News Network Attached Storage: Habt ihr ein NAS, wie groß ist das und von welchem Hersteller?

Randnotiz schrieb:
Ist mittlerweile Linux. Ich weiß nicht, ob die BSD Version schon EOL ist, sollte aber bald sein.
Ergänzung ()

tollertyp schrieb:
Und ein Heimserver stellt das Heim als Dienst bereit?
Er steht (meist) daheim und dient in den meisten Fällen privaten Zwecken. Eventuell kann mit dem Begriff auch gleich der Reflex "das ist kein Server" unterdrückt werden, weil er in vielen Fällen nicht auf üblicher Serverhardware basiert.

Mit der deutschen Sprache kann man wirklich fast jede Aussage, so oder so interpretieren, je nachdem was man bezwecken möchte.
 
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raychan schrieb:
Das was bei dir limitiert sind halt die QLC SSD und nicht die CPU
Aber nicht beim Lesen? Normale SATA SSDs machen ja schon 500MB/s und das hat mein Phenom 955 damals gepackt.

Dark_Soul schrieb:
Edit: zumal der Punkt Vertrauen eh Quatsch ist. Synology hat einfach nur die Kompatibilität verschärft.
Dich möchte man als Kunden haben😊
 
luckysh0t schrieb:
Er steht (meist) daheim und dient in den meisten Fällen privaten Zwecken. Eventuell kann mit dem Begriff auch gleich der Reflex "das ist kein Server" unterdrückt werden, [...]
Ich würde halt nicht jeden Dateiserver als Heimserver bezeichnen.
 
Bezeichnest du raychan als keiner?
raychan schrieb:
Unterscheidet man immer noch zwischen Heimserver und NAS? Ein NAS ist doch mittlerweile das gleiche wie ein Server oder was macht ein Heimserver anders als ein NAS?

Nochmal: Es gibt NAS-Systeme, die mehr bieten als reine Dateiserver-Funktionen, ja. Aber das gilt nach wie vor nicht für jedes NAS.
 
ruthi91 schrieb:
Aber nicht beim Lesen? Normales SATA macht ja schon 500MB/s und das hat schon mein Phenom 955 damals gepackt.
Denke die NAS ist mit 2,5GB Lan angebunden. Dann wäre um 200-250MB/s realistisch.
Und das er nur um die 100MB/s schreiben hat liegt halt an der QLC SSD. Sieht man auch im Test:

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Drahminedum schrieb:
Mein primäres NAS hat keine Festplatten mehr sondern 18 TB SSD-Speicher in RAID6 und 128 GB RAM, dafür müsste ich heute eine Niere verkaufen.
Klingt interessant allerdings verstehe ich deine Rechnung nicht 4x8tb durch 2 (wegen raid6) sind 16 TB. ich plane mit 4x4tb in raid5 also 12tb. wie kommst du auf 18tb? 12 tb ist für mich der mindest Bedarf aber 2x8tb+2x4tb sind aktuell einfach zu teuer
 
Irgendwie haben sich über die Jahre doch einige NAS-Systeme angesammelt.
Alle sind noch einsatzfähig, aber es werden nicht mehr alle aktiv genutzt.

Ich fang mal vorn in der Zeit an:

Synology DS106e (die denkt sie sei eine ds109 (meine ich))
  • gebraucht gekauft
  • Jahr unklar
  • irgendeine wilde Lüftersteuerung wurde vom Verkäufer nachgerüstst. Aber tut
  • irgendeine Platte ist noch drin, größe unklar
  • wird aktuell nicht genutzt

Synology DS107+
  • mein erstes selbst erworbenes "neues" NAS
  • Jahr wohl ab 2008 ;-)
  • auch irgendeine Platte drin
  • wird aktuell nicht genutzt

Synology DS210+
  • Das wurde als MedienServer und Backupziel für die PC's genutzt
  • Jahr... Naja nach 2010 halt iwann
  • Platten, Moment, Netzkabel... hochfahren....blinkt nervös... DSM da... user/pwd ääh ja.... passt...
    derzeit 750MB Seagate :-)
  • wird aktuell nicht genutzt
  • hab es ein paarmal versucht Freunden und Bekannten zu schenken... keiner wollts... dann halt nicht...

Netgear ReadyNas RN104 (ein "Tank" von einem NAS, alles Metall, 4 Bays und schon BTRFS! geiles Teil.. aber langsam)
  • Wurde schon für alles möglich genutzt, hauptsächlich gedacht als Backup-, und Dateiserver
  • Jahr, keine Ahnhung
  • Platten: hochfahren... 4x2TB als Raid 0
  • Wird aktuell nicht genutzt

Synology DS1515
  • Wurde gekauft um mehr mit BTRFS spielen zu können. Hat nur leider kein BTRFS!,
    das gabs halt nur in der "+" Variante
    Ich habs trotzdem behalten, weil ich halt viele Platten in einem NAS für die damaligen Backups brauchte, und ich mir die Plus Variante eh nicht hätte leisten können/wollen...
  • Jahr, iwann 2016/17
  • Platten: 4TB, 8TB, 2x15TB, 10TB
  • Derzeitige Verwendung ist Backup-Nas für das Synology DS220+ Haupt NAS
  • Angebunden über einen USB3 2,5GBit/s Netzwerk Adapter. Erreicht 200MB/s
  • wird automatisch Zeitgesteuert für Backups mit DS220+ und Raspberry Pi 4 gestartet

Netgear ReadyNas RN204 (Gleiche Bauweise, alles Metall, schwer, 4Bays, BTRFS, unverwüstlich
  • Wird für ein ~14Tägiges Gennerationen Backup der DS220+ Daten per rsync und Snapshots auf der RN204 genutzt
  • gekauft um 2015
  • Platten 2x8TB, 2x2TB, 3 BTRFS Volumes als JBOD
  • wird nur bei Bedarf händisch bestromt und hochgefahren
  • wird mich definitiv überleben ;-)

Synology DS220+
  • da mir die DS1515 als 24/7 HauptNas einfach zu viel Energie benötigt hat, wurde das 220+ angeschafft
    Gute Entscheidung.....
  • Jahr 2020?
  • Platten: 1x10TB, 1x14TB
  • 24/7 verfügbar
  • 100% Dateiserver füs Heimnetz, Backupplatz für die Netz-PC's (Macrium Reflect)
  • Angebunden über 2.5Gb/s Netzwerkadapter

RaspberryPI 4
  • Das ist der eigentliche "Sever" im Heimnetz
  • Jahr: keine Ahnung, vorher hat das n 3er gemacht, aber der 4er ist einfach fixer, und sparsamer
  • Platte: eine extrem sparsame Toshiba 2,5 Zoll USB Platte mit 1.5TB
    Wenn die mal kaputt gehen sollte, stehe ich echt auf dem Schlauch... gibts nicht mehr so etwas
    - Da läuft
    -- ein OpenMedia Vault als FTP-Server drauf. Auf den legen diverse Überwachungs- und Birdview- (Nistkästen&Futterhaus) Kameras ihre Daten ab
    -- PiHole als DNS-Filter füs Netz
    -- Squeeze Box Server (Logitech Media Server) für ein paar SqueezeBox Geräte
  • er kopiert sich die Audio-Daten jeweils einmal nachts von DS220+ über rsync
  • er bewegt jeden Samstag einmal die VideoDaten der Kameras auf die DS1515, auch per rsync

Das wars auch schon. Ansonsten lungern hier noch ein paar Raspis (4,3, und Zero) mit FlightRadar24,Kodi, und als WLan Kameras in Nistkästen rum, einer hat mal Vogelstimmen analysiert.... Krams halt
 
Zuletzt bearbeitet:
Er hat eigentlich recht. Ein NAS bietet Dateidienste an und ist demnach ein Server.
(aber ich schließe mich da lieber luckysh0t an und sage, who gives a f***?)
 
tollertyp schrieb:
Aber das gilt nach wie vor nicht für jedes NAS.
Ich weiß nicht, ob es noch Systeme gibt, die als NAS verkauft werden, die ausschließlich Dateifreigaben realisieren können, und keine anderen Dienste. Aber, nach der Definitionserklärung meines damaligen Lehrers ist es dennoch ein Server.

Allerdings verabschiede ich mich nun auch aus dieser Unterhaltung. Du verstehst, was ich meine.
 
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raychan schrieb:
Denke die NAS ist mit 2,5GB Lan angebunden. Dann wäre um 200-250MB/s realistisch.
Und das er nur um die 100MB/s schreiben hat liegt halt an der QLC SSD. Sieht man auch im Test:
Jo, beim Schreiben ist klar, aber QLC sollte beim Lesen nicht so abkratzen. Vielleicht auch QLC im Zielsystem?
 
@Dark_Soul: Es ist für mich halt ein Datei-Server.

luckysh0t schrieb:
Ich weiß nicht, ob es noch Systeme gibt, die als NAS verkauft werden, die ausschließlich Dateifreigaben realisieren können, und keine anderen Dienste.
Und alle alten NAS-Systeme wurden von den Herstellern abgeschaltet? Oder darf man bei der Umfrage nur noch mitmachen, wenn man ein NAS hat, das modern genug ist?
 
@Das MatZe
Zum einen habe ich nichts anderes behauptet, zum anderen muss man es im Heimbereich nicht übertreiben. 3-2-1 für zu Hause ist Kanonen auf Spatzen. Wenn du das Geld unbedingt ausgeben möchtest, ist das dir und jedem anderen natürlich selbst überlassen. Von 3-2-1 reden und dann keinen Überspannungsschutz im Rack. Passt nicht so ganz, oder?
 
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Klein wenig läuft hier.

Insgesamt verwalte ich 2 richtige NAS, und 2 weitere die im weiteren Sinne ähnliche Aufgaben erfülle.
Die NAS sind beide Selbstbau. Auf AM4 mit gut RAM. Im großen Haupt-NAS ist es ein RAID Z1 mit 4x20TB und 1x26TB, mit 500GB ReadCache. im zweiten NAS nochmal ein RAID Z1 mit nur 3x16TB und 500GB ReadCache.
Dann kommt da noch ein Proxmox VE auf einem alten HP Office PC, mit i7-8700 und 64GB RAM sowie einem RAID Z1 aus 3x800GB Intel MLC SSDs. Und dann noch ein kleiner Fujitsu Thinclient mit AMD GX217A und einer 1TB SSD drin.

Die beiden großen NAS sind für ähh Linux-ISOs da, das Proxmox für die ganze Software die ich mir hoste und der Thinclient ist noch nicht ganz in Betrieb, wird aber unter anderem Time Machine Target, denke ich.
 
tollertyp schrieb:
Bezeichnest du raychan als keiner?
Das war in Formulierung mit einer Frage und statt einfach sinnlos "nein" zu sagen hätte man auch sinnvoll Antworten können worin sich die Unterschiede genau definieren. Denn in der aktuellen Zeit ist da kein Unterschied mehr zu erkennen als vor 20 Jahren. Wo ein NAS wirklich nichts anderes konnte als Samba.
 
tollertyp schrieb:
Und alle alten NAS-Systeme wurden von den Herstellern abgeschaltet? Oder darf man bei der Umfrage nur noch mitmachen, wenn man ein NAS hat, das modern genug ist?
Er sagte "mittlerweile" und bezieht sich damit ja dann doch auf neuere Geräte, wie dem Rest seinen Post nach logisch erscheint. Den Rest darfst du dir gedanklich selbst erarbeiten.
 
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"Oder darf man bei der Umfrage nur noch mitmachen, wenn man ein NAS hat, das modern genug ist?"
 
Falls jemand sich für das Thema Backup interessiert, ich habe für die wirklich wichtigen Dateien eine automatische Sicherung zu AWS Glacier eingerichtet. Wenn die freigegebenen Ordner des NAS verschlüsselt sind, landen sie auch verschlüsselt in der Cloud. Nur die Performance ist sehr langsam. Restore kann also Tage oder Wochen dauern. Dafür ist es extrem günstig. Glaub da liegen mehrere hundert GB und ich zahle irgendwas zwischn 1-3 Euro pro Monat. Geht bei Synology out of the box.
 
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