDs kein Schreib- oder Lese-Cache wie bei HDDs.

Bei SSDs werden Nutzdaten quasi direkt in den NAND-Flash geschrieben, nur arbeitet dabei ein Teil der Speicherzellen im SLC-Modus ("SLC-Cache"), der gewissermaßen den Schreibcache darstellt.

Im DRAM-Cache werden lediglich permenant benötigte Verwaltungsdaten, hauptsächlich die Lookup-Table, vorgehalten, damit die nicht ständig langsam aus dem NAND geholt und dort aktualisiert werden muss. Daher sind DRAM-less NVMe-SSDs auch gar nicht wirklich so schlecht, wie ihr Ruf. Denn denen fehlt ja kein Schreibcache, sondern nur der schnelle Zwischenspeicher für die Verwaltungsdaten, die dann halt ersatzweise per HMB im Arbeitsspeicher liegen.
 
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mibbio schrieb:
Der DRAM-Cache wird dabei so oder so nicht getestet bzw. spielt der höchstens peripher eine Rolle.
Lässt sich eine Aussage treffen, welche Größe sinnvoll für diese Tests wäre, damit das Ergebnis aussagekräftig ist? Egal - Hauptsache einheitlich bei allen?

Wie steht es um die Voreinstellungen "Default" und "NVMe SSD"?
Je nach Auswahl werden dabei andere Tests durchgeführt.
1766267027386.png


Wäre eines der verfügbaren Profile abseits von "Default" eher sinnvoll für den zu testenden Use-Case?
1766267229307.png
 
PrefoX schrieb:
hat windows auch schon lange, wurde dennoch einmal durch SCSI gejagt... dafür gibts bei linux eben binary probleme die selbst linus richtig abfucken oder keine API wie D3D ( jetzt sag nicht vulkan, is nich von denen) also alles bei linux schön reden ist auch nicht. dann der ganze misst mit den distris
Was genau willst du und mitteilen?
Zum Thema: der Linux Kernel hat seit 14 Jahren ein stabilen und Performanten nvme Treiber.

Dein geblubber über Grafik APIs ist weder inhaltlich verständlich geschweige denn technisch korrekt und obendrein völlig am Thema vorbei.
 
MGFirewater schrieb:
d.h. die nvme muss protcoll 1.4 und power states nutzen, damit das feature aktiviert wird!
Wie bereits mehrfach in diesem Threads erläutert machts wenig Sinn eine KI nach den genauen Anforderungen eines vor wenigen Tagen erschienen Treibers zu fragen.

Die Aussage man benötige NVMe 1.4 ist Unsinn. Nutze den Treiber problemlos mit meiner WDS500G2X0C welche nur NVMe 1.3 beherrscht.
 
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Mit dem "neuen" Treiber kann ich mit Acronis 2021 kein Image der Festplatte C: erstellen, es wird nur eine Dateisicherung angeboten.
 
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MGFirewater schrieb:
Chatgpt empfiehlt übrigens den Modus weiter zu verwenden
Leute, bitte fragt die künstliche Idiotie nicht nach solchen Dingen. Wenn du nachfragst "bist du dir wirklich sicher" kommt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wieder eine Entschuldigung und irgendein Gelaber mit völlig anderem Ergebnis.

Aber ansonsten kurios was es dir anzeigt, die 790er hat das 1.4er Protokoll. Hst du sie in dem "hauptslot" drinnen? Nicht dass es irgendein Bug oÄ dahingehend ist, ich schließe da ehrlicherweise gar nix mehr aus bei Win...
 
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