Netzteil Problem ?

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Die Netzspannung wird als Effektivwert angegeben. Nach einem Gleichrichter herrscht ohne Belastung der Spitzenwert von 1,7 x der Effektivspannung. und das sind fast 400V. Wenn du nun gerade in dem Moment einschaltest wo der Sinus der Netzspannung auf Maximum ist, wird der Kondensator schlagartig auf 400V geladen.
Bei größeren Stereoanlagen ist im Netzeingang ein Widerstand, der den Einschaltstrom begrenzt und der wird nach 2 - 2 Sek. durch einen Relaiskontakt überbrückt. Dann sind die Kondensatoren langsam geladen und es knallt nich mehr.
 
ja aber effektiv sind 230V spitzespitze 325V ! ich meine wenn der kondensator kurzschließt würds den kondensator zerreißen.
 
Probier doch einfach ein anderes netzteil aus ;)

wenns da auch die sicherung raushaut(was ich nicht glaube) haste ein problem. wenn es dein nt ist, einfach einschicken und auf ein neues warten. also ich persönlich hätte da angst das es mal irgendwas von der anderen hardware mit in den tod reißt...
 
Den zerreist es nicht, da der Strom schon durch die geringen Leitungs und Übrgangswiderstände etwas begrenzt wird. Außerdem fliegt ja der Automat raus. Einen Elko muß man einige mal mit voller Leistung aufladen können. Das verkürzt allerdings die Lebensdauer. Das Einfachste wäre, wie bereits geschrieben, einen Vorwiderstand von ca 47Ohm und 15Watt einbauen und den nach kurzer Zeit (1 - 2 Sek) durch ein Relais zu überbrücken. Auch ein sog. Halbleiterrelais, das im Nulldurchgang schaltet funzt da prima. Ist aber teuer nd nicht einfach zu beherrschen.
Das hat den Vorteil, das es nur im Spannungsnulldurchgang schaltet und der Elko mit der Zeitkonstante des Sinus geladen wird. Das Problem ist beim Schalter die Nullzeit.

Netzteil einschicken bringt nichts, das ist definitiv in Ordnung.
 
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mit meinem alten pc gabs die problem nicht ! und da konnte ich auch nt an schalten. aber jahrelang ohne das es die sicherung fetzt ;)
 
warum sollte das einschicken nix bringen? er hat doch sicher vorher ein anderes netzteil gehabt das auch funktioniert hat

es muss doch sicher eine alternative zu deinem vorwiederstand geben, denn meiner meinung nach müsste er das netzteil aufschrauben was wiederrum die garantie in den sand setzt
 
Netzteil ist nicht Netzteil! Ich habe selbst 2 Stck. Ein 500W und ein 550W NT.
Beim 500er fliegt ab und an die Sicherung raus, beim 550er nicht. Beide sind aber astrein in Ordnung. Das 500er schalt ich gar nicht mehr komplett aus sondern las es auf stand by laufen. Braucht eh nur ca 1W . Das gleiche Problem haben normale Netzteile die mit Ringkerntrafos arbeiten.
Dazu kommt noch, das Sicherungsautomaten im Laufe der Zeit schwächer werden, d.H. früher
auslösen. Vieleicht würde es reichen wenn er sich nen neuen 16A Automaten einbaun läßt.

@culo, War dein altes NT gleich stark? neuere Netzteile können mehr Leistung und daher sind die Elkos größer.
 
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ne das alte hat 620 W gehabt ! na werd mir morgen mal ein messgerät leihen und schauen ob sich deine theorie bestätigt ;)
 
Wie willst du das messen? Den Einschaltimpuls kannst du nicht so einfach messen. Dazu ist der viel zu kurz. Da mußt du mit einem Oszi den Spannungsabfall über einem 1 Ohm Widerstand, der in Reihe mit dem Netzteil ist messen. Und dann den ganzen Kram ausrechnen.
Ein Zeigerinstrument wackelt mal kurz mit dem Zeiger und ein digitales sacht gar nichts. Da ist der Meßzyklus zu lange.
Solange du den PC nicht komplett vom Netz nimmst sondern einfach runterfährst knallts ja auch nicht.
 
zeigerinstrument kannste echt knicken bei so kleinen messungen, die teile haben derbe toleranzen

wir benutzen in der uni für solche messungen elektronische messgeräte die ca 2000Fr.- (ca 1300euro) kosten, ob du dir so eins schnell leihen kannst????. mach doch einfach mal das was alfbear dir sagt, er scheint ein mann vom fach zu sein oder kauf dir ein anderes netzteil, zudem würde mich dein system iinteressieren....
 
Richtig, ich bin vom Fach. Ich bin Elektroniker.
Ich habe Jahrelang Schaltnetzteile konstruiert. Zwar nicht für PC`s sondern für Drehzahlsteuerungen von kleinen Hochfrequenz Drehstrommotoren und die brauchen auch so 500 - 600W. Im Prinzip ist aber die Funktion gleich. Nur die Ausg. Spannung ist anders.;)
 
dann kannste mir vielleicht sagen warum mein mainboard mal fiept/mal nicht. problem besteht erst seit dem neuen netzteil.
 
Das kommt darauf an, was fiept?
Das kann eine Spannungswandlerdrossel sein oder der Gehäuselautsprecher.
Da müßte man wissen was fiept.
 
ganz genau kann ich es nicht sagen es kommt auf jedenfall aus dem bereich der cpu vllt auch nahe der rams. da ist ein chip und ein spannungswandler (asus p5b)
 
Ein Chip kann nicht fiepen. Ich vermute du hast beim Aufstecken es Versorgungskabels eine der Drosseln gelockert, die bei den Spannungswandlern sitzen.
Schalt den PC mal ein und drück vorsichtig mal auf die Drosseln. Die, bei der sich das Fiepen ändert ist es. Kannst aber außer verkleben nicht viel dran machen.

Hab mir das MB mal angesehn: Neben den Speicherbänken, direkt hinter der Graka sitzen 2 kleine Ringkerndrosseln. Die hab ich stark im Verdacht
 
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ok danke werd ich mal probieren
 
alfbaer hast recht gehabt hab heut gemeßen und kam erstaunliche lade störme raus ;) ! das hätt ich nie erwartet! naja werd dann das nt immer im standby bertreiben!
 
Da das Netzteil im Stand by unter Umständen viel Strom braucht, würd ich dir raten eine Strombegrenzung in einem kleinen Kunsstoffgehäuse zwischen Steckdosenleiste und PC zu schalten. Ich werd dir mal ne einfache billige Schaltung aufzeichnen und morgen hier reinstellen. Kostet mit Gehäuse ca 10 Eumels.
 
Hier ist wie gestern versprochen ein Plan für eine einfache Einschaltstrombegrenzung.
Der Heißleiter ist ein B57 364 , gibts bei conrad Nr. 500621.
Das Relais hat eine Spulenspannung von 230V und soll eine Schaltleistung von 230V/16A haben. Der PC muß dann aber am Netzschalter in dieser Schaltung ausgeschaltet werden, sonst funzt es nicht. Viel Spaß beim Basteln.
 

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