Fra993r
Lt. Commander
- Registriert
- Okt. 2010
- Beiträge
- 1.486
Hallo Zusammen,
in folgendem Thread beziehe ich mich auf mein folgendes Notebook: Acer Aspire TimelineX 3820TG-464G75nks.
Und zwar habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich die Akkulaufzeit des Geräts über Jahre hinweg möglichst gut erhalten kann.
Von meiner Schwester weiß ich, dass man den Akku und dessen Leistung recht schnell zerschießen kann - einfach immer den Akku des Laptops aufladen, auch wenn er nicht wirklich leer ist (also auch bei 90%). Also quasi den Akku immer drin lassen, auch wenn das Gerät über längere Zeit am Netz hängt.
So hat sie es bei ihrem ersten Gerät getan, die Reaktion des Gerätes: innerhalb kurzester Zeit sank die Akkuleistung pro geladenem Akku (100%) drastisch, aus ungefähr 3-4 Stunden wurden 1,5. Selbiges glaube ich auch an meiner alten Casio-Digitalkamera erkannt zu haben. Auch gibt es hier den Begriff des Memory-Effekts, der ja durch moderne Akkus eliminiert sein soll. Doch etwas ähnliches muss es doch dann auch bei den modernen Akkus geben, wenn das beschriebene Phänomen zu beobachten ist.
Also, dachte ich mir, mache ich es doch anders: Wenn der Laptop ans Stromnetz gelegt wird, wird auch zugleich der Akku entfernt - es sei denn, dieser ist wirklich leer und soll für einen längeren mobilen Einsatz aufgeladen sein.
Auch habe ich mich, nur auf Hinweis eines Bekannten, über ein Laden des Akkus im Internet informiert. Hier heißt es, dieser überlebt um die 500 Ladezyklen (ein Ladezyklus ist demnach das Laden von 0 auf 100%), erst dann verliert er merkbar an Leistung.
So, also neulich bei meinem Bekannten den Laptop ausgepackt, Akku raus, da ein Netzbetrieb vorgesehen war - und schon werde ich von diesem schräg angeschaut: "Was denn das bringen soll" fragt er mich. Meine Argumentation war wie oben beschrieben. er meinte jedoch, "500 Ladezyklen seien viel, da von 0 auf 100 "abgerechnet" wird", und "ich könnte den Akku getrost im Gerät lassen". Außerdem "würde der Akku ab 100 % sowieso nicht mehr aufgeladen wenn das Gerät gleichzeitig am Netz sei", was ich jedoch für nicht ganz richtig halte. Und auch "die Kontakte des Akkus würden somit schneller den Geist aufgeben, als die Akkuleistung selbst".
Nun meine beiden Fragen zu dem ganzen Thema:
1. Handle ich richtig, indem ich den Akku entferne, wenn er nicht gerade leer ist und das Gerät über längere Zeit am Netz hängen soll?
2. Wird wirklich keinerlei Energie/Spannung/... aus dem Akku gezogen, wenn er bei 100%, also voll geladen ist? Hierzu habe ich mir überlegt, dass es doch ohne Probleme möglich ist, den Netzstecker zu ziehen, der Laptop läuft nun automatisch auf Kosten des Akkus weiter. Ist eine solch plötzliche Umschaltung, ohne dass ständig wenigstens ein Bruchteil des Akkus verwendet wird, überhaupt möglich?
Wie handhabt ihr eueren Laptop und den Akku? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Vielen Dank für hilfreiche Antworten,
Fra993r
in folgendem Thread beziehe ich mich auf mein folgendes Notebook: Acer Aspire TimelineX 3820TG-464G75nks.
Und zwar habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich die Akkulaufzeit des Geräts über Jahre hinweg möglichst gut erhalten kann.
Von meiner Schwester weiß ich, dass man den Akku und dessen Leistung recht schnell zerschießen kann - einfach immer den Akku des Laptops aufladen, auch wenn er nicht wirklich leer ist (also auch bei 90%). Also quasi den Akku immer drin lassen, auch wenn das Gerät über längere Zeit am Netz hängt.
So hat sie es bei ihrem ersten Gerät getan, die Reaktion des Gerätes: innerhalb kurzester Zeit sank die Akkuleistung pro geladenem Akku (100%) drastisch, aus ungefähr 3-4 Stunden wurden 1,5. Selbiges glaube ich auch an meiner alten Casio-Digitalkamera erkannt zu haben. Auch gibt es hier den Begriff des Memory-Effekts, der ja durch moderne Akkus eliminiert sein soll. Doch etwas ähnliches muss es doch dann auch bei den modernen Akkus geben, wenn das beschriebene Phänomen zu beobachten ist.
Also, dachte ich mir, mache ich es doch anders: Wenn der Laptop ans Stromnetz gelegt wird, wird auch zugleich der Akku entfernt - es sei denn, dieser ist wirklich leer und soll für einen längeren mobilen Einsatz aufgeladen sein.
Auch habe ich mich, nur auf Hinweis eines Bekannten, über ein Laden des Akkus im Internet informiert. Hier heißt es, dieser überlebt um die 500 Ladezyklen (ein Ladezyklus ist demnach das Laden von 0 auf 100%), erst dann verliert er merkbar an Leistung.
So, also neulich bei meinem Bekannten den Laptop ausgepackt, Akku raus, da ein Netzbetrieb vorgesehen war - und schon werde ich von diesem schräg angeschaut: "Was denn das bringen soll" fragt er mich. Meine Argumentation war wie oben beschrieben. er meinte jedoch, "500 Ladezyklen seien viel, da von 0 auf 100 "abgerechnet" wird", und "ich könnte den Akku getrost im Gerät lassen". Außerdem "würde der Akku ab 100 % sowieso nicht mehr aufgeladen wenn das Gerät gleichzeitig am Netz sei", was ich jedoch für nicht ganz richtig halte. Und auch "die Kontakte des Akkus würden somit schneller den Geist aufgeben, als die Akkuleistung selbst".
Nun meine beiden Fragen zu dem ganzen Thema:
1. Handle ich richtig, indem ich den Akku entferne, wenn er nicht gerade leer ist und das Gerät über längere Zeit am Netz hängen soll?
2. Wird wirklich keinerlei Energie/Spannung/... aus dem Akku gezogen, wenn er bei 100%, also voll geladen ist? Hierzu habe ich mir überlegt, dass es doch ohne Probleme möglich ist, den Netzstecker zu ziehen, der Laptop läuft nun automatisch auf Kosten des Akkus weiter. Ist eine solch plötzliche Umschaltung, ohne dass ständig wenigstens ein Bruchteil des Akkus verwendet wird, überhaupt möglich?
Wie handhabt ihr eueren Laptop und den Akku? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Vielen Dank für hilfreiche Antworten,
Fra993r