Neuer Router WiFi6

Schnetzel

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Hallo liebe Community,

Ich plane eigentlich schon länger meine Fritzbox 7360 sl durch eine neue zu ersetzen. Die beiden Gründe sind, dass ich im Schlafzimmer nur sehr schlechten Empfang habe und das ich gerne WLAN 5Ghz hätte, um meine Oculus Quest mit WLAN streaming vom PC zu betreiben.

Jetzt kam noch ein weiterer Grund hinzu. Ich bin seit 10Monaten bei der Telekom. Ich habe schon lange nicht mehr online gezockt aber jetzt abends mal wieder damit angefangen. Ich habe sehr unregelmäßige Aussetzer. Ich habe an 10 Tagen einen Pingtest zum Telekom DNS laufen lassen. Ich habe ca. 1% Paketverlust. Beim Spielen habe ich dann z. B. jede Minute einen 10Sekunden Aussetzer. Es ist aber oftmals auch 1 Stunde alles OK. Ich habe die Telekom damit konfrontiert. Diese sagten, dass sie keine Probleme bei sich feststellen konnten und der Fehler wohl bei mir liegt und ich z. B. einen neuen Router testen soll. Falls hier noch jemand eine Idee hat gerne her damit.

Ich wollte mir jetzt die Fritzbox 7590 kaufen. Habe aber eher durch Zufall gesehen, dass jetzt wohl WiFi 6 rauskommt. Wäre natürlich ungünstig mir jetzt die Box zu holen, wenn in ein paar Wochen eine neue kommt. Gibt es noch andere gute Router die ihr empfehlen könnt oder weiß jemand einen genaueren Zeitraum wann die neue Fritzbox kommt.

Danke
 
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Neue Wifi Standards lösen nicht zwangsläufig Wifi Probleme.
 
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Du könntest es mit einem Repeater versuchen, am besten per Kabel am Router angeschlossen.

Aber ja: die FB 7360 ist generell in Sachen Wifi Reichweite eine ziemliche Gurke. Aber eine Garantie daß es mit einem besseren Router danach wirklich funktioniert gibt es nicht.
 
Was soll der neue Router den können? Welche Geräte müssen (wie) angeschlossen werden? Ist ein integriertes Modem notwendig?
 
@All
Leider wurde zu Begin meines Threads nur der halbe Text gepostet, da ich mich verdrückt hatte.
@derchris
Damit könnte ich eins der Probleme lösen. Ein neuer Router könnte hoffentlich alle Probleme mit einmal lösen.

@gaelic
Danke für die Einschätzung mit der Reichweite. Dann weis ich zumindest, dass es besseres gibt.

@the_ButcheR
Interessanter Punkt mit dem Modem. Theoretisch müsste es nicht integriert sein. Zumindest fällt mir kein Vorteil ein außer eventuell Stromverbrauch. Ich habe 3 Geräte mittels LAN angeschlossen (auch mein Haupt PC der den Pingtest machte). Ich nutze sporadisch die NAS Funktion der Fritzbox (USB-Festplatte). Ich habe zwar im Moment kein DECT Telefon dran, die Möglichkeit soll aber weiterhin bestehen. An der Fritzbox finde ich gut, dass egal was ich machen wollte, es immer eine Option dafür gab. Habe jetzt kein konkretes Beispiel zur Hand aber gefühlt kann die Fritzbox alles.

@john.smiles
Genau das habe ich auch gemerkt. Aber den 7590 ax gibt es noch nicht, oder?

@hanse987
Meine Wohnung hat 90qm. Das Schlafzimmer(bett) ist ca. 6m Luftlinie entfernt. Das Signal muss durch 2 relativ dünne Wände.
 
Generell. 5GHz WLAN hat eine geringere Reichweite und vor allem Durchdringung von Wänden als 2,4GHz WLAN. Ob jetzt AX oder AC gefunkt wird ändert nix an der Reichweite.

Will man hohe Übertragungsraten mit 5GHz WLAN sollte das Gerät im Idealfall im gleichen Raum stehen.
 
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@Humptidumpti
Dessen bin ich mir bewusst. Die 5Ghz sind mir nur für das WLAN Streaming der Quest wichtig. Im Schlafzimmer reicht mir "langsames" 2,4Ghz.
 
Schnetzel schrieb:
Ich habe sehr unregelmäßige Aussetzer. Ich habe an 10 Tagen einen Pingtest zum Telekom DNS laufen lassen. Ich habe ca. 1% Paketverlust.
Da sich der Thread um WLAN dreht: Wurde dieser Test ebenfalls via WLAN gemacht? Wenn ja, hat die Telekom unter Umständen tatsächlich Recht, weil die Pakete vermutlich im WLAN verloren gehen.

Ein neuer Router kann allerdings nur bedingt WLAN-Probleme lösen. WLAN ist bidirektional, also beide Seiten müssen funken. Wenn nur eine Seite superduper WLAN hat und bis zum Mond funken kann, ist das wenig hilfreich, wenn die Gegenseite nicht mal durch die zweite Wand kommt. Möchte man die Abdeckung eines WLANs erweitern, dann tut man eben auch genau das, man erweitert es. Das heißt entweder ein LAN-Kabel 1-2 Räume weiter ziehen und dort einen Access Point aufstellen oder an die Wand/Decke schrauben oder aber einen Repeater auf halber Strecke zwischen Router und Endgerät platzieren. Der Access Point ist dem Repeater in jedem Fall vorzuziehen solange das Kabel nicht das K.O.-Kriterium ist.



Davon aber mal ab: Paketverluste von 1% sind weitestgehend vernachlässigbar. Es kommt immer mal vor, dass Pakete verloren gehen - dafür hat TCP ja den Handshake-Mechanismus - und alles unter 5% sollte im Normalfall nicht sonderlich auffallen, bei 1% schon gar nicht. Besser als ein banaler Pingtest wäre zudem PingPlotter, weil der nicht nur eine Momentaufnahme zeigt, sondern einen zeitlichen Verlauf. Dabei aber die Zwischenstationen nicht überbewerten und in erster Linie nur den ersten Hop (Router) und den letzten (Ziel) betrachten.
 
Danke für die ausführliche Antwort. Der Pingtest wurde mit LAN Kabel ausgeführt. Die Paketverluste sind aber sehr wohl zu merken. Bei World of Tanks z. B. stockt es jede Minute für 10Sekunden und mein Panzer führt die letzte Aktion weiterhin aus bis er wieder Verbindung hat. Besonders wenn ich gerade vorwärts fahre um aus der Deckung zu schauen ist das kritisch. Dann passiert es oft, dass ich mitten auf dem freien Feld stehe.
Bei Warcraft 3 bleibt das Spiel bei auch einfach stehen. Wenn ich Pech habe und es ein länger Lag ist von 20-30Sekunden, was auch einmal pro Stunde passiert, dann fliege ich aus dem Spiel.
Im Homeoffice bricht die RDP Verbindung ab und ich muss neu verbinden.
Der Paketverluste ist also sehr deutlich zu spüren und hat nichts mit dem WLAN zu tun.
 
Sind auf der Benutzeroberfläche Fehler bei der DSL Verbindung zu erkennen?
Im Zweifelsfall poste mal Screenshots von allen Reitern der DSL Informationen.
 
Von 1% Paketverlust werden mit Sicherheit keine 30 Sekundenlags entstehen. Du überbewertest deinen vermeintlichen Test.

Mach bitte mal eine Messung mit Pingplotter auf eines der kritischen Ziele, also zB die IP des Gameservers. Screenshot davon hier posten.

Wobei man dazu sagen muss, dass selbst das keine belastbaren Ergebnisse liefert, weil es zwei Paar Schuhe sind ob ICMP- (Ping) oder TCP- bzw UDP-Pakete verschickt werden. Ping bzw tracert/Pingplotter könnem maximal Indizien liefern.
 
@brainDotExe
@Raijin
Ich habe mal Screenshots von der Fritzbox Oberfläche gemacht. Ich habe auch 2 Stunden den Pingplotter laufen lassen. Sehr interessant das Tool. Könnt ihr aus den Daten etwas rauslesen? Ich sehe, dass es ein paar der Abbrüche gab, zwar nicht so viel wie sonst aber das macht vermutlich keinen Unterschied.
 

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Kann jemand anderes was aus diesen Daten rauslesen? Weis jemand was es mit dem "Automatische Einrichtung und Updates für dieses Gerät durch den Dienstanbieter nicht möglich: Anmeldefehler" auf sich hat.
 
Von jedem Pups machst du Screenshots, aber von Pingplotter lädst du ein zip hoch, das ich einerseits nur in einer Wegwerf-VM öffne und in dem andererseits eine pp2-Datei steckt, mit der ich nix anfangen kann. Das ist mutmaßlich ein Pingplotter-Format, aber ich hab keinen Pingplotter, weil ich ihn nicht brauche. Pingplotter ist aber prädestiniert für Screenshots vom Ergebnis.
 
@Raijin
Ich bin davon ausgegangen, dass du den Pingplotter installierst hast und daher mit den Dateien mehr anfangen kannst als mit einem Screenshot. Nun gut, ich habe noch zwei Screenshots gemacht. Wenn ich das richtig deute, verliert mein PC die Verbindung zur Fritzbox. Nur Warum?
 

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Ne, hab ich leider nicht ;)

Screenshot 1 ist unkritisch. Keine Paketverluste und der Ping zum Ziel(*) ist stabil ohne Ausreißer.
Bei Screenshot 2 sieht man deutlich, dass die Paketverluste bereits am Router auftreten und sich danach fortsetzen(**). Zwar ist auch hier der Ping stabil, aber es deutet auf ein Problem im lokalen Netzwerk bzw. Router hin. Was hast du zwischen den beiden Tests geändert? Oder sind die Tests aufeinanderfolgend gemacht worden?


Just in case: Hast du irgendwelche Optimiertools installiert? Einige Mainboard-Hersteller wie zB Asus liefern zum Teil Software mit, die das Netzwerk "optimieren" soll. Neben den Hersteller-Tools gibt es aber auch noch sowas wie TCPOptimizer. Allen diesen Tools ist eines gemein: Sie verursachen in der Regel deutlich mehr Probleme als dass sie irgendetwas verbessern. Wenn du sowas hat, deinstallieren.

Der einzige sinnvolle Zweck von zB TCPOptimizer ist, dass man die Windows-Standardeinstellungen laden kann, wenn irgendwas daran gedreht wurde. Dies solltest du auch mal ausprobieren, um auf der sicheren Seite zu sein.




(*) Bei einem Trace ist stets nur der Ping zum Ziel relevant. Die Zwischenstationen (Hops) können so eingestellt sein, dass sie an sie selbst gerichtete Pings verzögert oder gar nicht beantworten, um Ressourcen für ihre Hauptaufgabe, das Routing im www, zu sparen. Daher kann ein Hop zwischendrin auch durchaus mal mit 200 ms auftauchen oder gar mit 100% Paketverlust.

(**) Bei der Auswertung eines Trace sind einzelne Ausreißer an den Hops unkritisch, wenn sie am nächsten Hop wieder weg sind. Das liegt an der oben erwähnten Priorisierung von direkt gerichtetem Traffic und geroutetem Traffic. Setzt sich ein hoher Ping oder Paketverlust fort, sind auch weitergeleitete Pakete betroffen und der Hop ist wahrscheinlich überlastet. Wenn das Ergebnis am letzten Hop. dem Ziel, einwandfrei ist (stabilger Ping, keine Paketverluste), ist es vollkommen unerheblich was unterwegs an den Hops passiert.
 
Danke für deine schnelle und ausführliche Antwort. Die beiden Bilder zeigen den gleichen Test. Beim zweiten Bild ist es nur reingezoomt auf den zweiten Abbruch. Aus irgendeinem Grund hat er beim ersten nicht die Pingwerte in der Kopfzeile aktualisiert. Ich habe das Bild daher nochmal erstellt.

Raijin schrieb:
Just in case: Hast du irgendwelche Optimiertools installiert?
Ja, von meinem Mainboard das "Killer Control Center". Ich habe es deinstalliert und mit dem TCPOtimizer die Windowsstandardeinstellung wiederhergestellt. Ich werde jetzt mal noch einen Pingplot aufnehmen. Danke schonmal für deine Ideen.
 

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