Romsky schrieb:
Und Intel wird sicher keine X86 Lizenz an Nvidia geben.
X86 kann man auch per Software emulieren und dann braucht man auch keine Lizenz (siehe Transmeta).
Man kann auch x86 in RISC Code übersetzen und braucht dann auch keine Lizenz von Intel (siehe NexGen).
darkfate schrieb:
Ich finde diesen Schritt als logisch. Einen Kauf verbieten kann Intel nicht, dann wird die EU Wettbewerbsbehörde Otellini kräftig auf die Eier treten.
Die EU hat da nix zu melden.
the witcher schrieb:
Da hast du recht ich hab gerade mal in wikipedia nachgeschaut und X86 gibt es seit 1978.
Nur hat sich x86 seitdem weiterentwickelt. Stichworte: x86-64, SSE1-4.
Romsky schrieb:
Naje... eins darf man nicht vergessen, Intel und Nvidia sind in den USA da zählen EU Richtlinien nicht.
Eben und in den USA entschied das oberste Gericht in Kalifornien im Jahre 1994 gegen Intel und für AMD (Intel hatte AMD die x86-Lizenz entzogen).
darkfate schrieb:
Denk doch einfach an Microsoft dann müsste es bei dir klingeln.
MS lacht doch nur über die EU, denn dank der EU Deppen zahlt der EU-Bürger die Strafe, die MS zahlen musste. Im Übrigen geht es bei MS vs. EU auch um europäische Firmen (z.B. Opera), aber Intel vs. NVidia ist eine rein amerikanische Geschichte.
@ topic:
Naja, NVidia würde zwar von eigenen x86 CPUs profitieren, aber um eine einigermaßen leistungsfähige CPU rauszubringen fehlt ihnen das Know-How und der Konkurrenzdruck wäre recht hoch.
Wahrscheinlicher erscheint mir daher eine Zusammenarbeit mit VIA, denn da hätte man schon eine x86 CPU und könnte gemeinsam an einem Dual-/Multicore mit internem Speichercontroller+HT-Link (da im Gegesatz zu QPI offener Standard).
Zudem versprechen solche Lowcost CPUs in Netbooks/-tops gute Wachstumsraten und in Verbindung mit solchen PCs kann man leichter ein Paket aus CPU, GPU und Chipsatz verkaufen (bei nem Highend PCs setzt man wahrscheinlich eher auf was altbewährtes statt auf einen Newcomer).