Noctua - Ein Arbeitgeber für Ingenieure ?

jopi24johannes

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Hallo !

ich bin auf der suche nach einem Job in themenbereich Pc-Kühlung. dabei bin ich auf die firma Noctua gestoßen die in Östereich lüfter entwickelt. Da ich mich sehr für PCs und besonders für deren Kühlung interessiere sowie interesse an einem Ingenieursstudium, frage ich euch,

" Bietet die firma noctua arbeit für einen deutschen Ingenieur an ? "

Zu mir :

Ich bin 18 Jahre alt, mache nächstes Jahr ABI und gehe in die K12 eines humanistischen bayerischen Gymnasiums.

Auch würden mich interessieren, welche anderen firma in europa arbeit für einen Ingenieur anbieten, die auf Pc Kühlung spezialisiert sind ( Scythe, arctic Cooling , enermax, ... ).

Bitte meldet euch !
Wenn ich etwas vergessen habe, fragt einfach !


viele Grüße

Johannes
 
Willst du eine duales Studium machen?

Wenn ja, frag doch einfach bei Noctua nach, ob die Ausbildungsplätze anbieten und ob sich da auch was mit einem Studium machen lassen würde. Letztednlich kann dir nur Noctua selber sagen, ob sie Leute suchen oder nicht.

Auf der Website gibt es zumindest ein Kontaktformular gefunden, ob das für solche Dinge geeignet ist, weiß ich nicht, hab nur kurz die Seite überflogen und direkt nichts mit Ausbildungen gefunden.

Wenn du Interesse an einer Ausbildung in solch einem Unternehmen hast, dann musst du schon die entsprechenden Firmenwebsites abgrasen. Hab ich damals auch so gemacht, hab letzendlich auch das bekommen, was ich wollte.

MfG
 
Übst du auche eine Ingenieursberuf aus ? Wenn ja, welchen ( musst du nicht sagen ) ?
Duales Studium kommt in frage.
Ich habe mich schon über Noctua informiert, sie arbeiten direkt mit einen Wärme technischen Institut in Östereich zusammen. Leider konnte ich auf der Website von Noctua keine Kontakt möglichkeit finden.

Deshalb hoffe ich, dass jemand Insiderinfos hat.

Johannes
 
@jopi

Ich bin noch kein Ingenieur. Schreibe momentan gerade mein Abitur und danach geht es für 13 Jahre zur Bundeswehr, wo ich dann Elektro- und Informationstechnik studiere. Bedeutet zwar auch, dass ich in erster Linie Offizier bin und erst in zweiter Ingenieur, aber die Alternative wäre gewesen in der Bude bei uns im Ort eine Ausbildung zum Industriemechaniker zu machen. Dafür hätte ich mir 12 Jahre büffeln auch sparen können.^^
Hab mich bestimmt bei einem dutzend Firmen beworben, leider ohne Erfolg, die Bundeswehr hat mich dann allerdings genommen, nachdem ich schon alle Hoffnungen aufgegeben hatte.

Das Problem an einem dualen Studium ist, dass es sehr viele Bewerber gibt und die Unternehmen nur die absolut besten behmen. Da meine Noten nicht so gut aussahen, bin ich da bei vielen nicht mal hingefahren. Wenn du natürlich Top-Noten hast und das in den Einstellungstests nachweisen kannst, dann hast du aber gute Chancen. Auf dem Zeugniss der 11. hatte ich einen Schnitt von 2,2, so zur Orientierung.

MfG
 
Hallo !

ich werde mal telefonisch Kontakt mit Noctua aufnehmen. danke für den link !

johannes
 
also zum kntakt hab ich das hier gefunden: Noctua Kontakt
abeer ich glaub nicht das die irgendwelche studiengänge anbieten, weil das ja auch nich grad der größte laden is
 
Für mich wäre das echt die lustigste Geschichte der Welt, wenn Noctua sich in diesem Fall für dich interessieren würde. Da könnte ja jeder kommen. Für Cooling im PC-Bereich interessieren sich ungefähr 100.000 andere in deiner Umgebung auch, heute glaubt ja jeder eine Wakü haben zu müssen. Und da haben sicher einige schon ein ordentliches Diplom. Studiere erstmal mindestens 5 Jahre und wenn du dann Dipl.-Ing. bist, bekommst du mit hoher Wahrscheinlichkeit einen tollen Job! Aber ich bezweifle, dass du dein enormes Wissen dann in den PC-Cooling Bereich "verschwenden" wirst. ;)

Achja, wenn du meinst ein ernsthaftes technisches Studium wäre so ein Zuckerschlecken wie ein Abi ... sorry ich muss dich enttäuschen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Das zuckerschlecken in der oberstufe geht mir auch langsam auf den sack...
Ich möchte endlich wieder mal was deftiges - da ist ja dann ein ingenieursstudium genau richtig.

Und verschwenden möchte ich mein wissen auch nicht - aber wenn man Hobby und beruf kombinieren kann, ist das eine feine sache.
 
@ threadersteller

studiere MB in Richtung Thermodynamik und beschäftige dich mit CFD Berechnungen. Während des Studiums erweitert sich dein Horizont enorm, und auch die Sichtweise auf gewisse Dinge. Wenn du danach immernoch an so etwas kleinem basteln möchtest, ok. Die Richtung Kühlung/Thermodynamik ist schon sehr gefragt, aber in vielen Bereichen wesentlich interessanter. Finde es aber schonmal gut, dass es noch Menschen gibt, die Ziele haben!

Grüße Quick
 
Das zuckerschlecken in der oberstufe geht mir auch langsam auf den sack...
Ich möchte endlich wieder mal was deftiges - da ist ja dann ein ingenieursstudium genau richtig.
Ja, das klingt gut! :)

Quickmick07 schrieb:
Während des Studiums erweitert sich dein Horizont enorm, und auch die Sichtweise auf gewisse Dinge. Wenn du danach immernoch an so etwas kleinem basteln möchtest, ok. Die Richtung Kühlung/Thermodynamik ist schon sehr gefragt, aber in vielen Bereichen wesentlich interessanter. Finde es aber schonmal gut, dass es noch Menschen gibt, die Ziele haben!
Ich sehe das auch so. Wenn du erstmal ein Wissen im Bereich Thermodynamik aufgebaut hast, wirst du dich für andere Sachen interessieren.

Soweit mir bekannt hat Noctua für sich ja entwickeln lassen und zwar bei einem Institut für Wärmeübertragung und die Jungs haben das dann sicherlich eher so nebenbei gemacht!

Was "Ziele" angeht. Ich denke jeder der ein Studium anfängt hat ein mehr oder weniger realistisches Ziel. Und so wenig Studenten gibts dann in Europa auch wieder nicht ...
 
lordZ schrieb:
Was "Ziele" angeht. Ich denke jeder der ein Studium anfängt hat ein mehr oder weniger realistisches Ziel. Und so wenig Studenten gibts dann in Europa auch wieder nicht ...

richig, sollte ja eigentlich so sein. Leider habe ich während meines Studiums so viele Leute kennen gelernt, die a) nicht wussten, warum oder für was sie studieren und b) warum sie genau das studieren. Oft waren mehr externe Einflüsse der Grund, als persönlicher ehrgeiz.

Grüße Quick
 
Da hast du sicher Recht, wobei das auch sicher stark von der Studienrichtung abhängt. Was, wann und wo hast du studiert wenn ich fragen darf?
 
Maschinenbau, Vertiefungsrichtung methodische Entwicklung&Konstruktion in Magdeburg.
Arbeit: Entwicklung Aggregateapplikation bei den zwei Buchstaben aus Wolfsburg.

Grüße Quick
 
Zuletzt bearbeitet: (das mit der Schreibung)
Klingt sehr gut! Ja, dann wünsch ich euch beiden noch viel Erfolg für die Zukunft! :)

:n8:
 
hehe...hört sich gut an oder? Das kommt heraus, wenn man gewisse Berufe moderner gestalten will. Welche jungendliche wäre denn angesprochen, wenn man sagen würde, man entwicklet Luft- und Kühlsysteme für Verbrennungsmotoren.
Mich hat es ja schon gewundert, das nichts englisches mit in die Abteilungsbezeichnung rein gekommen ist.

Grüße Quick
 
Ich wusste in der 12. Klasse wenigstens, was ich studieren wollte und das war weitaus mehr, was die anderen in der 13. wussten...
Aber schon ein konkreter Arbeitgeber, ein enges Arbeitsgebiet? Das halte ich für keine gute Idee. Wenn du das Abi hinter dir hast, Bund oder Zivildienst geleistet hast und dann 3-6 Jahre alle möglichen Dinge studiert hast, dann gehen dir garantiert andere Dinge durch den Kopf als PC-Kühlung. Du wirst reifer, selbstständiger. Zwar ist der Wandel nicht so stark wie in der Pupertät, aber ich merke ja selbst wie sehr ein Ingenieursstudium verändert. Man beginnt analytisch zu denken. Etwa wenn du an der Fussgängerampel einen LKW bremsen siehst und dir zum ersten Mal die Rippen der Felgenbremse auffallen und du dabei an die Kraftaufnahme etc. denkst...
Deine Interessen werden sich ändern. Du wirst zwanghaft mit Themen in Berührung kommen, für die du früher keinen Gedanken übrig hattest und wenn du für die Prüfung lernst, merkst du, dass sie dich mehr interessieren als deine Mitstudenten. Und plötzlich willst du nicht mehr Kühlsysteme entwerfen, sondern die Avionik von Flugzeugen berechnen ;)
Das solltest mitbedenken, bevor du dich auf die BA einlässt.

Was speziell PC-Kühlsysteme angeht: Voraussetzung dafür ist Thermodynamik, wie andere schon gesagt haben. Das Fach an meiner TU eine Durchfallquote von 80-85%, mündliche Prüfungen gibt es jedes Semester dutzendweise. Es gehört zu den verhassten Fächern, die die wenigsten mögen, weil darin eine Vielzahl von Formeln auftreten, die man erst auf den konkreten Fall 'runterbrechen' muss. Ich behaupte mal, du kannst jetzt noch gar nicht richtig abschätzen, ob dir diese Art von Modellierung wirklich zusagt. Ich für meinen Teil möchte nie wieder etwas mit Wärme, Entropie oder Dampfprozessen zu tun haben ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
DasWams schrieb:
@jopi

Ich bin noch kein Ingenieur. Schreibe momentan gerade mein Abitur und danach geht es für 13 Jahre zur Bundeswehr, wo ich dann Elektro- und Informationstechnik studiere.
Du willst dich nicht ernsthaft 13 Jahre bei diesen Vollheinis verpflichten? Nur weil man dort auch "studieren" kann ist das kein Grund sich für ein Studium, dass an ner FH 3-4 Jahre dauert, 13 Jahre lang zu verpflichten. Mit nem Bachelor von der Bundeswehr kannst du dir auch den Hintern abwischen, das bringt dir nämlich nur was, wenn du in diesem Spackenverein bleibst. Auf dem freien Markt wirst du mit so nem Wisch von jeder Firma nur angelächelt und kannst wieder gehen. Die wissen auch das die Bundeswehr jeden Trottel nimmt und das da wirklich jeder Affe "studieren" kann...

Bewerb dich lieber bei ner FH, da haste mehr davon.
 
Die diversen Beleidigungen ignoriere ich jetzt mal.

Ja, ich will mich bei der Bundeswehr für mindestens 13 Jahre verpflichten, habe ich sogar schon.
Nicht nur, weil ich da studieren kann, sondern weil mich der Beruf des Offiziers interessiert. Ich mich damit identifizieren kann und ich stolz drauf bin, dass die mich nehmen.
Übrigens bin ich am Ende des Studiums Master.
Jeden Trottel nimmt die Bw im übrigen auch nicht. Gab dieses Jahr 13000 Bewerber, von denen 2000 genommen wurden.

Wie es in 13 Jahren in der freien Wirtschaft aussieht kann sowieso niemand hier sagen, im übrigen sollte man auch nicht aufhören sich weiterzubilden, nur weil man mit dem Studium fertig ist und da gibt mir die Bw, dank Berufsförderungsdienst nach 13 Jahren eine sehr gute Chance mich weiterzubilden und interessant zu machen.

Ich bin durchaus bereit mit dir darüber zu diskutieren, ob das sinnvoll ist oder nicht, aber dann lass bitte die Beleidigungen weg.
Desweiteren fühle ich mich irgendwie nicht wie jeder Trottel mit einem Notenschnitt von momentan 2,0.

Grüße
DasWams
 
Zuletzt bearbeitet:
DasWams schrieb:
Die diversen Beleidigungen ignoriere ich jetzt mal.

Ja, ich will mich bei der Bundeswehr für mindestens 13 Jahre verpflichten, habe ich sogar schon.

amen.

wenn du ein 2er schnitt hast frage ich mich aber, wo das problem ist, dass du bei firmen/fh's nicht genommen wirst? aber wenn du primär in die offizierlaufbahn gehen willst, ist das ok.

ich kenne nur viele leute die sich beim bund verpflichten NUR um dort "studieren" zu können. die haben sich auch für viele jahre verpflichten müssen und bereuen es jetzt weil sie von abgängern, die das ganze prozedere durchgemachten, gesagt bekommen haben, wie schlecht es danach auf dem freien markt mit ihrem bundeswehr-wisch aussieht.
 
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