News Nativer NVMe-Support: Für Risikofreudige gibt es den neuen Treiber auch unter Windows 11

Okay, nach dem Tipp von @chrismoto ist auch der Gaming PC umgestellt.
Allerdings wie von vielen schon angemerkt keine wirklicher Unterschied zum Samsung NVME Treiber.
Mit einer Ausnahme beim Windows NVME Treiber ist die Fläche im Taskmanager bei der CPU Auslastung auch deutlich kleiner. Das hätte ich nicht erwartet. Der 5950X hat ja doch schon ein bisschen mehr Wums und neuere Befehle als der 6300U

Samsung NVME/SCSI:
Gerätemanager Samsung SCSI.png

AS SSD SCSI Samsung 01.png
AS SSD SCSI Samsung 02.png

CrystalDiskMark SCSI Samsung.png
CPU Auslastung SCSI Samsung.png


Windows SCSI:
Gerätemanager SCSI.png

AS SSD SCSI 01.png
AS SSD SCSI 02.png

CrystalDiskMark SCSI2.png

CPU Auslastung SCSI.png


Windows NVME:
Gerätemanager NVME.png

AS SSD NVME 01.png
AS SSD NVME 02.png
CrystalDiskMark NVME2.png
CPU Auslastung NVME.png
 
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Zulgohlan schrieb:
hat/hatte vlt noch wer mit ner kc3000 das Problem? sehe gerade Firmware könnte von 31.6. auf 31.7 hochgezogen werden...
Laut Changelog soll die neuere Firmware irgendwelche Latenzprobleme beheben, die auf manchen Systemen auftreten.

Das Firmware-Update hat bei meiner KC3000 haben sich beim Benchmark mit Testeinstellungen für NVMe-SSDs (Einstellungen -> "NVMe SSD" statt "Standard") besonders die Random Writes mit Q32T16 deutlich verbessert.

CrystalDiskMark_20251221221042.pngCrystalDiskMark_20251221222528.png

Links Firmware 31.7 und rechts 31.8, beides noch mit SCSI-Treiber, da mein Windows 11 aktuell 24H2 ist.
 
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Hab heute das erste mal mit dem neuen Treiber ein Spiel angeschmissen und direkt den ersten Spielabsturz in diesem Jahr (Uncharted ist gecrashed während ich in ein neues Gebiet gefahren bin). Windows lief weiter, also war danach auf dem Desktop. Ist mir in den gesamten 20h bisheriger Spielzeit (nur dieses Spiels) mit dem alten Treiber nicht einmal passiert. Ich kann mir nicht vorstellen dass das Zufall war. Bin wieder zurück auf dem Standard-Treiber.
 
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Eagle-PsyX- schrieb:
Naja, von alleine versucht es ja keiner mit Windows-Alternativen.

Schönes Niveau haben wir hier erreicht.

Ja, und wie schon gesagt wurde: Leute wie du sind daran schuld. Denn was du geschrieben hast (nicht wörtlich) war, du nutzt Linux und es ist besser.

Das ist keine (wie von dir Beschrieben) Kritik, sondern eine Meinung. Und so wird Windows Bashing draus.

Ich erkläre es dir gerne:

Du hast gesagt:
Das Bild Scheiße.

Kritik wäre aber:
Das Bild gefällt mir nicht, denn es ist mir zu grün.

Konstruktive Kritik, wäre:
Das Bild gefällt mir nicht, denn es ist mir zu grün. Vielleicht könnte man es weniger grün versuchen.


So, und jetzt darfst du dir wieder Paketquellen suchen. Als Photoshop/After Effects User werde ich wohl niemals auf Linux umsteigen können. Aber es ist ja soooooo gut.
 
the_IT_Guy schrieb:
Okay, nach dem Tipp von @chrismoto ist auch der Gaming PC umgestellt.
Allerdings wie von vielen schon angemerkt keine wirklicher Unterschied zum Samsung NVME Treiber.
Mit einer Ausnahme beim Windows NVME Treiber ist die Fläche im Taskmanager bei der CPU Auslastung auch deutlich kleiner. Das hätte ich nicht erwartet. Der 5950X hat ja doch schon ein bisschen mehr Wums und neuere Befehle als der 6300U

Samsung NVME/SCSI:
Anhang anzeigen 1688203
Anhang anzeigen 1688198Anhang anzeigen 1688199
Anhang anzeigen 1688200Anhang anzeigen 1688202

Windows SCSI:
Anhang anzeigen 1688204
Anhang anzeigen 1688206Anhang anzeigen 1688208
Anhang anzeigen 1688209
Anhang anzeigen 1688210

Windows NVME:
Anhang anzeigen 1688211
Anhang anzeigen 1688212Anhang anzeigen 1688213Anhang anzeigen 1688214Anhang anzeigen 1688215
Da bist Du wohl in eine der gängigen "Fallen" getappt. Der "neue" NVMe Treiber zeigt seine Verbesserungen nur gegenüber den herkömmlichen MS NVMe Treiber, der wiederrum auf dem SCSI Interface beruht. Also wirst Du vermutlich auch keine Änderungen dahingehend erkennen können :-)
 
burkm schrieb:
[...] Also wirst Du vermutlich auch keine Änderungen dahingehend erkennen können :-)
Ja und nein.
Ich gebe zu, ich habe absolut nicht mehr auf dem Schirm gehabt vor ~7 Jahren beim zusammenbauen des Rechners mal Samsung Treiber Installiert zu haben. Und ich daher wohl schon die ganze Zeit das Optimum der Performance aus der 960 raushole.
Aber die geringere CPU Auslastung auch gegenüber dem Samsung Treiber ist wiederholbar sichtbar auch im einfachen Taskmanager, das ist schon interessant.
 
1. Kann man das eigentlich schon bei der Windows-Installation aktivieren, so dass es von Anfang an genutzt wird? Dann sollte es doch eigentlich bestmöglich unterstützt weden, da alles gleich damit eingerichtet wird und es zu keinen Irritationen kommen, weil irgendwelche IDs oder so durch die nachträgliche Aktivierung verändert werden.

2. Was bringt das eigentlich effektiv? Also z. B. einen sehr großen Order mit vielen unterschiedlichen Dateien (sehr kleine, aber auch große, mit unterschiedlichen Inhalten) kopiere und am besten auf niedriger Energieverbrauch (oder so: das wodurch die CPU auf Idle-Takt bleibt), weil ja gerade dann Unterschiede durch effizientere CPU-Nutzung deutlich werden.

Wenn man diesen Test-Ordner nach dem kopieren gleich wieder löscht, sollte er beim nächsten kopieren (nachdem man es aktiviert hat) wieder an die gleiche Stelle kommen *), wenn sich dazwischen nichts gravierendes geändert hat.

*) natürlich nur nach außen: intern machen SSDs sowieso was sie wollen, aber das Dateisystem bekommt davon nichts mit, so dass dessen Verwaltungsaufwand gleich bleibt
 
Moin,

ich habe auch mal getestet. 7800X3d, 980Pro und NM790.
 

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Hab jetzt mein KC3000 auch mal mit beiden Treibervarianten gebencht. Links ist der SCSI-Treiber und rechts der neue NVMe-Treiber. Wirklich Verbesserung gibt es hauptsächlich bei den Schreibraten, sequentiell minimal und Random Writes prozentual etwas mehr.

CrystalDiskMark_20251221222528.pngCrystalDiskMark_20251222120410.png
 
Caramon2 schrieb:
Was bringt das eigentlich effektiv? Also z. B. einen sehr großen Order mit vielen unterschiedlichen Dateien (sehr kleine, aber auch große, mit unterschiedlichen Inhalten) kopiere und am besten auf niedriger Energieverbrauch (oder so: das wodurch die CPU auf Idle-Takt bleibt), weil ja gerade dann Unterschiede durch effizientere CPU-Nutzung deutlich werden.
Um auch Multitasking zu involvieren, habe ich habe ich die Cinebenches mit je 16 Threads gepackt/entpackt: 4.448.576.886 Bytes, 41232 Dateien, 3539 Ordner, mit Dateien von 5 Byte bis 0,5 GiB, davon nur 60 Dateien über 10 MiB = 2.435.852.899 Bytes

Das lässt sich natürlich beliebig erweitern, um mehr Daten und eine höhere Diversität zu bekommen: Dieses ist nur ein Beispiel, wie man es testen könnte. (mein PC hat kein NVMe)

Beim packen ist "-mqs" wichtig, da das unabhängig vom Pfad nach Dateiendungen sortiert, wodurch es in der selben Reihenfolge, also quer über alle betreffenden Verzeichnisse verteilt, wiederhergestellt wird, so dass es pseudozufällig ist: 7z a -mqs -mmt16 /tmph/Cinebenches.7z
(/tmph/ ist eine RAM-Disk mit "huge=always", da das für sehr große Dateien deutliche Vorteile hat)

Entpackt habe ich es auf eine ntfs-Partition einer 500 GB MX500 v3 ("sync" erzwingt das schreiben des Schreibcaches):
Code:
$ sync;time 7z x -mmt16 /tmph/Cinebenches.7z;time sync

7-Zip 25.01 (x64) : Igor Pavlov : Public domain : 2025-08-03

Scanning the drive for archives:
1 file, 1529234142 bytes (1459 MiB)

Extracting archive: /tmph/Cinebenches.7z
--
Path = /tmph/Cinebenches.7z
Type = 7z
Physical Size = 1529234142
Headers Size = 372069
Method = LZMA2:25 BCJ
Solid = +
Blocks = 2

Everything is Ok
Folders: 3538
Files: 41232
Size:       4448576886
Compressed: 1529234142

real    0m41,365s
user    2m24,169s
sys     0m15,886s

real    0m4,190s
user    0m0,000s
sys     0m0,014s
Die CPU-Last dabei (500 ms Intervall):

CB-mmt.png
 
Viele Notebooks (wie z.B. Dell XPS Reihe) laufen standardmäßig in einer Art Raid Mod (ist im Bios so eingestellt), Da ist dann der Intel RST Treiber aktiv und nicht der MS NVMe Treiber. Da bringt der Registry Eintrag natürlich nix.
Das sollte im Bericht echt oben angetackert werden, daß es nur klappt, wenn im Gerätemanager bei Speichercontroller der MS NVMe drin steht.
 
Das ganze mit neuerem CrystalDiskMark 9.0.1 und unter Einstellungen NVME anstelle Standart schaut es jetzt so aus:
 

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Und ich habe mich schon gewundert, warum bei manchen das Ergebnis so viel besser ist als bei mir. Habe jetzt auch mal in den Einstellungen von Standard auf nvme gewechselt was einen signifkanten Boost bringt. Diese Ergebnisse sind aber gar nicht miteinander vergleichbar weshalb ich mich frage, ob bei Crystaldiskmark und Vergleichen stets Standard angewendet wird oder bei einer nvme-SSD auch nvme ausgewählt werden soll.

Hier mal der Unterschied zwischen Standard und nvme mit dem neuen Treiber. Vorher habe ich leider nicht auf nvme getestet.

nvme
CrystalDiskMark_20251222162934.png


Standard
T500 2TB nvme neu.jpg


Würde ja gerne noch mal auf nvme testen aber ohne den neuen Treiber. Reicht es, wenn ich dafür die 3 Reg-Einträge wieder lösche und den Rechner neu starte?
 
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Ripcord schrieb:
Diese Ergebnisse sind aber gar nicht miteinander vergleichbar weshalb ich mich frage, ob bei Crystaldiskmark und Vergleichen stets Standard angewendet wird oder bei einer nvme-SSD auch nvme ausgewählt werden soll.
Prinzipiell kann man beides für Benchmarks nutzen, hauptsache man verwendet bei Vergleichen einheitlich die selbe Variante.

Was man nutzt, kommt dann drauf an, was man mit dem Benchmark primär ermitteln will. Denn der Unterschied zwischen "Standard" und "NVMe" sind nur die Parameter bei zwei der Teil-Benchmarks. Bei "NVMe" sind die Parameter so gewählt, dass gezielt die Vorteile vom NVMe-Protokoll getestet werden - nämlich längere Befehls-Queues mit hoher Parallelisierung.

Beim 2. sequentuellen Test ist es statt SEQ1M Q1T1 dann SEQ128K mit Q32T1 und beim 1. Random-Lauf mit Q32T16 statt nur Q32T1.
 
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@mibbio

Finde sowas sollte bei der Frage wie es bei den Usern ausschaut von Anfang an geklärt werden, ansonsten nutzt jeder etwas anderes was am Ende für mehr Verwirrung sorgt anstatt zu Aufklärung. Gleiches habe ich zu diesem Thema auch in anderen Foren beobachtet.
 
Steht doch eindeutig in der ersten Spalte von CrystalMark.
Die eine Methode ist für HDDs und die andere für SSDs.
 
@StockholmSyndr. In welcher Spalte?
Viele öffnen einfach das Programm und gehen auf All zum Starten des Tests, ansonsten gäbe es nicht so viele unterschiedliche Ergebnisse. Wenn man es weiß ist es natürlich immer einfach zu sagen. Ich wusste es auch nicht, bevor Alex*** es erwähnt hat.
 
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