News Network Attached Storage: Habt ihr ein NAS, wie groß ist das und von welchem Hersteller?

Fighter1993 schrieb:
Wofür benötigt jemand im Privaten in einem NAS 100TB?
Es gibt vieles an Daten was anfallen kann.

  • Fotos/Videos die man selbst produziert hat. (Ist bei mir schon 13TB)
  • Filme und Serie von Bluray/DVDs die man digitalisiert hat. (Ist bei mir so 14TB)
  • Musik von MusikCDs oder FLac die man digital gekauft hat.
  • PC Games, Patches, Savegames, Sprachpatches und Mods die man gesichert. (GoG bietet Möglichkeiten)
  • Digitale eBooks und Zeitschriften die man gekauft hat.
  • Sämtliche Programme die man mal gekauft hat oder so.
  • Backups von Rechner, Smartphone usw.
  • Dann Virutelle Maschinen die man laufen hat oder Speichert. Für Gameserver oder Testumgebungen usw.

Es gibt vieles was im privaten Umfeld speicher fressen kann. Wenn dann noch der personenkreis an Nutzern durch Familie steigt wird das auch schnell größer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: IDontWantAName, Fighter1993 und MidwayCV41
Dark_Soul schrieb:
Für den Stromverbrauch bestimmt nicht verkehrt. Fraglich ob du die Performance brauchst. Was magst denn drauf laufen lassen, bzw. wofür nutzen?
Eigentlich als zentraler Speicherort für Bilder, Musik, Video, Dokumente, Sicherungen u.a. spiele mods, Treiber,
Aktuell streamt die ds218 noch per TV headend das dvb-s signal auf Mobilgeräte mittels KODi player.

Und externer Zugriff über die fritzbox mittels wireguard.

Brauche noch eine Möglichkeit die dsfile ersetzt. Damit werden bestimmte Ordner vom Handy automatisch auf dem Nas gesichert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dark_Soul schrieb:
Für den Stromverbrauch bestimmt nicht verkehrt. Fraglich ob du die Performance brauchst. Was magst denn drauf laufen lassen, bzw. wofür nutzen?
Ich hab wegen Stromverbrauch und auch Lautstärke auf SSDs gesetzt im NAS. Habe QLCs, die Performance ist nicht überragend, ich glaube es liebt aber nicht an den SSDs selbst. Wie ich darauf komme? Die Lese-Geschwindigkeit ist auch nicht überragend. Denke der Ryzen 1600 in meinem NAS limitiert etwas.
1768147787851.png

(Das Netzwerk limitiert nicht, geht auch mal auf rund 200 MB/s beim Lesen)
 
TS-264 RAID1 24/7 / TS-664 RAID6 + Externe HDD als Backup
 
Skidrow1988 schrieb:
Wie liegt der im Verbauch?
Bescheiden… aber auch Dauerfeuer. Einen richtigen Wert kann ich nicht nennen, da nur das gesamte rack gemessen wird.
 
@MGFirewater Also grundsätzlich würde ich immer SSDs bevorzugen. Bei viel Speicherbedarf wird es aber sehr teuer und dann ist es nicht mehr so sinnvoll auf jeden Cent beim Stromverbrauch zu achten. Dann ists quasi eh scho egal weil man so viel für die SSDs ausgegeben hat. Zwecks Langlebigkeit würde ich empfehlen QLC und TLC zu vergleichen. QLC halten deutlich weniger Schreibzyklen, sind drastisch langsamer und haben viel höhere Latenzen (Vergleichbar mit HDD), dafür aber keine beweglichen Teile und weniger Stromverbrauch.
Wenns nur als Datenablage benutzt werden soll, schätze ich dass HDDs aber ausreichen, vor allem wenn nicht mehrere User gleichzeitig drauf zugreifen. Manche NAS Systeme können kleine SSDs als Cache nutzen. Das beschleunigt zum Beispiel die Thumbnails, ist son bissl ein kosteneffizienter Sweetspot.
 
tollertyp schrieb:
Ich hab wegen Stromverbrauch und auch Lautstärke auf SSDs gesetzt im NAS. Habe QLCs, die Performance ist nicht überragend, ich glaube es liebt aber nicht an den SSDs selbst. Wie ich darauf komme? Die Lese-Geschwindigkeit ist auch nicht überragend. Denke der Ryzen 1600 in meinem NAS limitiert etwas.
Anhang anzeigen 1695936
(Das Netzwerk limitiert nicht, geht auch mal auf rund 200 MB/s beim Lesen)
Woah ist das lahm. 😅 Das machen meine HDDs im Raid5 bei 80MB großen Datein, nach dem Ram Cache und ich habe nur eine gammel CPU (Ryzen V1500B)
Das was bei dir limitiert sind halt die QLC SSD und nicht die CPU, mit der könntest auch 10GBs Lan betreiben.


Lesen bekomme ich bis 500MB/s hin, bei kleinen Dateien
1768148083516.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Ryzen V1500B ist deutlich leistungsfähiger als der Ryzen R1600... wobei im Single-Thread nicht unbedingt. Ich schau mal auf die CPU-Last beim Kopieren.
 
tollertyp schrieb:
Dein Ryzen V1500B ist deutlich leistungsfähiger als der Ryzen R1600...
Aber es liegt halt auch nicht an der CPU. Selbst meine alte DS916+ mit N3710 bekommt per 2,5GB Lan mit HDDs mehr hin. Hatte da jahre lang immer 230MB/s was mich dann schon genervt hatte.

Glaub da limitiert eher die schlechten SSD mit QLC Speicher. Ist oft in Test gesagt worden das diese langsamer sind als HDDs.
 
Also ja, die CPU-Last ist beim Lesen auch nicht wirklich hoch.
Wobei es mich nicht wirklich stört.

Ach ja: ist BTRFS... und da mein NAS nur GBE hat, habe ich einen 2.5GBE-USB-Adapter dran, da kann natürlich auch ein Bottleneck entstehen. Die Leistung ist aber immer noch höher als wenn es nur GBE wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dark_Soul schrieb:
Ich rede nicht über Einzelschicksale. 60% ist halt einfach ne Hausnummer. Da kanns nicht so schlimm sein, wie ihr hier immer rumjammert.

Die Frage war: Wer welches NAS nutzt. Nicht alle haben sofort ihre Synologys verkauft, als diese ihre Politik geändert haben. Ich habe meine beiden verkauft, und zwar ziemlich schlecht. Wenn man sonst seine alte gebrauchte Synology verkauft hat, konnte man sich vor Anfragen kaum retten. Diesmal allerdings habe ich erst nach 2 Monaten mal eine Anfrage bekommen gehabt. Das spricht Bände. Und selbst wenn Synology ihre Politik nicht rückgängig gemacht hätten, wären sie noch lange Platzhirsch gewesen. Fanbase und Stockholm Syndrom sei Dank.



Ich bereue meinen Umstieg auf Ugreen 0,0. Das Teil hat aktuelle Hardware und der Support reagiert bei Problemen relativ schnell und lösungsorientiert. Einzig eine Notizapp fehlt mir noch.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tollertyp
raychan schrieb:
Ein NAS ist doch mittlerweile das gleiche wie ein Server oder was macht ein Heimserver anders als ein NAS?
Einer meiner Lehrer in der Ausbildung zum IT-SE hat damals einen Server als Computer definiert, der einen Dienst bereitstellt. Ein NAS, was zumindest früher rein Dateifreigaben bereitgestellt hat, ist demnach ein Server. Wenn auch einmal sehr spezialisiert → Dateifreigabe.

Mittlerweile haben sich diese NAS Systeme allerdings soweit entwickelt, dass diese weit über die Funktionen der reinen Dateifreigabe hinaus gehen können, und auch Funktionen übernehmen können, die man auf einem "Server" laufen lässt.

Die meisten neueren NAS Systeme könnte man sogar fast als HCI bezeichnen..je nachdem wie pingelig man ist xD.

Wobei ich auch etwas anderes denke, wenn jemand sagt, er hat ein NAS oder Server - wenn es nicht weiter definiert wird. NAS= Geräte, die primär auf Speicherplatzbereitstellung ausgerichtet sind, Server = Geräte, die universell Dienste bereitstellen können.

Siehe z. B. mein Filer. Der ist ein Selbstbau mit einem Epyc Embedded in einem 19 Zoll Gehäuse, darauf läuft OmniOS. Nüchtern betrachtet ist das ein NAS - zumindest so wie ich es einsetze und mein PVE Host, mein Server. Bei NAS denke ich eher an Produkte von Herstellern wie Synology, Qnap, ASUS, Terramaster, Ugreen etc. - wenngleich diese auch höherpreisige Geräte im Angebot haben können.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: raychan
PrinceCharming schrieb:
Und zack! wanderte unser NAS in den Antiquitätenschrank.

Und heute bin ich genervt von steigenden Cloudkosten, die Abhängigkeit von BigTech und der Dominanz der Streaminganbieter...
Dann wird es Zeit es wieder in Betrieb zu nehmen
 
MidwayCV41 schrieb:
Ich bereue meinen Umstieg auf Ugreen 0,0. Das Teil hat aktuelle Hardware und der Support reagiert bei Problemen relativ schnell und lösungsorientiert. Einzig eine Notizapp fehlt mir noch.
Warum bist du Umgestiegen? Einfach aus Prinzip oder gab es da ein speziellen Anwendungsfall? Rein aus interesse.
 
luckysh0t schrieb:
Genau deswegen finde ich es ja interessant ^^. Da ich mit OmniOS ja doch etwas anderes nutze.
Laut Distrobox basiert es auf OpenSolaris, also zumindest BSD/UNIX.

Das erste, was mir bei UNIX und NAS in den Sinn kommt, ist da auch eher TrueNAS, wovon halt auch viel häufiger geschrieben und gesprochen wird.

Damals hab ich zuerst überlegt, es aufzusetzen, doch OMV war flexibler und ext4 braucht halt weniger Arbeitsspeicher, als ZFS 👀
 
Zurück
Oben