News Neue Intel-Chipsätze: Z990 bringt endlich PCIe 5.0, Z970 als „neue“ Option

Rickmer schrieb:
Für manche Parteien ist es von Interesse, wie viele Lanes es benötigt um eine 2x 100Gbit Netzwerkkarte zu füttern... das braucht halt schon seine PCIe 5.0 x8 Anbindung um nicht ausgebremst zu werden.

Wobei hier 4x DMI Lanes so oder so der Flaschenhals sind, falls man das über das Chipset anbinden will...

Intel hatte ihr Chipset schön mit 8 Lanes angebunden und ist mit der PCIe 5.0 Generation auf 4 runter gegangen. Für den Consumer weniger relevant, aber für Workstation Interessenten enttäuschend.

Das wäre auch von Interesse wenn man keine 2x100GBit LAN benötigt.

Es könnte unter Umständen sinnvoll sein die NVMe-Laufwerke weiter weg von CPU und Grafikkarte zu installieren (dort ist es in der Regel kühler und man kommt einfacher ran). Bereits eine PCIe 5.0x4 SSD würde die gesamte Busbandbreite der DMI 5.0x4-Schnittstelle belegen. Fairerweise muss man allerdings auch sagen dass man (derzeit) in der Praxis kaum einen Unterschied zwischen PCIe 5.0x4, PCIe 5.0x2 oder PCIe 4.0x4 bemerkt, insbesondere bei Random Access-Zugriffen.

Aber Onboard LAN (bis zu 10 GBit/s pro Port), USB4 und Thunderbolt 4-Ports (je bis zu 40 GBit/s) benötigen auch noch Busbandbreite vom PCH. Und wenigstens ein PCIe 5.0x4-Slot sollte für optionale Erweiterungen vorhanden sein.

Für Workstation-Anwendungen wäre es auch schön wenn der zweiten PEG-Slot grundsätzlich mit mindestens 8 Lanes an die CPU angeschlossen wäre (die nicht vom ersten PEG-Slot abgezwackt werden). Dort könnte man dann auch besagte 2x100 GBit LAN Karte dranhängen, oder ein RAID-Array aus mehreren NVMe-Laufwerken. So wird die DMI-Schnittstelle geschont.
 
@Tigerfox
In den Anleitungen von Gigabyte, Asus und AsRock steht auch bei ECC kein "APU benötigt Pro Version" mehr.
Ich habe ein 8500G, wüsste jemand ein Commando in Linux, wie ich das Flag prüfen kann? Ich finde nur ob die aktuelle Conig ECC hat, was beim Deskmini + mein RAM natürlich nicht geht.
 
MC6809 schrieb:
Für Workstation-Anwendungen wäre es auch schön wenn der zweiten PEG-Slot grundsätzlich mit mindestens 8 Lanes an die CPU angeschlossen wäre (die nicht vom ersten PEG-Slot abgezwackt werden). Dort könnte man dann auch besagte 2x100 GBit LAN Karte dranhängen, oder ein RAID-Array aus mehreren NVMe-Laufwerken.
Für solche Szenarien gibt es eine andere Plattform.
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https://www.computerbase.de/news/pr...pus-erhalten-viel-mehr-kerne-und-cache.95951/
 
xexex schrieb:
Für solche Szenarien gibt es eine andere Plattform.
Das ist aber unendlich viel teurer und frisst viel mehr Energie und fängt bei viel mehr Kernen an.

Man könnte schon mit den Consumer-Plattformen ordentliche WS einrichten, wenn die Lanes der CPu besser aufgeteilt werden. Auf Consumer-Boards ist das aber selten der Fall.

Dafür gibt es aber immerhin AMD Epyc 4005 und Xeon 6300, da findet man eher entsprechende Boards. Wobei, wusstet Ihr dass z.B. bei Asus viele B650/B850 Epyc 400x unterstütent, die X670(E) und X870E aber nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
xexex schrieb:

Das stimmt, aber dazwischen wäre (technisch und preislich) auch noch etwas Platz. Immerhin soll Nova Lake bis zu 48 Rechenkerne bieten (wenn man die vier LPE-Cores ignoriert), die aber leider weiterhin am Dualchannel-Speicherinterface nuckeln müssen. Der BLCC mildert das Problem etwas ab und könnte in manchen Anwendungszenarien sogar Vorteile gegenüber Quadchannel-DRAM haben.

Beim Z990 und W980 fehlt ja nicht mehr viel bis zur Einsteiger-Workstation-Plattform (der W980 soll auch ECC fürs DRAM bieten). Ein paar PCIe-Lanes mehr an der CPU und eine DMI 5.0-Schnittstelle mit 8 Lanes wären aber nicht verkehrt gewesen. Zwischen 24 Lanes (Nova Lake) und 80-128 Lanes (Xeon 600) gäbe es schließlich noch viel Spielraum ohne die Anzahl der Pins am CPU-Sockel zu sehr aufzublähen (wie das beim Quadchannel-Speicherinterface der Fall wäre).

Mich ärgert es wenn Mainboard-Ressourcen, insbesondere PCIe-Lanes, "geshared" sind. Beispielsweise kann ich auf meinem Strix Z590-E Mainboard den zweiten PEG-Slot und den zweiten NVMe-Slot (die hängen an der CPU) nur dann nutzen wenn die Grafikkarte mit PCIe 4.0x8 betrieben wird. Bei anderen Mainboards kann man nur entweder den dritten PCIe-Steckplatz oder eine NVMe-SSD oder bestimmte SATA-Ports nutzen. Hier macht jeder Mainboard-Hersteller was er will. Das muß doch nicht sein ...
 
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Ich frage mich ob es später dann auch als H810 Nachfolger einen H910 Chipsatz geben wird, oder ob wirklich der B860 Nachfolger B960 der neue Einstieg wird. Wobei oft der Unterschied zwischen H810 Boards und B860 Boards eh nicht so gross ist.

Aber abgesehen von "Full PCIe 5.0" hat sich eigentlich nicht viel gegenüber den Sockel 1851 Chipsätzen der 800er Serie getan.
 
Spekulatius woher der extra Cache herkommt: Base Tile wie in Clearwater Forest, vielleicht sogar eine identische Kachel. Würde IMHO Sinn machen.
 
Ich bin dann mal auf Preise gespannt. Ich fand die Hx10 Chipsätze als günstigen Einstieg immer ganz gut. Wenn der nun gestrichen ist, wird der Bx60 hoffentlich günstiger.
 
Vielen Dank @Volker und @stefan92x für eure Beiträge und Engagement hier!

Nun, man kann ja weiter philosophieren :D
Wieso hat AMD noch nichts offizielles zu Zen7, AM5 Kompatibilität gesagt?
Der Support von AM5 würde dann bis 2028 oder 2029 gehen , anstelle nur bis 2027?
Das würde doch die Käufer motivieren.

https://www.computerbase.de/news/pr...patibel-mit-am5.93786/?utm_source=chatgpt.com

duskstalker schrieb:
mein Gefühl sagt mir, dass AMD am5 frühzeitig absägt. die Plattform ist einfach Käse. Zu wenig pcie lanes, sockel und package zu klein um mal was größeres als 2 chiplets +iod zu machen, thermisch mäßiger IHS, doppelchipsatz mit zu engem x4 uplink und das alles verbunden mit extremen preisen bei den brettern. Bei am5 hat AMD strategisch einfach völlig versagt, vorallem wenn gleichzeitig noch threadripper begraben wird. Der sockel ist so nicht langzeittauglich, weil das Ding jetzt schon völlig auf kante genäht ist.
Ist zwar ein alter Beitrag von dir, aber glaubst du aktuell, dass Zen7 noch für AM5 erscheint?
 
Tigerfox schrieb:
Nö, in den Spezifikationen steht selbst beim 7500F und 8500G, dass die ECC unterstützen, solange das Mainboard es tut, und das tun AFAIK alle.

Tatsache, jetzt sehe ich's beim 8700G auch. Das war frueher aber nicht so, sonst haette ich mir ECC-Speicher zu meinem 8700G gekauft. Bei den Boards unterstuetzen das die meisten ASUS-Boards (derzeit 83/91), und inzwischen auch Asrock (39/48), Asrock Rack (6/6) und einige Gigabyte (9/83). Leider nicht der beliebte Deskmini X600 von Asrock (der Deskmeet X600 kann's aber, seltsam).
 
Bodennebel schrieb:
Kann ich mir gut vorstellen, die Kerne müssen ja auch gefüttert werden, wenn sie bei 5+ GHz takten sollen.
Ich hätte sie eben nicht so hoch getaktet. :D

Bei so einer breiten CPU ziemlich überflüssig, da dann bei maximaler Taktrate das letzte rausquetschen zu wollen.

Aber irgendwo musse die Pins ja hin. Wenn die Tabelle korrekt ist, bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten.
 
Matthiazy schrieb:
Ist zwar ein alter Beitrag von dir, aber glaubst du aktuell, dass Zen7 noch für AM5 erscheint?
Okt. 2023 hat keiner gewusst, dass AMD mit Zen 5 Aug. 2024 den AM5 Support auf 2027+ ausweiten wird.
Was heute schon klar ist, mehr als 2x 12 Kerne Chiplets geht mit AM5 nicht.
Letztlich immer nur wilde Spekulationen und harte Unsicherheiten, Speichersorte und Preise. Aktuell DDR5 6000 CL30 ab +400€.
Wenn tatsächlich Zen 6 ab Nov. 2026 kommen sollte, oder auch erst Angang 2027, wäre Anfang 2029 für Zen 7 sicherlich nicht vermessen.
Es gibt doch die Meldung vom 06.02.26, dass es Lieferengpässe bei Prozessoren gibt. Intel soll stärker betroffen sein.
DDR6 soll auch erst irgendwie 2029/2030 kommen und bezahlbar sein. Es macht keinen Sinn darüber zu phantasieren. Aber als Zeitvertreib sicherlich zu gebrauchen :D
 
mae schrieb:
Bei Intel inzwischen alles. Du kannst inzwischen die besseren Core-Chips auf ein W-Chipset-Board bauen und hast ECC; frueher brauchtest Du dafuer den selben Chip unter dem Namen Xeon W. Dass Z990 und W980 vom Chip her dasselbe sind, und die nur andere Features des Prozessors freischalten (Overclocking bei Z990, ECC bei W980), verdanken wir Intel's Marketing.
AFAIK ist das mit dem "der Chipsatz macht's" bei (zumindest vielen) Zen 4 und 5 Desktop CPUs ja genau so. Die "können" eigentlich mit ECC RAM (unregistered) arbeiten, aber die Funktion muss durch den Chipsatz freigeschaltet werden.
Aber , Vorsicht - bei den Zen APUs geht sowas nur mit den "Pro" Versionen.

Offiziell mit Brief und Siegel (also garantiert daß es funktioniert) ist ECC Kompatibilität allerdings nur mit den entsprechenden Boards (BIOS) und den "Baby EPYCs".

Zurück zu Intels: Intels W []80 Boards sind leider deutlich teurer als ungefähr vergleichbare Desktop Boards.
 
Wilfriede schrieb:
Ääähm, selbst zersetzende CPU‘s und ein extremer Verbrauch.
Man sollte es nicht schon reden aber war es am Ende wirklich so schlimm , keiner weiss wie viele einfach den falschen RAM hatten der genau die gleichen Fehler aufwirft wie ein degradiere CPU ..... Natürlich Schande über Intel das sie das erst tot schweigen wollten .... Aber die Updates scheinen es ja nun behoben zu haben

Und bei AMD hört man auch immer Mal wieder von zerstörenden CPUs .... Erst letztens wieder was aber wohl ein Mainboard Problem ist ?
 
@scryed Also wenn es Intel selbst sagt wird eher nicht der Ram schuld sein^^ Das Update kostet Leistung. Der hohe Verbrauch bleibt.

Ewig wurde drum herum geredet und verneint.

Personen die sich null mit diesem Thema befassen haben nun eine teildefekte CPU…

Wenn du dies als halb so wild siehst, ist dies dein gutes recht.

Und nein, AMD hat diese Probleme nicht. Ist mehr die Hoffnung von Intel Fanboys.

Es waren einfach zwei Generationen an der Kotzgrenze und auf Kante genäht. Die aktuellen CPU‘s sind ja wieder besser.
 
Tigerfox schrieb:
Das ist aber unendlich viel teurer und frisst viel mehr Energie und fängt bei viel mehr Kernen an.
Drei falsche Aussagen in einem Satz?

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@MC6809 sprach von 100GBIT Netzwerkkarten und Storage Controllern, die fangen bei 1000€ an, die Plattform dafür soll dann aber plötzlich zu teuer sein? Intel und AMD haben für sowas die passenden Plattformen, wozu die Consumer Plattformen unnötig verteuern, für absolute Nischenanwendungen aus reiner Endkundensicht.
Ergänzung ()

MC6809 schrieb:
Hier macht jeder Mainboard-Hersteller was er will. Das muß doch nicht sein ...
Muss es auch nicht, ein PCIe Switch ist aber unheimlich teuer, weshalb man solche kaum auf Board vorfinden wird, die nicht für solche Zwecke gedacht sind. Du hast von einem Raid Array gesprochen, der Preis schreckt sich nicht ab, aber ein paar Euros Aufpreis für ein MB?
https://geizhals.de/5664524711

Die Workstation Plattformen bei Intel decken den Bedarf selbst für vergleichsweise günstige Systeme für diesen Zweck. Auf einer Consumer Plattform wären sowas nur verschwendete Ressourcen, für eine Nischenanwedung, die dann trotzdem alle mitbezahlen müssten.

Ein Board für die LGA4677 Plattform bekommst du unter 500€, die CPUs dafür fangen bei ebenfalls bei 500€ an, ich sehe nicht wo das zu teuer sein soll. (Boards mit W890 sind noch nicht gelistet, werden sich aber im gleichen Bereich bewegen)
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Reaktionen: DevPandi und Volker
bad_sign schrieb:
Braucht die NPU eigene Pins?
Kommt darauf an, wie die NPU ggf. mit Strom versorgt wird und ob da eigene Spannungswandler dann genutzt werden.
bad_sign schrieb:
Jain, ECC erfordert schon mehr echtes Kupfer zur CPU.
Was aber beim Design von Sockel AM5 als auch Intel weitgehend bereits mit bedacht wird. Die kleinen "Xeons" als auch die Ryzen Pro sind alle die gleichen CPUs, nur anderr gebrandet.
MC6809 schrieb:
Für Workstation-Anwendungen wäre es auch schön wenn der zweiten PEG-Slot grundsätzlich mit mindestens 8 Lanes an die CPU angeschlossen wäre (die nicht vom ersten PEG-Slot abgezwackt werden). Dort könnte man dann auch besagte 2x100 GBit LAN Karte dranhängen, oder ein RAID-Array aus mehreren NVMe-Laufwerken. So wird die DMI-Schnittstelle geschont.
Deine Workstations-Anforderungen in allen Ehren, diese Anforderungen gehen jedoch weitgehend an denen einer Client-CPU vorbei und selbst bei vielen kleinen Workstations sind solche Anforderungen weitgehend nicht gegeben.
Tigerfox schrieb:
Man könnte schon mit den Consumer-Plattformen ordentliche WS einrichten, wenn die Lanes der CPu besser aufgeteilt werden. Auf Consumer-Boards ist das aber selten der Fall.
Man kann sogar bereits jetzt entsprechende Workstations mit den Client-CPUs, egal ob Intel oder AMD, einrichten, weil selbst die meisten Workstationens nicht solche "extremen" Anforderungen wie ihr sie hier benennt, haben.

Was benötigt heute ein gängiger Client-PC abseits der "Onboard-Fähigkeiten"? OnBoard-Sound, OnBoard-LAN ggf. OnBoard-WLAN. Alle aktuellen CPUs bringen eine iGPU mit, die für den Arbeitsalltag "reicht". Selbst bei den USB-Anschlüssen braucht man eignetlich nicht mehr die Masse wie früher.

Bei LAN/W-LAN? Die meiste aktuellen Netzwerke - auch in Gebäuden - sind mit 1 GBit/s ausgerüste, 10 GBit/s ist aktuell im Kommen, jedoch auch in vielen Netzwerken im weiten noch nicht der Stanard. 100 GbE? Davon ist man im Client-Bereich noch weit entfernt, da es weitgehend auch nicht notwendig ist.

Und dann 2 100 GbE? Selbst in Workstations kann man - je nach Einsatzgebiet - es in Frage stellen, ob wirklih zwei Netzwerkanschlüsse genutzt werden müssen. Die CAD-Workstations bei uns hängen im gleichen Internet, die Daten liegen auf einem dafür passenden Server als Gegenstück.

RAIDs in den Workstations, abseits dessen, was man ggf. an Arbeitsdaten "direkt" benötigt? Bitte bloß nicht, die Daten, sobald sie fertig bearbeitet sind, sollen schön auf dem Server liegen, denn da haben wir die verdammten Renundanzen eingerichtet.

Und mehr als eine dGPU? Selbst dass kommt bei Workstations heute immer seltener vor. Wenn man wirklich deutlich mehr Power braucht, kann man das auch an entsprechende Server auslagern.

Und im Bereich Audio? Da geht das meiste heute über USB und die passende Audio-Interfaces. Ich bräuchte in bestimmten Fällen - mehr USB3.0/4.0 Schnittstellen, wobei ich hier aber davon schreibe dass die kleine Workstations die ich hier habe, gerade mal 6 USB-Anschlüsse habe und es dann mal engwird.

Selbst sehr potente Workstations benötigen im "Firmenumfeld" teilweise nicht mehr die Masse an PCIe-Lanes, USB-Anschlüsse und Netzwerkanschlüsse, wie vielleicht früher, weil vieles heute ganz anders organisiert wird und Daten zum Beispiel auf Servern vorgehalten werden und nur die Arbeitsdaten runter geladen werden, während sie, wenn sie fertig sind, wieder auf den Servern liegen.

An Workstations noch mal "separate" Datenspeicher - zweiter Netzwerkausgang - oder gar umfasseden Raids? Eine Seltenheit, vor allem weil NVMe-SSDs in der Regel schnell genug sind.

Das, was ihr hier als Workstations präsentiert und als Bedarf benennent, klingt so klassisch nach 90er/00er-Jahre. Und nein, ich will nicht bestreiten, dass es diesen Bedarf so noch gibt. In der Regel kenne ich sowas allerdings nur noch von Freelancern und kleinen Firmen, bei denen sich eine größere Netzwerk-Infrastruktur (noch) nicht lohnt.
Matthiazy schrieb:
Wieso hat AMD noch nichts offizielles zu Zen7, AM5 Kompatibilität gesagt?
Weil AMD das ganz sicher noch nicht machen wird. Durch das Design CPU-Chiplet und IOD-Chiplet. AMD kann, wenn sie merken, dass DDR6 länger oder noch teuer wird, Zen 7 auf AM5 "nachschieben" oder es lassen.
Alesis schrieb:
Was heute schon klar ist, mehr als 2x 12 Kerne Chiplets geht mit AM5 nicht.
Was meinst du denn ander Stelle genau? Bei Zen 6 soll sich das Package noch mal verändert. Wenn - ja großes wenn und reiner Spekulatius - AMD bei Zen 7 ein 16er Chiplet raus bringt, könnte theoretisch auch ein 2 x 16 auf AM5 kommen. Auch über die interne Verdrahtung auf dem Interposer und Co kann vieles bewerkstelligt werden.

Egal. Im CPU-Lager wird es spannend.
 
eastcoast_pete schrieb:
AFAIK ist das mit dem "der Chipsatz macht's" bei (zumindest vielen) Zen 4 und 5 Desktop CPUs ja genau so. Die "können" eigentlich mit ECC RAM (unregistered) arbeiten, aber die Funktion muss durch den Chipsatz freigeschaltet werden.

Es wird wohl in beiden Faellen durch die Firmware freigeschaltet, wobei Intel hier die Vorgabe macht, dass nur beim W-Chipsatz ECC freigeschaltet wird, waehrend AMD bei AM4 die Vorgabe machte, dass bei den non-Pro APUs ECC abgeschaltet wird (das haben sie fuer AM5 laut ihrer Website inzwischen aufgegeben; betreibt jemand eine AM5-nonpro-APU mit ECC?) und der Rest wurde den Mainboard-Herstellern ueberlassen. Und die Hersteller, die ECC anbieten, bieten es unabhaengig vom Chipsatz an oder auch nicht. Wir betreiben A320-Boards mit ECC, und mein A620-Board kann auch ECC.

Offiziell mit Brief und Siegel (also garantiert daß es funktioniert) ist ECC Kompatibilität allerdings nur mit den entsprechenden Boards (BIOS) und den "Baby EPYCs".

Wieviel offizieller als ECC-Unterstützung Yes (Requires platform support) willst Du es noch haben? Das war bei AM4 noch anders, aber bei AM5 hat AMD es offiziell gemacht (nur kann ich mich erinnern, dass das frueher beim 8700G nicht dabei stand).

P.S.: Ich wollte jetzt nach Seiten schauen, wo jemand Erfahrungen zum 8700G mit ECC berichtet, und fand Seiten, auf denen steht, dass AMD das nicht unterstuetzt, z.B. bei Tom's Hardware mit offizieller Beantwortung von AMD; sie haben es Anfang 2024-01 auf Ihren Seiten unterstuetzt, und dann in 2024-02 nicht mehr. Waere interessant zu wissen, ab wann sie es wieder unterstuetzt haben, oder ob das wieder nur ein Fehler auf ihrer Website ist wie Anfang 2024-01. Wenn es jetzt tatsaechlich unterstuetzt wird, braucht man dazu wohl ein entsprechendes BIOS.
 
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