News Gerüchte um neue Intel-Chipsätze

Volker

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Eine wahrscheinlich von Lesern selbst erstellte Roadmap für Intels kommende Chipsatz-Familie der 6-Series sorgt bereits seit einigen Tagen für Verwirrung. Diese kündigt bereits für das kommende Quartal angeblich einen High-End-Chipsatz als Nachfolger des X58 an, was sich nach unseren Informationen aber als unwahr herausstellen dürfte.

Zur News: Gerüchte um neue Intel-Chipsätze
 

drago-museweni

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Kann ich mir fast nicht vorstellen das Intel ein ganzes Jahr lang den X58 nicht ersetzt so wie die sonnt mit Chipsätzen um sich werfen.

Auch wenn die gerüchte um den X68 nicht stimmen glaube ich nicht das die solange aushalten.
 

digitalangel18

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Intel wirft ja nicht zum spaß mit neuen Chipsätzen um sich, sondern nur um neue CPUs oder beispielsweise einen neuen Speicherstandard zu ünterstützen. Da die aktuellen Chipsätze aber dies alles schon können, kein DDR4 oder PCIe3.0 kurz vor der Tür steht wüsste ich nicht warum für die Nehalem CPUs nochmal ein neuer Unterbau kommen sollten. CB sieht das in der News imho schon ganz richtig. Und USB3.0 ist Intel wohl sowieso ein Dorn im Auge. Da hat mans Gewiss nicht eilig.
 

Whoozy

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Während der schnellere SATA-Standard als relativ sicher gilt, gehen die Vermutungen bei USB 3.0 auseinander. Pessimistischen Angaben zufolge könnte diese Technologie nativ erst mit der danach folgenden Generation „Ivy Bridge“ und damit wohl erst 2012 unterstützt werden.
Man liest ja öfters schon sowas, das USB 3.0 Probleme(?) machen soll und deshalb nicht in die puschen kommt. Nur verstehe ich nicht was es da für Probleme geben soll, wieso sagen Pessimisten eine native USB 3.0 Unterstützung erst für 2012 an !

2012 ist ja echt viel zu spät, um erlich zu sein, USB 3.0 ist eigentlich schon lange überfällig. Wenn ich mir meine Externe USB 2.0 Festplatte anschaue, wie lahm die ist und das nur weil sie von USB 2.0 so gebremst wird.
 

1337 g33k

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Wollte Intel nicht sowieso dieses Light Peak durchsetzen?
https://www.computerbase.de/2010-01/intel-usb-3.0-oder-doch-lieber-light-peak/

Da dieses ja sozusagen "abwärtskompatibel" zu USB sein soll, können sie sich USB3 quasi schenken und es direkt über ihre neue Schnittstelle realisieren.

@Whoozy: eSATA wäre doch eine gute Alternative für dich. Ich werde mir auch keine weitere externe Platten mit USB2.0 kaufen.
 
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luluthemonkey

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Als ob die USB 3.0 und SATA6 Chipsätze eine adequate Lösung darstellen würden.
 

Whoozy

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@1337 g33k: ja ich werde dann wohl in Zukunft auf eSata umsteigen müssen :/. Was doof ist, weil eSata kein eigenes Strom liefert.

Light Peak, stimmt hab ich ja ganz vergessen, Intel wird wohl eher darauf setzen als auf USB 3.0. Und mit Intels Marktposition sollte es auch möglich sein, diese Technology als Standard durchzusetzen.
 

JanEissfeldt

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Es wird sicherlich keinen neuen Chipstz geben. Dafür gibt es einfack keinen Grund. Selbst wenn es nächstes Jahr DDR4 geben würde, bräuchte man bei Intel keinen neuen Chipsatz, da der Speicherkontroller in der CPU sitzt und nur diese dann getauscht werden müsste.

USB3 kommt mM nicht so sehr in die Puschen, da es einfach kaum Geräte gibt, die USB3 bräuchten. Für schnelle externe Festplatten gibt es ja noch eSATA. Größere Platten haben dabei sowieso eine externe Stromversorgung und sind daher nicht auf die USB-Versorgung angewiesen. Von daher kann man locker noch ein, zwei Jahre mit einem Zusatzchip leben für USB3, wenn man es denn unbedingt braucht. Na ja, der Markt wird es dann schon entscheiden.
 

Complication

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SATA6 ist tatsächlich wichtig für neu Anschaffungen, doch USB 3.0 ist problemlos über PCIe Steckkarten zu realisieren - dafür neue Chipsätze macht nicht wirklich Sinn.

Das einzige Problem sind die abgespeckten Architekturen mit P/H/Q Chipsätzen, da die Anbindung zu den PCIe Schnittstellen langsamer ist als bei X58 (QPI) oder AMD(HT).
In sofern müsste Intel lediglich die X58 Chipsätze preislich attraktiver machen und sie wären AMD wieder voraus was Preis/Leistung angeht.
Davon ist aber eher nicht auszugehen nach dem Launch einer so breiten 1156 Palette. Intel wird damit das Jahr 2010 überbrücken bis Sandy Bridge, und darauf hoffen dass die Preis-Entwicklung bei SSD nicht so schnell voranschreitet dass diese in Massen verfügbar werden für kleines Geld ->Interessanter Zusammenhang ;)

SSD an USB 3.0 und ein SSD RAID0 das auf das USB Laufwerk Daten sichert könnten den DMI schon in die Knie zwingen. Also warum den Preis drücken und SSDs dieses Jahr attraktiv für Massen machen? Weniger SSDs im Umlauf=weniger Probleme für 1156 Architektur und deren Chipsätze.

Ich denke USB 3.0 wir erst ab 2011 seinen Durchbruch haben, da sowohl Intel als auch AMD keine nativen Chipsätze dafür bauen werden vor Ende dieses Jahres.
 

Whoozy

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@WLibero: Ist ja alles schön und gut, dennoch ist USB 3.0 meiner Meinung nach schon lange überfällig. Meine kleine USB 2.0 Festplatte die vom USb mit Strom versorgt wird, wäre locker 3 mal so schnell wenn USB 2.0 nicht bremsen würde.
 

-=Azrael=-

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Ich denke auch das Intel wohl eher Lightpeak pushen wird, was will ich mit USB 3.0 wenn ich hier bereits 10 Gbit/s habe und damit quasi alles anschliessen kann. Zudem ist Intel fest überzeugt das man es über die nächste Dekade auf min. 100 Gbit/s bringt . Lightpeak würde quasi alles andere überflüssig machen.
 

Frankieboy

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Ich denke auch das Intel wohl eher Lightpeak pushen wird, was will ich mit USB 3.0 wenn ich hier bereits 10 Gbit/s habe und damit quasi alles anschliessen kann. Zudem ist Intel fest überzeugt das man es über die nächste Dekade auf min. 100 Gbit/s bringt . Lightpeak würde quasi alles andere überflüssig machen.
Lightpeak ist ja noch nicht da. Erste Geräte sollen im Laufe des Jahres kommen, was bezweifelt werden darf, da auf den letzten Messen nichts vorgestellt worden ist.

Wenn jemand vor der Anschaffung einer externen Festplatte stünde, z.B. weil die Speicherkapazität seiner bisherigen nicht mehr ausreichend wäre, dann wäre es doch legitim, die Anschaffung einer abwärtskompatiblen USB 3.0-Festplatte in Erwägung zu ziehen. Insbesondere, wenn sein Mainboard so neu wäre, dass es USB 3.0 unterstützen würde, wie es z.B. zahlreiche Gigabyte- oder ASUS-Mainboards bereits tun.

Aber auch ohne ein solches Mainboard zu besitzen, lohnten sich evtl. die Zusatzkosten von 25-50 Euro für einen USB 3.0-Controller, wenn man häufig auf externe Festplatten sicherte. Die Zeitersparnis wäre ja doch bemerkenswert.
 
D

DYNAM!TE

Gast
wenn man täglich mehrere GB auf eine externe zieht dann sollte man definitiv zu e-Sata wechseln. Meine Güte. Als wie wenn man nicht eine Steckdose finden würde, die frei ist :rolleyes:
ich werde nie wieder ohne e-Sata irgendetwas kaufen (zumindestens nicht bis etwas schnelleres da ist), weil ich gelegentlich mehrere 100GB rüberziehen muss und das ist mir mit USB 2.0
ein Schrecken und da USB3.0 soweit ich weiß auch nicht an e-Sata rankommt, bleibt das so.
 

Complication

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ich werde nie wieder ohne e-Sata irgendetwas kaufen (zumindestens nicht bis etwas schnelleres da ist), weil ich gelegentlich mehrere 100GB rüberziehen muss und das ist mir mit USB 2.0 ein Schrecken und da USB3.0 soweit ich weiß auch nicht an e-Sata ran kommt, bleibt das so.
Geht mir genau so - Strom über die USB-Buchse auf eine Externe USB-Platte hat auch so manchem schon das Mainboard abrauchen lassen oder die Fritzbox. Viele Hersteller haben sich nicht wirklich darum geschert ob eine HD beim Anfahren mehr aus dem Port zieht als sie sollte.
Es bleibt zu hoffen dass dies mit USB 3.0 etwas umsichtiger implementiert wird. Allerdings bezweifle ich das, da immer mehr Externe Cases zum selber aufrüsten verwendet werden. Da landen dann Desktop Platten drin die eigentlich nicht für USB konzipiert wurde.
 

HighTech-Freak

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Wollte Intel nicht sowieso dieses Light Peak durchsetzen?
https://www.computerbase.de/2010-01/intel-usb-3.0-oder-doch-lieber-light-peak/

Da dieses ja sozusagen "abwärtskompatibel" zu USB sein soll, können sie sich USB3 quasi schenken und es direkt über ihre neue Schnittstelle realisieren.

@Whoozy: eSATA wäre doch eine gute Alternative für dich. Ich werde mir auch keine weitere externe Platten mit USB2.0 kaufen.
So isses!
Vorallem is Light-Peak imho flexibler in der Bandbreitenzuweisung, wenn es einfach eine, zwei oder mehr PCIe-Lane(s) bereitestellt oder so. So kann man eine Externe Festplatte mit dem USB-Protokoll ansteuern oder vlt. ein externes RAID mit eingebautem Controller an 2 oder 4 PCIe Lanes hängen, während die HD-Cam Firewire nutzt und die TV-Karte eine PCIe-Lane bekommt. Ein Anschluss für alles. Wozu da bitte noch USB3?

BTW: eSATA sucks... Unterstützung is einfach mies. HotPlug/Plug&Play... :rolleyes:

Was ich mir noch wünschen würde wäre ein (nennen wir's) HiPower und LoPower Stromanschluss an Computern. Wobei HiPower 2,5A@12V und 2A@5V bereitstellen können sollte und LoPower jeweils 0,5A.
Sinn des ganzen: Jedes Gerät (insbesondere Laptop) sollte zumindes einen HiPower Anschluss besitzen (für zB externe HDDs) und keinen oder mehrere LoPower.
Mehrere HiPower würden zumindest im Laptop nur beschränkt Sinn machen, da Leistungselektronik idR Wärme erzeugt und verhältnismäßig viel Platz braucht, und nicht zuletzt den Akku stark belastet. Die LoPower könnte man beispielsweiße für kleine eSata-Platten und andere kleine Geräte verwenden, die über Glasfaser angebunden sind. Im Desktop sollten die Anschlüsse natürlich am Netzeil sein, nicht am Mainboard.

MfG, Thomas
 
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