News Network Attached Storage: Habt ihr ein NAS, wie groß ist das und von welchem Hersteller?

Majestro1337 schrieb:
[Auf: „NAS, zu den Speicherpreisen? :-)“] Die Redaktion möchte ausloten was bei der Community zu holen ist ;)
Die Redaktion würde dann Geld fürs Forum nehmen, nicht für die „Artikel.“ 🤫

Drummermatze schrieb:
Ich sehe aktuell einfach keinen Nutzen in so nem Teil.
Selbst als Content-Creator habe ich nicht so viele Daten dass sich sowas lohnen würde.
4K Action-Cam Aufnahmen des Ausflugs/Sport mit Freunden und du bist locker pro Perspektive mehrere GB los. (Anwendungsfall DAS)

Dedizierte Server oder Streaming ab Cloud kostet auch was, dann kann es auch gleich günstiger vom NAS abgehen. (Ggf. wg. Verfügbarkeit vielleicht der low-quality Stream in der Cloud.)

AAS schrieb:
Nein? Gibt auch Deduplizierte Backups, komprimierte Backups, Cloud Backups, Tape Backups.
Okay, du wirfst hier aus verschiedenen Registern was zusammen. Ich habe irgendwann gelernt: „Keine Backups von Backups“ bedeutet, die werden immer vom Original gezogen.

Später in einer bekannten Firma dann, dass wenn man auf mehrere Ziele sichert („storage tiers“) darüber auch gleich ein RAID-artiges gehen kann; d. h. es sind nicht mehr 1:1 Kopien weil das ineffizient wäre.
 
ich hatte ein selbstbau-nas mit OMV, und bin dann irgendwann zu synology gewechselt.
die software ist gut, das gehäuse ist top, kostet mehr, aber meine anwendungszwecke sind abgedeckt, so dass ich da nichts groß selbst frickeln muss. und container laufen da drauf ja auch, also was solls.
habe allerdings die festplatten und den ram (doppelt so viel wie herstellerangabe läuft auch) separat gekauft.
 
Tsu schrieb:
Okay, du wirfst hier aus verschiedenen Registern was zusammen. Ich habe irgendwann gelernt: „Keine Backups von Backups“ bedeutet, die werden immer vom Original gezogen.
Und wo hat er was anderes geschrieben?
 
Cool Master schrieb:
Nö muss man nicht. Ich sichere nur das wichtigste und was ich nicht verlieren möchte. Alles andere kann ich durch etwas

sehe ich ähnlich , hab nen nas als daten tonne ... ist schön von überall aus der wohnung zugriff zu haben aber sollte es hops gehen ... dann ist es eben so deshalb alle verbauten hdds als einzel und kein raid , hat den vorteil wenn eine hdd hops geht wird die einfach getauscht und fertig ... die verlorenen daten müssen dann halt wieder besorgt werden

das ich alle hdds als einzel disk behandelt habe hatte ein vorteil ... nach dem das nas selber abgeraucht ist konnte ich die disk einfach in ein neues stecken und mit bischen rumfutzeln wieder benutzen ohne große datenverluste

ps wie gesagt die daten zu haben auf einen nas ist schön aber sollte ich diese verlieren ist das kein beinbruch
 
Unterscheidet man immer noch zwischen Heimserver und NAS? Ein NAS ist doch mittlerweile das gleiche wie ein Server oder was macht ein Heimserver anders als ein NAS?

Bin immer noch sehr zufrieden mit meiner Synology DS1821+ mit 32GB Ram. Habe Raid 5 mit 4x20TB Exos für Daten und 2x500GB WD Reds im Raid 1 fürs System. Das mit 10GBbis Lan am PC. War teuer aber jeden Cent wert.
Dazu noch zwei weitere NAS DS916+ und DS418play die als Backup verteilt sind.

Mache darauf ja alles:
  • Netzlaufwerk für Fotos und Videos zum direkten bearbeiten in Lightroom.
  • automatische Backups von einfach allen jederzeit und auf 2 externe NAS-Systeme
  • Windows Server für Steam Gaming Server (Stationeers / Abiotic Factor)
  • Webhosting meiner Webseite
  • Netzwerk Dienste (Pihole, acme.sh, fail2ban, Rustdesk)
  • Smarthome (NodeRed, HomeAssistant, Grafana, MQTT, Govee2mqtt)
  • Mediastreaming (Navidome, Jellyfin)
  • Arbeits Plattform (Visualstudio Code, Planka, Trillium, OCRmyPDF)

Und die DS1821+ langweilt sich 24/7 bei den paar Diensten. 😅
 
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mgutt schrieb:
Um Linux ISOs aus dem Usenet aufzubewahren.
Arr!:skull_alt:
Dark_Soul schrieb:
Synology hat einfach nur die Kompatibilität verschärft. Ich fand das eine nachvollziehbare Aktion um Support Kosten zu reduzieren.
Ich sehe es eher als Zwangsbeglückung der User.
Man könnte Support-Kosten auch auf anderem Wege minimieren. Keine Synology HDD? Kein Problem, gibt aber nur Support bis Punkt X, darüber hinaus nur gegen Münzeinwurf oder bei zertifizierten HDDs inklusive.
Diese Wahl wurde dem User genommen, da verstehe ich schon, dass das längst nicht jedem Schmeckt.
Dark_Soul schrieb:
Mein NAS zuhause läuft dementsprechend nur mit offiziell supporteter Hardware.
Der springende Punkt ist, dass du aus freien Stücken dich dazu entschieden hast. Und das ist völlig okay.
Den Kunden dahingehend zu bevormunden ist jedoch keine kluge Entscheidung gewesen.

Am Ende wurde Synology offenbar mit genug Sch***e beworfen, dass sie diese Entscheidung noch mal überdacht haben.
Diese dahinterstehenden Ziele kann man wie oben genannt auch anders erreichen.

Wir als Kunden können zum Glück auch frei entscheiden, was wir kaufen.
Synology war für meine Zwecke auch ohne den zeitweiligen Zwang zu zertifizierten HDDs uninteressant, da die Hardware im Vergleich zu Mitbewerbern im gleichen Preissegment mitunter doch deutlich unterlegen ist.
Andere wiederum sind mir der Hardware zufrieden und gerne bereit, die oftmals hoch gelobte Software mit zu bezahlen. Und das ist völlig okay.
 
Dark_Soul schrieb:
Ich rede nicht über Einzelschicksale. 60% ist halt einfach ne Hausnummer. Da kanns nicht so schlimm sein, wie ihr hier immer rumjammert.
oder 85% der Leute haben ihr Synology NAS schon wesentlich länger. Hab selbst 4 dicke Synology Kisten im Einsatz, neue kaufen werde ich mir definitiv nicht.
 
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Bei mir werkelt ein Qnap TS-453D mit 2x 4TB Seagate Ironwolf. Darauf liegen die eigenen Dateien vom PC und Laptop. Von unterwegs aus greife ich via Wireguard VPN auf die Fotos und Dokumente zu und schiebe Fotos von der Kamera im Urlaub über mein Tablet hoch. Letzteres auch via VPN.
 
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tollertyp schrieb:
@raychan: Ja, die Unterscheidung gibt es, weil ob du es glaubst oder nicht, nicht jedes NAS ist als Heimserver geeignet.
Das war nicht wirklich die Frage, sondern was unterscheidet den ein NAS und ein Heimserver? Heute kann doch jedes NAS Docker, VM, Firewall, DHCP und sämtliche andere Server dienste.
 
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"Keine Synology HDD? Kein Problem, gibt aber nur Support bis Punkt X, darüber hinaus nur gegen Münzeinwurf oder bei zertifizierten HDDs inklusive."

Jo genau das haben sie ja gemacht. Wenn du alle Platten nutzen darfst, muss Synology das supporten. Ergo haben sie durch die Restriktion auf zertifizierte Hardware genau das gemacht.
Da du halt nicht weißt woher der Fehler kommt musst du das von Anfang an ausschließen, sonst steckste da Stunden Arbeit rein, nur um am Ende doch festzustellen dass es von deinen Platten kommt.

Bezüglich "zu bevormunden" - nach wie vor halte ich das für eine rein emotionale Reaktion. Synology will niemanden "bevormunden", da geht's rein um Business-Entscheidungen und die sind nachvollziehbar.
 
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raychan schrieb:
Das war nicht wirklich die Frage, sondern was unterscheidet den ein NAS und ein Heimserver? Heute kann doch jedes NAS Docker, VM, Firewall, DHCP und sämtliche andere Server dienste.
Sorry, aber nein nein nein nein nein nein.
 
Diese Sonntagsumfrage passt wie die Faust aufs Auge.

Hallo ich plane gerade mein nächstes NAS. Und schaue langfristig nach Alternativen.

Es soll schneller im Netzwerk sein. Bei möglichst niedrigem Stromverbrauch.
Das nicht schwierig gegenüber einer DS218.
Macht es Sinn auf SSDs zu gehen?
Die Preise werden sich irgendwann auch wieder normlieseren, wenn die PC Verkäufe aufgrund der Rampreise einbrechen. uns reichen 12tb Speicherpoolgröße.

10gbit über Kupfer werde ich aufgrund des Stromverbrauchs 24/7 nicht machen. Sfp ist keine Alternative.

TV headend im docker unter Verwendung meines sundtek dvbs USB Sticks wäre cool, ist aber nicht essentiell.

Drei Möglichkeiten habe ich mir soweit angesehen.

1. Terramaster f4 425 mit 4*4 TB Western Digital mit 256mb cache.
Das Nas hat 2,5gbit und kostet etwa € 409, die Festplatten €163, macht 1063€.
Datendurchsatz im RAID5 wird sich am Limit des 2,5gbit Anschlusses einpendeln bei 260mb/s.

2. Terramaster F4 SSD mit 4x4tb nvme kioxeria LSC11K4T09G8 (günstige 4tb SSD mit cache und ausreichenden tbw)
Das Gehäuse kostet 400€ und bietet als einziges 5gbit und schafft 550mb/s
Kosten 400€+4*317€=1.668 €

3. Eigenbau Nas mit trunas oder unraid
Das Case mit n150 kostet 219€ bei Amazon. Die günstigste SSD ohne Cache von Bwin kostet 289€
Wären also € 1356 Gesamtkosten.
Hier limitiert auch der 2,5gbit Anschluss.
Frage wäre ob es Performance Vorteile im Alltag gibt oder nur Lautstärke und Effizienz Vorteile gegenüber über einem HDD Nas.

Kennt jemand ein 5gbit Mini PC Case mit Platz für 4 m.2 2280 nvmes?
 
TierParkToni schrieb:
20GB - laufen die darauf (hat ja nur 2 Slots, und die brauchen identische SO-DIMMs) ?

4GB waren verbaut und habe dazu einen 16GB riegel rein. bei speicher.de gekauft, und wtf hat der preis angezogen, hab den riegel noch für 55e im Mai '24 bekommen.

habs auch nur erweitert, weil Docker und VMs gleichzeitig mit den 4GB nicht mehr performant lief.
 
Es überrascht mich DAS (Direct Attached Storage) bei unter 6% zu sehen. Ich hätte externe Festplatten/Speichersticks am PC oder NAS eher bei 98% der Nutzer erwartet.
Ob jetzt Backups vom Gerät, internen Speicher erweitern, mobiler Speicher, seit Ewigkeiten scheinbar überall beliebt außer auf Computerbase.
 
MGFirewater schrieb:
Macht es Sinn auf SSDs zu gehen?
Für den Stromverbrauch bestimmt nicht verkehrt. Fraglich ob du die Performance brauchst. Was magst denn drauf laufen lassen, bzw. wofür nutzen?
 
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C.J. schrieb:
An mir geht das Thema NAS seit je her komplett vorbei. Ich bin froh über jedes Gerät, das ich nicht zusätzlich administrieren muss.
Gerade mit einem Nas ist das administrieren viel einfacher.
Das Userlaufwerk auf dem Nas wird automatisch gesichert und ist dank raid auch gespiegelt. Lokale Daten sichere ich nicht mehr. Keine Lust 4 Laptops zu sichern weil derjenige das nicht macht.
Updates installieren die Geräte automatisch.
 
CPat schrieb:
Ob jetzt Backups vom Gerät, internen Speicher erweitern, mobiler Speicher, seit Ewigkeiten scheinbar überall beliebt außer auf Computerbase.
Wenn ich jetzt mal so überlege, kenne ich deutlich mehr Nutzer mit Cloud-Anbietern als mit externen Speichermedien.
 
So ein Mini-PC als Proxmox Server mit OMV. Dazu eine 1TB USB Festplatte und 1x 256gb USB stick
 
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