Neuer Heimserver NAS / Virtualisierung

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TodesToast

Gast
Hallo zusammen,

ich möchte mir in der nächsten Zeit einen server für Zuhause zusammenbauen.

Dieser Server soll als NAS (Anfangs mit 2 Platten) und zur Virtualisierung von 2 - 3 Linux genutzt werden.

1. Preisspanne?

Bis 800 Euro (ohne HDDs)

2. Geplante Nutzungszeit/Aufrüstungsvorhaben?
Aufrüstbarkeit der Platten

3. Verwendungszweck?
- NAS mit anfangs 2 Platten. Maximal 4 Platten
- 2-3 Linux VMs

Ich hatte an Proxmox oder XEN als Betriebssystem gedacht. Darauf sollen dann dann die einzelnen VMs.und das NAS drauf laufen.

4. Ist noch ein alter PC vorhanden?
- 1 WD Red 3 gb

5. Besondere Anforderungen und Wünsche?
- Platzsparend
- Nicht zu laut
- Stromverbrauch möglichst gering.

6. Zusammenbau/PC-Kauf?
- Selber in den nächsten tagen.


Zurzeit geplant sind
- 1 WD Red
- 16 GB ram

Welche konfiguration könnt ihr mir da empfehlen? Ich bin mir beim Prozessor relativ unschlüssig und weiß nicht, was ich da brache.

Vielen dank im vorraus!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die CPU hängt von den VMs ab und was die machen. Vielleicht auch vom NAS aber da du da nix erwähnt hast, eher nicht.
 
Die VMs sollen hauptsächlich zum basteln sein. Auf einer der VMs soll ein Java-Application-Server laufen (Welcher ist noch unklar). Bis auf diese VM werden es keine Leistungsfressenden werden.
 
Da würde ich nen G4560 nehmen und eine SSD die groß genug ist den ganzen Java Appserver zu beherbergen.
Board ein H110 Board, wobei ich nicht weiß ob die VT-d können oder ob das überhaupt gebraucht wird.
Was für ein Dateisystem wird beim NAS genutzt? Und welches, wenn überhaupt, RAID Level?
 
Du brauchst ein Mini ITX Board. Da kann man ohne BIOS Update kein H110 Board nehmen.
Auch bitte auf Anzahl der SATA Ports achten.
 
Lass den Zusammenbau und kauf dir nen HP Microserver Gen8. Da hast dun nen Vollwertigen Server der alle deine Anforderungen erfüllt.

Du hast 4 Bays für HDDs, wenn du das Optische Weglässt sogar 5.
Du hast Dual-Gigabit NIC
DU hast einen int. RAID Controller (nicht der beste aber auch nicht schlechteste)
Du hast ILO
Du hast einen PCI-E 4x od. 8x. z.b um einen besseren Raidcontroller oder eine 3. Nic zu verbauen (auch eine Graka wär möglich.
Bis zu 32gb Ram mit ECC und Quadcore CPUs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab zwar nur den Gen7 von HP, aber ja, die ProLiant MicroServer von denen sind klasse.
Ich hab in meinen eine kombinierte USB3/SATA-Karte verbaut, damit ich zusätzlich zu den 4 normalen HDDs ein ODD(slim) und eine SSD verbauen konnte. Den 5.25" Schacht hab ich als kombinierten ODD/3.5"-Wechselschacht umgebaut.
In der Hinsicht sind die Dinger für die geringe Größe wahnsinnig flexibel, und man muss halt nicht alles selbst bauen.
 
Ein bereits zusammengebauter Server wäre natürlich auch vollkommen in Ordnung. Aber bezahle ich da nicht einiges an Geld nur für das Zusammenbauen?
 
Ja, natürlich zahlst du in gewisser Weise dafür, dass der Hersteller die Komponenten passend abgestimmt hat und zusammen schraubt.
Der MicroServer Gen8 ist aber nur bedingt sinnvoll: Die kleine Variante für 200 € ist ausreichend wenn deine VMs nicht all zu viel Last erzeugen. Ich habe selbst u.a. einen davon zuhause hier stehen und mit Proxmox als OS und ca einem Dutzend VMs. CPU Auslastung ist sehr gering aber die VMs sind in meinem Fall auch alles LXCs und haben keine Ressourcen fressenden Prozesse wie einen Java Application Server.
Wo der Microserver heutzutage nicht mehr empfehlenswert ist: Wenn du Verschlüsselung nutzen willst, da AES-NI erst der i3 oder die Xeon-Modelle bieten und diese mMn für das Alter heutzutage zu teuer sind. Da würde ich dann eher zum Selbstbau tendieren. Für geringe oder NAS-Only ohne Verschlüsselung ist der Microserver Gen8 aber nach wie vor empfehlenswert.

Mit nur einer einzelnen Platte wirst du aber nicht glücklich. Für VMs im idle voll ausreichend aber sobald was passieren soll fehlen dir die IOPS. Entweder du nutzt für die VMs eine SSD (Backups und so...) oder bastelst dir mit ZFS oder LVM und einer SSD selbst einen Cache für den gesamten Datenbestand. Prinzipiell kannst mit mdadm, lvm oder zfs beliebig skalieren, wenn man weiß, was man da tut.

Gehäuse: LianLi ist meiner Meinung nach heutzutage nur noch überteuert und hat an manchen Stellen Designschwächen wie z.B. beschissen erreichbare Staubfilter oder wenig Platz zum verkabeln etc und das sage ich als Besitzer eines LianLi.
Für ein NAS mit 3,5" Platten würde ich mir je nach Anzahl Platten mal folgende Gehäuse ansehen:

Silverstone DS380 oder CS380 oder von Fractal Design die Node 304 oder 804.

Weitere Optionen für dich: Ein aktuelles NAS von QNAP oder Synology, die etwas besseren Modelle können heute doch alle die ein oder andere VM und Container hosten. Flaschenhals dürfte dabei aber die CPU sein, je nach Modell. RAM lässt sich ja idR aufrüsten.
 
Hier mal eine Hardware Konfig (ohne Gehäuse - Achtung: mATX Mainboard. Wenn es richtig klein werden soll muss ein anderen Board genommen werden).

CPU Kühler und Gehäuse muss dann nach Wahl genommen werden. Habe mich für Intel statt AMD entschieden, da idle power doch um einiges weniger bei Intel ist.

https://www.mindfactory.de/shopping...221048d66b1c6b56ecdef58da50bd9ff9bdc9e8a3b079

Edit:

hier noch ein Gehäuse was die Anforderungen der Festplatten erfüllen würde: https://www.mindfactory.de/product_...eas-Wuerfel-ohne-Netzteil-schwarz_986825.html
allerdings kann ich nichts zur Qualität sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@DubZ: Der i5 ist völlig überdimensioniert, der oben erwähnte Pentium sollte die Anforderungen des TE voll und ganz erfüllen.
 
snaxilian... also bitte

1. das Budget liegt bei 800€
2. habe ich mir eher Gedanken gemacht, ob er nicht sogar unterdimensioniert ist und ein Ryzen nicht besser ist.

Ich weiß ja nicht was du unter VM dir vorstellst. Aber auf meinen VMs die ich laufen habe ist entsprechende Last drauf die Performance benötigt. Also bitte... die 100 Euro mehr in einen vernünftigen i5, wenn man schon solch ein Budget hat... Idle power consumption ist mit dem pentium g4560 identisch.
 
Auf meinen VMs ist auch Last aber ich (persönlich) spare mir den OS Overhead und optimiere Anwendungen etc so gut es geht. Ich betreibe aber auch nix allzu ressourcenfressendes wie z.B. einen Plex-Server der transkodieren muss oder ähnliches.

Der TE schreibt ja auch, bis auf einen Java Application Server wird nix aufwendiges laufen. Da kommt es auf die Anwendungen an ob der Pentium ausreicht oder eben nicht.
Budget ist angegeben mit bis 800 €, muss also mMn nicht voll ausgeschöpft werden. Letztendlich ist es aber die Entscheidung des TE ob ihm 2 Kerne reichen oder er 2 Kerne + HT benötigt oder einen Ryzen.

Ansonsten werfe ich auch mal Board+CPU Lösungen auf Basis der Xeon D-1518 Modelle in die Runde. Geringer Stromverbrauch, mit 6x SATA möglich, bietet IPMI, 4 Kerne + HT (oder mehr aber deutlich teurer). Board + CPU kostet da aber schon 450 - 500 €. Mit Case, Netzteil und RAM bist dann an der Budgetgrenze.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für eure Hilfe!

Ich würde lieber eine etwas leistungsstärkere CPU nehmen, da ich dann auf der sicheren Seite bin und zur Not noch ein bisschen Luft nach oben habe. Die 800 Euro können ruhig vollkommen ausgeschöpft werden. Wenn es mit weniger schon geht ist es natürlich auch OK.

Die Konfiguration mit dem I5, 16gb RAM gefällt mir schonmal.
 
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